Ulmer Tumorzentrum Spitzenzentrum der Krebsmedizin
Das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) wird im Rahmen des Förderschwerpunktprogramms „Onkologische Spitzenzentren“ der Deutschen Krebshilfe e.V. über drei Jahre mit 3 Millionen Euro gefördert. Professor Dr. H. Döhner leitet sowohl das Ulmer Krebszentrum als auch die Klinik für Innere Medizin III.
Die Klinik ist mit ihrem hämatologisch-onkologischen Schwerpunkt die Kernstruktur des Ulmer Krebszentrums. Das Krebszentrum ist eines von bundesweit nur elf Zentren, für die die Förderung gleichzeitig eine Anerkennung ihrer exzellenten Leistungen und die Chance zur Weiterentwicklung ist. In der diesjährigen Ausschreibung hatten sich 18 Zentren beworben, von denen sechs zur Förderung ausgewählt wurden.
Hochkarätige Gutachterkommission überzeugt
„Die Förderung unseres integrativen Tumorzentrums durch die Deutsche Krebshilfe ist eine hohe Auszeichnung für einen Schwerpunkt der Universitätsmedizin in Ulm, die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen“, zeigte sich Prof. Dr. Hartmut Döhner erfreut. „Wir haben mit unseren Strukturen und Konzepten eine hochkarätige internationale Gutachterkommission, die sich im Januar dieses Jahres vor Ort ein umfassendes Bild unserer Arbeiten gemacht hat, überzeugen können und uns im harten Wettbewerb unter 18 Zentren zusammen mit fünf weiteren durchsetzen können“.
Innovative Therapien für Krebspatienten
„Das Ulmer Universitätsklinikum hat einen klaren Schwerpunkt in der Behandlung von Krebserkrankungen gesetzt und in Struktur und Ausstattung des CCCU investiert“, erklärte der Leitende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Reinhard Marre. „In enger fächerübergreifender Zusammenarbeit kann in den so genannten Tumorboards für jeden Patienten die beste Therapie erarbeitet werden. Auch ermöglicht uns die Auszeichnung und Förderung durch die Deutsche Krebshilfe, Innovationen für unsere Patienten im Rahmen der Behandlung in klinischen Studien noch weiter auszubauen.“
„Die enge Verzahnung von fächerübergreifender Forschung und Krankenversorgung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor des CCCU“, betonte Prof. Dr. Klaus Michael Debatin, Dekan der Medizinischen Fakultät und Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Die Auszeichnung durch die Deutsche Krebshilfe ist ein Meilenstein, der es uns ermöglicht, unsere Spitzenstellung weiter auszubauen.“ Dazu gehören auch die neu geschaffene Professur für Experimentelle Tumorforschung, der weitere Aufbau einer Gewebebank sowie die Einrichtung eines neuen Studiengangs in Klinischer Krebsmedizin (Master of Oncology).
Die Förderung der Deutschen Krebshilfe
Die Deutsche Krebshilfe e.V. setzt sich mit ihrem Förderprogramm „Onkologische Spitzenzentren“ dafür ein, dass Krebsmedizin künftig auf höchstem Niveau und interdisziplinär stattfindet, dass stationäre und ambulante Behandlung besser verzahnt werden und dass Forschungsergebnisse schneller als bisher Einzug finden in Behandlungskonzepte für Krebs-Patienten.
Das Foto entstand bei der Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe am 1.4.2009 in Berlin und zeigt v. l. Prof. Dr. Hartmut Döhner (Sprecher des CCCU), Friedrich Carl Janssen (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe e.V.) und Gerd Nettekoven (Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe e.V.). Quelle: Bildschoen
Link zur Presseinformation der Deutschen Krebshilfe






