Ansprechpartner PJ-Ausbildung: Herr Prof. Dr. J. Weiss
Anzahl ärztliche Mitarbeiter: 20

 

 

Allgemeines


Der stationäre Bereich besteht aus 35 vollstationären Betten und 20 Tagesklinikbetten. Die klinischen Fächer Dermatologie und Allergologie werden in ihrer ganzen Breite und interdisziplinär vernetzt vertreten. Folgende Schwerpunkte werden bearbeitet:

  • Immundermatologie mit Allergologie, Autoimmun- und T-Zell vermittelte Dermatosen
  • Immundermatologie mit Allergologie, Autoimmun- und T-Zell vermittelte Dermatosen
  • Dermatoonkolgie mit Dermatochirurgie und -histologie
  • Phlebologie und Wundheilungsstörungen der Haut
  • Photodiagnostik und Phototherapie

Daneben umfassen zusätzliche Spezialsprechstunden die Themen Urticaria, Lymphome, Proktologie, Laser, Andrologie, Neurofibromatose, ästhetische Medizin und Haarerkrankungen. Fragestellungen aus der klinischen Dermatologie werden mit naturwissenschaftlichen Methoden in den Forschungslaboratorien der experimentellen Dermatologie gezielt bearbeitet. Die daraus sich ergebenden Ergebnisse sollen den Patienten wieder zugute kommen.


Ablauf der PJ-Ausbildung


Die PJ-Studenten werden in den Klinikalltag der dermatologischen Klinik integriert. Zu Beginn des Tertials werden sie entweder auf die Station oder in die Tagesklinik eingeteilt. Die Möglichkeit in verschiedenen Bereichen und an Spezialsprechstunden teilzunehmen ist gegeben. Dem PJ-Studenten wird ermöglicht, Patienten vom Zeitpunkt der Aufnahmen bis zur Entlassung selbständig unter Anleitung eines Arztes zu betreuen und in den Visiten vorzustellen, einschließlich der Verfassung von Arztbriefen mit epikritischer Beurteilung der Krankheitsbilder. Dieses Vorgehen ermöglicht eine praxisnahe, auf Eigenverantwortlichkeit des Studenten ausgerichtete Ausbildung mit der Möglichkeit durch die experimentellen Ansätze der Dermatologie Einblicke in die Pathogenese verschiedener dermatologischer Krankheitsbilder zu bekommen. Die Studenten werden in den Grundzügen der operativen Dermatologie ausgebildet. In der Poliklinik haben die PJ-Studenten die Möglichkeit unter Supervision das ambulante Geschehen kennenzulernen, ihre dermatologischen Kenntnisse zu vertiefen, sowie die Spezialsprechstunden zu besuchen. Beispielsweise ist gewünscht, dass Grundzüge der allergologischen Diagnostik und Indikationsstellung zur Hyposensibilisierungsbehandlung erlernt werden. Täglich werden in der Mittagsvisite um 12 Uhr in der Anwesenheit aller ärztlichen Mitarbeiter ambulante Patienten, stationär neu aufgenommene und Patienten unter laufender Therapie der Abteilung vorgestellt und anschließend die Krankheitsbilder, die Pathogenese, Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapiemöglichkeiten besprochen. Einmal pro Woche findet für PJ-Studenten eine abteilungsinterne Fortbildung statt. Die PJ-Studenten haben ebenso die Möglichkeit, am Wahlpflichtfach Haut-Nah und am Praktikumskurs teilzunehmen.

Mediziner, die sich im PJ auch für eine erweiterte Ausbildung der klinischen und molekularen (experimentellen) Medizin entscheiden, werden ausgiebig beraten, um eine akademische Laufbahn aufzuzeigen und Programme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Marie-Programms (EU), des Lisa Meiner Programms und anderen aufzuzeigen.

Auch der Austausch mit kooperierenden Universitäten im Ausland sind möglich und werden durch die Universitätsklinik im Erasmus- oder Bär-Programm gefördert.

 

 

 

 

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