Patientenbezogene Anwendungen
Klinikinformationssystem (KIS)
Im Uniklinikum Ulm wird zur Abbildung des administrativen und medizinischen Patientenprozesses das zentrale System IS-H/i.s.h.med genutzt.
Die Planung des Behandlungsablaufs von der Terminierung über die Aufnahme bis zur Operation erfolgt in diesem zentralen System.
Durch die Konfiguration und Anpassung auf die Prozesse im Klinikum wird gewährleistet, dass Leistungen, Diagnosen, Maßnahmen und verbrauchte Materialien am Patienten zeitgerechtet dokumentiert werden können.
Arbeitsumfelder (Masken) werden auf das spezielle Arbeitsprofil eines Mitarbeiters angepasst und diesem zugeordnet.
Nicht für jeden medizinischen Sachverhalt, insbesondere in Abhängigkeit von medizinischen Geräten, ist die Dokumentation im zentralen System der Klinik möglich bzw. sinnvoll. Aus diesem Grund werden Spezialprogramme eingesetzt. Jedoch wird durch den Einsatz von Online–Schnittstellen zur Datenübertragung erreicht, dass die notwendigen Spezialprogramme sehr eng an das zentrale System angebunden und somit Doppeleingaben vermieden werden.
Die Integration der Spezialsysteme mit dem zentralen System bilden das Klinikinformationssystem KIS.
Damit für das medizinische Personal als Einstieg sein Arbeitsumfeld der Ausgangspunkt ist, erfolgt der Absprung zur Dokumentation zunehmend patientenbezogen in die Spezialsysteme.
Beispiele hierfür sind der Absprung in das Laborsystem MEDAT, die Aufklärungsbögen oder die Leistungserfassung für die Pflege.
Um zu gewährleisten, dass ein Mitarbeiter an einem beliebigen PC auf den Stations-, Funktions- , Arzt- und Verwaltungsarbeitsplätzen an seinen Aufgaben weiterarbeiten kann, werden Terminalserver mit CITRIX klinikweit eingesetzt.
Im folgenden sind die in Ulm vorhanden Programme aufgezeigt. (Stand November 2006)
Zentrales System und seine Module
Modulname | Beschreibung
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IS-H | Administratives Patientenmanagement Abrechnung stationär, ambulant |
IS-H/i.s.h.med | Erweiterung von IS-H für klinische Funktionalitäten
2. Ambulanzunterstützung
3. Parametrierbare Dokumentation
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i.s.h.med/OP | 4. OP- Dokumentation mit OP-Modul
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i.s.h.med rad-ic | 5. Nuklearmedizin
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| 6. Abbildung des Workflows zur Qualitätssicherung der BQS
7. Arztbriefarbeitsplatz
8. Arztbriefschreibung
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Zentrale Systeme nicht IS-H/i.s.h.med
Modulname | Beschreibung |
OPlus | OP-Systeme wird bis Januar 2007 abgelöst |
Quasimodo | Qualitätssicherung nach BQS |
Aufklärungsbögen | Compliance |
Spezialdokumentationssysteme
Bereich | Programmname |
Labor |
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Hämatologie | |
Anästhesie |
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Herzanästhesie |
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Intensivmedizin |
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Radiologie |
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Sonographie |
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Sportmedizin/REHA | |
Pathologie |
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Pflege |
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Auswertungen aus KIS
In Ulm wird für Auswertungen das Business Warehouse von SAP eingesetzt.
Durch die konsequente Verwendung des einheitlichen Patientendatenmodells und hieraus resultierend der vorhanden einheitlichen Patienten- und Fallidentifikation ist es möglich, Daten aus dem zentralen System und allen Spezialsystemen auszuwerten und zu vergleichen.
Business Warehouse (BW) | IS-H/i.s.h.med Daten im BW |
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