Hochschulambulanz
Die Hochschulambulanz stellt, wie ihr Name bereits vermuten lässt, eine universitäre Besonderheit dar. Mit Gründung der Institutsambulanz und damit Trennung der ambulanten Bereiche konnte sie sich spezifischen Aufgabengebieten zuwenden. Derzeit stehen für die Mitarbeit eine Study Nurse und - jeweils anteilsmäßig im Verhältnis zu weiteren klinischen Aufgaben - drei Fachärzte zur Verfügung.
In der Hochschulambulanz erfolgen nicht nur im Rahmen von Lehre und Ausbildung Diagnostik und Behandlung bei/von Patientinnen und Patienten. Vielmehr widmen wir uns hier insbesondere der Durchführung innovativer klinischer Studien (z.B. Concerta®, Strattera®) unter Einhaltung der gesetzlichen Standards, insbesondere GCP-Guideline (Good Clinical Practice Guideline der EU) und des Arzneimittelgesetzes. Dies geschieht deshalb, weil nicht zuletzt so genannte Pharmaskandale in den vergangenen Jahren verdeutlicht haben, dass im Hinblick auf Behandlungsansätze von Kindern und Jugendlichen fundierte Untersuchungsergebnisse zur Effektivität und Sicherheit fehlen. Wichtig ist uns darüber hinaus die Möglichkeit zur Durchführung von „investigator initiated studies“, d.h. vom Forscher selbst angeregten medizinischen Studien. Ein weiterer, auch aus unserem Selbstverständnis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erwachsener Forschungsschwerpunkt widmet sich der Aufklärung und Information von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen im Rahmen von klinischen Studien zur Langzeitsicherheit bei Medikamenten, die für Kinder und Jugendliche nicht zugelassen sind („off-label-use“).





