
zertifiziert nach den Kriterien
der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und ISO 9001:2008
Mehr als 70 000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Die Chance auf Heilung ist groß, wenn Darmkrebs frühzeitig erkannt wird. Deshalb ist die Früherkennung und rechtzeitige, optimale Behandlung an unserem Darmzentrum für den Erfolg der Therapie von entscheidender Bedeutung.
Unsere Spezialisten setzen sich dafür ein, dass Sie eine maßgeschneiderte Behandlung mit dem hohen medizinischen Standard eines Universitätsklinikums erhalten. Für Ihren Behandlungserfolg arbeiten wir alle im Darmzentrum Ulm vertrauensvoll zusammen.
Geschäftsführender Vorstand
Sprecher | Prof. Dr. Thomas Seufferlein |
Koordination | Prof. Dr. Götz von Wichert |
Wie erreiche ich das Darmzentrum?
Für einen Termin zur ersten Vorstellung wenden Sie sich bitte an unsere Hochschulambulanz im Zentrum für Innere Medizin am Oberen Eselsberg:
Tel: 0731 / 500 - 44 032
Die Fachabteilungen der Chirurgie, Innere Medizin I und Strahlentherapie erreichen Sie unter:
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Tel: 0731 / 500 – 53 555
Klinik für Innere Medizin I
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Tel. 0731 / 500 - 45 670
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Tel: 0731 / 500 – 56 200 oder – 56 201
Welche Erkrankungen werden behandelt?
Wir diagnostizieren und behandeln vor allem Krebserkrankungen des Dickdarms und des Enddarms sowie ihre Vorstufen, die sogenannten Polypen.
Detaillierte Informationen zu den Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Enddarms (Rektumkarzinom) finden Sie bei uns im Internet:
Wie gehen wir im Darmzentrum vor?
Wir verfügen über langjährige Erfahrung und den hohen medizinischen Standard eines Universitätsklinikums. Dank modernster Methoden in der Diagnose, Therapie und Nachsorge von Darmkrebserkrankungen können unsere Experten die Behandlungsstrategie nach Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen.
Tumorkonferenz
Jeder einzelne Fall von Darmkrebs wird in der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz von unserem Expertenteam diskutiert. Daran beteiligt sind Spezialisten aus den Fachabteilungen Chirurgie, Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie, Pathologie, Radiologie und Strahlentherapie.
Gemeinsam wird eine Entscheidung für eine optimale Therapie getroffen, die mit Ihnen abgestimmt wird.
Welche Therapie ist die Beste?
Je nachdem in welchem Stadium Darmkrebs festgestellt wird, kommt meist eine operative Behandlung alleine oder in Kombination mit einer medikamentösen Therapie in Frage. Beim Enddarmkrebs kann zusätzlich eine begleitende Bestrahlung erforderlich sein.
Operative Therapie
Zur Planung der operativen Therapie bekommen Sie einen Termin in unserer chirurgischen Ambulanz zur Besprechung und Planung der anstehenden Operation. Alle erforderlichen Untersuchungen sowie Aufklärungsgespräche mit dem Operateur und dem Narkosarzt finden in der Regel vor der stationären Aufnahme statt.
Welche Operationen werden durchgeführt?
In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie nehmen wir alle Krebsoperationen des Kolons (Dickdarm) und Rektums (Enddarm) vor. Sämtliche Operationen werden mit modernsten Techniken und blutsparend durchgeführt.
Bei Tumorfrühstadien oder gutartigen kolorektalen Tumoren können die Operationen gewebeschonend über kleine Hautschnitte in Form von Schlüssellochchirurgie oder transanal erfolgen. Die Erhaltung des Schließmuskels ohne dauerhaftes Stoma (künstlicher Darmausgang) kann heute dank modernster OP-Techniken meist realisiert werden.
Medikamentöse Therapie
Die Behandlung mit Medikamenten (Chemotherapie) findet in unserer Medizinisch Onkologischen Tagesklinik (MOT) in der Klinik für Innere Medizin am Oberen Eselsberg statt.
Strahlentherapie
Sollte der Enddarmtumor eine bestimmte Größe erreicht haben, erfolgt die Strahlentherapie in der Regel vor der Operation kombiniert mit einer medikamentösen Behandlung.
Die Bestrahlung wird in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Oberen Eselsberg ambulant durchgeführt. Mit modernsten Geräten und Computersimulationen sorgen wir dafür, dass gesundes Gewebe geschont wird.
Palliativmedizinische Therapie
Patienten, deren Krebserkrankung nicht mehr heilbar ist, werden in unserer Palliativstation (M4p) von einem speziell ausgebildeten, berufsgruppenübergreifenden Team ganzheitlich betreut. Unser Ziel ist es, Krankheitsbeschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Wo kann ich weitere Hilfe bekommen?
Stomatherapie
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie:
Ulrike Scheder, Krankenschwester mit Weiterbildung in Stomatherapie
Tel: 0731 / 500 – 0 (Zentrale)
Selbsthilfe
Wir arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll mit Selbsthilfegruppen zusammen. Gespräche von Betroffenen untereinander können bei speziellen Fragen, z.B. Tabuthema künstlicher Darmausgang sehr hilfreich sein. Zögern Sie nicht Kontakt aufzunehmen.
Kontaktadressen finden Sie im Internet auf unserer Seite Selbsthilfegruppen
Ernährungs- und Diätberatung
Begleitend zur medizinischen Tumortherapie bieten wir für unsere stationären und ambulanten Patienten Ernährungs- und Diätberatung an.
Klinik für Innere Medizin I:
Gudrun Jütting Tel: 0731 / 500 – 44 588
Dorothea Klein Tel: 0731 / 500 – 44 590
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie:
Iris Munder-Haag Tel: 0731 / 500 – 53 673
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie:
Manuela Buck Tel: 0731 / 500 – 56208 oder -56 159
Psychoonkologie
Unser psychoonkologisches Team begleitet und berät Patienten mit ihren Angehörigen über alle Behandlungsphasen. Durch Gespräche und die gemeinsame Entwicklung hilfreicher Strategien unterstützen wir Sie und Ihre Angehörigen bei der Bewältigung der Krankheit.
Sprechstunden werden nach Vereinbarung an allen Klinikstandorten durchgeführt.
Tel: 0731 / 500 – 61 881







