Praktisches Jahr: Wahlfach Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Ansprechpartner für PJ-Studenten:
Dr. med. Nikolai Köppelmann, Tel. 500-61825
nikolai.koeppelmann[at]uniklinik-ulm.de

In der Psychosomatischen Tagesklinik können 2 Studenten im Praktischen Jahr mitarbeiten. Die Tagesklinik umfasst 18 Plätze, größere Diagnosegruppen sind Patienten mit Essstörungen, Depressionen, somatoformen Störungen, Anpassungsstörungen und Persönlichkeitsstörungen. Der PJ-Student/ Studentin nimmt am klinischen Alltag teil und arbeitet unter enger Betreuung der ärztlichen und psychotherapeutischen Mitarbeiter.

In der Tagesklinik kann ein PJ-Student an den ambulanten Vorgesprächen teilnehmen, die körperliche Untersuchung und Behandlung der Patienten einschließlich Pharmakotherapie begleiten und teilweise durchführen, Einzelgespräche unter Supervision übernehmen, an den Gruppentherapien (Gespräch, Musik, Körper, Malen) in der Rolle eines Co-Therapeuten teilnehmen, Patienten in verhaltenstherapeutischen Übungen begleiten und an den mehrfach pro Woche stattfindenden Teamgesprächen teilnehmen. Eigenständig und zusammen mit anderen Teammitgliedern kann er auch soziotherapeutische Maßnahmen durchführen.
Zur theoretischen Fortbildung gehören die mehrfach pro Woche stattfindenden Fallkonferenzen, das Forschungskolloquium sowie die intensive Reflektion der durchgeführten psychotherapeutischen Maßnahmen in der Einzel- und Teamsupervision.


Erfahrungsberichte der PJ-Studierenden

Erfahrungsbericht über das PJ auf der stationär-internistischen Psychosomatik am Oberen Eselsberg

Wir waren während unseres PJ-Tertials in der Psychosomatik zu zweit. Jeder von uns war einem anderen Team zugeordnet, sodass wir jeweils einen anderen Tagesablauf und eigene Aufgaben hatten. Wir haben uns beide aus allgemeinem Interesse für dieses Fachgebiet für ein PJ in der Psychosomatik entschieden, aber auch mit dem Gedanke einer möglichen Berufsperspektive. Doch unabhängig davon, welche Fachrichtung wir nach dem PJ wählen werden, können die neuen Kenntnisse und Erfahrungen aus diesem Tertial mit Sicherheit in allen Fachbereichen hilfreich sein.
Wir waren als PJler sehr gut in unseren Teams integriert und haben an allen Teambesprechungen, Übergaben, Visiten und Supervisionen teilgenommen. Die regelmäßige Teilnahme an der Gruppentherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie und Stressbewältigung waren über das gesamte Tertial gegeben. Außerdem hatten wir die Möglichkeit bei Einzeltherapien, Ambulanzterminen und Konsilen in der Uniklinik dabei zu sein. Eigeninitiative konnten wir bei der Leitung der Morgenrunde, der Entspannungstherapie, der ausführlichen körperlichen Untersuchung bei Patientenaufnahmen und den morgendlichen Blutabnahmen ergreifen.
Für uns gab es keinen fest organisierten PJ-Unterricht, aber die Möglichkeit zur Besprechung verschiedener Krankheitsbilder mit Ärzten im Team war jederzeit gegeben.
Wir haben eine gute Teamarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten und Pflege erlebt, was die Arbeitsatmosphäre in der Klinik sehr angenehm gestaltete. Auch wir als PJler wurden sehr herzlich aufgenommen, gut betreut und als sehr willkommener Bestandteil in unseren Teams integriert.
Wir konnten einen guten Einblick in das Fachgebiet mit den verschiedenen Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten bekommen und uns hat dieses PJ-Tertial wirklich viel Spaß gemacht, sodass wir ein PJ in der Psychosomatik Ulm nur wärmstens empfehlen können.

 

PJ-Student an der psychosomatischen Tagesklinik

Da ich vorhatte, später in dem Bereich tätig zu werden, war es für mich eine willkommene Gelegenheit, mein Wahlfach in der Psychosomatik zu machen. Meine hohen Erwartungen an eine Medizin, die sich patientenzentriert nennt, wurden nicht enttäuscht: Ich war begeistert, wie intensiv und ernsthaft sich das Therapeutenteam hier mit jedem einzelnen Patienten auseinandersetzt. Zuwendung, ein Verständnis für die psychodynamischen oder lerntheoretischen Hintergründe des Leidens und eine Therapie, die Sprache und Kreativität ihr Vehikel nennt, sind die Zutaten, welche die Kost am Hochsträß ausmachen. Wer sich für eine Art von Medizin interessiert, wo Labor- und Röntgenbefunde den Patienten nicht hinreichend erklären, kann bei diesem Tertial viel für seinen Weg zum Arzt mitnehmen.

 

PJ-Student an der psychosomatischen Tagesklinik

Bevor ich mit meinem Wahlfach in der Psychosomatik am Hochsträß anfing, wusste ich von der Materie dieses Faches nicht viel. Die Lehrveranstaltungen innerhalb des Praktikums im 9. Semester haben mich aber stark beeindruckt und dazu inspiriert, mich bezüglich des Wahlfaches für Psychosomatik zu entscheiden. Ich wurde die ganze Zeit hindurch gleich von der ersten Minute bis zum Schluss vom ganzen Team intensiv, unterstützend und sehr freundlich betreut. Während dieser Zeit war ich in die Einzeltherapie und in die Gruppenpsychotherapie als Co-Therapeut integriert. Außerdem habe ich Patienten bei den Essgesprächen betreut und während der Aufnahme die körperliche Untersuchung durchgeführt. In dieser Zeit habe ich viel über die Hintergründe und Ursachen der Erkrankungen, aber auch die therapeutischen Ansätze gelernt. Ich kann es wirklich empfehlen, das Wahlfach im Praktischen Jahr in der Psychosomatik am Hochsträß zu machen, weil es eine sehr produktive, lernintensive und interessante Zeit ist.

 

PJ-Studentin an der psychosomatischen Tagesklinik

Ich habe mir die Psychosomatik als Wahlfach ausgesucht, weil ich einmal etwas anderes sehen wollte als die übliche Apparatemedizin, weil ich mehr Zugang zu den Patienten haben wollte. Hier sind die Patienten nicht nur eine Nummer und Diagnose, man erfährt hier viel mehr über die Menschen, den Menschen als Ganzes.
Ich konnte hier viel von den verschiedenen Therapien, z. B. Gruppen-, Musik- und Maltherapie mitnehmen, war auch in Einzeltherapien dabei und konnte Patienten körperlich und in Essgesprächen betreuen. Durch die gute Betreuung habe ich viel über Psychotherapie und den Umgang mit Patienten/Menschen gelernt. Ich kann jedem nur empfehlen einmal ein Praktikum hier zu machen, um zu sehen, dass es auch einen ganz anderen Klinikalltag geben kann und dass ein Mensch mehr ist als seine Diagnose oder seine körperlichen Beschwerden.

 

Bericht

Das Fach Psychosomatik habe ich als Wahlfach gewählt, da mich diese Fachrichtung schon während des Praktikums im 9. Semester ansprach und ich sie näher kennen lernen wollte. Als ich dort dann anfing, gab es nur eine Gruppe mit 9 Therapieplätzen. In diese Gruppe wurde ich von Anfang an voll integriert, war bei der Morgenrunde dabei, bei Erstgesprächen, in der Entspannungstherapie, bei der Gruppentherapie und nahm an den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen teil. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit betreute ich auch unter Supervision meinen eigenen Patienten psychotherapeutisch. Einige weitere Patienten untersuchte ich körperlich und galt für diese Patienten in "somatischen" Fragen als Ansprechpartner. Besonders hervorheben möchte ich, dass bei diesen oben genannten Teamsitzungen jeder Mitarbeiter, der in irgendeiner Weise den Patienten betreut, anwesend ist und seine Erfahrungen mit dem Patienten berichten kann. Nach 5 Wochen PJ-Tätigkeit hatte ich das Glück, miterleben zu dürfen, wie eine zweite Gruppe (verhaltenstherapeutisch orientiert) aufmachte. Neue Mitarbeiter wurden eingestellt, manche "alte" Mitarbeiter wechselten die Gruppe. Dies zog natürlich auch Probleme mit sich. Ich konnte jedoch dort die überaus positive Erfahrung machen, dass nicht nur Patienten sehr einfühlsam und ganzheitlich betreut werden, sondern dass auch die Probleme der Mitarbeiter sehr ernst genommen werden und dass diese durch eine externe Supervisorin besprochen werden, um Lösungen zu finden. In den letzten 6 Wochen meines PJs wechselte ich auf die verhaltenstherapeutische Gruppe und bekam auch dort nach kurzer Einarbeitungszeit eine Patientin zugeteilt. Auch dort fühlte ich mich voll im Team integriert, wurde überaus gut betreut und hatte immer einen Ansprechpartner. Diese Erfahrungen haben meinen Fachrichtungswunsch bestärkt. Ich kann jedem interessierten Studenten empfehlen, dort sein Praktikum zu absolvieren.

 

Bericht

Ein PJ – Tertial in der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie kann ich wärmstens empfehlen. Nicht nur wenn man sich überlegt, diese Richtung einzuschlagen, sondern auch, um das Wissen und die Erfahrung, die man hier sammelt, später in seinen beruflichen Alltag, egal welcher Fachrichtung, einzubauen. Nach 4 Monaten fiel mir der Abschied schwer, weil ich dort herzlich ins Team integriert worden bin. Ich durfte in alle Therapiemaßnahmen hineinschnuppern und unter regelmäßiger, ausführlicher Betreuung zunehmend eigene Aufgaben bewältigen und Patienten betreuen.
Neben dem fachlichen Einblick konnte ich auch persönlich von dieser Zeit profitieren.
Also nochmals: WÄRMSTENS EMPFOHLEN!

 

Bericht

Da ich später in der Inneren Medizin arbeiten möchte, entschied ich mich für die Psychosomatik als Wahlfach. Mein Wunsch war es, hier einen tieferen und praktischen Einblick in die Diagnostik und Therapie psychosomatisch erkrankter Menschen zu bekommen. Meine Erwartungen wurden in keinster Weise enttäuscht: die Mitarbeit in einem unglaublich netten, kreativen, mitfühlendem, respektvollem Team machte jeden einzelnen Tag zu einer wunderbaren Erfahrung. Ich hatte die Möglichkeit an Einzelgesprächen, ambulanten Vorgesprächen, Bewegung, Musiktherapie, Essgruppe und Entspannung teilzunehmen und diese teilweise selber anzuleiten. Des Weiteren übernahm ich körperliche Aufnahmen und Betreuung. In der Supervision und den Teamsitzungen durfte ich vom reichen Erfahrungsschatz der Teammitglieder lernen. Zudem hatte ich die Gelegenheit, mich vertieft mit bestimmten Störungsbildern zu beschäftigen und diese im Rahmen der Teamsitzungen zu präsentieren.

 

 

Bericht

Weibliche Dominanz herrschte während meines PJ-Tertials zumindest zahlenmäßig : in der Tagesklinik am Kuhberg, da sowohl von Therapeutenseite (in der verhaltenstherapeutischen Gruppe bis auf die beiden Professoren nur Therapeutinnen) als auch Patientenseite ( im letzten Jahr 2006 weniger als 20% männliche Patienten) Männer Seltenheitswert besaßen.

Unabhängig von dieser geschlechtsspezifischen Betrachtung nebenbei, hatte ich ein super Tertial. Ich habe es als sehr angenehm empfunden, wie mir von Beginn an Wertschätzung entgegengebracht und nach und nach auch Verantwortung übertragen wurde. Es herrschte aus meiner Sicht ein positives Geben und Nehmen, wobei ich sehr viel lernen konnte und dabei spürte, dass den Mitgliedern des Teams auch daran gelegen war. Zu keinem Zeitpunkt fühlte ich mich in irgendeiner Form ausgenützt. Sehr profitiert habe ich von der co-therapeutischen Teilnahme an der Gruppentherapie mit Fr. Dr. Munz, welche sich immer Zeit für lehrreiche Nachbesprechungen nahm, von der beobachtenden Teilnahme an einer Einzeltherapie einer Patientin mit Depression im Rahmen eines Burn-Out, wo begleitend auch immer ein Austausch zwischen mir und der Therapeutin stattfand, vom Erlernen und Durchführen von Persönlichkeitsstörungsdiagnostik mittels SKID-Interview, von den wöchentlichen PJ- und Assistenzarzt-Seminaren im kleinen Rahmen, von der lebhaften Musiktherapie, der für angehende Ärzte auch sehr hilfreichen Stressbewältigungsgruppe, der selbstständigen Durchführung der Entspannungstherapie, wie auch sporadisch der Bewegungstherapie, von den Ambulanzgesprächen, von der Teilnahme an den Teambesprechungen, der Indikationskonferenz und Ambulanzkonferenz, der „somatischen“ Betreuung von Patienten, sowie der Teilnahme an der Supervision mit Hrn. Prof. Kächele im kleinen und Fr. Prof. Sellschopp im etwas größeren Rahmen. Auch die einmalig durchgeführte Einführung ins therapeutische Boxen am Sandsack hat wirklich Spaß gemacht.

Insgesamt konnte ich beruflich wie persönlich sehr viel mitnehmen und habe eine schöne Zeit in angenehmer Arbeitsatmosphäre und einem wahnsinnig netten Team am Kuhberg verbracht.

 

 

Bericht

Im Laufe meines Medizinstudiums wurden für mich die seelischen Probleme der Patienten und die Zusammenhänge zwischen seelischen und körperlichen Beschwerden interessanter als nur die Beschäftigung mit dem Körper. Daher lag mir das Fach Psychosomatik für mein Wahltertial sehr nahe.

Wegen der Betreuung meines Sohnes wollte ich das Tertial in Teilzeit (80%) ableisten, was sich sowohl innerhalb der Struktur der Tagesklinik gut realisieren ließ als auch von den Mitarbeitern gut angenommen wurde. Gleichzeitig war ich schwanger, und auch hier erwies sich das Fach als sehr vorteilhaft, da ich die Mutterschaftsrichtlinien einhalten konnte und dennoch die einzige Tätigkeit, die ich dadurch nicht ausführen konnte, das Blutabnehmen war, was mir jetzt nicht besonders gefehlt hat…

In der Tagesklinik hatte ich von Anfang an eine Ärztin als Mentorin, die mich sehr gut betreute und sich viel Zeit für mich nahm, alles zu erklären, denn die Abläufe und der Umgang mit den Patienten sind doch komplett anders als auf rein somatischen Stationen. Ich konnte mir alles erstmal anschauen und nach einer Weile auch selbst einige Aufgaben übernehmen, wodurch ich viel lernen konnte. Im Team wurde ich sehr gut integriert und an den Diskussionen beteiligt, sodass ich immer besser eigenständig arbeiten konnte, was mir großen Spaß gemacht hat. Da man im Studium ja über Psychotherapie nichts lernt (außer, dass es sie gibt und bei welchen Krankheiten man sie anwenden könnte), war es für mich eine ganz neue Erfahrung, Psychotherapie im Einzelgespräch und in der Gruppe zu erleben und zu verstehen. Dadurch, dass ich auch viele Patientengespräche selbst führen konnte und dank der guten Betreuung habe ich wirklich sehr viel gelernt in diesem Tertial. Fazit: Es war wirklich klasse und ich kann es nur empfehlen!

 

 

Erfahrungsbericht über das PJ auf der stationär-internistischen Psychosomatik am Oberen Eselsberg

"Wie wir Menschen ticken" hat mich schon früh im Studium interessiert. Bereits in der Vorklinik konnte ich in den Psychologie-Vorlesungen und dem dazugehörigen Blockkurs spannende Einblicke in diesen Bereich gewinnen. Im 7.Semester hat mich der Kurs Psychosomatik regelrecht fasziniert. So stand mein Entschluss schon früh fest, später in diesem Bereich tätig zu werden.
Um erste praktische Erfahrungen zu sammeln, entschied ich mich für ein PJ-Tertial auf der stationär-internistischen Psychosomatik am Oberen Eselsberg. Die Verknüpfung mit der Inneren Medizin und das breit gefächerte Patientenspektrum machten diesen Bereich besonders attraktiv für mich.
Dort hatte ich die Möglichkeit sowohl am Konsiliar- und Liaisondienst, in dem Patienten mit psychosomatischem Gesprächsbedarf aus unterschiedlichen Fachbereichen individuell am Krankenbett betreut werden, als auch an der Psychosomatisch-Internistischen Ambulanz aktiv teilzunehmen.
Zudem konnte ich auch unter Supervision eigene Patienten begleiten, biographische Anamnesen erheben und psychologische Tests durchführen.
Die Tage waren sehr abwechslungsreich, da ich bei allen Teambesprechungen, Supervisionen und Visiten dabeisein durfte und auch in der Maltherapie selbst mitgewirkt habe.
Besonders spannend für mich waren die Patienten-Einzeltherapien, wo ich die vertrauensvollen Gespräche zwischen Patient und Therapeut verfolgte. Ich konnte dabei auch eigene Fragen stellen und nach Ende des Gesprächs wurden meine Erfahrungen und Eindrücke besprochen.
Besonders beeindruckt hat mich in diesem PJ-Tertial die Offenheit der Patienten in Ihren Schilderungen sowie das Einfühlungsvermögen und Engagement der Therapeuten. Jeder im Team hatte seinen ganz eigenen Zugang zu den Patienten und alle setzen sie sich sehr intensiv für Ihre Patienten ein. Auch von meiner Mentorin, Frau Dr. Rose, wurde ich sehr gut betreut und konnte viel von ihr lernen.
Ich fühlte mich gut in das Team integriert, jeder hatte ein offenes Ohr für mich und ich konnte einen tieferes Verständnis für psychologische Zusammenhänge gewinnen.
Besonders schön finde ich, dass man sich in diesem Fachgebiet intensiv mit dem Patienten auseinandersetzt, viel über dessen persönliche Erfahrungen und Beweggründe erfährt und ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis entstehen kann. Daher kann ich ein PJ-Tertial in der Psychosomatik auf jeden Fall empfehlen, auch wenn man später in einem anderen Fachgebiet tätig sein möchte, da man sehr viel an Erfahrung und Wahrnehmung für sich selbst und seine spätere Tätigkeit als Arzt gewinnen kann.

 

Erfahrungsbericht über das PJ auf der stationär-internistischen Psychosomatik am Oberen Eselsberg

Mit großer Neugier auf das Fach Psychosomatik startete ich das PJ-Tertial auf dem Hochsträss. Eingeteilt in das PD-Team, bestehend aus Ärzten, einer Kunsttherapeutin, einer Musiktherapeutin und einer Krankenschwester, versorgte und umsorgte das Team ca.9 Patienten. Die Intensität und das patientenzentrierte Arbeiten beeindruckten mich sehr. Vor allem die aufeinander abgestimmten Settings und der Austausch der jeweiligen Therapeuten garantierten, dass der Patient fundiert wahrgenommen  und begleitet wurde.OPD-2 bildete die Arbeitsgrundlage, welche mir persönlich anfänglich wegen fehlender Vorkenntnisse schwer fiel. Dank der großen Unterstützung seitens des Teams wurden mir die Krankheitsbilder (Depression, Essstörung, Zwangsstörung und Angststörung) anschaulich erklärt und die Therapieziele erläutert. Ich durfte als Co-Therapeutin an Einzelsitzungen und Gruppentherapien teilnehmen, was sehr spannend war, da man da die Psychodynamik  miterleben und erfahren konnte. Auch durfte ich die somatische Anamnese erheben und war bei der Kurvenvisite dabei, in der die medizinische Betreuung und Medikation besprochen wurde. Die Entspannung übernahm ich schon sehr früh und konnte da die Patienten begleiten, was mir sehr gefallen hat. Durch das Arbeiten in der Tagesklinik bekommt man  eine ergänzende Sichtweise auf das Leiden des Patienten, die im Klinikalltag auf Stationen oft zu kurz kommt. Ausgezeichnet war die Atmosphäre im Team. Ich wurde dort als PJ`lerin immer respektvoll behandelt und wurde immer sehr gut ins Team integriert. Auch wurde ich ermuntert meine Sichtweise einzubringen. Die Freundlichkeit und Offenheit und vor allem die Zeit, die für meine Belange eingeräumt wurde, machten mir das Arbeiten dort sehr angenehm. Zusammenfassend kann ich jedem ein PJ in der Psychosomatik nur empfehlen, für mich war es eine wertvolle Bereicherung in persönlicher und beruflicher Hinsicht.

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Ambulanz

Tel  0731/500-61831

Fax 0731/500-61832

 

Zuweiser

Tel  0731/500-61861

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