<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Universitätsklinikum Ulm - Aktuelle News</title>
		<link>http://www.uniklinik-ulm.de/</link>
		<description>die letzten 10 News</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Universitätsklinikum Ulm - Aktuelle News</title>
			<url>http://www.uniklinik-ulm.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>die letzten 10 News</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 09:04:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Fotoausstellung zum Neubau der Chirurgie</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//fotoausstell.html?no_cache=1&#38;cHash=3d5716606c</link>
			<description>im Haupthaus der Chirurgie am Safranberg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dienstkleidung? angelegt. Spezialgeräte? Vorhanden. Erfahrung in großen Aufgaben?&nbsp; auf jeden Fall. Engagement? 100 Prozent. Einsatzort? Chirurgie Oberer Eselsberg. <br /><br /><br /><span class="kleineUeberschrift">Der besondere Blick auf die größte Klinikbaustelle des Landes </span><br />Diese Beschreibung könnte für Bauarbeiter und Chirurgen gelten. Dasss Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums auf die Baustelle des Neubaus der Chirurgie kommen, um ihren zukünftigen Arbeitsplatz anzuschauen, das kennen die Arbeiter dort ja schon. Dass die Klinikumsleute aber direkt in grüner Dienstkleidung und mit eigenem Gerät anrücken, war neu. Die Chirurgen und Anästhesisten waren mit Ernst und Spaß bei der Sache, die Bauarbeiter erlebten heitere Momente der Irritation mit den &quot;grünen&quot; Männern und Frauen und ihren merksüwrdig feingliedrigen <br />Gerätschaften samt Knochenmodell. <br /><br /></p>
<p class="kleineUeberschrift">Mundschutz trifft Helm</p>
<p class="bodytext">Skalpell traf auf Schneidbrenner, Gips auf Beton, Mundschutz auf Helm, Rost auf Titan, Beatmungs- auf Wasserschlauch. Heiko Grandel, Fotograf in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bringt die beiden Welten im Bild zusammen und ermöglicht einen ganz eigenen und eigenwilligen Blick auf den Kosmos der Baustelle, die ein&nbsp;Krankenhaus wird.</p>
<p class="bodytext">Ergänzt werden besonderen Einblicke durch spanndende und ungewöhliche Blicke auf die größte Klinikbaustelle des Landes Baden-Württemberg und Informationstafeln zum Neubau.Die Ausstellung am Safranberg ist bis Ende Oktober 2010 zu sehen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Die Ausstellung ist bis Ende Oktober zu sehen.</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="service/ueber-das-klinikum/neubau-der-chirurgie.html?no_cache=1" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" ><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_rechts_orange_99a180.gif.gif" style="width: 10px; height: 8px;" alt="" /> Weitere Informationen zum Neubau der Chirurgie</a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:04:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Prostatakarzinomzentrum mit Bestnote zertifiziert</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//neues-prosta-1.html?no_cache=1&#38;cHash=4c745a2754</link>
			<description>Expertennetzwerk mit vielfältigen Therapie- und Hilfsangeboten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nun ist es offiziell: Das <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/urologie/home/klinik/interdisziplinaeres-prostatakarzinomzentrum.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum Ulm (IPZU)</a> hat jetzt den langen Weg zur Zertifizierung erfolgreich gemeistert. „Die gründliche fachliche Vorbereitung und das große Engagement aller Beteiligten werden sich für unsere Patienten auszahlen“, freut sich Prof. Dr. Mark Schrader, Ärztlicher Direktor der <a href="struktur/kliniken/urologie.html" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Klinik für Urologie</a>.</p>
<p class="bodytext">Die große Besonderheit an der nun auch offiziellen Bestätigung der hohen medizinischen Qualitätsstandards, die von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. gefordert werden: Gemeinsam mit der Klinik wurden 15 niedergelassene urologische Facharztpraxen aus Ulm, Neu-Ulm und dem Umland ebenfalls zertifiziert!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Fächerübergreifende Betreuung durch Teams ausgewiesener Experten</p>
<p class="bodytext">„Für die Patienten der Region bedeutet dies, dass sie fächerübergreifend von einem Team ausgewiesener Experten verschiedener Disziplinen betreut werden. Das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum Ulm und seine kooperierenden Partner haben den Anspruch, Menschen mit Prostatakrebs, deren Angehörige und anderen Ratsuchenden die bestmögliche Hilfe und ggf. Behandlung zukommen zu lassen. Mit unserem Kompetenzzentrum bieten wir somit die Möglichkeit einer optimalen, individuell ausgerichteten Therapiegestaltung“, verspricht Prof. Schrader, der als ausgewiesener Spezialist für minimalinvasive Chirurgie und Uroonkologie mit weitgefächerter Erfahrung in der Bandbreite des gesamten Faches gilt. Erst vor wenigen Monaten übernahm Prof. Schrader, der zuvor als stellvertretender Klinikdirektor der Urologischen Klinik und Hochschulambulanz der Charité – Universitätsmedizin Berlin tätig war, das Amt von seinem Vorgänger Prof. Dr. Dr. h.c. Hautmann, der in den Ruhestand gegangen ist.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unter Leitung der Urologischen Klinik sowie der <a href="struktur/kliniken/strahlentherapie-und-radioonkologie.html" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie</a> (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Thomas Wiegel) wird das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum fächerübergreifend und in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen geführt. „Diese Verzahnung des ambulanten Bereichs mit einer stationären Versorgung ist ein ganz entscheidender Baustein des Versorgungskonzepts“, sagen Prof. Schrader und Prof. Wiegel übereinstimmend und ergänzen: „Die persönliche Beratung anhand der gemeinsam erarbeiteten Therapieempfehlung schafft ein hohes Maß an Sicherheit für den Patienten und lässt eine selbstbestimmte Therapieentscheidung in enger Absprache mit niedergelassenem Urologen und den Behandlungspartnern im Prostatakarzinomzentrum zu.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Gemeinsam Therapiestrategien festlegen</p>
<p class="bodytext">Das nun zertifizierte IPZU ist am <a href="struktur/zentren/cccu.html?no_cache=1" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU)</a> angesiedelt, dem Integrativen Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät. „Hier finden auch die von der Urologie organisierten Tumorboards statt“, erläutert Dr. Florian Jentzmik, Oberarzt an der Klinik für Urologie und verantwortlicher Zentrumskoordinator. Unter Tumorboards sind interdisziplinär besetzte Konferenzen von Medizinern zu verstehen, die für jeden einzelnen vorgestellten Patienten therapeutische Vorgehensweisen diskutieren und gemeinsam Therapiestrategien festlegen. „Diese Systematik entspricht den geforderten Zertifizierungsrichtlinien“, unterstreicht Dr. Jentzmik und weist auf eine Sprechstunde zur Patientenberatung hin, die immer freitags von 13 bis 15 Uhr angeboten wird: „Die Anmeldung von Patienten mit einem bereits histologisch gesicherten Prostatakarzinom kann durch niedergelassene Kollegen, also Urologen oder Hausärzte, erfolgen. Wir koordinieren diese Beratung über unsere Servicezentrale im Klinikum, die unter der Rufnummer 0731 500-58333 zu erreichen ist.“</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:34:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Professor Thomas Wirth wird neuer Dekan</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//professor-th.html?no_cache=1&#38;cHash=2c13596473</link>
			<description>der Medizinischen Fakultät</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Professor Thomas Wirth, 53, ist dieser Tage zum neuen Dekan der <a href="http://www.uni-ulm.de/med/fakultaet.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Medizinischen Fakultät</a> der Universität Ulm gewählt worden. Der Direktor des Instituts für Physiologische Chemie, seit sechs Jahren als stellvertretender Dekan im Fakultätsvorstand, wird zum Wintersemester die Nachfolge von Professor Klaus-Michael Debatin übernehmen, der die größte Fakultät der Uni in den vergangenen sechs Jahren geleitet hatte. Als Prodekane fungieren werden ab Oktober Professorin Karin Scharffetter-Kochanek, auch als Stellvertreterin des Dekans, Professor Albert Ludolph und Professor Florian Gebhard. Nachfolger von Professor Jörg Fegert als Studiendekan wird Professor Tobias Böckers. Der &nbsp;Studiendekan Zahnmedizin wird zu Beginn des Wintersemesters gewählt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Den Wissenschaftsstandort Ulm für die Hochschulmedizin weiterentwickeln</p>
<p class="bodytext">„Entscheidend wird sein, die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Ulm für die Hochschulmedizin weiter zu entwickeln“, nennt Wirth als eine der wesentlichen Zielsetzungen. Das beinhalte vor allem ausgereifte Konzepte für Spitzenberufungen sowie bessere Rahmbedingungen für deren Umsetzung. „Außerdem müssen wir bessere Strukturen für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler entwickeln, einschließlich klar definierter Vorgaben für die Übernahme von Professuren“, sagt der designierte Dekan. Darüber hinaus will er auch weiterhin die Förderung und Entwicklung von Forschungsverbünden wie Sonderforschungsbereichen nachhaltig unterstützen.</p>
<p class="bodytext">Und ganz oben auf der Agenda stehen für ihn weitere Forschungs- und Lehrflächen auf dem Campus: „Räumlich stoßen wir schon jetzt an Grenzen. Wir müssen unbedingt verhindern, dass fehlende Ressourcen die Weiterentwicklung gefährden.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Studentische Ausbildung im Fokus</p>
<p class="bodytext">„Gewissen Handlungsbedarf“ sieht der seit August 1999 in Ulm tätige Wissenschaftler, 2005 mit dem renommierten Deutschen Krebspreis ausgezeichnet , auch in der studentischen Ausbildung. „Absolventenbefragungen zufolge entspricht die Qualität des Studiums bei uns dem Niveau anderer Universitäten im Land“, so Professor Wirth, „aber wir müssen unserem Nachwuchs noch mehr das Gefühl vermitteln, dass sich die Uni um sie kümmert“. Verbesserte Rahmenbedingungen sollen dazu beitragen, die Identifikation der Studenten mit ihrer Universität zu erhöhen. Die Voraussetzungen dafür seien günstig, erklärt Wirth, „wir sind eine Uni der kurzen Wege und haben engen Kontakt zur zu den Studierenden.“ Die Fakultät müsse darauf hin arbeiten, „dass wir die Absolventen nicht nur gut ausgebildet verabschieden, sondern auch stolz auf ihren Studienort“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Diese Pressemitteilung geben wir in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Universität Ulm heraus.</em></p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 09:51:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Therapieverfahren kann Leben retten</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//neues-therap.html?no_cache=1&#38;cHash=50eeda830c</link>
			<description>Patienten profitieren von einem nicht operativen Eingriff
bei undichter Herzklappe
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Premiere in der <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Ulmer Universitätsmedizin</a>: Unter Leitung von Prof. Dr. Wofgang Rottbauer, Ärztlicher Direktor der <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/innere-medizin/klinik-fuer-innere-medizin-ii.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Klinik für Innere Medizin II</a>, wurde bei Herzpatienten, die unter einer undichten Einlassklappe (Mitralklappe) der linken Herzkammer leiden, erstmals per Katheter ein Clip auf diese Klappe gesetzt und die Undichtigkeit beseitigt. Vorteil für die Patienten: Die Eröffnung des Brustkorbes entfällt. Weltweit bieten nur wenige Zentren diesen Eingriff an.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Patienten in der Region profitieren </p>
<p class="bodytext">„Wenn die Mitralklappe nicht richtig schließt, kommt es zu einem Rückstau des Blutes in der Lunge. Die Patienten leiden in der Folge unter Leistungsschwäche und erheblicher Atemnot. Eine undichte Mitralklappe – die Ärzte sprechen von Mitralklappeninsuffizienz – tritt relativ häufig auf“, erläutert Prof. Rottbauer. „Die konventionelle Therapieform sah bisher die Eröffnung des Brustkorbes vor. Dafür musste in jedem Fall das Herz kurzfristig stillgelegt und der Patient an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden“, so Prof. Rottbauer. Diese Methode berge insbesondere für Patienten mit schweren Begleiterkrankungen ein großes Risiko: „Unsere Methode der Wiederherstellung der Dichtigkeit der Mitralklappe erfolgt über einen Herzkatheter ohne Eröffnung des Brustkorbs. Zwar befindet sich der Patient auch bei dem neuen Verfahren in Vollnarkose, wir benötigen die Herz-Lungen-Maschine dabei aber nicht. Patienten einer ganzen Region profitieren nun von einer alternativen Behandlungsmethode, die deutlich schonender ist.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Überprüfung per Ultraschall</p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Jochen Wöhrle, Leitender Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin II, beschreibt die OP-Technik: „Der Katheter wird zunächst über die rechte Leistenvene in den rechten Vorhof des Herzens geschoben und von dort über die Vorhofscheidewand in den linken Vorhof direkt über die Mitralklappe. Nun wird an der Stelle, an der die Herzklappe undicht ist, ein Clip platziert, der die Klappenränder zusammenhält und damit die Undichtigkeit der Herzklappe reduziert.“ Im Anschluss überprüfen die Ärzte mittels Ultraschall die Position des Clips und die Funktion der Mitralklappe.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Verbesserte Lebensqualität </p>
<p class="bodytext">Das Klappen-Team um Prof. Rottbauer hat hierdurch die Behandlungsmöglichkeiten im nicht-invasiven Bereich erweitert. Der Ersatz einer verengten Aortenklappe (zwischen linker Herzkammer und Hauptschlagader) über die Leiste wird bereits seit mehreren Jahren durchgeführt. Das Mitral-Clipping erweitert nun die Behandlungsmöglichkeit für die Undichtigkeit dieser Herzklappe. Hierdurch können die beiden häufigsten Herzklappenfehler auch ohne Operation therapiert werden. Die bislang gemachten Erfahrungen zeigen, dass so therapierte Patienten eine deutlich verbesserte Lebensqualität erreichen können. Der Verzicht auf eine Operation am offenen Herzen bedeutet insbesondere für schwerkranke Patienten eine schonende Option.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:22:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Leukämie: Neues Betreuungsprogramm für Geschwisterkinder</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//leukaemie-n.html?no_cache=1&#38;cHash=d659c0ef0a</link>
			<description>Förderung durch die José Carreras-Stiftung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm entwickeln unter der Leitung von Prof. Dr. Lutz Goldbeck ein spezielles Betreuungsprogramm, das auf die Geschwister leukämiekranker Kinder zugeschnitten ist. Ziel dieses Programms ist, auf die Sorgen der Geschwisterkinder einzugehen und ihnen Mut und Hoffnung zu machen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert das auf zwei Jahre angelegte Forschungsprojekt mit 75.880 Euro. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Sorge und Verunsicherung begegnen</p>
<p class="bodytext">Kinder mit einem an Leukämie erkrankten Geschwisterkind leiden häufig unter psychischen und sozialen Auffälligkeiten. Sie sind durch die miterlebte Erkrankung ihres Geschwisters verunsichert und besorgt. Zudem fehlt ihnen häufig die Aufmerksamkeit in ihren Familien, weil sich die Konzentration voll auf das erkrankte Kind richtet. „Diese Situation birgt das Risiko einer langzeitlichen emotionalen Beeinträchtigung“, erklärt Prof. Dr. Lutz Goldbeck. </p>
<p class="bodytext">Mittels spezieller Betreuungsprogramme sollen die Kinder lernen, mit ihren Emotionen und Ängsten umzugehen. Sie lernen, wieder Kraft und Hoffnung zu gewinnen. Außerdem erfahren sie durch das Programm mehr über die Leukämieerkrankung ihres betroffenen Geschwisters. Ein solcher Zuwachs an Wissen über die Leukämieerkrankung verringet bei den gesunden Brüdern und Schwestern ihre Angst und ihre Unsicherheit. Ziel des Programms ist, das Wohlbefinden der Geschwisterkinder dauerhaft zu steigern.</p>
<p class="bodytext"><a href="struktur/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie.html" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" ><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_rechts_orange_989dde.gif.gif" style="width: 10px; height: 8px;" alt="" /> Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Die José Carreras-Stiftung </p>
<p class="bodytext">Der spanische Tenor José Carreras gründete die <a href="http://www.carreras-stiftung.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung</a> im Jahre 1995 aus Dankbarkeit, dass er von seiner Leukämie-Erkrankung geheilt werden konnte, und um anderen Leukämiepatienten zu helfen. Die Stiftung hat bislang über 730 Projekte ermöglicht, die den Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die Erforschung von Heilungsmöglichkeiten sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben. Die José Carreras Leukämie-Stiftung ist Träger des DZI Spenden-Siegels. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, kurz DZI, sagt über die José Carreras Leukämie-Stiftung: „GEPRÜFT + EMPFOHLEN“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Diese Information geben wir in Zusammenarbeit mit der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung heraus.</em></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:25:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Göttin für Gesundheit ist zufrieden!</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//die-goettin.html?no_cache=1&#38;cHash=d711bc244f</link>
			<description>Zentrale Sterilgutversorgung erreicht höchste Stufe der Zertifizierung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit Bravour bestanden! Die Zentralen Sterilgutversorgungsabteilungen (ZSVA’s) des <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Universitätsklinikums Ulm</a> gehören deutschlandweit zu den ersten Einrichtungen, die eine Zertifizierung für die Aufbereitung von Medizinprodukten<strong> der höchsten Risikoeinstufung „Kritisch-C“</strong> geschafft haben. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise thermolabile Endoskope oder auch chirurgische Präzisionsinstrumente aus der Augenheilkunde, die besonders schwierig zu reinigen sind. Vor wenigen Tagen erteilte nun der TÜV-Rheinland nach kritischer Überprüfung im Rahmen eines so genannten Zertifizierungsaudits die entsprechenden Gütesiegel.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Höchste Anforderungen</p>
<p class="bodytext">Für Simone Napirei-Evermann, Leiterin der ZSVA’s und maßgeblich verantwortlich für die erfolgreiche Zertifizierung, und ihre Teams war es ein langer und arbeitsreicher Weg. Galt es doch, zunächst ein Qualitäts- und Risikomanagementsystem zu etablieren und anzuwenden, das den aktuellen Anforderungen nach DIN EN ISO 9001:2008, DIN EN ISO 13485:2003+AC:2007, DIN EN ISO 14971:2007 und den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert Koch-Instituts sowie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte genügen muss</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Menschenleben schützen </p>
<p class="bodytext">„Das klingt nicht nur schwierig, das ist es auch. Die Erfüllung dieser hohen Qualitätsstandards hilft jedoch, Menschenleben zu schützen, deshalb sind wir als Universitätsklinikum diesen Weg aus voller Überzeugung gegangen“, verdeutlicht Simone Napirei-Evermann und ergänzt: „Unsere beiden Zentralen Sterilgutversorgungsabteilungen auf dem Michelsberg und dem Safranberg sind zuständig für 800 verschiedene Arten von Instrumentensieben und über 2.300 Einzelinstrumente bzw. Kleinsets. Die medizinischen Fachdisziplinen, die wir versorgen, verfügen über rund 10.000 unterschiedliche Artikel, die von der einfachen Schere bis zum multifunktionalen Instrument für die minimal invasive Chirurgie reichen.“ Simone Napirei-Evermann macht damit die Dimensionen einer modernen Sterilgutaufbereitung und auch des Zertifizierungsverfahrens deutlich, das eine besonders genaue TÜV-Überprüfung des eigens entwickelten Qualitätsmanagementhandbuchs einschloss. „Dieses Werk mit all seinen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, Formularen und gesetzlichen Vorschriften bildet den Rahmen unserer täglichen Arbeit, die von insgesamt 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet wird. Diese reinigen, desinfizieren und sterilisieren täglich Instrumente im Wert von zig<strong> </strong>tausend Euro“, fasst die ZSVA-Leiterin zusammen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Zertifizierung als wichtige Grundlage</p>
<p class="bodytext">„Von unserem hohen Qualitätsniveau in der Sterilgutaufbereitung profitieren Patienten und Anwender ganz unmittelbar“, ist sich auch Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied Anna Maria Eisenschink sicher. Sie weist darauf hin, dass der Instrumentenaufbereitung bei der Prävention nosokomialer Infektionen (durch Mikroorganismen verursachte Erkrankungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einem Aufenthalt in einer medizinischen Einrichtung stehen) eine immer größere Bedeutung zukommt: „Wir behandeln heutzutage immer mehr Patienten mit geschwächter körpereigener Infektionsabwehr; hier spielt u. a. das höhere Durchschnittsalter eine Rolle. Zudem sind aufgrund der Fortschritte in der operativen Technik immer kompliziertere und schwierigere OPs möglich, die ebenfalls zu einem erhöhten Infektionsrisiko beitragen können. Die Zertifizierung ist eine wichtige Grundlage, um aktuelle und künftige Herausforderungen gut meistern zu können.“<strong></strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Weitere I<strong>nformationen</strong> </p>
<p class="bodytext"><strong>Zertifizierung:</strong> Mit der Zertifizierung der ZSVA’s auf dem Michelsberg und dem Safranberg wird die Basis für kontinuierliche Verbesserungsprozesse geschaffen. Hierzu zählen neben der technischen Ausstattung auch die innerbetriebliche Organisation, die Darstellung, Überwachung und Dokumentation von Funktionsabläufen sowie die Sicherstellung entsprechender baulicher Gegebenheiten, Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Das Universitätsklinikum Ulm setzt eine spezielle Sterilgutdokumentationssoftware ein, die jederzeit die Rückverfolgbarkeit von Einzelschritten des Aufbereitungsprozesses sicherstellen kann. Die nun vom TÜV-Rheinland ausgestellten Zertifikate erlauben zudem die Aufbereitung von Medizinprodukten für externe Kunden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Hygiene:</strong> Unter diesem Wort ist nach einer Definition der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie die „Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung und Festigung der Gesundheit“ zu verstehen. „Hygiene“ entstammt dem Griechischen und bedeutet „gesunde Kunst“ bzw. „Gesundheit“. Der Begriff ist von „Hygiéia“, der griechischen Schutzgöttin für Gesundheit, abgeleitet.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:38:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Heißbegehrte Plätze - besser schon jetzt anmelden!</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//heissbegehrt.html?no_cache=1&#38;cHash=f8e3c85fee</link>
			<description>Neuer Kurs &quot;Weiterbildung Pflege in der Onkologie&quot; startet am 1. Dezember 2011</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Eine qualifizierte onkologische Pflege kann Patienten z. B. befähigen, gesundheitliche und psychosoziale Veränderungen nicht nur besser zu bewältigen, sondern auch weiterhin ein lebenswertes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger in onkologischen Bereichen stets auf fachlich höchstem Niveau arbeiten. Diesem Ziel hat sich die <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/zentrale-einrichtungen/pflegedienst/home/fort-und-weiterbildung/mitarbeiter.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung des Universitätsklinikums Ulm (IBFW)</a> verschrieben: Weiterbildungsleiterin Rosemarie Rau, Lehrerin für Gesundheitsberufe, bietet mit ihrem Team <strong>ab dem 1. Dezember 2011</strong> die berufsbegleitende Weiterbildung <strong>&quot;Pflege in der Onkologie&quot;</strong> an. Eine zweijährige Maßnahme, die in den vergangenen Jahren ausnahmslos so begehrt war, dass Sie sich bereits jetzt schon für den Lehrgang 2011 / 2013 anmelden sollten - die Teilnehmerzahl ist begrenzt.</p>
<p class="kleineUeberschrift">Ausführliche Informationen im Internet</p>
<p class="bodytext">Damit Sie sich hinsichtlich Zugangsvoraussetzungen, Lehrinhalten und Kosten ein besseres Bild machen können, haben wir <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/zentrale-einrichtungen/pflegedienst/home/weiterbildungen/onkologie.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a> für Sie weitere Informationen hinterlegt. Die ausführliche Broschüre können Sie zudem als <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/fileadmin/Zentrale_Einrichtungen/Pflegedienst/ibfw/Info_Onko_Intranet.pdf" title="Startet den Datei-Download" target="_top" class="download" >Download</a> bekommen. Sie können natürlich auch im Sekretariat der IBFW oder bei der Weiterbildungsleitung weitere Unterlagen anfordern.</p>
<p class="bodytext"><strong>HINWEIS:</strong> Am <strong>12. Juli 2011</strong> wird eine <strong>Informationsveranstaltun</strong>g angeboten. Nutzen Sie diese Chance, um sich umfassend zu informieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBFW persönlich kennenzulernen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:50:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Chest Pain Unit nimmt Arbeit auf</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//chest-pain-u.html?no_cache=1&#38;cHash=d811f5bafe</link>
			<description>Schnellere Diagnose und Therapie bei Brustschmerzen in der Region Ulm / Neu-Ulm</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/innere-medizin/klinik-fuer-innere-medizin-ii.html" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Klinik für Innere Medizin II</a> des <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window" >Universitätsklinikums Ulm</a> hat die Qualität der Notfallversorgung weiter verbessert und mit der neu eingerichteten Chest Pain Unit (engl. für „Brustschmerz-Einheit“) einen wichtigen Baustein zur optimalen Patientenversorgung in der Region Ulm / Neu-Ulm hinzugefügt. „Dieses Angebot ist in der Region bislang einmalig“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Rottbauer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin II, und ergänzt: „Die Vorteile liegen auf der Hand: Patienten mit Brustschmerzen werden unmittelbar ohne Umweg in die Chest Pain Unit gebracht. Die daraus resultierende Schnelligkeit in der Diagnostik in Kombination mit sofort möglichen Therapiemaßnahmen kann in schweren Fällen, z. B. bei akuten Herzinfarkten, Schlimmeres verhindern. Andererseits werden Patienten ohne erkennbares Risiko oder eine schwere Herzerkrankung schneller von ihren Sorgen befreit und können rascher nach Hause entlassen werden.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Notfallversorgung rund um die Uhr </p>
<p class="bodytext">Brustschmerzen. Schon dieses hinsichtlich seiner Aussagekraft diffuse Wort lässt erahnen, dass es viele Ursachen für eine derartige Symptomatik geben kann. Häufig sind lebensbedrohliche Erkrankungen wie Lungenembolie, verengte Herzkranzgefäße, Lungenentzündung oder Herzinfarkt die Ursache. Deshalb ist eine umgehende und medizinisch kompetente Abklärung in jedem Fall wichtig, nur so können mögliche schwerwiegende Folgen für die Patienten minimiert werden. „Unsere neue Chest Pain Unit ist rund um die Uhr mit spezialisiertem ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal besetzt. Wir verfügen nun über eine räumliche und technische Ausstattung, die in ein umfassendes Konzept für kardiologische und kardiovaskuläre Notfälle eingebunden ist“, erläutert Prof. Dr. Jochen Wöhrle, Leiter der Chest Pain Unit der Klinik für Innere Medizin II.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Damit keine Zeit verloren geht</p>
<p class="bodytext">Die räumliche Nähe der Chest Pain Unit zur Notfallaufnahme ist kein Zufall, schließlich sollte sich für Krankentransportdienste und einweisende Notärzte hinsichtlich Anfahrtsweg nichts ändern. Verzögerungen sind so im Sinne der Patienten ausgeschlossen. „Notärzte und andere Zuweiser können über eine eigens eingerichtete Telefonnummer (0731 500-44445) ihre Patienten direkt in der Chest Pain Unit anmelden“, informiert Prof. Wöhrle. „Im Idealfall wird der Patient sofort losgeschickt, erst dann werden wir angerufen und entsprechend informiert – so geht keine Zeit verloren.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Rasches und kompetentes Handeln ist angesagt</p>
<p class="bodytext">Die Ursache für akute Brustschmerzen ist häufig ein akuter Herzinfarkt. In einem solchen Fall ist eine unmittelbare Einweisung in die Chest Pain Unit erforderlich. Die Einweisung kann hierbei über den Hausarzt, Notarzt, andere Kliniken oder durch den Patienten selbst erfolgen. Ganz wesentlich ist ein rasches Handeln, da die Zeit entscheidend ist. Vor Ort werden dann die Brustschmerzen mittels Elektrokardiogramm, Echokardiographie, Bestimmung von Blutwerten und gegebenenfalls Herzkatheteruntersuchung abgeklärt. Rund um die Uhr stehen apparative Möglichkeiten zur Unterstützung der Herzleistung und Atmung zur Verfügung – auch eine herzchirurgische Therapie ist schnell leistbar. „Gerade die Versorgung von Herzpatienten erfordert ein rasches und kompetentes Handeln mit allen Möglichkeiten der Herz-Kreislauf-Unterstützung und Therapie, wie Sie im Universitätsklinikum unter Einbindung aller Fachdisziplinen gewährleistet ist“, unterstreicht Prof. Wöhrle. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Ausbau von Netzwerkstrukturen</p>
<p class="bodytext">Prof. Rottbauer und Prof. Wöhrle setzen für die Zukunft auf einen weiteren Ausbau von Netzwerkstrukturen in der Region. Ihr Fazit: „Patienten können jederzeit vorgestellt werden, wir bieten 24 Stunden am Tag fachärztliche Ansprechpartner, die eine schnelle und qualitativ hochwertige Diagnostik und Therapie bei Notfällen sicher stellen.“ Die beiden Mediziner schätzen, dass zukünftig pro Jahr etwa 5.000 Patienten in die Chest Pain Unit aufgenommen werden – das ist etwa die Hälfte aller Patienten, die als Notfälle deklariert werden.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:55:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Qualität zum Nachlesen</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//qualitaet-zu.html?no_cache=1&#38;cHash=3a86cd6a5d</link>
			<description>Qualitätsbericht erschienen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wieviele Fachärzte sind in einer Klinik tätig? Welche Qualifikation haben die Pflegekräfte auf der onkologischen Station? Wie häufig werden bestimmte, auch hochkomplexe Eingriffe vorgenommen? Welche Innovationen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre haben die einzelnen Kliniken und Institute im letzten Jahr eingeführt, um die Patientenversorgung auf universitärem Niveau weiter zu entwickeln? Welche Spezialambulanzen bieten Behandlungen auch seltener Erkrankungen an? Wie steigert, prüft und sichert das Klinikum die Qualität?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Qualität und Transparenz</p>
<p class="bodytext">Der neue Qualitätsbericht des Universitätsklinikums Ulm gibt darüber Auskunft. Jedes zweite Jahr sind alle deutschen Krankenhäuser verpflichtet, nach festgelegten Standards einen Qualitätsbericht zu veröffentlichen. Das Universitätsklinikum Ulm erstellt seinen Bericht in jedem Jahr, denn ein Qualitätsbericht ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz. Als &quot;Klinikführer&quot; für den Patienten ist die jetzige Form wegen der gesetzlich geforderten detaillierten Auflistungen komplexer Diagnosen am besten mit Hilfe eines Arztes nutzbar. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eine weitere wichtige Funktion des Qualitätsberichts besteht darin, die eigene Einrichtung kritisch zu durchleuchten, Verbesserungspotenziale zu erkennen und zu nutzen. &quot;Daran sind all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihr Wissen und Können jeden Tag zum Wohle unserer Patienten einsetzen, beteiligt&quot;, so der Leitende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Reinhard Marre in seinem Vorwort zum Qualitätsbericht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_rechts_orange_0e2cb5.gif.gif" style="width: 10px; height: 8px;" alt="" /><a href="service/ueber-das-klinikum/qualitaetsberichte/qualitaetsbericht-2009.html" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" > Qualitätsbericht</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:50:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
		<item>
			<title>Wiederherstellung von Ohrmuscheln</title>
			<link>http://www.uniklinik-ulm.de/news-abo/news/article//regeneration.html?no_cache=1&#38;cHash=bfc297e9d2</link>
			<description>EU-Projekt für Prof. Dr. Rotter</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Alltäglich im Klinikbetrieb sind sie nicht, aber doch häufiger als man annimmt“, sagt Professorin Nicole Rotter, Leitende Oberärztin an der <a href="struktur/kliniken/hals-nasen-und-ohrenheilkunde.html" title="Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" target="_top" class="internal-link" >Ulmer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde</a>: Beschädigte oder gar abgerissene Ohrmuscheln nämlich. Und ihre Wiederherstellung sei schwierig und aufwendig. Das gängige Verfahren bisher: Eine Rekonstruktion aus Rippenknorpel. Letzteres allerdings erfordert mehrere Schritte, unter anderem die Entnahme von drei oder vier Rippen bei mehreren Operationen von vier bis fünf Stunden. Jetzt aber arbeitet eine internationale Forschungsgruppe an Alternativen, darunter auch Nicole Rotter mit ihrem Ulmer Team. Ihr Ziel: Die Entwicklung von Ohrmuschel-Transplantaten aus körpereigenen Zellen, mittels des so genannten Tissue Engineering also. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Internationales Forscherteam</p>
<p class="bodytext">Für ihre bisherigen Beiträge auf diesem Gebiet war die Ulmer Medizinerin im Frühjahr mit dem Wissenschaftspreis der Ingrid-zu-Solms-Stiftung ausgezeichnet worden. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird seit 1994 im Zwei-Jahres-Turnus für herausragende Arbeiten in der Grundlagenforschung ausschließlich an Frauen vergeben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">330 000 Euro sind der HNO-Klinik vom Bundesforschungsministerium dieser Tage zur Finanzierung ihres Parts im Rahmen eines großen EU-Projekts bewilligt worden. Beteiligt daran ferner: Universitäten in Göteborg und Rotterdam sowie die ETH Zürich, zudem renommierte Unternehmen in Deutschland und Holland. Im Mittelpunkt des momentan auf drei Jahre angelegten Forschungsnetzwerks: Neue Strategien zur Regeneration von Knorpelgewebe für die Ohrmuschel, die auf innovativen Biomaterialien beruhen. „Alle Partner können bereits umfangreiche und viel versprechende Vorarbeiten aufweisen“, weiß Professorin Rotter. Die schwedischen Kollegen zum Beispiel beschäftigten sich mit der Herstellung von Zellulose aus Bakterien. Ein&nbsp; gemeinsames Problem beim plastischen Aufbau von Knorpelgewebe: „Die mechanische Stabilität.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="kleineUeberschrift">Wiederherstellung ganzer Ohrmuscheln</p>
<p class="bodytext">Nicole Rotter selbst beschäftigt sich seit ihrer Promotion („summa cum laude“) an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mit ihrem Spezialgebiet Tissue Engineering, darunter auch bei mehreren Forschungsaufenthalten in den USA. Die noch ausstehende klinische Anwendung im Kopf-Hals-Bereich hat für sie einen einfachen Grund: „Hier sind bei weitem nicht so viel Mittel investiert worden wie beispielsweise im Gelenkbereich, wo ein enormer Bedarf erwartet wird.“ Bedarf bestehe indes auch auf dem HNO-Sektor, nicht zuletzt bei der Wiederherstellung von Ohrmuscheln. Gründe? „Angeborene Schäden, Tumore, Auto- oder Fahrradunfälle, mitunter auch Pferdebisse“, nennt Expertin, weiß dabei zudem um eine weitere Risikogruppe: „Gefährdet sind manchmal auch Cabrio-Fahrer.“ </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Und natürlich kennt sie die Besonderheiten bei der Rekonstruktion des äußeren Hörorgans: „Man braucht viel Gewebe für das Knorpelgerüst und muss sich auch um die Haut kümmern.“ Insofern hätten sich auf die Wiederherstellung ganzer Ohrmuscheln nur einige wenige Kliniken spezialisiert. „Teile aber rekonstruieren wir häufig“, so Professorin Rotter. Vielleicht bald mittels körpereigenem Gewebe? „Ich bin überzeugt, dass das möglich sein wird. Die Frage ist nur: wann?“, gibt sich die Wissenschaftlerin vorsichtig optimistisch. Auf drei Jahre ist das EU-Projekt angelegt. „Wenn wir es in diesem Zeitraum schaffen, wäre es wunderbar“, so die Leiterin der achtköpfigen Ulmer Forschungsgruppe. Die Vorteile des Verfahrens jedenfalls liegen Nicole Rotter zufolge unabhängig davon auf der Hand: Weniger Belastungen&nbsp; für die Patienten und eine ungleich bessere Akzeptanz der Implantate durch deren Immunsystem als bei Fremdmaterialien. „Die von der Preisträgerin vorangetriebene Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zu einer der zentralen Technologien für die regenerative Medizin“, hatte denn auch die Solms-Stiftung die Auszeichnung der Ulmer Wissenschaftlerin begründet.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>Uniklinik Ulm - Aktuelles</author>
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:41:00 +0200</pubDate>
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Parsetime: 1546 ms-->