Aktuelles

 

Pilot-Lehrgang „Prävention Rudern“ in Breisach

von Lina Hermeling

Der Landesruderverband Baden-Württemberg (LRV BW) hat in enger Zusammenarbeit mit dem Badischen Sportbund Freiburg und in Abstimmung mit dem DRV/DOSB den Pilot-Lehrgang „Übungsleiter B/Prävention Rudern (2. Lizenzstufe)“ ins Leben gerufen.
Dr. Wolfgang Fritsch, Sportwissenschaftler an der Universität Konstanz und Koordinator für Aus- und Fortbildung im LRV BW, hat die Sport- und Rehabilitationsmedizin Ulm eingeladen, hierfür einen Beitrag zu leisten.
Vom 6.-9. Oktober 2016 fand in der Jugendherberge Breisach der zweite von drei Teilen des Lehrgangs statt. Als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Sport- und Rehabilitationsmedizin Ulm gaben Claire Kutzner und Lina Hermeling hier ausführlichen Input zu den Themen Energiestoffwechsel, Ernährung, medizinische und präventive Trainingslehre sowie Sport im Alter. Weitere Inhalte des Pilot-Lehrgangs waren u.a. das Vorbeugen von Haltungs- und Bewegungsbeschwerden, Leitung und Koordination von Übungsgruppen, aber auch praktische Übungen zu Rudertechnik und Material.
Ziel des zukünftigen Lehrgangs ist es, die positiven Auswirkungen des Ruderns auf physische und psychosoziale Gesundheitsparameter zu beleuchten. Der Lehrgang richtet sich an Breitensport-Trainer aus Baden-Württemberg, die gesundheits- und fitnessorientierte Programme mit Erwachsenen im Ruderverein durchführen und optimieren wollen.
Die Sektion Sportmedizin hat es sehr gefreut, bei der Premiere dieses Lehrgangs dabei sein zu dürfen und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit.

Sportwissenschaftler auf der Einstein Marathon Messe

Die Hochschule Ulm als unser Kooperationspartner berichtet von der Einstein-Marathon-Messe und den dort präsentierten biomechatronischen Projekten der Fakultät und der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin.

 

Gesundes Boot schließt Datenerhebung der Kindergarten-Studie ab

Hier ein großes Lob an das gesamte Team von einer der Kindergarten-Einrichtungen aus Forst:

"Sehr geehrtes Team,
Wir möchten uns nochmals bei Ihnen und dem gesamten Team bedanken. Es war ein sehr schön gestalteter und durchgeführter Vormittag. Wir durften Sie mit großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein, viel Konzentration, Herzlichkeit und Wertschätzung gegenüber unseren Kindern erleben und kennen lernen. Trotz der beengten Raumsituation und des zwischenzeitlich belastenden Geräuschpegels durch unseren Umbau, haben Sie und Ihre Kolleginnen / Kollegen eine sehr vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen.
Wir bedanken uns und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Es grüßt herzlichst,
Kindertagesstätte Spatzennest"


Posterpreis für PD Dr. Roman Laszlo und Koautoren auf dem DGSP/DGPR-Kongress 2016

„Rechtsventrikuläre TDI-Echokardiographie bei älteren Menschen ohne strukturelle Herzerkrankung“ hat bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) bzw. Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herzkreislauferkrankungen (DGPR) einen Posterpreis (3. Platz) gewonnen.

Koautoren: Tobias Baumann, Hanna Konz, Dhayana Dallmeier, Jochen Klenk, Michael Denkinger, Wolfgang Koenig, Dietrich Rothenbacher, Jürgen Michael Steinacker

"Die klinisch in der rechtsventrikulären TDI-Echokardiographie verwendeten Referenzwerte wurden überwiegend an Probanden < 65 Jahren gewonnen. Im ActiFE-Kollektiv konnten aus knapp 700 untersuchten Männern und Frauen  nach einem umfangreichen Selektionsverfahren etwa 100 Herzgesunde > 65 Jahre identifiziert werden, bei denen die rechtsventrikulären TDI-Parameter in dieser Alterklasse ermittelt wurden. Es konnte aufgezeigt werden, das die rechtsventrikuläre TDI Echokardiographie auch in der geriatrischen Population prinzipiell für die Beurteilung der rechtsventrikulären systolischen und diastolischen Funktion geeignet ist, die bei jüngeren Probanden ermittelten Referenzwerte können größtenteils mit Vorsicht auch bei älteren Individuen angewendet werden."

Die Posterpreisträger v.l.: Prof. Dr. Christof Burstahler in Vertretung für Fabian Sterzing, Anja Weissenfels, Julia Ströhlein, Roman Laszlo, Rona Reibis, M. Guha, W. Bloch, C. Bongarth, M. Halle. Es fehlt auf dem Bild: Stefanie Schöttl. Quelle: DGPR

.

 

 

Bundesfreiwilligendienst

Wir suchen für das Jahr 2017/2018 wieder zwei Bundesfreiwilligendienstleistende für die Bereiche der Sportmedizinischen Ambulanz, die ambulante Rehabilitationseinrichtung und in unseren Präventionsprogrammen.

Dazu schicken Sie uns bitte Ihre Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf, dem gewünschten Einsatzgebiet (Sportmedizin, Rehabilitation, Präventionsprogramm), aktuellen Zeugnissen und evtl. weitere Referenzen an stefanie.eckardt[at]uniklinik-ulm.de.

Wir freuen uns auf Sie!

 

4. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE, 15. & 16. November 2016 in Düsseldorf

 

Plakettenverleihung in Dellmensingen

Das Programm "Komm mit in das gesunde Boot" zeichnet Dellmensinger Schule mit einer Urkunde für vorbildliche Ernährung, Bewegung und Freizeitgestaltung an der Schule aus.

> Link zum Pressebericht

 

Einladung Abschluss der Veranstaltungsreihe „Sport bewegt die Stadt“ von Claudia Bokel

Sportliche Höchstleistungen sind faszinierend, Milliarden schauen im Fernsehen zu oder kommen zu Veranstaltungen. Ist der internationale Sport aber nicht nur eine Verkaufsveranstaltung? Sind die Prinzipien
wie Fairness und weltweite Partizipation am Sport unabhängig von Herkunft, Abstammung oder Geschlecht weiter aktuell? Claudia Bokel ist eines der beiden deutschen Mitglieder im IOC und damit kann
sie primäre Auskunft geben. Sie wurde als deutsche Degenfechterin im Jahr 2001 Weltmeisterin und holte bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen Mannschaftssilber hinter dem Team aus Russland. 2008 wurde sie als Mitglied der Athletenkommission in das Internationale Olympische Komitee (IOC) gewählt und ist seit 2012 Chair der Athletenkommission und Mitglied der Exekutive des IOC.

»Die Olympische Sportidee: überlebt oder aktuell?«

IOC-Mitglied Claudia Bokel
Vorsitzende der Aktivenkommission

EINLADUNG zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Sport bewegt die Stadt“ - eine Kooperation der vh Ulm und der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin
Montag, 10. Oktober 2016, 20 Uhr, EinsteinHaus, Club Orange, Ulm
Eintritt: 5,00/4,00 EUR

 

 


Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker wird Vorsitzender der FISA Sports Medicine Commission

Steinacker wurde am 29.08.2016 vom ordentlichen Kongress des Weltruderverbandes FISA in Rotterdam zum Vorsitzenden der Sportmedizin-Kommission gewählt. Diese Kommission berät die FISA-Gremien und Organisationskomitees in allen fachlichen Fragen der Gesundheit und Sicherheit des Sports, den internationalen Ruder-Weltcups und Weltmeisterschaften.
"Besondere Bedeutung hat die Kommission für die Anti-Doping-Strategie der FISA. Hier ist die FISA weltweit führend durch eine konsistente Haltung und stringente Handlungsweise, besonders geprägt durch den bisherigen Vorsitzenden Dr. Alain Lacoste. Im letzten Jahr haben sich besondere Herausforderungen für die Anti-Doping-Strategie des internationalen Sports und der WADA gestellt, welche die bisherigen Anstrengungen als unwirksam oder unglaubwürdig erscheinen lassen. Das ergibt eine besondere Bedeutung für die FISA, die sich den Werten des Sports ganz besonders verpflichtet fühlt", so Prof. Steinacker.
 
Steinacker ist Internist, Kardiologe und Sportmediziner und leitet die Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm. Er seit 2002 Mitglied der medizinischen Kommission der FISA und seit 2011 Mitglied der Anti-Doping-Kommission. Er wurde vom Deutschen Ruderverband für dieses Amt nominiert. Siegfried Kaidel, Präsident des Deutschen Ruderverbandes, freut sich über den Wahlerfolg: "Wir sind überzeugt, dass Jürgen Steinacker alle Anforderungen für die Aufgabe erfüllt und freuen uns über das tolle Ergebnis". Insgesamt wurden 150 Stimmen abgegeben, davon entfielen im dritten Wahlgang 80 Stimmen auf Steinacker.

 

Erster VIVIFrail-Schulungskurs im Juli 2016 erfolgreich gestartet

Neue Präsidentin des LSV Baden-Württemberg ernannt - Ehrung und Verabschiedung von Dieter Schmidt-Volkmar

 

Bundesfreiwilligendienst/Freiwillliges Soziales Jahr im Pferdesport gesucht?

Der Pferdesportverein Roggenburg e.V. bietet noch einen Platz für ein FSJ/BFD an! Hier geht es zur Ausschreibung und zur Homepage des Vereins.


Bericht von Sportwissenschaftlerin Emese Trajer über ihr 1,5-jähriges Praktikum in der Sportmedizin

 

Zur 3. Benefizregatta "Rudern gegen Krebs"

Die 3. Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" war ein voller Erfolg! Teilnehmer, Partner, die Organisationsteams des Ulmer Ruderclubs Donau e.V., der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin und seitens der Stiftung Leben mit Krebs freuen sich über die zahlreichen Gäste und die vielen erfolgreichen Rennen! Wir berichten in Kürze ausführlich über die Regatta - hier noch einige Stimmen aus der Presse vorab. Hier geht es zum Bericht der Pressestelle der Universität Ulm.

 

Berichte zu "Sport bewegt die Stadt" aus der Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Ulm  und der Sektion Sportmedizin

Wir berichten von den Vorträgen und Diskussionsrunden: von Dr. Charles Eugster und seinem Vortrag zu Fitness im Alter und dem Sportrechts-Experten Prof. Dr. Werner Schild von der Universität Osnabrück.
v.l.n.r.: Alina Reh, Dr. Charles Eugster,
Prof. Steinacker, Bürgermeisterin Iris Mann, Dr. Dagmar Engels

 

Zur Förderung der Sturzprävention starten nun die Kurse im VIVfrail-Projekt. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier.

 

 

Förderung einer Studie für Leukämie-Patienten durch die Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) fördert Sportstudie mit 15.000 Euro

Die Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphomhilfe unterstützt die TRAM-Studie mit 15.000 EUR unter der Leitung von Prof. Dr. Steinacker und der leitenden Sportwissenschaftlerin Stephanie Otto.

 

EINSTEIN-Studie in Ulm: Ein Patient berichtet

Im Rahmen der EINSTEIN Studie untersucht die Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin zusammen mit der Abteilung für Neurologie am Universitätsklinikum Ulm den Einfluss sportlicher Belastung auf Stoffwechselprozesse in der Skelettmuskulatur bei neuro-degenerativen Erkrankungen wie Morbus Huntington und ALS.

Unser EINSTEIN Studienpatient Bruno Schmidt ist sehr aktiv in den Medien, um das Bewusstsein für die Motoneuronerkrankung ALS zu steigern und Spenden für die ALS Forschung zu gewinnen. Am 06. Januar wurde seine Geschichte in der ARD Sendung ‚Zeig mir deine Welt‘ von Kai Pflaume erzählt.

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/zeig-mir-deine-welt-2-100.html

Bilder zur Studie: http://alleliebenschmidt.de/portfolio-item/einstein-studie-ulm/

Vielen Dank, Bruno Schmidt, für das Bereitstellen der Bilder!

Infos zur Einstein Studie, für Menschen mit seltenen neurodegenerativen Erkrankungen (Huntington, ALS, Spinobulbäre Muskelatrophie Typ Kennedy) finden Sie hier

 

"Komm mit in das gesunde Boot" gewinnt Hufeland-Preis 2014

Der mit 20.000€ dotierte Hufeland­-Preis wird für das erfolgreiche Präventionsprogramm des Universitätsklinikums Ulm und der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH „Komm mit in das Gesunde Boot“ verliehen. Diese Auszeichnung wird an Mediziner für richtungsweisende Leistungen und herausragende Forschungsergebnisse in der Präventivmedizin vergeben und ist einer der bedeutendsten Medizinpreise in Deutschland.
Im Programm „Komm mit in das gesunde Boot – Grundschule“ wird dieser Ansatz eines gesunden und langfristigen Lebensstils im gesamten Land Baden-Württemberg und für alle Grundschuljahrgänge realisiert. 2700 Lehrer mit rund 65 000 Kinder haben das Programm implementiert. Die Kinder sollen die notwendigen Kompetenzen erlernen, um sich ausreichend zu bewegen, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sich gesund zu ernähren.
„Ziel des Gesundheitsprogrammes ist eine flächendeckende Gesundheitsförderung an Grundschulen und Kindergärten in Baden-Württemberg“, so Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker, Ärztlicher Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm. „Wir möchten Kindern zeigen, wie viel Spaß Bewegung und gesundes Leben machen!“
Am 22. Oktober 2015 wurde in der Landesvertretung des Saarlandes in Berlin der Festakt zur Preisverleihung des Hufeland-Preises 2014 für Präventivmedizin veranstaltet. Prof. Steinacker wurde für das Präventionsprogramm „Komm mit in das gesunde Boot“ für Kinder in Grundschulen und Kindergärten gemeinsam mit Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Olga Pollatos, Leiterin der Abteilung Allgemeine und Gesundheitspsychologie an der Universität Ulm und Prof. Dr. hum. biol. Rainer Muche, stellv. Leiter des Instituts für Medizinische Epidemiologie und Biometrie an der Universität Ulm sowie der Baden-Württemberg Stiftung GmbH Stuttgart, vertreten durch den Geschäftsführer Christoph Dahl, für die Arbeit seines Projektteams geehrt.
Der von der Deutschen Ärzteversicherung gestiftete und von der Bundesärztekammer und der Bundeszahnärztekammer sowie von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung mitgetragene Preis hat das Ziel, die Präventivmedizin in Deutschland zu fördern.
> Zum Programm

 

Vorhofflimmern und körperliche Aktivität

In Fachkreisen wird kontrovers diskutiert, ob langjähriger Ausdauersport die Wahrscheinlichkeit, im Alter an Vorhofflimmern zu erkranken, erhöhen kann. PD Dr. R. Laszlo, Internist und Kardiologe, fasst diese Thematik „Vorhofflimmern und körperliche Aktivität“ aktuell in einer Übersichtsarbeit zusammen, die jüngst in der bekannten Fachzeitschrift „Herz“ veröffentlich wurde.

> Link zum Springer-Artikel

 

MSD Gesundheitspreis 2015 für das Projekt "Komm mit in das gesunde Boot"

Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin erhält den mit 25.000,- € dotierten Preis

Sektionsleiter Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker nahm als Projektleiter des Gesundheitsförderprogramms „Komm mit in das gesunde Boot“ den diesjährigen MSD Gesundheitspreis stellvertretend für seine erfolgreiche Ulmer Arbeitsgruppe entgegen. Getragen wird das mit dem 1. Platz ausgezeichnete Gesundheitsförderprogramm von der Baden-Württemberg-Stiftung gGmbH in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Ulm.
Der MSD Gesundheitspreis würdigt herausragende innovative Versorgungslösungen, die Anreize zur Nachahmung schaffen sollen. Er wird seit 2012 jährlich von einer hochrangig besetzten, unabhängigen Jury verliehen. In diesem Jahr bewarben sich 68 Projekte um den MSD Gesundheitspreis 2015, der unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe stand. Am Mittwoch, 16. September, wurde der Preis in Haar bei München an insgesamt fünf Projekte verliehen.
Anwesend bei der Preisverleihung waren Prof. Dr. Olga Pollatos, Leiterin der Gesundheitspsychologie an der Universität Ulm, und Prof. Dr. Rainer Muche, stellv. Leiter des Instituts für Medizinische Epidemiologie und Biometrie an der Universität Ulm, die beide am Programm beteiligt sind.
„Komm mit in das Gesunde Boot“ ist das Programm der Baden-Württemberg-Stiftung zur Gesundheits-förderung von Grundschul- und Kindergarten-kindern. Die Kinder sollen die notwendigen Kompetenzen erlernen, um sich ausreichend zu bewegen, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sich gesund zu ernähren.
Das Programm umfasst vorstrukturierte Unterrichtseinheiten, tägliche, einfach durchzuführende Bewegungsübungen und anschauliche Lernmaterialien. Als Identifikationsfiguren dienen die Piratenkinder Finn und Fine, die die Kinder durch zahlreiche Unterrichtsmaterialien – abgestimmt auf die unter-schiedlichen Jahreszeiten und mehrere Jahrgangsstufen – begleiten.
„Das Ziel ist immer, die Kinder selbst in Aktion zu versetzen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sektion Sport und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm und Projektleiter des Programms. „Bei uns sollen nicht die Eltern sagen: ‚Du musst’ – sondern die Kinder sollen sagen: ‚Ich will!’.“
Um das Programm landesweit zu verbreiten, werden Grundschullehrer und Erzieher als Multiplikatoren ausgebildet. Dadurch wird es möglich, vor Ort weitere Lehrkräfte fortzubilden. Seit dem Start des Programms im Jahr 2009 haben bereits 2.579 Lehrkräfte teilgenommen; etwa 65.000 Grundschüler wurden erreicht. Gesundheitsökonomische Analysen des Programmes zeigen, dass das Programm einen erheblichen Nutzen für die Gesundheit und Lebensqualität der Kinder hat. Aktivere und schlankere Kinder sind deutlich seltener krank – und auch die Eltern müssen weniger oft wegen Krankheit des Kindes zu Hause bleiben.

 

Ruder-WM 2015 Finale leichter Frauen-Doppelvierer - Lena Müller und Leonie Pieper holen Gold

Geschrieben von Hansjörg Käufer.
Am sechsten Tag der Ruder-WM gab es Gold für den deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer mit dem Ulmer Duo Lena Müller und Leonie Pieper an Bord. Überhaupt hat dieser Sieg viel mit Ulmer Grundlagenarbeit zu tun: Die WM-Vorbereitung absolvierten die Vier zwischen Adenauer-Brücke und dem Kraftwerk Böfinger Halde. Einen weiteren Anteil hat der Ulmer Trainer Marcus Maier, der das Quartett von Anfang an betreute.
Nach ihrem deutlichen Vorlaufsieg am Montag lastete ein ordentlicher Druck auf Schlagfrau Anja Noske (Saarbrücken), Lena Müller, Leonie Pieper und Katrin Thoma (Frankfurt). Als die Ampel auf grün sprang, war davon nichts mehr zu spüren. Energisch schossen sie aus dem Startnachen und hatten innerhalb weniger Schläge eine leichte Führung inne. "Unser Boot lief wirklich gut, aber die anderen haben es uns nicht leicht gemacht", erklärte Lena Müller nach dem Rennen. Im weitern Verlauf hielten Müller und Co den Druck hoch, wurden allerdings von Australien und Großbritannien immer wieder angegriffen. So recht ausrichten konnten die gegen das glänzend aufgelegte Quartett aus Ulm, Saarbrücken und Frankfurt jedoch nichts. Bei Streckenhälfte betrug ihr Vorsprung bereits eine Länge.
"Wir wussten, dass wir einen sehr effektiven Streckenschlag drauf haben", sagte Leonie Pieper nach der Medaillenzeremonie. Und genau das war der Schlüssel zum Erfolg. Großbritannien, die Niederlande und Australien konnten sich noch so abmühen, es brachte ihnen allenfalls untereinander Positionsveränderung. Anja Noske, Lena Müller, Leonie Pieper und Katrin Thoma brachten ihren Ein-Längen-Vorsprung ins Ziel und durften über ihr Gold jubeln. Und sie genossen ihren Erfolg samt Siegerehrung. Feiern wollen die Vier natürlich auch, "das können wir nämlich auch ziemlich gut", lachte Lena Müller. Allerdings ist noch zwei Tage lang Zurückhaltung angesagt. Im deutschen Mannschaftquartier dürfen diejenigen, die am Samstag und Sonntag in den A- und B-Finals starten, nicht gestört werden. Zum Beispiel Kerstin Hartmann, die am Samstag um ein Olympiaticket rudert, oder Maximilian Reinelt, der am Sonntag die Briten im Achter angreifen will.
I n f o: Erst einmal in der URCD-Geschichte gab es WM-Gold mit zwei Ulmern an Bord. Das war 1983 in Duisburg. Der Doppelvierer mit Raimund Hörmann und Dieter Wiedenmann siegte vor der damaligen DDR. Ein Jahr später holten Hörmann und Wiedenmann Gold in LA.
Für Lena Müller war es nach 2009 (Poznan) und 2010 (Karapiro/Neuseeland) das dritte Gold in dieser Bootsklasse. Leonie Pieper war letztes Jahr in Amsterdam mit im Boot, als man WM-Bronze holte.
1. GER 6,25,10
2. GBR 6:27,07
3. NED 6:28,27
4. AUS 6:29,87
5. CHN 6:34,82
6. USA 6:35,89
Artikel und Bildergalerie auf der URCD-Webseite:
http://ulmer-ruderclub.de/news-termine/news/rennsport/799-wm-2015-finale-leichter-frauen-doppelvierer-lena-mueller-und-leonie-pieper-holen-gold.html

Dr. Gunnar Treff, Sportwissenschaftler, ist Wissenschaftlicher Koordinator des Deutschen Ruderverbandes und betreuender Sportwissenschaftler des Bundeskaders bei der WM!

 

Ruder-WM 2015 Finale: Achter - Achter mit Maximilian Reinelt holt Silber

Geschrieben von Hansjörg Käufer.

Im traditionell letzten Rennen der Ruder-WM holt der Deutschlandachter mit Maximilian Reinelt in einer bis aufs Messer geführten Auseinandersetzung die Silbermedaille. Nach Gold 2010 und 2011, nach dem Olympiasieg 2012 und nach Silber 2013 und 2014 ist es für Reinelt elf Monate vor den Olympischen Spielen die sechste Medaille in einem großen Event.
Es ist der achte Tag, der Abschlusstag einer phantastischen Ruder-WM. Das 347. Rennen dieser Titelkämpfe, das Finale im Achter liegt am Start. Es ist der große Showdown zwischen Großbritannien, den Titelverteidigern, und dem deutschen Achter, der vor vier Jahren seinen letzten Titel gewann und nun endlich wieder WM-Gold will. Man muss weder Brite noch Deutscher sein, jeder der gut 12000 Ruderbegeisterten, die an diesem Sonntag zum Lac de Aiguebelette gepilgert sind, weiß um die Brisanz dieses Rennens. In den nächsten 5 ½ Minuten müssen die Athleten alles, was sie sich monatelang an Technik und Physis erarbeitet haben, abrufen. Im komplizierten Gefüge von Durchzug, Schlaglänge, Rhythmus und Synchronität darf jetzt nicht der geringste Schnitzer passieren.
Den besten Start erwischen die Deutschen, sie gehen jedoch nur hauchdünn in Führung. In der Folge entfachte sich der erwartete Zweikampf zwischen den Deutschen und den Briten. Letztere ziehen nach 350 Metern an Reinelt und Co. vorbei, mehr als eine Sekunde können sich die Titelverteidiger von der Insel allerdings nicht absetzen. Auf den letzten 500 Metern peitschten die Männer hinter Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) nochmals Schlagzahl und Druck nach oben und machen wieder Boden gut. Allein die Briten retten sich mit 18/100stel ins Ziel und dürfen sich über ihr drittes Gold in Folge freuen. In beiden Booten sind die Athleten maximal erschöpft, den Zuschauern wurde hier Rudersport von höchster Güte geboten.
Maximilian Reinelt:
Das Rennen war wirklich gut. Aber wir sind hier her gekommen, um zu gewinnen. Uns fehlt nur noch wenig, um ganz vorne zu sein.
Trainer Ralf Holtmeyer:
Es hätte gut andersrum ausgehen können, darum sind wir ein wenig frustriert. Ich bin aber trotzdem stolz auf die Mannschaft. Wir haben alle Chancen, in Rio zu gewinnen.
Martin Sauer (Berlin) Steuermann:
Wir müssen anerkennen dass die Briten besser waren. Wir sind ein sehr gutes Rennen gefahren und haben nichts falsch gemacht. Wir können uns nächstes Jahr noch verbessern.
1. GBR 5:36,18
2. GER 5:36,36
3. NED 5:38,09
4. NZL  5:38,22
5. RUS 5:41,68
6. ITA   5:45,08
Artikel mit Bildergalerie und Video vom Rennen auf der URCD-Webseite:
http://ulmer-ruderclub.de/news-termine/news/rennsport/801-wm-2015-finale-achter-achter-mit-maximilian-reinelt-holt-silber.html

 

10 Jahre Stiftung Kinderland Baden-Württemberg - ein Jubiläum zum Staunen

Am Montag, den 13.07.2015 war ein großer Tag für viele Kleine – die Stiftung Kinderland, eine Unterstiftung der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH, veranstaltete mit der Sektion Sportmedizin im Universitätskindergarten einen Vorlesetag für die Kindergruppen. Herr Martin Rivoir, MdL las für die 3- bis 9-Jährigen aus den Geschichten der „Inselpiraten Finn und Fine“ vor. Die Geschichten gehören in das Zusatzprogramm des erfolgreichen Kooperationsprojekts „Komm mit in das gesunde Boot“ seitens der Stiftung Kinderland und der Sektion Sportmedizin.


      

 

 

gepunktete blaue Linie 1000px breit