Prof. Dr. Steffen Stenger

Steffen Stenger hat an der Universität Erlangen Medizin studiert und auch dort am Institut für Med. Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene unter der Betreuung von Werner Solbach, Christian Bogdan und Martin Röllinghoff über Zytokin-Interaktionen bei der Leishmaniasis promoviert.

1995 ging er als Stipendiat des „Aids Stipendiums“ des DKFZ an die UCLA, Los Angeles, California, in die Arbeitsgruppe von Robert Modlin. Dort etablierte er seinen neuen Forschungsschwerpunkt „Untersuchungen zur Immunabwehr des Menschen bei der Tuberkulose“.

1997 kehrte er nach Erlangen zurück und forschte mit seiner eigenen Arbeitsgruppe weiter an Aspekten zur angeborenen und erworbenen Infektionsabwehr bei der Tuberkulose.

2001 beendete er die Facharztausbildung zum „Klinischen Mikrobiologen und Infektionsepidemiologen“. Im selben Jahr erhielt er die Lehrbefugnis für das Fach „Klinische Mikrobiologie und Immunologie“ und habilitierte mit dem Thema „Neue Abwehrmechanismen des menschlichen Immunsystems gegen Mycobacterium tuberculosis“. Die Arbeiten wurden mit dem Sandoz-Stipendium für Therapeutische Forschung (1993), dem Robert-Koch-Postdoktorandenpreis für Immunologie (2000), dem Preis für Klinische Forschung der Glaxo-Smith-Kline-Stiftung (2002), dem Thierschpreis der Universität Erlangen-Nürnberg (2002), dem Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (2006) sowie dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (2006) ausgezeichnet.

Seit dem 01.10.2006 ist er Ärztlicher Direktor des Instituts für Med. Mikrobiologie und Hygiene am Universitätsklinikum Ulm.

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