Wenn Kopfschmerzen und Heiserkeit bleiben
Von: Jörg PortiusAm 22. April Fortbildungsveranstaltung zur Rhinosinusitis in der Klinik für Hals-. Nasen- und Ohrenheilkunde
Die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm bietet am Mittwoch, 22. April, eine Fortbildungsveranstaltung zur Rhinosinusitis (chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen) für Ärzte an.
Unscharf definiertes Krankheitsbild
Betroffene Patienten berichten über vielfältige gesundheitliche Probleme: immer wieder kehrende Infekte, Kopfschmerzen und Heiserkeit zum Beispiel. Die stets laufende Nase ist dann eher nebensächlich, führt die Rhinosinusitis doch in ihren verschiedenen Ausprägungsgraden zu einer unter Umständen erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Nicht zu vergessen ist das häufige Einhergehen mit Asthma. Oft wird nur diese chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege gesehen, nicht aber die Rhinosinusitis. Dabei profitieren gerade Asthma-Patienten sehr stark, wenn auch die chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen behandelt wird. Außerdem: Mit dem bis heute unscharf definierten Krankheitsbild einer Rhinosinusitis sind beträchtliche sozioökonomische Kosten verbunden. Man denke nur an die krankheitsbedingten Fehlzeiten in Beruf oder Schule.
Aktueller Stand der Wissenschaft
„Im Rahmen dieser Fortbildungsveranstaltung möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Kenntnis zur Ätiologie und Pathogenese, den chirurgischen und nicht-chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten und, mit einem ganz besonderen Schwerpunkt, die postoperative Therapie informieren“, umreißt Prof. Dr. Gerhard Rettinger, Ärztlicher Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm, die Grundzüge der Fortbildungsveranstaltung, die am 22. April ab 18 Uhr im Hörsaal Michelsberg ( Frauensteige 12, 89075 Ulm) stattfinden wird.
Angeregter Gedankenaustausch
Prof. Dr. Nicole Rotter, Leitende Oberärztin der HNO-Universitätsklinik, Moderatorin und Organisatorin des Abends, ergänzt: „Wir konnten mit Prof. Dr. Werner Hosemann, Ärztlicher Direktor der HNO-Universitätsklinik Greifswald, einen besonders ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet gewinnen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen angeregten Gedankenaustausch.“
Weitere Informationen:
Um die Auslastung unseres Hörsaals sowie die Verpflegung möglichst präzise planen zu können, ist für die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung eine vorherige Anmeldung erforderlich. Sie können sich schriftlich formlos unter Angabe Ihres Namens per Fax unter der Nummer 0731 500-59506 anmelden. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung auch per E-Mail unter annemarie.franz[at]uniklinik-ulm.de entgegen.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter der Adresse „www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/hals-nasen-und-ohrenheilkunde.html“. Für die Teilnahme wurden vier Punkte für das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg beantragt.
Wir unterstützen Sie gerne bei Interviewabsprachen und Recherchen – rufen Sie uns einfach an. Ansprechpartner ist Jörg Portius, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Universitätsklinikum Ulm.
Tel: 0731 500-43043







