Maßregelvollzugsgesetz

Informationen zum aktuellen bayerischen Maßregelvollzugsgesetz (BayMRVG) finden Sie hier. Die Verwaltungsvorschriften zum Gesetz liegen seit 01.02.2017 vor.

Laut Art. 51 hat sich für unsere Klinik ein Maßregelvollzugsbeirat gebildet, der bei der Gestaltung des Vollzugs und bei der Betreuung der Patienten mitwirkt. In diesem Rahmen ist der Maßregelvollzugsbeirat auch Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten. Aussprache und Schriftwechsel werden nicht überwacht.

Besetzung und Kontaktdaten des Maßregelvollzugsbeirates Günzburg sind:

 

Dr. Hans Reichart, M.d. bayerischen Landtags

Vorsitzender des Beirates

Maximilianeum

81627 München

Herbert Woerlein, M.d. bayerischen Landtags

Stellv. Vorsitzender des Beirates

Maximilianeum

81627 München

Dr. Ruth Niemetz

Schlossplatz 1

89312 Günzburg

Andreas Vaerst

c/o Dr. Hans Reichart

Maximilianeum

81627 München

Günter Klas

Ludwig-Heilmeyer-Straße 2

89312 Günzburg

 

Besuch

Wenn Sie Ihre Angehörigen besuchen möchten, erfolgt zuvor ein kurzes persönliches Vorgespräch mit der behandelnden Therapeutin. Bitte vereinbaren Sie dafür zuvor telefonisch einen Termin. Oft ist es für Angehörige praktisch, einen Termin zu wählen, an dem dann im Anschluss gleich der Besuch erfolgt, so dass Sie nicht mehrmals anreisen müssen. Bringen Sie zum Erstgespräch bitte unbedingt Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass mit.

Je nach Ausgangsstufe Ihres Angehörigen findet der Besuch entweder in einem unserer Besucherzimmer statt, auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses Günzburg oder außerhalb. Bei entsprechender Lockerungsstufe sind auch Besuche des Patienten bei Ihnen möglich.

Die Telefonnummern der jeweiligen Stationen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Die Stationen 1 bis 4 befinden sich auf dem Gelände des Bezirskrankenhauses Günzburg im Haus 58. Die Postadresse aller Häuser des Bezirkskrankenhauses lautet Ludwig-Heilmeyer-Straße 2.

Einen Überblick der Häuser bietet der Lageplan des Bezirkskrankenhauses Günzburg.

 

Besuchszeiten

Montags bis donnerstags: 17:30 bis 21:00 Uhr

Freitags, samstags, sonn- und feiertags: 13:00 bis 17:00 Uhr und 17:30 bis 21:00 Uhr.

 

Telefonieren

Wenn Sie mit Ihrem Angehörigen telefonieren möchten, ist zuvor ein kurzer telefonischer Kontakt mit der zuständigen Therapeutin erforderlich. Sofern dies erfolgt ist, können Sie täglich innerhalb der Telefonzeiten auf dem jeweiligen Stationstelefon anrufen und sich mit Ihrem Angehörigen verbinden lassen bzw. von diesem angerufen werden.

 

Telefonzeiten: Täglich von

10:00 bis 11:30 Uhr,

13:00 bis 17:00 und von

17:30 bis 22:00 Uhr.

 

Die Stationstelefonnummern lauten:

 

Station 1§ 64 StGB Aufnahmestation & Therapiebeginn08221 - 96 25 810
Station 2§ 63 StGB Rehabilitation & Entlassvorbereitung08221 - 96 25 820
Station 3§ 64 StGB Weiterführende Therapie & Rehabilitation08221 - 96 25 830
Station 4§ 63 StGB Aufnahme- und Therapiestation08221 - 96 25 840

 

 

Mein Angehöriger ist im Maßregelvollzug - und was mache ich?

Die Unterbringung in einer Klinik für forensische Psychiatrie und deren Anlass ist oft nicht nur für die Patienten selbst sondern auch für deren Angehörigen eine Belastung.

Die Initiative Forensik kommt hier als Ansprechpartner für Sie in Frage, wenn es um Informationen rund um den Maßregelvollzug, Austausch über Erfahrungen und Erlebnisse als Angehöriger oder auch um das Vermitteln von Kontakten zu anderen Angehörigen bzw. Selbsthilfegruppen für Angehörige geht.

 

Kooperation zwischen den Maßregelvollzugskliniken und Angehörigen forensisch untergebrachter Menschen

Tagung zur Situation der Angehörigen im Maßregelvollzug „Kooperation zwischen den Maßregelvollzugskliniken und Angehörigen forensisch untergebrachter Menschen“  – mit diesem Leitgedanken wird sich am Freitag, 22. September 2017, eine Tagung beschäftigen, die der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen (LWL) sowie dem Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. und dem Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker Nordrhein-Westfalen (LV ApK NRW) durchführen wird. Im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in der (MFKJK) in der Haroldstraße 4 in Düsseldorf werden Angehörige, ein ehemaliger Betroffener und psychiatrisch Tätige aus der je eigenen Perspektive nach Kooperationsmöglichkeiten während und nach der Unterbringung im Maßregelvollzug schauen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

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