Newsletter Ausgabe Mai 2011
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Klinik für Nuklearmedizin (Mitglied des CCCU) setzt bundesweit Maßstäbe in der bildgebenden Diagnostik. Seit Kurzem ist ein neues PET/CT im Einsatz, das zum besten und leistungsfähigsten gehört, was die Medizintechnik aktuell anbieten kann. Das Universitätsklinikum Ulm ist eine der ersten Kliniken in Deutschland, die für ihre Patientinnen und Patienten derart präzise und hoch aufgelöste Bilder realisieren kann, so dass zum Beispiel Tumoren millimetergenau lokalisiert werden und mit noch größerer Sicherheit beurteilt werden können.
Erfolge im Kampf gegen Leukämie kann die Kinderklinik melden. Einem internationalen Forscherteam unter Leitung einer Arbeitsgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm, ist es gelungen, die charakteristischen genetischen Muster zu entschlüsseln, die bei sehr vielen Patienten zu einem Rezidiv der lebensbedrohlichen Erkrankung führen.
In interdisziplinärer Zusammenarbeit haben Wissenschaftler der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm mit den Abteilungen Nuklearmedizin und Innere Medizin III des Klinikums ein innovatives Verfahren entwickelt, das es ermöglicht mittels radioaktiv markierter Antikörper das Knochenmark der Patienten gezielt zu bestrahlen. Damit können die schwerwiegenden Nebenwirkungen der konventionellen Vorbereitung von Knochenmark- oder Stammzelltransplantationen vermieden werden.
Das Interdisziplinäre Darmzentrum Ulm präsentierte sich traditionell im Darmkrebsmonat März im Stadthaus Ulm der Öffentlichkeit. Die Vortragsreihe von Ärzten des Universitätsklinikums Ulm und niedergelassenen Kollegen wurde von rund 300 Personen besucht. Diese positive Resonanz zeigt uns, dass das Interesse der Bevölkerung an Prävention und Therapiemaßnahmen bei Darmkrebs sehr groß ist.
Einen sonnigen Frühling wünschen Ihnen
Prof. Dr. H. Döhner, Sprecher des CCCU
Prof. Dr. P. Möller, Stv. Sprecher des CCCU
Prof. Dr. G. von Wichert, Sekretär des CCCU





