Der stationäre Bereich

Neurologische Klinik der Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU)

 

Die Klinik für Neurologie bietet mit insgesamt 64 Akut-Betten (einschließlich Frührehabilitation Phase B) sowie weiteren fachneurologisch betreuten Betten der Rehabilitationsstufen C und D ein differenziertes und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept von der akutstationären Therapie bis zur rehabilitativen Versorgung. Eine Stroke-Unit-Überwachungsstation (Schlaganfall-Spezialeinheit) steht mit 13 Überwachungsbetten zur schnellen und umfassenden Diagnostik und Therapie sowie intensiven medizinischen Betreuung rund um die Uhr zur Verfügung. Es ist somit jederzeit ein optimales Vorgehen bei akut aufgetretenen Schlaganfällen gewährleistet, um beispielsweise innerhalb des Zeitfensters von wenigen Stunden eine thrombolytische Therapie mit dem Ziel einer Wiedereröffnung des zugrunde liegenden Gefäßverschlusses durchzuführen. Darüber hinaus erlauben drei Video-Überwachungsplätze ein kontinuierliches Monitoring von Epilepsiepatienten, zum Beispiel zur Vorbereitung einer chirurgischen Epilepsietherapie.

Sämtliche apparativen Untersuchungsverfahren einschließlich der kompletten radiologischen Diagnostik wie Magnetresonanztomographie (= Kernspintomographie), Computertomographie und Röntgendiagnostik stehen der Klinik zur Verfügung. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Gefäß- und Neurochirurgie für den Fall einer notwendigen operativen Behandlung unserer Patienten.

 

Nachstationär werden Patienten in unserer neurologischen Hochschulambulanz in Spezialsprechstunden betreut. Diese Sprechstunden finden in den Universitäts- und Rehabilitationskliniken (RKU) oder am Safranberg statt, es bilden u.a. degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems (z. B. Parkinson- und Alzheimer-Erkrankung, Chorea Huntington), Neuromuskuläre Erkrankungen (z.B. amyotrophe Lateralsklerose), Epilepsien, Schlaganfälle und neuroimmunologische Krankheitsbilder (Multiple Sklerose) sowie Schmerzsyndrome einen Schwerpunkt.

 

Die Klinik für Neurologie ist stets bemüht, an vielversprechenden Behandlungsstudien teilzunehmen. In diesem Rahmen können wir Patienten, die an chronischen oder nicht heilbaren Erkrankungen leiden, frühzeitig potentiell wirksame Therapien anbieten.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. J. Kassubek, Oberarzt

jan.kassubek[at]uni-ulm.de

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