Forschungsbereiche
Acetyl-Salicyl-Säure-/ Analgetika-Intoleranz
Viele Patienten mit chronischer Rhinosinusitis mit rezidivierenden Nasenpolypen leiden häufig ebenfalls an einer Analgetika-Intoleranz. Bei gemeinsamem Auftreten dieser Erkrankungen mit einem chronischen Asthma bronchiale, auch Samter´sche Trias genannt, liegt das klinische Vollbild der Analgetika-Intoleranz vor.
Ursächlich liegt der Analgetika-Intoleranz eine pathologische Eicosanoidfreisetzung zu Grunde. Sie beruht auf einer Hemmung der Zyklooxygenase –Enzyme im Arachidonsäurestoffwechsel durch Acetyl-Salicyl-Säure (ASS) aber auch durch fast alle anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika.
Derzeit besteht die einzige Therapiemöglichkeit dieser Erkrankung, und damit die einzige Chance der Reduktion der wiederholten OP-Notwendigkeit in einer Acetyl-Salicyl-Säure-Desaktivierung. Dabei wird den Patienten in aufsteigender Dosierung Acetyl-Salicyl-Säure zugeführt, bis nach Überschreiten einer individuellen Schwellendosis die klinischen Symptome nachlassen.
Der klinische Verlauf der Acetyl-Salicyl-Säure-Desaktivierung in Zusammenschau mit den begleitend auftretenden Erkrankungen wird in klinischen Verlaufs-Studien dokumentiert und analysiert.
Methoden
- Klinische Studien zur Desaktivierung
- Klinische Studien zur Langzeit-ASS-Dosierung
- Weitere siehe Sinusitis
Kooperationen
Universität Ulm, Klinik für Innere Medizin II, Abteilung Pneumologie
Mitarbeiter
- OA Dr. C. Lunatschek
- Dr. A. Köhl
- Dr. B. Saul
Kontakt
Terminvereinbarung ASS-Desaktivierung nach ambulanter Vorstellung:
Fr. Weis: 0731 500 59507








