Ehemalige Sektionen

Forensische Psychotherapie

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Die Sektion Forensische Psychotherapie, gegründet 1995, hat ihre Forschungs-, Lehr- und klinischen Schwerpunkte an den Schnittstellen rechtlicher (=forensischer) und psychotherapeutischer Interaktionen (Pfäfflin u. Kächele 1996). Im Besonderen zählen dazu:

  • Straftäterbehandlung
    Insbesondere geht es hier um die Behandlung von Gewalt- und Sexualstraftätern einschließlich der Rahmenbedingungen dieser Therapien.

  • Freiwillige Gerichtsbarkeit
    Behandlung von Patienten mit Geschlechtsidentitätsstörungen und Beurteilung der Voraussetzungen für Vornamens- und Personenstandsänderung nach Transsexuellengesetz. (Familien- und Sorgerechtsfragen gehören auch zu diesem Gebiet, werden aber in der Sektion nicht bearbeitet.)

  • Asylrecht und Viktimologie
    Viele Asylbewerber wurden in ihren Heimatländern traumatisiert und bedürfen hier der Behandlung. Häufig bedarf es auch der differenzierten Beurteilung Posttraumatischer Belastungsstörungen. Opfer von Gewalttaten und sexuellem Missbrauch bedürfen fachkundiger Beratung.

  • Psychotherapierecht
    In eigener Sache der Psychotherapie stellen sich zahlreiche rechtliche Probleme, wie z. B. inhaltliche und berufsrechtliche Qualifikation von Psychotherapeuten, Indikation, Dauer, Frequenz von Behandlungen, Fragen im Zusammenhang mit Kunstfehlern und sexuellem Missbrauch in Psychotherapien.

  • Sozialgerichtsbarkeit und Versicherungsmedizin
    Hier geht es zum Beispiel um die Beurteilung von Minderung der Erwerbsfähigkeit, Berufsunfähigkeit und um Therapie zur Vermeidung derartiger Folgen von Krankheit.

Informatik in der Psychotherapie

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Die Erforschung psychotherapeutischer Prozesse an Hand von computergestützten linguistischen Analysen von Psychotherapiegesprächen steht im Mittelpunkt der Arbeiten an der Sektion. Gemessen werden die positive und negative emotionale Tönung, das Ausmaß an Abstraktion und der narrative Stil in den untersuchten Gesprächen. Die Ergebnisse werden mit dem therapeutischen Zyklusmodell verglichen, einer theoretisch abgeleiteten Idealvorstellung vom psychotherapeutischen Prozeß bei der auch neuere Erkenntnisse aus der experimentellen Psychologie als auch den Kognitions- und Neurowissenschaften berücksichtigt werden.

 

Prof. Dr. Erhard Mergenthaler, der Leiter der Sektion, ging Ende 2008 in den Ruhestand. Eine Nachfolge ist nicht vorgesehen und die Sektion wird als eigenständige Einheit aufgelöst und in die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie integriert.

 

 

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20|10|17

Informationsgruppe Multimodale Schmerztherapie

nächster Termin am 20.10.2017, 14.00 Uhr

Pressespiegel

07.02.2017
Psychosomatische Sprechstunde direkt am Arbeitsplatz
SWP Ulm

 

17.01.2017
Beratung für Krebspatienten gesichert
SWP Ulm

 

14.11.2016
Aktionstag zur Selbsthilfe
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