Gelenkverletzungen: Gelenkspiegelung, Bänderersatz

Jährlich werden über 124.000 Gelenkverletzungen in Deutschland stationär behandelt. Nicht einbezogen sind die Folgeschäden nach einer Gelenkverletzung, die jährlich weit über 500.000 stationäre Einweisungen zur Folge haben. Als überregionales Zentrum zur Behandlung von Gelenkverletzungen bieten wir alle gängigen und die neusten operativen Verfahren an. Viele Eingriffe werden arthroskopisch, d.h. minimal-invasiv und über kleine Schnitte durchgeführt. Bei wohnortnahen Patienten können viele Eingriffe auch ambulant durchgeführt werden.
Die rasante technische Weiterentwicklung in Diagnostik (Sonographie, CT, MRT, Arthroskopie) und Therapie (arthroskopische Chirurgie) erlaubt und erfordert heute eine differenzierte Strategie zur Behandlung von Gelenkverletzungen.
Für die apparative Diagnostik stehen in unserer Klinik am Safranberg die Sonographie, zwei Computertomographen und ein MRT der neuesten Generation zur Verfügung. Die angefertigten Bilder  stehen sofort (PACS®) an vielen Arbeitsplätzen im Klinikum zur Verfügung, so dass eine digitale und genaue Planung auch im OP-Bereich zur Verfügung steht. Diese digitalen Bilder können auch für die intraoperative Navigation verwendet werden.
Das operative Spektrum umfasst – dem Versorgungsauftrag einer Universitätsklinik entsprechend - alle arthroskopischen und offenen Operationen und bis hin zum Gelenkersatz. Es werden alle Bandrekonstruktionen bei frischen und älteren Verletzungen an allen Gelenken durchgeführt, ebenso die gesamte Palette der Meniskuschirurgie am Knie bis hin zur Knorpeltransplantation (OATS®). Sehnenverletzungen und Folgen einer Verrenkung mit Instabilität vor allem an Schulter und Ellenbogen stellen einen besonderen Schwerpunkt unserer Abteilung dar. Hauptschwerpunkte bilden die Versorgungen von nachfolgenden Gelenken:

  • Schulter 
  • Ellenbogen 
  • Handgelenk
  • Hüftgelenk 
  • Kniegelenk 
  • Oberes Sprunggelenk 
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