Lungenkarzinom

Tumor im rechten Oberlappen

Rauchen ist der bedeutendste Risikofaktor für Lungenkrebs. Aber auch Nichtraucher können erkranken, das Risiko ist jedoch deutlich geringer.

Frühsymtpome können anhaltende oder wiederkehrende Lungenentzündungen sein oder auch ein hartnäckiger Husten. Eine Röntgen-Thorax Aufnahme führt dann meist zu einem Vedacht. In solchen Fällen ist eine weitere lungenfachärztliche Abklärung dringend anzuraten. Sollte sich der Verdacht weiter erhärten ist eine rasche Vorstellung in einem spezialisierten Zentrum zu empfehlen.

In solchen interdisziplinären Sprechstunden, wie am Universitätsklinikum Ulm haben die Patienten und Angehörige bereits beim ersten Termin die Gelegenheit zu einem direkten Gespräch mit den Facharzten (Pneumologen und Thoraxchirurgen).

 

 

Lungenkrebs ist die häufigste Todesursache unter allen bösartigen Tumoren. Trotz vielfältiger Therapiemöglichkeiten ist die 5-Jahres Überlebensrate nur ca. 15%.

Neue Behandlungsstrategien sind somit erforderlich.

Derzeitige Bemühungen orientieren sich an einem personalisierten Ansatz bei der medikamentösen Therapie.

In der Diagnostik wird gezielt nach genetischen Veränderungen in der Tumorbiopsie gesucht. Wichtige, sog. Driver-Oncogene sind z.B. EGFR, KRAS, BRAF und cMET.

Verteilung der bekannten Driver-Mutationen bei den wichtigsten histologischen Subtypen des nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (Adeno- und Plattenepithelkarzinom).

In der Therapie lassen sich (bei Vorhandensein von z.B. Mutationen in den Oncogenen) diese Tumore mit molekularen Therapien zielgerichteter behandeln.

Unsere Patienten können z.B. im Rahmen von klinischen Studien mit innovativen Medikamenten behandelt werden. Betreut werden unsere Patienten, ob stationär oder ambulant, durch unsere Ärzte und ein onkologisch geschultes Fach-Pflegeteam.

 

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