Sektion
Die Sektion wurde im Juli 2004 am Universitätsklinikum Ulm eingerichtet zeitgleich mit der Inbetriebnahme ihres Magnetresonanztomographen (MRT) an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. In der Sektion arbeiten derzeit 6 ärztliche und 9 nicht-ärztliche Wissenschaftler.
Technik/Methoden
- 3-Tesla Kopf-MRT (Siemens Magnetom Allegra, Siemens, Erlangen) finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Visuelle, akustische und sensorische Stimulation für funktionelle Bildgebung
- MRT-kompatible Verhaltensprotokollierung
- Messplätze für klinische und experimentelle neuropsychologische Untersuchungen
- Statistische Analyse von experimentellen Bild- und Verhaltensdaten
Forschung
Im Feld der klinisch-kognitiven Neurowissenschaft verwenden wir als Methode die funktionelle MR-Bildgebung bei der Untersuchung und Erforschung von Hirnfunktionen des Menschen unter definierten neuropsychologischen Anforderungen. Im Vordergrund stehen zentrale psychische Prozesse und deren pathologische Veränderungen hinsichtlich der Auslösung und Aufrechterhaltung psychiatrischer Erkrankungen. Ausgehend von ihrer normalen Funktion versuchen wir, diese Prozesse unter experimentelle Kontrolle zu bringen und unter den Erfordernissen der funktionellen MR-Bildgebung meßbar zu machen. Unter Anpassung entsprechender Studiendesigns suchen wir dann nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen normaler und beeinträchtigter Funktion auf der Grundlage von Verhaltens- und MR-Daten.
Lehre und Fortbildung
Wahlpflichtveranstaltung (Vorlesung und Übung): Einführung in die funktionelle Magnetresonanztomographie
Wahlpflichtveranstaltung (Seminar): Kognitive Neurowissenschaften in der Psychiatrie





Forschungsthemen