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Versorgungsforschungsprojekt BRENDA I und BRENDA II

BRENDA („Breast Cancer Care Under Evidence-based Guidelines“)

Förderung:BMBF
Leitung:Prof. Dr. R. Kreienberg
Koordination:Prof. Dr. A. Wöckel
Partner:Prof. Dr. M. Wischnewsky (Universität Bremen)
Prof. Dr. M. Blettner (Universität Mainz)

In einer Kohortenstudie (BRENDA I) werden die Überlebensdaten von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom analysiert. Alle Patientinnen wurden an der Universitätsfrauenklinik in Ulm oder benachbarten Netzwerkkliniken, welche als Brustzentren nach DKG/DGS zertifiziert sind, behandelt. Die Netzwerkkliniken therapieren Patientinnen mit primärem Mammakarzinom nach den gleichen Standards wie die Universitätsfrauenklinik Ulm. Ziel dieser laufenden Beobachtungsstudie ist die Ermittlung des Einflusses einer leitlinienkonformen Therapie des Mammakarzinoms auf relevante Endpunkte wie rezidivfreies Überleben und Gesamtüberleben. Außerdem lassen sich an dem Kollektiv bzw. an definierten Subgruppen derzeitige Therapieempfehlungen unter alltäglichen Bedingungen prüfen bzw. validieren (Versorgungsforschung). Damit ergänzen diese Analysen die Ergebnisse aus prospektiven klinischen Therapiestudien.


In prospektiven Studienmodellen werden im BRENDA-Projekt zudem Faktoren untersucht, die in der Versorgungsrealität zu einer Modifikation der Therapie führen (BRENDA II). Hierzu zählen insbesondere der Einfluss von somatischen und psychischen Komorbiditäten, Alter, und die Toxizitäten von Systemtherapien.  

 

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