Lehrveranstaltungen
1. PROPÄDEUTIKSEMESTER HUMANMEDIZIN
1.1 Hauptvorlesung Urologie Wintersemester 2011/2012
Mittwochs 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr
Hörsaal Michelsberg
Dozent | Datum | Thema |
26.10.11 | Einführungsvorlesung, urologische Symptome und Untersuchungen | |
02.11.11 | Mikrobiologische Aspekte und Therapie urologischer Infektionen | |
09.11.11 | Niereninsuffizienz und Nierentransplantation | |
PD Dr. med. L. Rinnab | 16.11.11 | Andrologie, Benigne Prostatahyperplasie, Harntransportstörungen |
Prof. Dr. med. M. Schrader | 23.11.11 | Nierenzellkarzinom |
30.11.11 | Urothelkarzinom | |
Prof. Dr. med. K. Kleinschmidt | 07.12.11 | Prostatakarzinom |
Prof. Dr. med. T. Paiss | 14.12.11 | Kinderurologie |
Prof. Dr. med. M. Schrader | 21.12.11 | Hodenkarzinom |
Prof. Dr. med. B. Volkmer | 11.01.12 | Urolithiasis |
18.01.12 | Traumata und autoerotische Unfälle |
1.2 Urologieklausur
Am Ende des Propädeutiksemesters findet die Urologieklausur statt.
Die Klausur ist aus 20 zum Teil freien Fragen, zum Teil Multiple-Choice-Fragen
aufgebaut.
Die maximale Punktzahl liegt bei 20 Punkten, die Bestehensgrenze bei 60%.
Bei Nichtbestehen muß die Klausur (unter Beachtung der Fristen) wiederholt werden.
2. BLOCKSEMESTER HUMANMEDIZIN
2.1 Allgemeines
Einwöchiges Blockpraktikum, Einteilung durch das Studiendekanat
Maximal 5 Stunden pro Woche, jeweils 2 Stunden pro Station
Treffpunkt: Montag um 7:50 Uhr s.t. im Konferenzraum der Urologie
(1. Stock über Haupteingang)
BWK: 7:30 Uhr Station Urologie
Einführung in die Praktikumswoche durch den Lehrbeauftragten
Dauer des Praktikums: tägl. von 7:15 Uhr (außer Montag) bis ca. 16:00 Uhr
2 Seminare (Dienstag und Donnerstag)
zusätzlich 2 Seminare urologische Radiologie (Montag und
Mittwoch durch die radiologischen Kollegen
Voraussetzung: Das theoretische Wissen aus der Vorlesung
Benötigt wird: Kittel, Motivation
Benotung der erbrachten Leistung am Ende der Praktikumswoche
Bewertet werden: Anamneseerhebung, Patientenvorstellung, Erarbeitung und
Vorstellung des Krankheitsbildes, Mitarbeit im klinischen Alltag
Noten: Sehr gut - Mangelhaft
2.2 Praktikumsziel/ -ablauf
Vermittlung des Faches Urologie durch Besuch der urologischen Funktionsbereiche wie Sonographie, OP, EWSL, Urodynamik; Erlernen der digital rektalen Untersuchung und des Katheterismus, Demonstration der Cystoskopie am Blasenphantom, Besuch der Ambulanz und kinderurologischen Sprechstunde, Seminare, Anamneseerhebung, Fallvorstellung.
Sonographie
Demonstration der urologischen Sonographie im Rahmen der
täglichen Aufnahme- und Kontrolluntersuchung
OP
Assistenz bei urologischen Schnittoperationen
Endoskopische Eingriffe können auf einem Bildschirm verfolgt werden
ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie)
Anwesenheit bei einer ESWL-Behandlung.
Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei das Befunden von Röntgenbildern mit
dem jeweiligen Arzt.
Urodynamik
Anwesenheit bei einer urodynamischen Untersuchung.
Vorkenntnisse über die verschiedenen Inkontinenzformen sind notwendige
Voraussetzung
Rektale Untersuchung
Erlernen der digital rektalen Untersuchung (DRU) in Theorie und Praxis
Katheterkurs
Fachgerechte Untersuchung des äußeren männlichen Genitals
Korrektes Plazieren eines transurethralen Katheters.
Cystoskopie
Demonstration verschiedener Blasenerkrankungen am Blasenphantom
mit dem Cystoskop.
Ambulanz / Kinderurologische Sprechstunde
1-2 Studenten können den zuständigen Assistenten bei seiner Tätigkeit begleiten.
Seminare
Kurzseminare mit folgenden Themen:
Urologische Krankheitsbilder - Demonstration von Röntgenbildern
Sonographie in de Urologie
Urologische Leitsymptome / Notfälle
Anamneseerhebung und Patientenvorstellung
Anamneseerhebung und Anwesenheit bei der Patientenaufnahme und
ggf. Vorstellung in der Nachmittagsbespechung
Falldemonstration
Jedem Studenten werden zu Beginn der Praktikumswoche zwei Patienten zugeteilt.
Es soll der Verlauf des Klinikaufenthaltes beobachtet und das Krankheitsbild erarbeitet werden. Im Rahmen der Stationsvisite werden die Patienten am Ende der Woche dem Stationsoberarzt vorgestellt.
2.3 Scheinvergabe
Der Schein wird benotet.
Die Note setzt sich aus den Ergebnissen der Klausur und des Blockpraktikums
zusammen








