Geräteausstattung

  • Philips Brilliance 16
  • Philips Brilliance i-CT 256
  • Siemens Somatom Definition AS+

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Wie funktioniert die Computertomographie?

Die Computertomographie basiert auf dem Prinzip einer um den Patienten kreisenden Röntgenröhre, während sich der Untersuchungstisch langsam weiterbewegt. Von Detektoren auf der Gegenseite werden die vom Gewebe des Patienten mehr oder weniger abgeschwächten Röntgenstrahlen als Volumendatensatz erfaßt und an einen Computer zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet. Morderne Geräte mit mehrerern Detektorenreihen können gleichzeit mehrere Schichten erfassen, was den Ablauf der Untersuchung erheblich beschleunigt. Die Patienten profitiern hiervon durch kürzere Untersuchungszeiten, aber auch von der Möglichkeit einer genaueren Diagnostik von bewegten Körperteilen (z.B. das schlagende Herz).
Der gewonnene Volumendatensatz läßt sich mittels herkömmlicher axialer Schnittbilder visualisieren oder in jeder beliebigen Ebene oder als 3D-Abbildung nachrekonstruieren.
Einige Untersuchungen setzen die Gabe von Kontrastmittel voraus. Dieses wird in der Regel über eine Vene in der Ellbeuge während der Untersuchung appliziert und dient zur Darstellung von Blutgefäßen und Weichteilstrukturen.

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Wann wird eine Computertomographie durchgeführt?

Das Einsatzspektrum der Computertomographie ist heute sehr umfangreich. Jede Körperregion kann in Abhängigkeit von der enstprechenden Frage untersucht werden.
Häufige Indikationen für eine Computertomographie sind:

Kopf
 
  • Diagnostik von Hirnblutungen und Schlaganfällen
  • Schädel-Hirn-Traumata (z.B. Schädelfrakturen)
  • Hirntumore
  • Degenerative Veränderungen der Hirnsubstanz
  • Darstellung von Gefäßen, CT-Perfusion
weitere Informationen zur Computertomographie in der Neuroradiologie

Hals
  • Lokalisation und Ausdehnung von Tumoren
  • Detektion von vergrößerten Lymphknoten (Lymphomen)
  • Traumata oder degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule
  • Darstellung von Gefäßen (z.B. Halsschlagader)

weitere Informationen zur Computertomographie in der Neuroradiologie

 

Brustkorb
  • Lokalisation und Ausdehnung von Lungentumoren
  • Akute und chronische Entzündungen und Veränderungen der Lunge
  • Darstellung der Hauptschlagader (Aorta)
  • Traumata des Brustkorbs
  • Traumata oder degenerative Veränderungen der Brustwirbelsäule
  • Untersuchungen des Herzens (Cardio-CT)
weitere Informationen zum Cardio-CT

Abdomen
  • Erkrankungen der Oberbauchorgane, insbesondere von Leber, Bauchspeicheldrüse und Gallenwegen (z.B. Entzündungen, Tumore)
  • Traumata der abdominellen Organe
  • Diagnostik des Magen-Darm-Trakts (z.B. Tumor, Entzündungen, CT-Kolonographie)
  • Darstellung der großen Bauchgefäße
  • Verletzungen oder degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule und des Beckens
  • Osteo-CT (Knochendichtemessung)
weitere Informationen zur CT-Kolonographie

Extremitäten
  • Verletzungen und degenerative Veränderungen des Skeletts
Interventionen
  • CT-gesteuerte Punktionen zur Gewinnung von Gewebeproben (Biopsien)
  • CT-gesteuertes Einbringen von Drainagen
  • Spezielle Schmerztherapie


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Was ist vor der Untersuchung zu beachten?

Bei vielen Computertomographien kommt jodhaltiges Kontrastmittel zum Einsatz, welches über eine periphere Vene injiziert wird. Im Vorfeld sollten bei solchen Untersuchungen folgende Fragen geklärt werden:

  • Liegt eine normale Nierenfunktion vor?

Da der größte Teil des Kontrastmittels über die Nieren ausgeschieden wird, sollte ein aktueller Blutwert (Kreatinin, GFR) vorliegen. Gegebenenfalls muß vor der Untersuchung die Nierenfunktion mittels Flüssigkeitsinfusion unterstützt werden.

  • Liegt eine Schilddrüsenüberfunktion vor?

Da das Kontrastmittel jodhaltig ist, könnte eine Schilddrüsenüberfunktion verschlechtert werden, daher sollten im Vorfeld aktuelle Schilddrüsenparameter bestimmt worden sein (TSH, fT3, fT4). Gegebenenfalls ist eine medikamentöse Blockung der Schilddrüsenfunktion erforderlich.

  • Besteht eine bekannte Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel?

Bei bekannten allergischen Reaktionen ist im Vorfeld eine Gabe von antiallergischen Medikamenten notwendig.

Sie sollten daher unbedingt vor der Untersuchung Ihrem behandelten Arzt oder dem aufklärenden Radiologen bekannte Vorerkrankungen mitteilen, um gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Nüchternheit ist nur notwendig bei Kontrastmittelallergie, oder wenn Sie ausdrücklich darauf hingewiesen werden.

Bei vielen Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes ist es notwendig vor der Untersuchung Flüssigkeit (Wasser) zu trinken, um die normalerweie zusammengefallenen Strukturen des Magen-Darm-Trakes darzustellen. Dies wird Ihnen vor der Untersuchung von den MTRA entsprechend mitgeteilt.

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Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung erfolgt im Liegen, in der Regel in Rückenlage, auf einem Untersuchungstisch. Dieser fährt die zu untersuchende Körperregion während des Scans durch die Öffnung des Computertomographen. Während des Untersuchungszeitraums sollte der Patient möglichst ruhig liegen, um Bewegungsartefakte zu vermeiden. Insbesondere bei Untersuchungen des Halses sollte das Schlucken während der Aufnahme unterbleiben. Bei Untersuchungen des Brustkorbs und des Abdomens werden häufig Atemkomandos erteilt.
Während der Kontrastmittelinjektion verspühren viele Patienten ein innerliches Wärmegefühl und es kann ein seltsamer metallischer Geschmack im Mund auftreten, beides ist völlig harmlos und klingt nach kurzer Zeit wieder ab.
Bei der Untersuchung des unteren Abdomens, insbesondere des End- und Dickdarms ist es häufig notwenig, vor der Untersuchung über ein kleines Darmrohr Wasser in den Enddarm zu injizieren, um die Darmstrukturen besser vom umgebenden Gewebe abgrenzen und das Darmlumen beurteilen zu können.

 

Für Kinder bieten wir optimierte pädiatrische Untersuchungsprotokolle.

 

 

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3D-Rekonstruktion einer Fraktur des distalen Oberarmes
CT des Abdomens mit Kontrastmittel (axial)

3D Rekonstruktion des knöchernen Schädels

Thorax- und Abdomen-CT mit Kontrastmittel (coronar)

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