Wer sind wir?

Nach der Gründung der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Herbst 2001 wurde die Institutsambulanz als Anlaufstelle für die Untersuchung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen aufgebaut. In der Institutsambulanz arbeiten Ärzte, Psychologen, eine Sozialpädagogin und Arzthelferinnen in der Diagnostik und Therapie zusammen.



Für wen sind wir da?

Häufige Anlässe für das Aufsuchen unserer Ambulanz sind:

 

  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Probleme in der kindlichen Entwicklung
  • Psychische Belastungen oder Krisen
  • Schulprobleme
  • Soziale Eingliederungsschwierigkeiten

 

Mit der Behandlung in der Ambulanz sollen aufwändige und für die Familien oft einschneidende stationäre Krankenbehandlungen vermieden oder verkürzt werden. In der Regel wird der Hausarzt oder Kinderarzt zur Weiterbehandlung oder Mitbehandlung an uns überwiesen. Patienten bzw. die sorgeberechtigten Eltern können sich auch direkt an uns wenden. Die Behandlung wird von der Krankenversicherung bezahlt.



Aufgaben der Institutsambulanz

Nach dem Sozialgesetzbuch V §118 (1) übernehmen kinder- und jugendpsychiatrische Institutsambulanzen:

  • die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung von Kindern und  Jugendlichen, 
  • die nach Art, Schwere und Dauer ihrer Erkrankung oder
  • wegen Unerreichbarkeit geeigneter Fachärzte

auf die Behandlung in einer Klinikambulanz angewiesen sind.

Ziele des Gesetzgebers sind:

  • die Verbesserung des ambulanten Behandlungsnetzes und
  • die Vermeidung und/oder Verkürzung stationärer Krankenbehandlungen

Wie ist der Zugang geregelt?

  • keine regionale Zugangsbeschränkung
  • in der Regel Überweisung durch den Hausarzt / Kinderarzt
  • direkte Anmeldung durch Eltern / Sorgeberechtigte oder Jugendliche ist möglich
  • Notfallversorgung über den Bereitschaftsdienst der Klinik


Unser Behandlungsangebot

In einem Erstgespräch wird die Problematik des einzelnen Kindes oder Jugendlichen im Zusammenhang seines familären, schulischen und sozialen Umfeldes erfasst. Es erfolgt eine erste klinische Untersuchung und Einschätzung. Die weitere Diagnostik umfasst dann je nach Bedarf eine psychologische Testuntersuchung, eine körperlich-neurologische Untersuchung und evtl. weitere medizinische Zusatzuntersuchungen. Aus den Untersuchungsergebnissen wird ein Gesamtbild erstellt und in Abstimmung mit den Patienten ein Behandlungsplan festgelegt.
Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen Beratung, Psychotherapie, Familientherapie, medikamentöse Therapie, Gruppentherapie, Elterntraining, Patientenschulung und Kriseninterventionen. Ein wichtiger Bestandteil der Hilfen ist in vielen Fällen die Aktivierung von Ressourcen und sozialen Unterstützungsmassnahmen, dabei übernehmen wir bei Bedarf die Koordination von gemeindenahen Hilfen und stellen den Kontakt zu Behörden, Schulen, Beratungsstellen und anderen Institutionen her. Ziel der Behandlung ist auch bei chronischen Störungen die bestmögliche Rehabilitation und Lebensqualität der Patienten und ihrer Familie.



Patientenanmeldung

Krankenhausweg 3

Fr. T. Helmer / Fr. H. Örüm /
Fr. M. Zugmaier
Telefon: 0731 / 500-61636
Telefax: 0731 / 500-61683



Unsere Sprechstunden sind von:

Mo

08:00-17:00 Uhr

Di

08:00-17:00 Uhr

Mi

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