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Das Marginalzonen-Lymphom gehört zur Gruppe der sogenannten Non-Hodgkin Lymphome. Es ist sehr selten und kann in verschiedenen Formen auftreten: so unterscheidet man Marginalzonenlymphome, die vorwiegend die Lymphknoten befallen, hauptsächlich in der Milz sich ansiedeln oder vorwiegend in den Schleimhäuten zu finden sind. Die Seltenheit der Erkrankung und das unterschiedliche Besiedlungsmuster des Marginalzonenlymphoms führen zum Teil zu einer Unsicherheit, in welcher Form dieses Lymphom diagnostiziert und behandelt werden sollte. Weiterhin fehlen für die Mehrzahl der Marginalzonenlymphome größere klinische Studien, so dass es sehr wenige Daten zur Epidemiologie oder zur adäquaten Therapie des Marginalzonenlymphoms gibt.

Vor diesem Hintergrund besteht ein erheblicher Informations- und Beratungsbedarf bei den behandelnden Ärzten sowohl die Diagnostik als auch die Therapie betreffend. Das nun neu etablierte Deutsche Marginalzonen-Lymphom Register zielt darauf  Patienten mit der Erkrankung eines Marginalzonenlymphoms zu dokumentieren und zu erfahren, wie in Deutschland diese Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird. Auf der Basis der gewonnenen Daten wird es zukünftig besser möglich sein, Empfehlungen für eine optimierte Diagnostik und Therapie zu formulieren. Das Register ist auch als Beratungsplattform für Ärzte und Patienten nutzbar, die sich über Diagnostik und Therapie des seltenen Lymphoms erkundigen möchten.

 

Aktive Zentren (Stand Januar 2017):

 

Derzeit sind 92 Zentren aktiviert. Die Übersichtskarte zeigt die Verteilung der teilnehmenden Zentren.

 

 

 

Patienteneinschluss (Stand Januar 2017):

 

Insgesamt sind derzeit 243 Patienten gemeldet.

 

 

 

 

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