„SPATZ“-Projekt Ulm
Frühe Hilfen und Vernetzung
Förderung
Mittelgeber | Stadt Ulm |
Zeitraum | Dezember 2008 bis Dezember 2010 |
Projektleitung und Mitarbeiter
Prof. Dr. phil. Ute Ziegenhain
Dipl. Soz.-Päd. Angelika Schöllhorn
Dr. med. Pascale Britsch
Projektinhalte
Im Rahmen des Projektes soll eine umfassende, niedrigschwellige und interdisziplinär angelegte Struktur Früher Hilfen und früher Förderung in der Stadt Ulm für junge Familien zur Prävention von Kindeswohlgefährdung entwickelt bzw. weiter entwickelt werden. Dabei sollen erstmals vorhandene Ressourcen wie sie z.B. in unterschiedlichen Angeboten und Förderaktivitäten des Landes Baden-Württemberg bestehen, modellhaft
koordiniert, miteinander vernetzt und möglichst lückenlos und passgenau aufeinander bezogen werden.
Im Hinblick auf den wachsenden Anteil von Familien mit Migrationshintergrund in der Stadt, kommt der interkulturellen Übertragbarkeit und Akzeptanz besondere Bedeutung zu.
Die Stärkung und Förderung elterlicher Beziehungs- und Erziehungskompetenzen ist eine nahe liegende Unterstützungs- und Interventionsmaßnahme, um Fehlentwicklungen ebenso wie Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung vorzubeugen. Daher werden im Projekt Fachkräfte für die Wahrnehmung von Hilfe- und Unterstützungsbedarf bei Familien und die frühzeitige und unbedrohliche Vermittlung von Hilfen geschult. Gleichzeitig wird das Spektrum der zur Verfügung stehenden Angebote auf Differenzierungsbedarf hin überprüft, um passgenaue Hilfen zur Verfügung stellen zu können. Als Ergänzung des bisherigen Angebotsspektrums werden Fachkräfte in der „Entwicklungspsychologischen Beratung“ sowie dem „Workshop Kinderschutz in den Blick nehmen“ als Bausteine der Angebote Früher Hilfen geschult. Die Entwicklungspsychologische Beratung wird in verschiedenen Kontexten der Regelversorgung (Jugendhilfe und Gesundheitswesen) verankert.





