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Kurze Geschichte des Instituts für Humangenetik

Das Institut für Humangenetik am Universitätsklinikum Ulm ist im Jahr 2000 aus einer Fusion der beiden Abteilungen Humangenetik und Medizinische Genetik entstanden. Anlass dieser Zusammenlegung war die Emeritierung von Prof. Dr. Winfrid Krone, der bis dahin die Abteilung Humangenetik geleitet hatte. Der bisherige Leiter der Abteilung Medizinische Genetik, Prof. Dr. Walther Vogel, wurde somit Ärztlicher Direktor des neuen Instituts. Am 01.08.2010 übernahm Prof. Dr. Christian Kubisch den Lehrstuhl und die Leitung des Instituts.

Das Institut für Humangenetik vertritt das Fach Humangenetik im Universitätsklinikum Ulm und an der Universität Ulm im Bereich der Krankenversorgung, der Lehre und der Forschung. Zum Bereich der Krankenversorgung gehören die Humangenetische Beratungsstelle und die diagnostischen Labors für Zytogenetik und molekulare Genetik in der Parkstraße 11. Durch die Erweiterungen der molekular- genetischen Untersuchungsmethoden wird das Leistungsspektrum ständig erweitert. Das Institut besitzt die Berechtigung zur Weiterbildung zum Facharzt für Humangenetik und zum Fachhumangenetiker.

Die Forschungsaktivitäten der unabhängigen Arbeitsgruppen sind überwiegend am Oberen Eselsberg angesiedelt, wobei ganz unterschiedliche Teilbereiche der Humangenetik repräsentiert werden. Das Spektrum der Fragestellung reicht von molekulargenetischen Untersuchungen zur Geschlechts- determinierung über Krebsgenetik, Genidentifizierung bei monogenen und komplexen Erkrankungen, genetische Epidemiologie, Karyotyp-Evolution bis zur Mutagenitätsforschung. Im Rahmen der Lehre werden Studenten der Medizin, der Molekularen Medizin, der Mathematischen Biometrie und der Biologie in Vorlesungen, Seminaren und Praktika im Fach Humangenetik ausgebildet. Es besteht die Möglichkeit, in verschiedenen Arbeitsgruppen des Instituts Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktorarbeiten anzufertigen.


 

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