Heiko Bruns

Person

Heiko Bruns hat an der Universität Erlangen Biologie studiert und dort 2006 seine Diplomarbeit bei Prof. Dr. Stenger an dem Institut für Medizinische Mikrobiologie Immunologie und Hygiene abgelegt.

In seiner Diplomarbeit hat Heiko die Mechanismen der erhöhten Tuberkulose-Inzidenz unter Therapie mit Tumor-Nekrose-Faktor Antikörpern untersucht.

Anschließend ist er mit Prof. Dr. Stenger nach Ulm gegangen und hat dort seine Doktorarbeit begonnen.

Projekt: Bedeutung der Abl-Tyrosinkinase bei der Tuberkulose

Der Erfolg von Mycobacterium tuberculosis als humanes Pathogen hängt von seiner Fähigkeit ab, das Immunsystem so zu manipulieren, dass es von diesem nicht erkannt und beseitigt wird. Ein Ansatzpunkt über den dies geschehen könnte sind die Tyrosinkinasen, welche viele wichtige Vorgänge in der Zelle steuern. Eine dieser Tyrosinkinasen ist die Abl (Abelson) -Tyrosinkinase, welche unter anderem für Zell-Proliferation, Adhäsion und Apopotose verantwortlich ist.

Ziel dieses Projektes ist es herauszufinden welchen Stellenwert die Abl-Tyrosinkinase bei der Immunantwort gegen die Tuberkulose einnimmt. Hierzu bedienen wir uns des spezifischen Inhibitors STI-571 (Gleevec). Durch Inhibition der Abl-Tyrosinkinase, untersuchen wir ob definierte immunologische Parameter, welche bei der Immunantwort gegen die Tuberkulose essentiell sind, verändert werden.

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