COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)

Häufigkeit und Ursachen

In Deutschland gibt es ca. 3-5 Millionen Patienten mit einer COPD. Weltweit ist die COPD zunehmend und bald die dritthäufigste Todesursache.

Die wichtigste Ursache ist das Rauchen. Aber auch das zunehmende Alter und Passivrauchen spielen eine Rolle, bei der häufiger eine COPD gefunden wird.

Diagnose

Betroffene sind in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Bereits ab dem 40. Lebensjahr kann sich eine COPD, anfangs häufig schleichend entwickeln.

Die Diagnose wird mittels Lungenfunktion beim Lungenfacharzt gestellt.

Therapie

Die Behandlung besteht in der Meidung von Atemgiften, wie z.B. Rauchen oder Passivrauch in Kombination mit einer inhalativen Anwendung von entkrampfenden und entzündungshemmenden Wirkstoffen der Atemwege. Begleitend sind Atemübungen und Physiotherapie, z.B. Lungensport wertvoll für die Unterstützung der ganzheitlichen Behandlung dieser Erkrankung.

 

weitere Behandlungsmöglichkeiten beim Lungenemphysem:

In Einzelfällen kommen spezielle Therapiemöglichkeiten zum Einsatz (z.B. Implantation von endobronchialen Klappen bei schwerer Lungenüberblähung - Lungenemphysem).

Der Eingriff erfolgt bei einer sog. "Schlafbronchoskopie". Nach aktuellen Studien kann damit die Belastbarkeit von Patienten mit schweren Lungenemphysem verbessert werden. Ziel ist es, die gefesselte Luft, entweichen zu lassen. Gelingt dies, fällt damit auch das Atmen leichter und das wirkt sich auf die Belastbarkeit und Lebensqualität unserer Patienten positiv aus.

Forschung

In klinischen Studien bieten wir innovative neuartige medikamentöse Therapien und Schulungskonzepte an, die helfen, die Belastbarkeit unserer Patienten zu verbessern.

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Häufig treten systemische Konsequenzen der COPD erst spät im Verlauf der Erkrankung auf; diese sind jedoch oftmals entscheidend auf den Gesundheitszustand. Inwiefern frühzeitig dazu Einfluss genommen werden kann, ist derzeit Gegenstand der Forschung.

 

Das Universitätsklinikum Ulm untersucht daher COPD-Patienten in der COSYCONET Studie. Dieses Projekt des Kompetenznetzes Asthma und COPD untersucht den Einfluss systemischer Manifestationen und Komorbiditäten auf den klinischen Zustand und den Verlauf bei Patienten mit COPD.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Epidemiologische Forschung zur COPD bei älteren Patienten. In der sog. ActiFE Studie untersuchen wir gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fachgebieten der Medizin die Häufigkeit der COPD bei älteren Menschen (> 70 Jahre) und deren Auswirkung auf den Gesundheitszustand.

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