17|01|12

Prof. Klaus-Michael Debatin erhält „Deutsche Krebshilfe Preis 2011“

Von: Anne Huschka

Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm wird in Bonn ausgezeichnet

Prof. Debatin erhält den Deutsche Krebshilfe Preis 2011, Foto: Universitätsklinikum Ulm

Für seine langjährige Forschungstätigkeit und den Nutzen seiner Ergebnisse für die Praxis wird Prof. Klaus-Michael Debatin am 26. Januar mit dem Preis der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm erhält die Auszeichnung gemeinsam mit dem Heidelberger Mediziner Prof. Peter Krammer, Sprecher des Forschungsschwerpunktes Tumorimmunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Der Deutsche Krebshilfe Preis 2011 ist mit 10.000 Euro pro Preisträger dotiert.

 

"Wegweisende Apoptose Forschung" wird ausgezeichnet


Der Vorstand der Deutschen Krebshilfe begründete seine Entscheidung mit den Verdiensten der beiden Wissenschaftler durch ihre „wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Apoptose-Forschung“. Bei diesem programmierten Zelltod zerstören sich Zellen selbst – was im Kampf gegen Krebs nutzbar gemacht wird. Debatin begann vor rund zwanzig Jahren mit der Apoptose-Forschung. „Es war ein langer Weg, aber heute sind die ersten Medikamente auf dem Markt, die auf diese Forschung zurückgehen. Es ist mir eine große Ehre, nun gemeinsam mit meinem Kollegen den Deutsche Krebshilfe Preis 2011 entgegen nehmen zu dürfen“, so Debatin.

 

Einer der bedeutendsten deutschen Krebsmedizin-Auszeichnungen


Prof. Klaus-Michael Debatin ist ein national und international renommierter Arzt und Krebsforscher, er ist Mitglied der Heidelberger und der Nationalen Akademie der Wissenschaften und stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Ulm. Der Deutsche Krebshilfe Preis ist neben dem Deutschen Krebspreis die bedeutsamste Auszeichnung in der deutschen Krebsmedizin. Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Prof. Jörg Rüdiger Siewert und der spätere Nobelpreisträger Prof. Harald zur Hausen.


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