a.) Frakturen versorgt mit dorsoventraler Spondylodese und dorsoventraler Stabilisation mit ventraler Instrumentation:
Nachbehandlung wie bei konservativ beschrieben, jedoch
- ohne Korsett
- Flexionslimit nur für 4 Wochen
- Mobilisation am 5. postoperativen Tag
b.) Frakturen mit dorsoventraler Stabilisation ohne Instrumentation (ventraler Knochenspan):
Korsett für 8 Wochen Bettruhe bis 5. Tag postoperativ:
- Rumpfisometrie
- Stabilisiertes Drehen in SL
- hubfreies /-armes bewegen in lateralflexion (schmerzorientiert)
- Flexion / Extension 30/0/10 (aus der Senkrechten
- isotonische Übungen an den Extremitäten bei stabiler Lage (z.B. PNF)
5. postoperativer Tag bis 8. Woche:
- Mobilistaion mit Korsett
- Stimulation der Flexion / Extension (30/0/10) über Führungswiderstände (z.B. am Kreuzbein, Beckenkamm
- Üben in anderen Ausgangsstellungen
8. Woche bis 12.Woche:
- Zusätzlich schmerzorientierte Rotation
- Dreidimensionales Bewegen in o. g. Bewegungslimit gegen Führungswiderstand
ab 12. Woche: (Röntgen)
- Beginn mit muskulärem Aufbautraining (u. A. Geräte)
- Als Limit sind die vom Patienten angegebenen Symptome und seine Leistungsfähigkeit zu beachten
©Universitätsklinik Ulm Abt. f. Physiotherapie / Unfallchirurgie PT Ch.Münzing





