Hilfe und Beratung

Sozialer Beratungsdienst

Krankheit und Unfall haben oft weit reichende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und das Ihrer Bezugspersonen. Eine länger andauernde Behandlung wirft im sozialen und wirtschaftlichen Bereich eine Menge Fragen auf, und es ist wichtig zu wissen, auf welche Sozialleistungen Patienten einen gesetzlichen Anspruch haben, welche Ämter zuständig sind, welche Beratungsmöglichkeiten es gibt und wer bei der Antragstellung hilft. Betroffene sollten sich nicht scheuen, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen und sich von den entsprechenden Stellen beraten lassen. Ziel ist ist, dass sie das Leben mit der Erkrankung bewältigen und so gut wie möglich wieder in den Alltag zurückkehren können. mehr

Psychosomatischer Konsildienst

Die Diagnose einer akuten oder chronischen Erkrankung oder ein Unfall ereignen sich zumeist plötzlich und unerwartet. Die damit verbundenen gesundheitlichen, familiären und sozialen Folgen führen bei etwa einem Drittel der Betroffenen zu einer inneren (seelischen) und äußeren Krise, die allein schwierig zu bewältigen ist. Patienten des Klinikums können während ihres stationären Aufenthaltes die psychotherapeutische Beratung, Begleitung und Behandlung des psychosomatischen Konsildienstes in Anspruch nehmen. Ein Ziel ist, Patienten in ihrer Krankheitsbewältigung und Lebensgestaltung zu unterstützen, so dass ihre Lebensqualität möglichst hoch ist und der Umgang mit ihrer Erkrankung gelingt. mehr

Spezielle Angebote für Krebspatienten

Als Spitzenzentrum der Krebsmedizin betreut das Integrative Tumorzentrum CCCU viele Krebspatienten. Für sie gibt es neben der medizinischen Versorgung weitere Hilfs- und Beratungsangebote. Dazu gehört z. B. die Brückenpflege, die für Krebskranke und ihre Angehörigen eine Brücke zwischen Betreuung in der Klinik und im häuslichen Bereich bildet. Das Klinikum bietet auch eine psychoonkologische Versorgung, d. h. die psychoso­ma­tische / psychotherapeutische Beratung, Unterstützung, Behand­lung und Begleitung in Situationen, die im Zusammenhang mit der Diagnose einer Tumorerkrankung zum Teil krisenhaft und unerwartet auftreten können. mehr

Klinikseelsorge

Menschen werden durch schwere Krankheiten in der eigenen Lebenssicht verunsichert. Viele Menschen haben in Krisen erkannt, wie brüchig das Leben ist, aber auch wie kostbar. Sie wünschen sich in Ergänzung zur ärztlichen und pflegerischen Begleitung die Möglichkeit, ausführlich zur Sprache zu bringen, was ihnen auf der Seele liegt. Seelsorge begleitet und unterstützt in schwieriger Lebenssituation durch Besuche mit Zeit zu Reden und zu Schweigen, durch Feiern von Abendmahl/Kommunion, durch Segen und Gebet.  mehr

 

Besuchsdienst

Die evangelische Klinikseelsorge bietet für alle Patienten einen Besuchsdienst an, auch und gerade für jene, die in der Nähe keine Angehörigen haben. Ehrenamtlich engagierte Männer und Frauen kommen zum Reden und Zuhören, zum Vorlesen, Erzählen und Spazierengehen, ganz so wie Sie es brauchen. mehr

 

 

 

 

Weitere Religionsgemeinschaften

Wenn Patienten religiösen Beistand weiterer Religionsgemeinschaften suchen, können sie sich gerne an die Schwestern und Pfleger oder Ärzte auf den Stationen wenden. Anprechpartner finden sie auch über die angegebenen Links. mehr

 

 

 

 

Ombudspersonen für Patientinnen und Patienten

Es gibt Einzelfälle, in denen schwer lösbare Konflikte das für die Behandlung wichtige Vertrauen zwischen Patient/Patientin und Arzt/Ärztin bzw. Pflegekräften so stören und belasten, dass sie auch in der Kommunikation mit dem Meinungsmanagement nicht beigelegt werden können. Sollten Sie sich als Patient oder Patientin in einer solchen Situation befinden, können Sie sich an Herrn Prof. em. Dr. Hans-Peter Richter und Frau Prof. em. Dr. Heidemarie Suger-Wiedeck wenden. mehr

Kunsttherapie

Künstlerische Betätigung wie z. B. das Malen, kann helfen, die eigene Kraft und Kreativität wieder zu entdecken, das Selbstbewusstsein zu stärken und Entspannung zu finden. Gerade bei schweren Krankheiten kann dies eine wertvolle Unterstützung des Heilungsprozesses sein. Daher bieten verschiedene Kliniken für ihre Patienten Kunsttherapie an. mehr

 

 



Schule für Kranke

Die Hans-Lebrecht-Schule - Schule für Kranke in Ulm ist eine staatliche Schule, die stationäre und teilstationäre Patientinnen und Patienten z. B. der Kinder- und Jugendpsychiatrie unterrichtet. Das Schulhaus befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kinderpsychiatrie und ist durch einen Park erreichbar. Ziel ist es, in der Zeit des Klinikaufenthaltes Voraussetzungen zur Reintegration in das bestehende Schulsystem zu schaffen. Deshalb arbeitet die Schule eng mit der Heimatschule zusammen. Um den Schülern eine optimale Förderung zu ermöglichen, werden regelmässig mit allen an den Therapien beteiligten Fachkräften Informationen ausgetauscht. mehr

Selbsthilfe

Die Bewältigung einer schweren Erkrankung braucht Zeit, und jeder Mensch hat seine eigene Art und Weise mit der Erkrankung umzu­gehen. Die Erkrankung bedeutet nicht nur eine körperliche Belas­tung, sie bedeutet auch eine emotionale Belastung für Betroffene. Selbsthilfe unterstützt Betroffene auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Weg im Umgang mit der Krankheit. Sie ist in allen Phasen einer Erkrankung für Betroffene da und hilft, die vielen offenen Fragen im Zusammenhang mit einer Erkrankung zu klären. mehr

 

Hospiz

Der größte Wunsch vieler Menschen ist es, in vertrauter Umgebung zu sterben, im Kreise ihrer Familie, Angehörigen oder Freunde. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospiz Ulm begleiten die Sterbenden auf Wunsch zu Hause und unterstützen die An­gehörigen, sie beraten, stehen zur Seite bei der Orga­­ni­sation der Pflege und helfen im persönlichen Gespräch. Eine Alternative bietet die umfassende Pflege und Betreuung im Hospiz. Auf Wunsch begleiten die Hospizmitarbeiter schwerkranke sterbende Menschen und ihre Angehörigen in stationären Pflegeeinrichtungen. mehr

 

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