Newsletter Ausgabe März 2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vom Reagenzglas bis zum Krankenbett ist es in der Medizin oft ein langer Weg. Diesen Prozess versucht die translationale Krebsforschung zu verkürzen: Erkenntnisse der biomedizinischen Grundlagenforschung sollen möglichst rasch klinisch angewendet, sprich in Therapien umgesetzt werden. Umgekehrt sollen klinische Beobachtungen als Anregung und Rückkoppelung in die Grundlagenforschung einfließen.
Damit die translationale Forschung erfolgreich zum Nutzen des Patienten praktiziert werden kann, ist eine enge Vernetzung der Wissenschaft und Klinik nötig. So wurde kürzlich Herr Prof. Dr. H. Döhner für seine Forschungsarbeiten und innovativen Behandlungskonzepte in Heidelberg mit dem Anita- und Cuno-Wieland Wissenschaftspreis für translationale Onkologie ausgezeichnet. Dieser Erfolg bestätigt uns in unseren Bestrebungen, innerhalb des Comprehensive Cancer Center Ulm alle zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um translationale Forschungskonzepte bei Tumorerkrankungen weiterzuentwickeln und zu fördern.
Für seine Verdienste um eine optimierte Vorsorge und Therapie bei Brustkrebserkrankungen wurde Herr Prof. Dr. R. Kreienberg mit der Johann-Georg-Zimmermann-Medaille ausgezeichnet. Unter seiner Leitung wurde das Studiennetzwerk BRENDA etabliert (Breast Cancer Care under Evidence based Guidelines), ein Netzwerk aus 16 regionalen zertifizierten Brustzentren, das über Jahre die Brustkrebstherapien von über 7000 Patientinnen ausgewertet hat.
Um die Behandlungsqualität nach wissenschaftlichen Kriterien beurteilen zu können, bedarf es einer leistungsfähigen und hoch spezialisierten Tumordokumentation, wie sie in unserem Hause durch das Klinische Krebsregister gewährleistet wird. Unsere dafür eingesetzte Software zeichnet sich insbesondere durch hohe Flexibiltät aus: So lassen sich Spezialdokumentationen z.B. für Organzentren sehr leicht implementieren. Referenzen aus bislang deutschlandweit 6 Kliniken stehen für die hohe Funktionalität und Anwenderfreundlichkeit unseres CREDOS-Systems. Die Resonanz, die unser Präsentationsstand am Deutschen Krebskongress erfuhr, zeigt, dass der Bedarf an aussagekräftiger onkologischer Dokumentation sehr groß ist - nicht zuletzt im Hinblick auf den von der Bundesregierung ausgerufenen „Nationalen Krebsplan“.
Prof. Dr. H. Döhner, Sprecher des CCCU
Prof. Dr. P. Möller, Stv. Sprecher des CCCU
PD Dr. G. von Wichert, Sekretär des CCCU
Inhalt
Aktuelle Termine
Veranstaltungen des CCCU:
Mi. 21.04.10, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10; 26. Onkologisches Kolloquium:
Das Mammakarzinom in speziellen Situationen (DMP-Veranstaltung)
Mi. 19.05.10, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10; 27. Onkologisches Kolloquium:
Skelettmetastasen – Diagnostik und Therapie
Mi. 23.06.10, 17.00 – 20.30 Uhr, Hörsaal Med. Klinik:
Highlights ASCO 2010
Mi. 21.07.10, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10; 28. Onkologisches Kolloquium:
Palliativmedizin – Eine Herausforderung für die Zukunft
Zum Veranstaltungskalender: www.ccc-ulm.de → Veranstaltungen/Vorträge → Veranstaltungskalender
Forschungspreis für Prof. Dr. H. Döhner

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)
Professor Döhner erhält Auszeichnung für translationale Krebsforschung
„Es ist mir eine Ehre, an diesem Ort eine Auszeichnung zu bekommen, an dem meine klinische und wissenschaftliche Karriere begonnen hat“, sagte Prof. Dr. Hartmut Döhner, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Ulm und Sprecher des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU), im Anschluss an die Verleihung des mit 50.000 Euro dotierten Anita- und Cuno-Wieland-Preises, den er am 6. Februar in Heidelberg entgegen nahm.
Der renommierte Mediziner und Forscher erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um die translationale Krebsforschung, deren Ziel ist es, Ergebnisse der Grundlagenforschung zum Wohle der Patienten schnell in die klinische Praxis einfließen zu lassen. „Professor Döhner ist ,von seinen universitären Kindesbeinen an‘ ein herausragender Krebsforscher mit translationalem Ansatz – und zwar schon zu einem Zeitpunkt, als dieser Begriff noch nicht in aller Munde war“, sagte sein langjähriger Co-Autor und Freund Prof. Dr. Peter Lichter, der die Laudatio hielt. Prof. Döhner arbeitet bereits seit 1990 eng mit der Abteilung „Molekulare Genetik“ am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg unter der Leitung von Prof. Lichter zusammen und forscht seither intensiv an der genetischen Charakterisierung von chronisch lymphatischen Leukämien.
Er verfasste eine Vielzahl innovativer Arbeiten über genetische Veränderungen bei Leukämien und war maßgeblich an der Entwicklung neuer Leitlinien beteiligt, die mittlerweile routinemäßig international bei der Behandlung von Patienten mit chronisch lymphatischen Leukämien eingesetzt werden. Seit 1993 richtet der Forscher seinen Blick zudem auf die akute myeloische Leukämie (AML). Mit einer Vielzahl hochrangiger Wissenschaftler aus Labor und klinischer Forschung versucht er puzzlesteinartig, die Ursachen der AML besser zu verstehen, um Überlebens- und Heilungschancen dieser Leukämieform zu verbessern.
In Ulm liegt dem 52-jährigen gebürtigen Bad Kreuznacher zudem das Integrative Tumorzentrum (CCCU) des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät besonders am Herzen. Als Sprecher des Vorstands war Prof. Döhner maßgeblich am Aufbau und der Entwicklung hin zu einem Onkologischen Spitzenzentrum beteiligt, das von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird.
mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Klinik für Innere Medizin III → Aktuelles & Pressemitteilungen
Johann-Georg-Zimmermann-Medaille für Prof. Dr. R. Kreienberg

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)
Therapeutische Maßarbeit in der Brustkrebsbehandlung
Professor Dr. Rolf Kreienberg, Ärztlicher Direktor der Ulmer Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wird für seine Verdienste um eine optimierte Vorsorge und Therapie bei Brustkrebserkrankungen mit der Johann-Georg-Zimmermann-Medaille 2009/2010 ausgezeichnet. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr 57.000 Frauen an Brustkrebs. Die durchschnittliche Überlebenswahrscheinlichkeit liegt bei über 81 Prozent, damit gehört der Brustkrebs zu den zunehmend heilbaren Krebserkrankungen. In den vergangenen Jahren wurden in der Brustkrebsfrüherkennung wie auch in der Diagnostik, Therapie und Nachsorge hochwertige Leitlinien erstellt, die in mehr als 190 zertifizierten Brustzentren umgesetzt werden. Sie garantieren nicht nur die Einhaltung der Behandlungsstandards, sie haben zudem durch die hohe Anzahl an Behandlungsfällen eine größere Expertise. Professor Dr. Kreienberg hat als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)und Ärztlicher Direktor der Universitätsfrauenklinik Ulm entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen.
Welche Brustkrebstherapien helfen?
Unter seiner Leitung wurde auch das Studiennetzwerk BRENDA etabliert (Breast Cancer Care under Evidence based Guidelines), ein Netzwerk aus 16 regionalen zertifizierten Brustzentren, das über Jahre die Brustkrebstherapien von über 7000 Patientinnen ausgewertet hat. Die bislang wichtigste Erkenntnis zeigt, dass bereits jeweils fünf erkannte Abweichungen von den zur Zeit geltenden Leitlinien die Überlebensrate der Frauen um bis zu 40 Prozent verringern. „Die Überlebenswahrscheinlichkeit stieg mit der Zunahme der Einhaltung der Behandlungsstandards“, betonte Professor Kreienberg, „alle Frauen sollten deshalb nach Leitlinien behandelt werden.“ Um der Frage nachzugehen, wie die Abweichungen in den Behandlungsstandards entstehen, wird das Studiennetzwerk weitergeführt – mit BRENDA II. Trotz aller Erfolge sieht Professor Kreienberg noch offene Fragen: die vollständige Erfassung der Erkrankung in den Krebsregistern der einzelnen Bundesländern ist noch nicht erreicht und auch das Mammographie-Screening muss noch mehr von den Frauen angenommen werden.
Standardisierung von Diagnose und Behandlung
„Professor Kreienberg gehört zu den herausragenden Frauenärzten in Deutschland, der sich insbesondere um die Standardisierung von Diagnose und Behandlung des Brustkrebses sowie als Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft verdient gemacht hat“, sagte Professor Dr. Michael Manns, Vorsitzender des Kuratoriums des Johann-Georg-Zimmermann-Vereins und Leiter des Zentrums Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei der Preisverleihung.
Der Georg-Zimmermann-Forschungspreis und die Georg-Zimmermann-Medaille wurden 1972 von der Deutschen Hypothekenbank gestiftet und zählen zu den ältesten und bestdotierten in Deutschland. Bislang ist eine Vielzahl deutscher und internationaler Forscher geehrt worden. Mit der Johann-Georg-Zimmermann-Medaille 2006/2007 wurde etwa der Nobelpreisträger für Medizin, Professor Dr. Harald zur Hausen, ausgezeichnet.
mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Presseinformationen
Präsentation unseres Tumordokumentationsprogramms CREDOS 3.1 auf dem 29. Dt. Krebskongress in Berlin
Herr Voigt, Leiter des Klinischen Krebsregisters, und Herr Steinbock präsentierten das Tumordokumentationsprogramm CREDOS 3.1.
CREDOS wurde vom Klinischen Krebsregister des CCCU in Zusammenarbeit mit der Firma Siemens entwickelt und ist in SAP IS-H integriert. Es wird neben Ulm bereits an 6 Kliniken deutschlandweit eingesetzt (OSP Lörrach-Rheinfelden, OSP Konstanz, OSP Ravensburg, Klinikum Bremen-Mitte, Klinikum Bremen-Nord, Universitätsklinikum Mannheim).
Durch die Integration in die SAP IS-H – Umgebung ergeben sich viele Synergieeffekte bei der Anwendung und Systemverwaltung. Insbesondere zeichnet sich CREDOS dadurch aus, dass es für Spezialdokumentationen der Zentren (Darm-, Mamma-, Prostata- und andere Zentren) auf einfache Art und Weise erweiterbar ist (CREDOS S).
Die Basisdokumentation (Diagnose, Verlauf und Therapie) entspricht den Vorgaben des Landeskrebsregisters und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT).
Weitere Funktionalitäten bestehen in der Möglichkeit des automatischen Datenabgleichs mit den Einwohnermeldeämtern und der Erzeugung von Meldedateien an die Landeskrebsregisterstellen.
Herr Voigt konnte in Berlin dem interessierten Publikum zeigen, dass mit Hilfe von CREDOS eine aussagekräftige Tumordokumentation möglich ist, wie sie im Rahmen des Nationalen Krebsplans von Bundesgesundheitsminister Rösler gefordert wird, um die onkologische Versorgung zu verbessern.
Das CCCU nahm darüber hinaus im Rahmen der Kooperation Qualitätssicherung Klin. Krebsregister (KoQK) an einem Benchmarking teil zu den Entitäten:
- Mammakarzinom
- Kolorektales Karzinom
- Lungenkarzinom
- Prostatakarzinom
Ansprechpartner: Klinisches Krebsregister des CCCU
Herr Walter Voigt
Tel. 0731 / 500 56040 E-Mail: walter.voigt[at]uniklinik-ulm.de
Herr Renè Steinbock
Tel. 0731 / 500 56050 E-Mail: rene.steinbock[at]uniklinik-ulm.de
mehr Infos: www.ccc-ulm.de → Tumordokumentation CREDOS
Gelungener zweiter Patientenaktionstag in der Medizinisch-Onkologischen Tagesklinik (MOT)

„Mut und Hoffnung verbreiten - Sicherheit vermitteln - Fragen beantworten“
Das waren die Ziele des zweiten Patientenaktionstages am 26.11.2009 in der Medizinisch Onkologischen Tagesklinik auf dem Oberen Eselsberg, der wieder mit viel Elan und Begeisterung von unserem engagierten Pflegeteam organisiert und durchgeführt wurde.
Ca. 150 interessierte Besucher nutzten die vielfältigen Angebote, um sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und zu informieren.
Publikumsmagnet war das Schaukochen zum Thema: „Gesunde Ernährung“. Die Gäste konnten nicht nur viel über gesundes und gleichzeitig leckeres Essen lernen, sondern auch alle zubereiteten Speisen verkosten.
Regen Zuspruch und viel Applaus erntete auch wieder eine Haarmodenschau, diesmal unter dem Motto „Von Patienten für Patienten“.
Der nächste Aktionstag am 15.09.2010 ist bereits in Planung und hält wieder einige Überraschungen bereit. Ein Highlight wird das amüsante Theaterstück „Alarm im Darm“ vom VorsorgTheater der Stiftung LebensBlicke sein.
mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Klinik für Innere Medizin III → Medizinisch-Onkologische Tagesklinik
Neue aktive Therapiestudien aller klinischen Abteilungen
Neue Studien zu gastrointestinalen Tumoren
Kolorektale Karzinom
Offene, randomisierte Phase II Studie mit Panitumumab plus Capecitabin (oral) und Oxaliplatin (i.v.) (XELOX) oder XELOX alleine in der second-line Therapie von Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom - VOXEL Studie
Leberzellkarzinom
Eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische Phase III-Studie mit Brivanib plus bester Begleitbehandlung versus Placebo plus versus Sorafenib als Erstlinienbehandlung bei Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom (HCC) - BRISK FL Studie
Neue Studien zum Bronchialkarzinom
NSCLC
A Phase II, randomized, efficacy and safety study of Imprime PGG Injection in Combination with Bevacizumab and Concomitant Paclitaxe and Carboplatin. Therapy in patients with previously untreated advanced (Stage IIIB or IV) NSCLC. BT-CI-PGG-LCA0821 Biothera
Open-label Study mit Bevacizumab (AVASTIN) in combination with Pemetrexed or Pemetrexed and Carboplatin as first-line therapy with patients in locally advanced and metastatic not-squamous NSCLC. 65plus
Neue Studien in der Gynäkologie
Mammakarzinom
Randomisierte, multizentrische Phase III Studie zum Vergleich von der Kombination aus Pazopanib und Lapatinib und einer Lapatinib Monotherapie mit HER2 überexprimierendem entzündlichem Brustkrebs VEG 108838
Beurteilung der Kombination Pertuzumab und Trastuzumab, die als neoadjuvante Therapie entweder begleitend zu einer Standardchemotherapie auf Anthrazyklinbasis oder nach einer Standardchemotherapie auf Anthrazyklinbasis oder begleitend zu einem nicht auf anthrazyklin basierenden Chemotherapie - Behandlungsschema verabreicht wird. BO 22280
Neue Studien zu Hämoblastosen
AML
Phase III Studie zu Chemotherapie in Kombination mit All-Trans Retinsäure (ATRA) mit oder ohne Gemtuzumab Ozogamicin bei Patienten mit Akuter Myeloischer Leukämie (AML) und Mutation im Nucleophosmin 1 (NPM1) Gen (AMLSG 09-09)
CML
A Phase IIIb, multicentre, open-label study of nilotinib in adult patients with newly diagnosed Philadelphia chromosome and/or BCR-ABL positive CML in chronic phase
Multiples Myelom
Erfassung der Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit einer Kombinationstherapie mit Imatinib (Glivec®) und RAD001 bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie in chronischer Phase, die keine gute molekulare Remission erreicht hatten, (Phase II).
Hodgkin Lymphom
HD16 für frühe Stadien Therapieoptimierungsstudie in der Primärtherapie des frühen Hodgkin Lymphoms: Therapiestratifizierung mittels FDG-PET.
Myelodysplastisches Syndrom
Einjährige, offene Multicenter- Studie von LBHB589 allein oder in Kombination mit ESA bei erythrozytentransfusionsabhängigen LOW und INT-1 MDS Patienten, die entweder therapieresistend gegenüber ESA sind oder mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit auf ESA ansprechen. GEPARD Studie
Clinical phase II study for determination of efficacy and tolerability of the combination of valproic acid and lenalidomide in the treatment of MDS patients with favorable risk profile.
sAML/MDS
A Phase I/II Study of Eltrombopag in Thrombocytopenic Subjects with Advanced Myelodasplastic Syndrome (MDS) or secondary Acute Myeloid Leukemia after MDS (sAML/MDS)
Klinische Pharmakologie
Dermatoxgen-Studie Pharmakogenetische Faktoren bei Hauttoxizität von EGFR-Tyrosinkinase-Hemmstoffen
Neue Studien zu Gliomen
A phase II, randomized, open-label, multi-centre study of weekly, APG 101 + reirradiation versus reirradiation in the treatment of patients with first or second progression of glioblastoma
Neue Studien zu Prostatakarzinomen
A multicenter, randomized, double-blind, phase 3 study of Sunitinib plus Prednisone versus Prednisone in patients with progressive metastatic hormone-refractory prostate cancer after failure of a Docetaxel-Based chemotherapy regimen. A6181120
A Randomized Double-Blind Phase 3 Trial Comparing Docetaxel Combined with Dasatinib to Docetaxel Combined with Placebo in Castration-Resistant Prostate Cancer. CA180-227
Neue Studien zu Nierenzellkarzinomen
Charakterisierung von Afinitor nach gezielter Ersttherapie – CHANGE (Anwendungsbeobachtung)
Alle klinisch onkologischen Studien: www.ccc-ulm.de -> Für Mediziner -> Klinische Studien
Neue Forschungsergebnisse/Ausgewählte Publikationen
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Keimling M, Wiesmüller L:
DNA double-strand break repair activities in mammary epithelial cells – influence of endogenous p53 variants. CARCINOGENESIS 7 2009, 1260- 1268.
Scholz C, Kurzeder C, Koretz K, Windisch J, Kreienberg R, Sauer G, Deissler H :
Tspan-1 is a tetraspanin preferentially expressed by mucinous and endometrioid subtypes of human ovarian carcinomas. CANCER LETT 275 2009, 198 - 203
Isachenko V, Isachenko E, Weiss JM, Plamen T, Kreienberg R:
Cryobanking of human ovarian Tissue for anti-Cancer Treatment: Comparison of Vitrification and Conventional freezing. CRYOLETTERS 30 2009 449 - 454
Brucker SY, Bamberg M, Jonat W, Beckmann MW, Kämmerle A, Kreienberg R, Wallwiener D:
Certification of breast centres in Germany: proof of concept for a prototypical example of quality assurance in multidisciplinary cancer care. BMC CANCER 14 2009, 228 - 229
Untch M, Möbus V, Kuhn W, Muck BR, Thomssen C, Bauerfeind I, Harbeck N, Werner C, Lebeau A, Schneeweiss A, Kahlert S, von Koch F, Petry KU, Wallwiener D, Kreienberg R, Albert US, Lück HJ, Hinke A, Jänicke F, Konecny GE:
Helms G, Kühn T, Moser L, Remmel E, Kreienberg R: Shoulder-arm morbidity in patients with sentinel node biopsy and complete axillary dissection – data from a prospective randomised trial. EJSO-EUR J SURG ONC 35 2009, 696 - 701
Klinik für Innere Medizin III
Kayser S und Schlenk RF: Prognostische und prädiktive Faktoren bei der AML Ärztliche Praxis Onkologie 2010;1:11-14.
Greiner J, Schmitt A, Giannopoulos K, Rojewski MT, Götz M, Funk I, Ringhoffer M, Bunjes D, Hofmann S, Ritter G, Döhner H, Schmitt M: High dose RHAMM-R3 peptide vaccination for patients with acute myeloid leukemia (AML), myelodysplastic syndrome (MDS) and multiple myeloma (MM). Haematologica. 2010 Jan 15. [Epub ahead of print]
Bullinger L, Armstrong SA. HELP for AML: methylation profiling opens new avenues.
Cancer Cell. 2010 Jan 19;17(1):1-3. Review.PMID: 20129241
Klein HU, Ruckert C, Kohlmann A, Bullinger L, Thiede C, Haferlach T, Dugas M. Quantitative comparison of microarray experiments with published leukemia related gene expression signatures. BMC Bioinformatics. 2009 Dec 15;10:422.
Lück SC, Russ AC, Du J, Gaidzik V, Schlenk RF, Pollack JR, Döhner K, Döhner H, Bullinger L.
KIT mutations confer a distinct gene expression signature in core binding factor leukaemia.
Br J Haematol. 2010 Jan 8.
Zenz T, Stilgenbauer S. Chronische lymphatische Leukämie. Highlights der 51. Jahrestagung der ASH 2009, onkopipeline 2010;3
Kinderklinik 11/2009 – 03/2010
Debatin KM. Growth control of normal and malignant lymphocytes--cell death research from basic concepts to signal pathways and translation into the clinic.
Wachstumskontrolle normaler und maligner Lymphozyten/Zelltodforschung von grundlegenden Konzepten über Signalwege zu klinischer Anwendung. Klin Padiatr 2009, 221: 1-7 (Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart, N. Y. ISSN 0300-8630)
Jahrsdörfer, B, Vollmer, A, Blackwell, S, Maier, J, Sontheimer, K, Beyer, T, Mandel, B, Lunov, O, Tron, K, Nienhaus, UG, Simmet, T, Debatin, KM, Weiner, GJ, Fabricius, D. Granzyme B produced by human plasmacytoid dendritic cells suppresses T-cell expansion. Blood 2010, 115(6):1156-65. Epub 2009 Dec 3
Fabricius, D, Neubauer, M, Mandel, B, Schütz, C, Viardot, A, Vollmer, A, Jahrsdörfer, B, Debatin KM. Prostaglandin E2 inhibits IFN-alpha secretion and Th1 costimulation by human plasmacytoid dendritic cells via E-prostanoid 2 and E-prostanoid 4 receptor engagement. The Journal of Immunology 2010, 184(2):677-84. Epub 2009 Dec 16.
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Sparber-Sauer, M, Hönig, M, Schulz, AS, Zur Stadt, U, Schütz, C, Debatin, KM, Friedrich, W.
Patients with early relapse of primary hemophagocytic syndromes or with persistent CNS involvement may benefit from immediate hematopoietic stem cell transplantation. Bone Marrow Transplantation 2009, 44(6):333-8.
Honig, M, Flegel, WA, Schwarz, K, Freihorst, JF, Baumann, U, Seltsam, A, Debatin, KM, Schulz, AS, Friedrich, W.
Successful hematopoietic stem-cell transplantation in a patient with chronic granulomatous disease and McLeod phenotype sensitized to Kx and K antigens. Bone Marrow Transplantation 2010, 45(1):209-11.
Schinke, T, Schilling, AF, Baranowsky, A, Seitz, S, Marshall, RP, Linn, T, Blaeker, M, Huebner, AK, Schulz, A, Simon, R, Gebauer, M, Priemel, M, Kornak, U, Perkovic, S, Barvencik, F, Beil, FT, Del Fattore, A, Frattini, A, Streichert, T, Pueschel, K, Villa, A, Debatin, KM, Rueger, JM, Teti, A, Zustin, J, Sauter, G, Amling, M.
Impaired gastric acidification negatively affects calcium homeostasis and bone mass. Nature Medicine 2009, 15(6):674-81
Wahl, J, Bogytureva, L, Boukamp, P, Rojewski, M, van Valen, F, Hipp, N, Debatin KM, Beltinger, C.
Ewing’s sarcoma-initiating cells are enriched among CD57high cells. International Journal of Cancer 2010, Jan 26. [Epub ahead of print]
Dieluweit, U, Debatin, KM, Grabow, D, Kaatsch, P, Peter, R, Seitz, DCM, Goldbeck, L. Social outcomes of long-term survivors of adolescent cancer. Psychooncology 2010, Feb 5. [Epub ahead of print]
Ege, MJ, , Meyer, LH, Debatin, KM, Stahnke, K.
Coincidence of recurrent hemiparesis and detection of ALL in a 4-year-old girl: one or two diseases? Klin Padiatr 2009, 221(6):386-9
Cario, H, Bode, H, Debatin, KM, Opladen, T, Schwarz, K.
Congenital null mutations of the FOLR1 Gene: A progressive neurologic disease and its treatment. Neurology 2009, 73:2127-2129
Mader, I, Wabitsch, M, Debatin, KM, Fischer-Posovsky, P, Fulda, S.
Identification of a novel pro-apoptotic function of resveratrol in fat cells: SIRT1-independent sensitization to TRAIL-induced apoptosis. FASEB J. 2010 Jan 22. [Epub ahead of print].
Ripka, S, Neesse, A, Riedel, J, Bug, E, Aigner, A, Poulsom, R, Fuldam S, Neoptolemos J, Barth P, Gress TM, Michl P.
CUX1 – target of Akt signaling and mediator of resistance to apoptosis in pancreatic cancer. Gut 2010, in Druck.
Loeder, S, Zenz, T, Schnaiter, A, Mertens, D, Winkler, D, Döhner, H, Debatin, KM, Stilgenbauer, S, Fulda, S.
A novel paradigm to trigger apoptosis in chronic lymphocytic leukaemia. Cancer Res. 2009, 69:8977-86.
Karl, S, Pritschow, Y, Volcic, M, Häcker, S, Baumann, B, Wiesmüller, L, Debatin, KM, Fulda, S.
Identification of a novel pro-apopotic function of NF-B in the DNA damage response.
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Westhoff, MA, Kandenwein, JA, Karl, S, Vellanki, SH, Braun, V, Eramo, A, Antoniadis, G, Debatin, KM, Fulda, S.
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In vitro anticancer studies of alpha- and beta-d-glucopyranose betulin anomers. Chem Biol Interact. 2010 Mar 1. [Epub ahead of print]
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Cellular stress responses: cell survival and cell death. Int J Cell Biol. 2010, 2010:214074.
Mannhold, R, Fulda, S, Carosati, E.
IAP antagonists: promising candidates for cancer therapy.
Drug Discov Today 2010, 15(5-6):210-9.
Intensive dose-dense compared with conventionally scheduled preoperative chemotherapy for high-risk primary breast cancer J CLIN ONCOL 27 2009, 2938 - 2945
Impressum / Archiv / An- und Abmeldung, Änderungen
Impressum
Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU)
- Integratives Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Tel. 0731-500-56056
Fax 0731-500-56055
e-mail sekr.cccu[at]uniklinik-ulm.de
Internet www.ccc-ulm.de
Mail-Service des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU):
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