Transregio Kompetenzzentrum KJP
Webseite: http://www.kjp-transregio.de/
Das Transregiozentrum ermöglicht die Zusammenarbeit der jeweiligen Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie an den Standorten Heidelberg, Mannheim und Ulm sowohl in der Forschung, als auch in der Lehre.
Für die Entwicklung der Lehre und Weiterbildungsinhalte, sowie für kompetitive Bewerbungen national wie international wird durch den Zusammenschluss eine ausreichende Größe sowohl für die Durchführung überregionaler Weiterbildung, wie für kompetitive Einwerbungen von Drittmitteln im gewünschten Maße erreicht. Dies zeigt z.B. die Einwerbung einiger EU-Projekte. Zudem konnte im Land die Präsenz des Fachs deutlich gesteigert werden und die Qualifikation von Mitarbeitern, die aus eigener Kraft aus den einzelnen Abteilungen nur schwer zu erreichen wären (Basisqualifikation für klinische Studien, Expertise in Bildgebung) ermöglicht werden.
Durch das Transregiozentrum konnten sich die beteiligten Kliniken auch gegenüber Kliniken außerhalb Baden-Württembergs sowohl bezüglich Lehre und Weiterbildung, als in der Forschung einen Standortvorteil erarbeiten: So wird dem Nachwuchsmangel entgegengewirkt und gezielt Expertise in Baden-Württemberg zu Lehre, Forschung und Intervention bei kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen ausgebaut.
Gemeinsam eingeworbene Drittmittel |
1) Zappelphilipp II (Robert-Bosch-Stiftung, Fördergemeinschaft Rotary Club Mannheim, Stadt Mannheim; KJP Mannheim, KJP Ulm-Ravensburg): Familieninterventionsprogramm für Kinder, die erstmals polizeilich auffällig wurden. Ziel: Vermeidung delinquenten Verhaltens Kooperationspartner Polizei und Jugendämter |
2) „Multidimensionaler Empathietest“ für Kinder- und Jugendliche (KJP Mannheim, KJP Ulm): Identifikation autistischer Störungen und früher Persönlichkeitsstörungen. |
3) Dreistufige Studie zur Epidemiologie von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS; KJP Heidelberg, KJP Mannheim): Planung adäquater Versorgungsbedarf, Einschätzung Versorgungssituation zum Zeitpunkt Schuleingangsuntersuchung. |
4) Selbstverletzendes Verhalten (KJP Ulm, KJP Heidelberg): Epidemiologische Studie und Studie zu Zusammenhang zwischen Erziehungserfahrung und selbstverletzendem Verhalten. |
5) SEYLE (KJP Heidelberg, Förderung im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms zur Gesundheit): Multi-Center-Studie, Kooperation in 10 EU-Staaten, europaweit über 11.000 Schüler(innen). Ziel: Erkennen selbstschädigender Verhaltensweisen und Hilfsmaßnahmen anbieten. |
6) PERS (Förderung im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms zur Gesundheit): Akut-Erhaltungstherapie und Langzeit-Arzneimittelsicherheit von Risperidon bei Kindern und Jugendlichen mit Störung des Sozialverhaltens; int. Studie unter Koordination von Prof. Buitelaar (Nimwegen, NL), für BRD KJP Mannheim (Dittmann) und KJP Ulm (Schulze). |
7) ADDUCE (Förderung im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms zur Gesundheit): Europ. Studie zur Langzeit-Arzneimittelsicherheit von Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS, personelle Zusammenarbeit mit EUNETHYDIS-Netzwerk, für BRD KJP Mannheim und KJP Ulm. |
8) DEMIJO (KJP Ulm, gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung): Wirksamkeit und Arzneimittelsicherheit von Johanniskraut bei Jugendlichen mit schwerer Depression, multizentrische Studie, Leitung: Kölch |
9) STOP (Förderung im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms zur Gesundheit): Erfassung von suizidalen Ideen und Verhaltensweisen als Arzneimittelwirkungen bei Behandlung von Kindern- und Jugendlichen mit diversen Substanzen. Beginn int. Studie 2011/12, für BRD KJP Mannheim und KJP Ulm beteiligt. |
10) Einrichtung Traumaambulanz (Feb. 2008, durch Goldbeck in Ulm), Ziel: Verbindung von Therapeutenausbildung, Forschung und klinischer Versorgung traumatisierter Kinder- und Jugendlicher. |
11) WE-STAY (Förderung im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms zur Gesundheit, KJP Heidelberg): Ziel: Erhebung zum Schulschwänzen europäischer Jugendlicher, schulbasierte Interventionen, Erhöhung der psychischen Gesundheit der Jugendlichen. Verbundprojekt in fünf europäischen Ländern. |





