Zusammenfassung Teilprojekt B23

Das Pankreaskarzinom gehört zu den Tumorerkrankungen mit der schlechtesten Prognose. Grund hierfür ist eine bei Diagnosestellung typischerweise fortgeschrittene Erkrankung, mit häufig bereits metastasierten Tumoren. Darüber hinaus sind Pankreaskarzinome ausgesprochen chemotherapieresistent. Wir kennen heute typische genetische Veränderungen beim Pankreaskarzinom. Meist findet man aktivierende Mutationen im K-Ras Gen sowie häufig inaktivierende Mutationen in den Ink4 und p53 Loci. In vielen Primärtumoren und Pankreaskarzinomzelllinien findet man konstitutive Aktivierung des NF-kB Systems. In den vergangenen Jahren wurden Mausmodelle entwickelt, die viele Eigenarten der Erkrankung des Menschen widerspiegeln. Die Rolle von NF-kB wurde in diesen Modellen bislang nicht analysiert. Im vorliegenden Projekt soll deshalb sowohl in Mauslinien als auch relevanten Zelllinienmodellen durch genetische Manipulation des NF-kB Systems die Bedeutung von NF-kB für die Entstehung bzw. die Progression des Pankreaskarzinoms aufgeklärt werden.

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