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Überblick

Apoptose (Zelltod)
li.: Intakte Krebszelle - re.: Krebszelle, bei der Apoptose ausgelöst wurde, sichtbar ist Fragmentierung des Zellkerns

Störungen des Zelltods verursachen viele menschliche Krankheiten wie Krebs, die bedeutende soziale und gesundheitliche Herausforderungen darstellen. Dieses Projekt verbindet 13 akademische und zwei industrielle Partner mit internationaler Anerkennung in einem klar abgegrenzten gemeinschaftlichen Forschungsprojekt, um ein Programm für strukturiertes Training, Wissenstransfer und berufliche Förderung in der Zelltod-Forschung anzubieten.

Das Verbundprojekt zielt auf die Entschlüsselung molekularer Mechanismen des Zelltods, um bessere Krebstherapien zu entwicklen, z.B. prognostische Biomarker und neue Krebsmedikamente. Die Weitergabe neuen Wissens “vom Labortisch zum Krankenbett” wird durch interdisziplinären und branchenübergreifenden Wissenstransfer begünstigt. Innovation und gewerbliche Verwertung werden durch Beteiligung der Wirtschaft erleichtert.

Das Trainingsprogramm des Netzwerks ist die Antwort auf den dringenden Bedarf an zeitgemäßer Ausbildung und Wissenstransfer. Es schöpft die interdisziplinären, branchenübergreifenden und transeuropäischen Potenziale des Netzwerks voll aus und kombiniert Expertentraining vor Ort mit netzwerkweiten Maßnahmen, die an die Zielgruppe genau angepasst sind. Besuche und Aufenthalte bei anderen Partnern - darunter ein Praktikum in der Industrie -, Ausbildung in Soft Skills, und intensive Betreuung sollen den Nachwuchsforschern unterschiedliche Karrierewege aufzeigen und auf die Nachfrage auf dem europäischen Arbeitsmarkt für Forscher reagieren. Um die Freizügigkeit von Forschern in Europa anzuregen, werden alle 20 Wissenschaftler im Rahmen des Projektes in Teams außerhalb ihres jeweiligen Heimatlandes angestellt.

Das Netzwerk bietet einen Mehrwert für Europa, in dem es verschiedene Disziplinen und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft integriert, die Zersplitterung der Forschung überwindet, den europäischen Forschungsraum durch Einbeziehung neuer EU-Mitgliedsstaaten, assoziierter Länder und benachteiligter Regionen strukturiert, Frauen in der Wissenschaft fördert, und Europas Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität für Forscher erhöht. Als “Marie Curie Research Training Network” wird das Projekt durch die Europäische Gemeinschaft im Rahmen des Sechsten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (RP6) mit über 4 Mio. EUR für die nächsten vier Jahre gefördert (Vertragsnr. MRTN-CT-2006-035624).

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