Newsletter Ausgabe Januar 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

das Thema „Onkologische Versorgung in interprofessionellen Netzwerken“ lockte zur ATO-Tagung mehr als 300 Krebsexperten aus ganz Baden-Württemberg nach Ulm. Ein Höhepunkt der Tagung war die Würdigung des Lebenswerks und die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft durch den Krebsverband Baden-Württemberg an Prof. Hermann Heimpel. Für das CCCU als Gastgeber und den Krebsverband Baden-Württemberg e.V. als Veranstalter war die 29. ATO-Tagung in Ulm ein voller Erfolg.

 

Ein Beispiel für erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Prof. Dr. Thomas Wiegel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Sie setzten vor Kurzem erstmals die so genannte Intraoperative Radiotherapie (IORT) bei einer an Brustkrebs erkrankten Patientin ein. Dieses innovative Behandlungsverfahren ermöglicht die Bestrahlung eines Tumors bereits während der Operation. Der größte Vorteil ist, dass sich dadurch die Dauer der Bestrahlung nach der OP für die betroffenen Patienten deutlich verkürzt.

 

Nach zähen Verhandlungen wurde im November 2010 der Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen zur Erbringung von Leistungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Raum Ulm. Bereits 2009 schlossen sich in Ulm spezialisierte Pflegedienste, niedergelassene Haus- und Fachärzte, Brückenpflege und Hospizverein mit dem CCCU zusammen, um die Betreuung und Behandlung von schwerstkranken Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung zu Hause zu ermöglichen. Die Kassen sind nun bereit die Kosten für die SAPV zu übernehmen. Das CCCU unterstützt weiter das Ulmer SAPV-Projekt mit einer Anschubfinanzierung.

 

Wir beginnen diesen Newsletter wie immer mit einer Vorschau auf unsere nächsten Veranstaltungen. Für das Jahr 2011 haben wir ein interessantes Programm zusammengestellt und freuen uns über eine rege Teilnahme.

 

Ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2011 wünschen Ihnen

 

Prof. Dr. H. Döhner, Sprecher des CCCU

Prof. Dr. P. Möller, Stv. Sprecher des CCCU

Prof. Dr. G. von Wichert, Sekretär des CCCU

Aktuelle Termine

 

Mi. 26.01.2011, 17.00 – 20.30 Uhr, Hörsaal, Post ASH: Highlights ASH 2010

Mi. 02.02.2011, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10, 32. Onkologisches Kolloquium: Psychoonkologie am Universitätsklinikum Ulm

Mi. 02.03.2011, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10, 33. Onkologisches Kolloquium: Transfusionstherapie bei malignen Erkrankungen: Indikationen – Präparateauswahl – unerwünschte Nebenwirkungen

Mi. 06.04.2011, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10, 34. Onkologisches Kolloquium: Plattenepithelkarzinom in der Anogenitalregion

 

mehr Infos: www.ccc-ulm.de → Veranstaltungen / Kalender

29. ATO-Tagung in Ulm

(Bericht von Heike Hörnisch)

 

Fachbereiche müssen Zusammenarbeit intensivieren

 

Am 12. und 13. November 2010 konnte der Krebsverband Baden-Württemberg in Ulm mehr als 300 Fachteilnehmer zur Arbeitstagung der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte in Baden-Württemberg (ATO) begrüßen. Gastgeber der 29. Jahrestagung war das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU).

„Immer mehr Menschen können immer länger mit einer Krebserkrankung leben. Immer öfter kann inzwischen eine Krebserkrankung geheilt werden oder die Erkrankung zumindest über eine lange Zeit zurückgedrängt werden. Möglich geworden ist dies durch eine Zunahme an innovativen Therapiemöglichkeiten in den letzten Jahren. Die Behandlung von Krebspatienten wird dadurch zunehmend komplexer. Dies macht eine Intensivierung der Zusammenarbeit aller medizinischen Fachbereiche ebenso wie der medizinischen Begleitberufe absolut notwendig“, fasst Prof. Hartmut Döhner, Sprecher des CCCU die Zielsetzung der ATO-Tagung zusammen. „Dieser Fortschritt“, so ergänzt Prof. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes, „auf den Ebenen der Interdisziplinarität, mit der intensiven Betreuung der Tumorpatienten durch viele Fachdisziplinen und deren Fachwissen kostet Geld. Wir müssen uns daher überlegen, wie wir diese Strukturen effizienter gestalten können.“

Neben der Finanzierung der Strukturen befasste sich die Tagung auch mit der Fragestellung der Finanzierbarkeit des medizinischen Fortschritts. Wie soll er finanziert werden? Wie wird der Fortschritt zielgenau eingesetzt? Wer profitiert wirklich davon? Welcher Nutzen ist ein wirklicher Nutzen und welcher Nutzen ist so klein, dass man ihn unter Umständen für verzichtbar erklärt?

 

SAPV als Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit

Die jährliche ATO-Jahrestagung dient zur Standortbestimmung der Krebsheilkunde in Baden-Württemberg. In berufsgruppenspezifischen ebenso wie fachübergreifenden Arbeitsgruppen und Workshops bot sich die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion mit ausgewiesenen Experten eines speziellen onkologischen Fachbereiches.

Wichtige Impulse gingen dieses Mal von den neun Arbeitsgruppen der ATO aus. Zentrales und gruppenübergreifendes Thema war neben der zweiten Ausbauphase des Landeskrebsregisters Anfang 2011 die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Baden-Württemberg. Bis Ende 2008 fand ein bundesweit einmaliger Konsensprozess unter der Moderation des Sozialministeriums und Federführung des Krebsverbandes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte ATO in Baden-Württemberg statt. Dank des besonderen Engagements aus der ATO und ihren Arbeitskreisen sowie der neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft SAPV konnte bundesweit der erste Muster- und Rahmenvertrag zur Versorgung schwerstkranker Menschen in Baden-Württemberg ausgehandelt werden. Seit April 2010 wurden acht Verträge in Baden-Württemberg unterzeichnet. Sieben dieser Initiativen haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Das ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit in interprofessionellen Netzwerken.

Auch die Selbsthilfe nach Krebs hat ihren festen Platz beim Treffen der Arbeitsgruppen. Ihr Thema war „Finanzierung und Fundraising für Selbsthilfegruppen“.

 

 

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Ehrung für Prof. Heimpel

(Bericht von Heike Hörnisch)

 

Prof. Heimpel wird Ehrenmitglied
des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.

 

Im Rahmen der 29. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Onkologischen Arbeitskreise Baden-Württemberg (ATO) wurde am 13. November 2010 in Ulm mit Prof. Hermann Heimpel eine ganz besondere Medizinerpersönlichkeit für sein Lebenswerk geehrt. Der Krebsverband Baden-Württemberg ist stolz darauf, mit Prof. Heimpel einen Menschen auszeichnen zu dürfen, der in maßgeblicher Art und Weise die Krebsheilkunde in Baden-Württemberg mitgeprägt hat.

„Ergebnisse guter klinischer Studien sind verlässlich, aber meist auch ein kleines bisschen falsch“. In dieser Aussage Hermann Heimpels spiegeln sich nach Ansicht von Professor Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg eine ganze Reihe der Facetten der Persönlichkeit Hermann Heimpels: „Er ist ein durchaus kritischer und selbstkritischer Wissenschaftler der ebenso analytisch scharf wie kreativ, schmunzelnd und auch humorvoll die Dinge betrachtet.“ Eigenschaften, die ihm genauso von seinem Nachfolger an der Ulmer Medizinischen Klinik Prof. Hartmut Döhner attestiert werden: „Sicher sind es neben seiner wissenschaftlichen Reputation auch seine menschlichen Qualitäten, die ihn auszeichnen.“ Nach wie vor wird der langjährige Direktor der Inneren Medizin III (1969 bis 1996) nicht nur in seiner ehemaligen Klinik hoch geschätzt und gerne gesehen. Nahezu täglich ist er in seinem Büro in der Klinik anzutreffen,  er ist nach wie vor als Ratgeber über die Ulmer Grenzen hinweg gefragt.

 

Besonderer Ruf als Forscher, Lehrer und Arzt

1969 an die noch junge Universität und Medizinische Fakultät in Ulm berufen, hat er von Anfang an dort  Forschung, Lehre, Krankenversorgung und akademische Selbstverwaltung wesentlich mitgeprägt. Seither hat er sich einen großen Ruf als Forscher, Lehrer und Arzt erworben, den eine besondere Patientenorientierung auszeichnet. „Über die Ulmer Grenzen hinweg“ hat Ministerin Dr. Monika Stolz Hermann Heimpel in ihrem Grußwort gewürdigt „war er Motor des 1983 eingerichteten Landesbeirates Onkologie, dem er zwölf Jahre angehörte. Er ist einer der Grand Seigneurs der Krebsheilkunde mit einer besonderen Bedeutung für die Strukturentwicklung in Baden-Württemberg“.

Prof. Heimpel war einer der ersten, die Anfang der siebziger Jahre die Idee eines Onkologischen Arbeitskreises an der Universität Ulm mit Eifer verfolgten, zu einer Zeit als es europaweit erst einen ähnlichen Arbeitskreis gab. Vor 30 Jahren zählte er dann zu den Initiatoren und Mitbegründern der Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte (ATO) in Baden-Württemberg. Bewusst sollte die Arbeitsgemeinschaft nach seinem Willen ein fach- und später auch berufsgruppenübergreifender Zusammenschluss der inzwischen siebzehn führenden Krebszentren im Land sein und wurde damit bundesweit zu einer immer noch einmaligen Institution.

 

Engagement für Verbesserung der Medizinerausbildung

Maßgeblich war Heimpel an der Definition der ersten Qualitätskriterien für die Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte beteiligt. Die Nachsorgeleitfäden Onkologie und Krebs trugen in weiten Zügen seine Handschrift und er war einer der Vorreiter der Modellprojekte zur häuslichen Betreuung Schwerkranker, der späteren Brückenpflege. Damit wurde er ein Wegbereiter für die ambulante palliative Versorgung auch Schwerstkranker. Als nicht müde werdender Wissenschaftler beschäftigt sich der inzwischen 80 Jährige nach wie vor mit seltenen angeborenen Blutkrankheiten. Für eine davon, die Congenitale Dyserythropoetische Anämie (CDA), hat er nach seinen Angaben, nach seiner Emeritierung das größte Register der Welt aufgebaut. Zu seinen großen Erfolgen zählen die Entdeckung eines bei der CDA veränderten Gens ebenso wie die Entwicklung der Knochenmarktransplantation in Ulm. Und er zeichnet verantwortlich für die Entwicklung Ulms zu einem erfolgreichen Schwerpunkt für experimentelle und klinische Leukämieforschung.

„Angehenden Ärzten eine fundierte medizinisch-ethische Kompetenz zu vermitteln war ein vorrangiges Ziel von Prof. Heimpel“ so Prof. Hubert Schrezenmeier, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Ulm, einer seiner Schüler und kollegialen Wegbegleiter. Nicht nur in Ulm engagierte sich Hermann Heimpel für eine Verbesserung der Medizinerausbildung, früher als Studiendekan und Dekan, später im Präsidium des Fakultätenrates und Murrhardter Kreises und aktuell als Ratgeber. Auch heute noch hält er regelmäßig seine Vorlesung „Klinik für Vorkliniker“, stets darauf bedacht, auch die „sozialen und psychosomatischen Aspekte“ von Kranksein und Krankheit anzusprechen.

Prof. Hermann Heimpel feierte vergangenes Jahr seinen 80. Geburtstag. Prof. Aulitzky sagte hierzu in seiner Würdigung: „Er ist eine außergewöhnliche Arztpersönlichkeit, als leidenschaftlicher Wissenschaftler, engagierter Mediziner und begeisternder aber auch fordernder Lehrer. Wir wünschen ihm noch eine ganze Reihe Jahre bei guter Gesundheit. Und uns wünsche ich, dass er uns noch lange als Ratgeber erhalten bleibt.“

 

 

Überreichung der Urkunde mit der Ehrenmitgliedschaft des Krebsverbandes Baden-Württemberg an Prof. Heimpel: (von links) Hubert Seiter, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Krebsverband Baden-Württemberg e.V., Prof. Hubert Schrezenmeier, Ärztlicher Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Ulm, Ministerin Dr. Monika Stolz, Prof. em. Dr. Hermann Heimpel, Prof. Hartmut Döhner, Ärztlicher Direktor Innere Medizin III am Universitätsklinikum Ulm und Sprecher des CCCU, Prof. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V., Birgit Wohland-Braun, Leiterin der Geschäftsstelle des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.

 

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Bessere Heilungschancen bei Brustkrebs

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Bestrahlung von Tumorzellen während der Operation

 

Ein aktuelles Beispiel für eine fächerübergreifende Zusammenarbeit bieten Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Prof. Dr. Thomas Wiegel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie. Sie setzten vor Kurzem erstmals die so genannte Intraoperative Radiotherapie (IORT) bei einer an Brustkrebs (Mammakarzinom) erkrankten Patientin ein. Dieses Verfahren hat für betroffene Frauen viele Vorteile: Insbesondere die nach einer Operation sich normalerweise anschließende Strahlentherapie kann um etwa zwei Wochen verkürzt werden und – unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen – möglicherweise in Zukunft auch ganz wegfallen.

 

Gleichmäßige Erfassung des Zielgewebes

„Die Intraoperative Radiotherapie ist ein Behandlungsverfahren, das die direkte Bestrahlung eines Tumors bzw. des Tumorbettes noch während der Operation ermöglicht“, erläutert Prof. Wiegel und ergänzt: „Die IORT ist äußerst präzise. Ein Bestrahlungsgerät gibt über einen Applikator niederenergetische Röntgenstrahlen in hoher Dosis ab, die das Zielgewebe direkt in der Operationshöhle gleichmäßig erfassen. Insgesamt gesehen wird bei diesem Verfahren gesundes Gewebe geschont, denn die Reichweite dieser Strahlen ist begrenzt – sie dringen nur wenige Zentimeter in das Gewebe ein."

Ein überaus wichtiger Vorteil der IORT sei zudem, dass die Zeit der anschließenden perkutanen („über die Haut“) Strahlentherapie um etwa zwei Wochen verkürzt werden kann. „Die Dauer der in der Regel gut verträglichen Bestrahlung von außen beträgt dann nur noch fünf Wochen“, erläutert Prof. Wiegel. Und noch ein weiterer Aspekt sei für Patientinnen insbesondere aus kosmetischer Sicht wichtig: „Die Intraoperative Strahlentherapie mit der daraus resultierenden verkürzten perkutanen Strahlentherapie kann dazu führen, dass mögliche Spätfolgen, z.B. Hautveränderungen, die wie Besenreiser wirken, wesentlich seltener auftreten, denn am Ende der Therapie ist eine Bestrahlung mit „schnellen Elektronen“ nicht mehr notwendig.“

 

Vorteile des neuen Verfahrens

Auch Prof. Kreienberg unterstreicht die Vorteile des innovativen Behandlungsverfahrens, das in der Regel bei Frauen über 40 Jahre angewandt wird: „Bei mehr als der Hälfte unserer Brustkrebs-Patientinnen kommt die Intraoperative Radiotherapie grundsätzlich in Betracht. Beste Voraussetzungen bieten Tumoren mit einem Durchmesser, der kleiner als drei Zentimeter ist. Es sollte sich außerdem um keinen schnellwachsenden Tumor, also nicht um ein G3-Karzinom, handeln.“ Besonders wichtig: Der Ärztliche Direktor und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. weist darauf hin, dass aktuelle Forschungsergebnisse auf ein reduziertes Lokalrezidivrisiko nach einer IORT-Behandlung hindeuten.

Beide Mediziner sind sich in ihrem Fazit einig: „Für die Zukunft ist es nicht unwahrscheinlich, dass bei bestimmten Patienten die etwa sechseinhalb Wochen dauernde perkutane Bestrahlung durch die einmalige Bestrahlung der Tumorhöhle während der Operation ersetzt werden kann.“ Das würde die Belastungen für Brustkrebspatientinnen erheblich senken und die Lebensqualität verbessern.

 

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Prof. Luster als Schilddrüsenexperte international gefragt

 

Prof. Luster in Task Force “Pediatric Thyroid Cancer Guidelines” berufen

 

Prof. Dr. Markus Luster wurde von der American Thyroid Association (ATA) in die Task Force “Pediatric Thyroid Cancer Guidelines” berufen. Für Luster, seit 2008 leitender Oberarzt der Klinik für Nuklearmedizin, bedeutet die Berufung in dieses Gremium eine
„hohe Wertschätzung der bisherigen Arbeit.“

Die American Thyroid Association, kurz ATA, ist die weltweit größte und bedeutendste Gesellschaft für Schilddrüsenerkrankungen, der Schilddrüsenexperten aus allen medizinischen Fachdisziplinen angehören. In den Gremien der ATA werden Leitlinien für die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen für Amerika verfasst, die dann meist in Europa und Asien übernommen werden.

Prof. Dr. Luster ist nun als einziger Nuklearmediziner Mitglied eines 10-köpfigen international besetzten Gremiums, das für die nächsten zwei Jahre Leitlinien für bösartige kindliche Schilddrüsenerkrankungen erarbeitet. Der Ulmer Nuklearmediziner kann hier seine jahrelange Erfahrung in der Erforschung, Behandlung und Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen einbringen.

 

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Genauere Diagnostik mit SPECT-CT

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Wege von Tumorzellen im Körper markieren

 

Nach der Diagnose „Krebs“ ist eine der wichtigsten Fragen, ob der Ursprungstumor sich bereits weiter im Körper ausgebreitet hat. Ein neues Gerät in der Ulmer Universitätsklinik für Nuklearmedizin ermöglicht hier eine verbesserte Diagnostik, z. B. bei Brustkrebs, schwarzem Hautkrebs oder Knochenkrebs. Das SPECT-CT (Single Photon Emissons Computer Tomograph – Computer Tomograph) verbindet Computertomographie-Bilder, die wie eine Landkarte Körperstrukturen abbilden, mit funktioneller Bildgebung, die wie ein markiertes Transportmittel z. B. die potenziellen Wege von Krebszellen im Körper darstellt.

Haben Ärzte beispielsweise Brustkrebs diagnostiziert, kann der Ursprungstumor in der Brust entfernt werden. Unklar ist aber oft, ob und wie sich die Tumorzellen über das Lymphsystem bereits in die Lymphknoten z. B. unter den Achseln bewegt haben. „Wir geben ein schwach radioaktiv markiertes Material in das Gewebe nahe dem Brusttumor“, erläutert Prof. Dr. Sven Norbert Reske, Ärztlicher Direktor der Klinik für Nuklearmedizin. „Dieses Material nimmt den gleichen Weg durch die Lymphbahnen wie eine Tumorzelle. Der funktionelle Teil des neuen Gerätes, also das SPECT, kann bildlich darstellen, wo sich das markierte Material ansammelt, die CT-Aufnahmen ermöglichen eine genaue örtliche Zuordnung im Körper.“ Die markierten Lymphknoten können dann entfernt und näher untersucht werden. „Für die Patientinnen bedeutet dies, dass nur bestimmte Lymphknoten entfernt werden müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch in nicht markierten Lymphknoten Tumorzellen finden, ist sehr gering“, so Reske.

Auch für den schwarzen Hautkrebs, der in ganz unterschiedlichen und vom Ursprungstumor weit entfernten Bereichen des Körpers Metastasen bilden kann, bietet das neue Verfahren eine bessere Diagnostik. Bei Knochenkrebs wird die schwierige Unterscheidung zwischen einer Tumorabsiedlung und anderen Krankheitsbildern des Knochens erleichtert. „Auch für Tumoren des hormonellen Systems, z. B. der Nebennieren, bei Schilddrüsenkrebs, der Hirndiagnostik oder bei der Parkinson-Erkrankung ermöglicht das neue Gerät eine genauere Diagnostik“, erläutert Reske.

 

Weitere Verbesserung der Radioimmuntherapie

Das SPECT-CT wird auch für die Optimierung der Radioimmuntherapie eingesetzt. Dabei werden Substanzen, die sich in bestimmten Organen sammeln – am bekanntesten ist Jod in der Schilddrüse – radioaktiv markiert und so bei Tumoren oder in der Vorbereitung einer Knochenmarktransplantation bei Leukämien zur Bestrahlung „von innen“ genutzt. Ziel ist dabei immer, gesundes Gewebe zu schonen und die Strahlung gerichtet in das Zielgewebe zu bringen „Das neue Gerät ermöglicht uns, die Verteilung in den verschiedenen Geweben noch besser zu erfassen und damit die richtige Dosierung für jeden einzelnen Patienten noch genauer zu ermitteln“, erklärt Medizinphysiker Dr. Thomas Kull.

 

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Vertragsabschluss zur Verordnung von SAPV

 

Krankenkassen übernehmen Kosten der SAPV

 

Am 11. November 2010 wurde der Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen zur Erbringung von Leistungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Raum Ulm. Stephanie Rapp, Allgemeinärztin und Vorsitzende des Trägervereins „Ambulante Palliativversorgung Ulm APU e.V.“ unterzeichnete für den Trägerverein den Vertrag mit den Kassen. Ab sofort kann nun jeder Vertragsarzt aus dem niedergelassenen und stationären Bereich bei komplexen Beschwerden und einem hohen pflegerischen und medizinischen Aufwand die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) verordnen. SAPV-Leistungen erweitern die bereits bestehenden ambulanten Angebote, sie sind immer zusätzlich zur allgemeinen medizinisch-pflegerischen Betreuung. Aufgenommen werden in die SAPV können jedoch nur Patienten, die in Baden-Württemberg versichert sind.
Bereits seit 2007 besteht ein gesetzlicher Anspruch von SAPV (§ 37b SGB V). Die Verhandlungen mit den Krankenkassen, die Entwicklung von Musterverträgen und Anforderungsprofilen erwiesen sich aber als so langwierig, dass erst jetzt mit der Umsetzung begonnen werden kann.
Bereits 2009 wurde in Ulm der gemeinnützige Verein „Ambulante Palliativversorgung Ulm APU e.V.“ gegründet. Spezialisierte Pflegedienste, niedergelassene Haus- und Fachärzte, Brückenpflege und Hospizverein schlossen sich mit Beteiligung des CCCU zusammen, um die Betreuung und Behandlung von schwerstkranken Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung zu Hause zu ermöglichen. Gemeinsam wurde im Laufe eines Jahres ein multiprofessionelles spezialisiertes Team zur Umsetzung der SAPV aufgebaut. Besonderen Wert legte der Verein auf eine vernetzte sektorenübergreifende Zusammenarbeit.

Das Palliativnetz Ulm (PNV) besteht aktuell aus einem Koordinator, 9 Haus- und Fachärzten und 10 Pflegefachkräften mit anerkannter Weiterbildung und Qualifikation gemäß Mustervertrag Baden-Württemberg zur Erbringung der SAPV. Außerdem besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Hospizverein zur Einbindung ehrenamtlicher Helfer.

 

Besonderheit 24-Stunden-Bereitschaft

Hochspezialisierte pflegerische und medizinische Leistungen werden durch ein multiprofessionelles Team koordiniert und mit einer 24-Stunden-Bereitschaft erbracht. Reinhard Danzer von der Brückenpflege des Universitätsklinikums Ulm übernimmt mit Unterstützung des CCCU die Koordination. So können vorerst nur im Stadtgebiet Ulm komplexe palliativmedizinische Leistungen in Zusammenarbeit mit den Haus– und Fachärzten, dem ambulanten Hospizdienst, der Brückenpflege, den ambulanten Pflegediensten, den Kliniken, den Psychoonkologen und Seelsorgern angeboten werden.

Und so funktioniert die Erbringung von SAPV konkret. Das Palliative Care Team nimmt seine Arbeit auf mit Koordination, Beratung, Pflege und medizinischer Versorgung beim Hausbesuch. Während der ersten 7 Tage begutachtet der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) die Indikation und entscheidet über die Kostenübernahme oder Ablehnung durch die Krankenkassen. Wichtig sind schlüssige und klare Angaben zu Schweregrad des Krankheitsverlaufes sowie exakte, detaillierte Therapievorschläge, die vom MDK als besonders aufwendige Versorgung anerkannt werden.

 

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Förderung für wissenschaftlichen Nachwuchs

(Pressebericht Innere Medizin III)

 

Deutsche Krebshilfe unterstützt
Forschungsarbeit von Dr. Florian Kuchenbauer

 

Dr. Florian Kuchenbauer wurde in das Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramm der Deutschen Krebshilfe aufgenommen. Dieses Programm wurde etabliert, um Mediziner im Anschluss an ihre Postdoktorandenausbildung und nach einem Ortswechsel bei der Etablierung einer eigenständigen Arbeitsgruppe zu unterstützen.

Dr. Kuchenbauer verbrachte seine Postdoc Zeit in der Arbeitsgruppe von Dr. Keith Humphries im Terry Fox Laboratory in Vancouver, Kanada, wo er über nicht-kodierende RNAs in der Entstehung der akuten myeloischen Leukämie forschte. Während dieser Zeit komplettierte Dr. Kuchenbauer ein PhD in experimenteller Medizin an der University of British Columbia in Vancouver über die Rolle von
microRNAs in Leukämien und normaler Hämatopoese. Im Rahmen der Förderung wird Dr. Kuchenbauer seine Arbeit über nicht-kodierende RNAs an der Klinik für Innere Medizin III sowie im Institut für Experimentelle Tumorforschung fortführen und versuchen, neue therapeutische Wege für Leukämien zu erforschen. 

 

 

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Spende für Palliativstation und SoKi-Projekt

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Helfenstein-Gymnasium übergibt Scheck mit 1000 Euro

 

„Wir sind froh, dass sie uns entdeckt haben“, sagte Dr. Regine Mayer-Steinacker, Oberärztin in der Klinik für Innere Medizin III, anlässlich der Scheckübergabe von Schülerinnen und Schülern des Helfenstein-Gymnasiums aus Geislingen, die nun schon zum zweiten Mal die Erlöse ihres alljährlichen Schulfestes für soziale Projekte der Ulmer Universitätsmedizin spenden. Dieses Mal brachten die Besucher der Jahrgangsstufe 12 einen Scheck über stolze 1000 Euro mit. „Obwohl das Wetter am Tag unseres Schulfestes gar nicht so toll war“, wie die jungen Gäste am Rande der feierlichen Scheckübergabe bemerkten.

Wieder kommt das Geld ganz konkreten Projekten zugute, von denen die krebskranken Patientinnen und Patienten unmittelbar profitieren: Eine Hälfte des Geldes fließt in einen Sonderfond (SoKi) für Kinder krebskranker Eltern. Im Mittelpunkt dieses vom CCCU und dem Sozialen Beratungsdienst des Universitätsklinikums Ulm gemeinsam initiierten Projekts steht die finanzielle Hilfe für Kinder unter 18 Jahren, in deren Familien es zu finanziellen Engpässen zum Beispiel aufgrund des Verdienstausfalls eines erkrankten Elternteils gekommen ist. „Das kann soweit gehen, dass buchstäblich kein Brot mehr im Haus ist“, verdeutlichte Dr. Mayer-Steinacker die mögliche Dramatik einer solchen Situation.

Der andere Teil der Spende unterstützt die Maltherapie, die insbesondere auf der Palliativstation eine wichtige Rolle spielt. Dipl.-Kunsttherapeutin Brigitte Hirlinger zeigte den Schülerinnen und Schülern beeindruckende Beispiele, die Krebspatienten mit Tusche oder Zeichenstift auf Leinwand gebannt haben. Die Bilder erzählen auch etwas von den seelischen Höhen und Tiefen schwerstkranker Menschen.

„Wir konnten heute sehen, dass unsere Spende gut angelegt wird. Krebs ist eine schlimme Erkrankung, die jeden treffen kann, deshalb helfen wir vom Helfenstein-Gymnasium sehr ger-ne“, sagte der 17-jährige Schüler Maximilian Laturnus.

 

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Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Ein neues Haus für Körper und Seele

 

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Inneren Medizin und zur neuen Chirurgie auf dem Oberen Eselsberg erfolgte im November 2010 der Spatenstich für den Neubau der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, der bis 2012 fertiggestellt wird. Das Universitätsklinikum Ulm kommt damit dem steigenden Bedarf an stationärer und integrierter Versorgung von Patienten nach, bei denen sowohl körperliche als auch erhebliche seelische Belastungen vorliegen. Die Anbindung des neuen dreigeschossigen Gebäudes an der Südseite der Inneren Medizin und die Nähe zur neuen Chirurgie stärken die fächerübergreifende Versorgung der Patienten in der wachsenden Gesundheitsstadt am Oberen Eselsberg.

„Mit dem Bau der Psychosomatischen Klinik setzen wir das langfristig angelegte Konzept der Fächerkonzentration auf dem Oberen Eselsberg fort – zum Vorteil der Patienten“, erläuterte Prof. Dr. Reinhard Marre, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums. „Die ambulante Versorgung ist an unserem Klinikum seit vielen Jahren hervorragend etabliert. Wir haben aber erkannt, dass ein zunehmender Bedarf gerade auch an maximal miteinander vernetzter stationärer und ambulanter Versorgung besteht“, so Marre.

Das neue helle Gebäude, das sich südlich an die Innere Medizin anschließt, beherbergt neben Tagesklinik, Ambulanz, Konsildienst und Forschungsflächen auf insgesamt 1.900 Quadratmetern daher auch 20 stationäre Plätze - bisher wurden stationäre Patienten in sieben Betten in den Kliniken der Inneren Medizin betreut. „Wir wollen die stationäre und die tagesklinische Behandlung stärker verzahnen und eine integrative Therapie umsetzen, die auch psychosoziale und biologische Sichtweisen einbindet“, betonte Prof. Dr. Harald Gündel, der als Ärztlicher Direktor mit seinem Team in das neue Gebäude einziehen wird. „Dazu sind räumliche Nähe, einfache Kommunikationswege und die Möglichkeit zur raschen fächerübergreifenden Behandlung notwendig, die durch den Neubau am Oberen Eselsberg geschaffen werden.“

 

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Neue onkologische Therapiestudien

 

Neue Studien in der Onkologie

 

Kolon/Rektum

 

ISC-4.1.5

Prospektive pharmako-epidemiologische Langzeitverlauf-Untersuchung zur Erweiterung der Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit einer routinemäßigen postoperativen supportiven Therapie mit fermentiertem Mistelextrakt Iscador Qu im Rahmen der konventionellen onkologischen Behandlung des kolorektalen Karzinoms in UlCC-Stadien II – IV.

 

Kopf/Hals

 

RECET

Eine offene, multizentrische Phase II Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit einer wiederholten Bestrahlung in Kombination mit Cetuximab bei Patienten mit fortgeschrittenem Lokalrezidiv oder einem zweiten Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich.

 

Lunge

 

MAGRIT - MAGE3-AS15-NSC-003(ADJ) – 109493

Doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie der Phase III zur Beurteilung des antigenspezifischen Krebsimmuntherapeutikums recMAGE-A3 + AS15 als adjuvante Therapie bei Patienten mit resezierbarem, MAGE-A3-positivem nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom.

 

Pankreas

 

ISC-4.1.6

Prospektive pharmako-epidemiologische Langzeitverlaufuntersuchung zur Erweiterung der Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit einer routinemäßigen supportiven Therapie mit fermentiertem Mistelextrakt Iscador Au im Rahmen der konventionellen onkologischen Behandlung des Pankreaskarzinoms in UlCC-Stadien II – IV.

 

Clovis - CO-101-001

Eine randomisierte, multizentrische Open-Label-Studie der Phase II zum Vergleich von CO-1.01 mit Gemcitabin als First-Line-Terapie bei Patienten mit metastasierendem Pankreas-Adeno-Karzinom.

 

Neue Studien in der Hämatologie

 

ALL

 

MC-PEGASP.1 / adults

A randomized, multi-centre, parallel-group, open-label, Oncaspar® controlled dose ranging trial of three doses of pagylated recombinant asparaginase in adult patients with newly diagnosed acute lymphoblastic leukaemia.

 

GMALL-Register und Biomaterialbank

Biomaterialsammlung und prospektive Datenerfassung zu Diagnostik, Behandlung und Krankheitsverlauf der ALL des Erwachsenen.

 

MT103-203

Eine konfirmatorische, multizentrische, einarmige Studie zur Bestimmung der Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des BiTE Antikörpers Blinatumomab bei erwachsenen Patienten mit minimaler Resterkrankung (MRD) einer B-Vorläufer akuten lymphatischen Leukämie.

 

AML

 

AMLSG 12-09

Randomisierte Phase-II Studie zur Induktionstherapie mit sequentieller oder paralleler Gabe von Azacitidin in Kombination mit der Induktionstherapie mit Idarubicin und Etoposid sowie Erhaltungstherapie mit Azacitidin.

 

DECIDER

Prospective randomized multicentre Phase II trial of low-dose Decitabine (DAC) administered alone or in combination with the histone deacetylase inhibitor Valproic acid and all-trans retinoic acid in patients > 60 years with acute myeloid leukemia who are ineligible for induction chemotherapy.

 

AZA-AML-001

Eine multizentrische, randomisierte, offene Phase-III-Studie mit Azacitidin (Vidaza®) im Vergleich zu konventionellen Therapien bei älteren Patienten mit einer erstmalig diagnostizierten akuten myeloischen Leukämie.

 

CLL

 

BI 1270.1

A Phase I, open, dose escalation trial with BI 836826 in patients with advanced chronic lymphocytic leukaemia.

 

NHL

 

PILLAR 101-09

A Phase 2 Study to Assess the Efficacy and Safety of CAL-101 in Patients with Indolent B-Cell Non-Hodgkin Lymphoma Refractory to Rituximab and Alkylating Agents.

 

 

 

Alle klinisch onkologische Studien:  www.ccc-ulm.de → Für Mediziner → Klinische Studien

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Neue Forschungsergebnisse/Ausgewählte Publikationen

 

Klinik für Dermatologie und Allergologie

 

Huber MA, Maier HJ, Alacakaptan M, Wiedemann E, Braunger J, Boehmelt G, Madwed JB, Young ERR, Marshall DR, Pehamberger H, Wirth T, Kraut N, Beug H: BI 5700, a selective chemical inhibitor of IkB kinase 2, specifically suppresses epithelial-mesenchymal transition and metastasis in mouse models of tumor progression. Genes and Cancer 2010;1:101-114.

 

Maier HJ, Schmidt-Strassburger U, Huber MA, Wiedemann EM, Beug H, Wirth T : NF-kappaB promotes epithelial-mesenchymal transition, migration and invasion of pancreatic carcinoma cells. Cancer Lett. 2010;295(2):214-28.

 

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 

Flock F, Kohorst F, Kreienberg R, Reich A : Ultrasound Assessment of Tension-Free Vaginal Tape (TVT). Ultraschall Med. 2010 Nov 15. [Epub ahead of print]PMID: 21080311 [PubMed - as supplied by publisher]Related citations

 

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Schwentner L, Wulff C, Kreienberg R, Herr D : Exacerbation of a maternal hiatus hernia in early pregnancy presenting with symptoms of hyperemesis gravidarum: case report and review of the literature.Arch Gynecol Obstet. 2010 Nov 2. [Epub ahead of print]PMID: 21042802 [PubMed - as supplied by publisher]Related citations

 

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