Wie funktioniert die Mammographie?

An speziellen Mammographiegeräten werden mittels einer Röntgenröhre weiche Röntgenstrahlen erzeugt. Diese werden anschließend über Blendensyteme auf die zu untersuchende Körperregion eigegrenzt, so daß die übrigen Körperteile nicht dem Strahlenfeld ausgesetzt sind. Um die Strahlenbelastung gering zu halten und möglichst viel Gewebe mitabzubilden sowie die Detailerkennbarkeit zu erhöhen wird die Brust während der Untersuchung komprimiert. Nach Eindrigen der Strahlen in den Körper werden sie durch die verschiedenen Dichten des Gewebes mehr oder weniger stark abgeschwächt.  Auf der Gegenseite werden die unterschiedlich abgeschwächten Strahlen von einem digitalen Detektor erfaßt.
In der Regel werden pro Brust zwei Aufnahmen in verschiedenen Ebenen angefertigt.

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Wann wird eine Mammographie durchgeführt?

Eine Mammographie ist indiziert bei einem auffälligem Tastbefund, auffälligen Sekretionen aus der Brustdrüse, familiärer Brustkrebsbelastung sowie als Screeninguntersuchung ab dem 50. Lebensjahr. Ferner dienst sie als Kontrolluntersuchung nach Brustoperationen.

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Welche ergänzenden Untersuchungen der Brust gibt es?

Neben der Mammographie kommen vor allem die Sonographie (Ultraschall) zur Abklärung verdächtiger Tast- oder Mammographiebefunde sowie die Kernstpintomographie (MRT), insbesonder bei voroperierten Patientinnen oder bei jungen Hochrisikopatientinnen mit familiärer Belastung zum Einsatz.

Die Galaktographie ist eine Darstellung der Milchdrüsengänge, bei der geringe Mengen Kontrastmittel über die Brustwarze in die Milchgänge injiziert werden und dient vor allem zur Abklärung auffälliger Sektretabsonderungen aus der Brustdrüse.

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Wie können auffällige Befunde weiter abgeklärt werden?

Fischertisch zur mammographisch gesteuerten Vakuumstanzbiopsie

Sollten in der Diagnostik auffällige Befunde entdeckte werden, kann mittels einer  Punktion eine Gewebeprobe entnommen werden. Dies geschieht entweder unter sonographischer Kontrolle oder in der Mammographie (Vakuumstanzbiopsie). Auch im MRT können Gewebproben gewonnen oder Knoten mittels eines Drahts für eine Operation markiert werden, damit der Operateur diese gezielt entfernen kann.

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unauffällige Mammographie der rechten Brust
Galaktographie (Darstellung der Milchgänge mit Kontrastmittel)
tumorsupekter Herdbefund
suspekte Makro- und Mikroverkalkungen im Brustdrüsengewebe

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