Ein Erfahrungsbericht ehemaliger PJ-Studenten/innen:

Was wir gelernt haben:

  • Anamnese
  • Visus
  • Refraktion
  • Brillenausmessung
  • Beurteilung der vorderen Augenabschnitte an der Spaltlampe
  • Applanationstonometrie
  • Gonioskopie
  • Goldmann-Perimetrie
  • Indirekte Ophthalmoskopie (zentral und peripher)
  • Fundusuntersuchung mit dem Dreispiegelkontaktglas
  • Ultraschalluntersuchung
  • Tränenwegsspülung
  • Dokumentation
  • Patientenvorstellung beim Oberarzt
  • Arztbriefe schreiben


Als PJ-Student wird man entweder auf eine Station oder in die Ambulanz eingeteilt.

Das Stationsleben:
Um 7:30 Uhr finden sich die Ärzte und wir zur Besprechung im Stationszimmer ein. Danach werden die Entlassungen und die operierten Patienten dem Oberarzt vorgestellt, und alle anderen Patienten im Arztzimmer visitiert. Interessante Befunde und der postoperative Verlauf werden uns erklärt und demonstriert. Bei den Neuaufnahemn werden wir aktiv tätig und untersuchen Patienten mit Unterstützung. Nachmittags in der OP-Vorstellung wird die Indikation gesichert. Montags findet die Visite durch den Chefarzt Professor Lang, freitags mit den Oberärzten statt. Oder es kommt alles ganz anders und wir dürfen in den OP und bei Pars-Plana-Vitrektomien und Kataraktoperationen assistieren.

Das Ambulanzleben:
Von Natur aus ist die Arbeit in der Ambulanz viel hektischer und aufreibender. Als PJ-Student ist man einem Arzt zugeteilt und arbeitet mit ihm zusammen. Wir haben viel Gelegenheit, Patienten selbst zu untersuchen oder auch hier sich interessante Befunde und Krankheitsbilder zeigen zu lassen. Wir lernten, weitergehende Diagnostik selbst einzuleiten (z.B. Sehschule, Gesichtfelder).

Für das große Engagement und die Betreuung durch Ärzte, Pflegekräfte und Arzthelferinnen, sowie die gute Integration ins Team möchten wir uns herzlich bedanken.

Bei Interesse an der Augenheilkunde können wir das PJ an der Uniklinik Ulm uneingeschränkt empfehlen!

 

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