Allgemeine Informationen

Die Station der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie befindet sich im 2. Stock des Hauptgebäudes der im Januar 2002 eröffneten Klinik. Falls notwendig, kann die Station bequem über einen Fahrstuhl erreicht werden. Sie umfasst 35 Betten, die sich überwiegend auf 2-Bett Zimmer verteilen. Die Zimmer sind modern und geschmackvoll eingerichtet und verfügen über Badezimmer mit Dusche und WC, Telefon, Kabel-TV und Radio. Fernsehen und Radio können über Kopfhörer empfangen werden, so dass Ihre Nachbarn und Ihre Nachtruhe nicht gestört werden. Jeden Tag stehen zu den Mahlzeiten verschiedene Menüs zur Auswahl. Nachmittags können Sie in zusätzlichen Aufenthaltsräumen und auf Station sich an der bereitstehenden Kaffee- und Tee-Bar bedienen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Zwischenmahlzeit.
Ein qualifiziertes, freundliches Team mit Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeut betreut Sie. Mit dem Wissen, dass gerade chronische Hautkrankheiten das seelische Gleichgewicht stören können, legen wir Wert auf eine persönliche Betreuung und Zusammenarbeit mit Kollegen der Psychosomatik. Der Aufenthaltsraum mit Blick auf unseren Garten bietet Abwechslung und die Möglichkeit zu Gesprächen mit Besuchern, Patienten und zum Lesen. Aktuelle Zeitschriften und eine kleine Bibliothek stehen Ihnen zur Verfügung. Der Garten der Klinik mit Bänken und kleinen Wegen ist vor allem in den warmen Monaten ein beliebter Treffpunkt der stationären Patienten.

Mittwochs können Sie am Aquarellmalen und Gestalten von Bildern aktiv teilnehmen.

(siehe Maltherapie)

 

 

Aufgaben der Station

Zu den Schwerpunkten der stationären Behandlung gehören die Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen, klassischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte, Melanomen, Lymphomen und anderen Tumoren der Haut. Weitere Schwerpunkte sind die Versorgung von Venenleiden und chronischen Wunden und die Diagnostik und Behandlung eines weiten Spektrums allergischer Erkrankungen, wie zum Beispiel Medikamenten- und Insektengift-Allergien. Daher ist die Station eng mit der chirurgischen Abteilung, der Allergie-Abteilung, Abteilung für Photodiagnostik und Phototherapie, Onkologie, Phlebologie, Lymphomsprechstunde und mit anderen Funktionsbereichen vernetzt.
Der stationäre Aufenthalt wird genutzt, um zum Beispiel Ihre Hautkrankheit mehrmals täglich mit modernen äußerlichen Behandlungsmethoden zu heilen oder zu verbessern. Ebenso führen wir systemische Therapien durch wobei wir beispielsweise bei Tumoren und chronisch entzündlichen Erkrankungen neben den bewährten auch hochmoderne Therapien anwenden. So kommen so genannte Immunmodulatoren zum Einsatz, die gezielt solche Moleküle blockieren, welche die Entzündungsreaktionen bei der Schuppenflechte oder Autoimmundermatosen vermitteln. Durch den stationären Aufenthalt können Nebenwirkungen schnell erkannt und geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Der stationäre Aufenthalt dient aber auch der sorgsam zu überwachenden Therapie von Patienten mit Insektengift-, Medikamenten- und Nahrungsmittel-Allergien. Die Provokation allergischer Patienten mit verschiedenen Substanzen kann zu anaphylaktischen Kreislaufreaktionen führen, so dass diese komplizierten Testungen nur stationär durchgeführt werden dürfen. Zusätzlich steht deswegen in unserem Haus auch ein Kollege der Anästhesie in Bereitschaft. Ebenso werden größere Tumoroperationen einschließlich der Darstellung und Herausnahme der Wächterlymphknoten stationär durchgeführt. Gerade die zentrale Planung der Nachsorge und Chemotherapie von Tumorpatienten wird von Station zusammen mit der Tumornachsorgeambulanz/Onkologie für die und mit den Patienten organisiert. In enger Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegepersonal und Kollegen anderer Fachrichtungen (Anästhesie, Innere Medizin, Chirurgie, Kieferchirurgie, Orthopädie, Pädiatrie, Augenheilkunde, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Nuklearmedizin, Radiologie, Strahlentherapie und anderen) wird der Erfolg der Therapie täglich kontrolliert, so dass die Erkrankung der Haut dem Stadium entsprechend therapiert und somit eine möglichst rasche Genesung gewährleistet werden kann. Wesentlich ist dabei, dass die Patienten mit chronischen Erkrankungen die Pflege ihrer Haut selber erlernen, um den stationären Aufenthalt abzukürzen und möglichst weitere Krankenhausaufenthalte vermeiden zu können.

 

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