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Forschungsbereiche

Molekulare und funktionelle Untersuchung von Tumorstammzellen aus Kopf-Hals-Tumoren

Aktuell besagen Konzepte der Tumorforschung, dass Tumoren Subpopulationen von Stammzellen enthalten, die für den Erhalt und die Therapieresistenz von Tumoren verantwortlich sind.

In Einklang mit dieser Hypothese ist gezeigt worden, dass eine Vielzahl menschlicher Tumore Tumorzellsubpopulationen enthält, die ein wesentlich höheres tumorigenes Potenzial besitzen als die Mehrheit der Tumorzellen. In neueren Untersuchungen konnten auch in HNO-Tumoren Tumorstammzellen über Oberflächenmarker identifiziert werden. Weiterhin gibt es erste Hinweise darauf, dass Tumorstammzellen im Vergleich zur Mehrheit der Tumorzellen in Antwort auf Chemotherapie oder Strahlentherapie eine erhöhte Resistenz aufweisen. Die Grundlage dieser Mechanismen sind ebenso unbekannt, wie welche Rolle Telomere in diesem Zusammenhang spielen. Diese könnten ein therapeutisches Ziel (target) sein, die Lebensfähigkeit von Tumorstammzellen zu begrenzen.

Zusammenfassend ist die detaillierte molekulare und funktionelle Untersuchung von Tumorstammzellen des Kopf-Hals-Bereichs das Ziel dieses Forschungsschwerpunktes, um künftig neue Therapieansätze entwickeln zu können.

Methoden

  • Zellkultur (Chondrozyten, Stammzellen, Epithelzellen)
  • 3-D-Kultur
  • Durchflusszytometrie
  • Immunhistochemie
  • PCR

Kooperationen

Prof. Dr. med. K. L. Rudolph, Institut für Molekulare Medizin und Max-Planck-Forschungsgruppe Stammzellalterung, Universität Ulm

Mitarbeiter

  • Prof. Dr. Nicole Rotter
  • MB/MD Masami Rudolph
  • Monika Jerg

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