Münchner Modell der Früherkennung und Frühen Hilfen

Förderung

 

Mittelgeber

Stadt München, Stadtjugendamt

Zeitraum

2009-2010

 

 

Projektleitung und Mitarbeiter

Prof. Dr. phil. Ute Ziegenhain

 

Dipl. Psych. Miriam Hägele

Dr. Dipl. Psych. Anne-Katrin Künster

Projektinhalte

Frühe Hilfen in München sind ein präventives Angebot für Familien mit Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren. Sie richten sich v. a. an Familien, deren Lebenslagen durch hohe Belastungen und zum Teil vielfältige Risiken gekennzeichnet sind, die eine Vernachlässigung oder Misshandlung von Kindern begünstigen könnten. Frühe Hilfen arbeiten aufsuchend in Form von Hausbesuchen und dauern in der Regel drei Monate.


Die Evaluation der Frühen Hilfen durch die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm umfasst den Zeitraum Mai 2009 bis Februar 2010. Die familienbezogene Evaluation erfasst alle Familien, die durch Frühen Hilfen in diesem Zeitraum in München betreut wurden. Dauer, Aufwand, Inhalt, Nutzen und Kooperation der Frühen Hilfen mit anderen Institutionen und Berufsgruppen werden dabei ebenso erfasst, wie die Zufriedenheit der betreuten Familien.


Erwartet wird eine Fallzahl von etwa 500 Familien.


Erste Zwischenergebnisse zeigen erfreulicherweise, dass eine deutliche Mehrheit der von den Frühen Hilfen erreichten Familien einen Migrationshintergrund aufweisen. Damit scheint diesem Projekt der Zugang zu Migrationsfamilien zu gelingen, der bisher im Bereich der frühen Förderung und der Frühen Hilfen für Familien häufig als ausgesprochen sinnvoll aber nur selten gelingend beschrieben worden ist.

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