Newsletter Ausgabe Oktober 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die Einhaltung von hohen medizinischen Qualitätsstandards am CCCU zeigt sich einmal mehr in der fortschreitenden Zertifizierung unserer Organzentren. Nach der Zertifizierung unseres Brust-, Darm-, Gynäkologischen und Hauttumorzentrums erhielt nun auch das Prostatakarzinomzentrum das Gütesiegel nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft.

 

Gemeinsam mit dem Krebsverband Baden-Württemberg veranstaltet das CCCU vom 12. bis 13. November 2010 in Ulm die 29. Jahrestagung der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden-Württemberg (ATO). Die Tagung steht ganz im Fokus der Onkologischen Versorgung in interprofessionellen Netzwerken. Es werden aktuelle und zukünftige Strukturen vorgestellt und diskutiert sowie die darin integrierte Versorgung onkologischer Patienten und die Finanzierung dieser Systeme.

 

Ganz herzlich gratulieren wir dem langjährigen ehemaligen Direktor der Inneren Medizin III Prof. em. Dr. Hermann Heimpel zum 80. Geburtstag. Prof. Heimpel ist noch heute fast täglich in der Klinik anzutreffen, wo er sich nach wie vor wissenschaftlichen Studien widmet. Im Rahmen der ATO-Tagung wird Prof. Heimpel für sein Lebenswerk vom Krebsverband Baden-Württemberg geehrt.

 

Besonders freuen wir uns über die Auszeichnung von Prof. Greiner mit dem José Carreras Career Award 2010 und von Dr. Claudia Scholl mit dem Forschungs- und Innovationspreis 2010 der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO).

 

Ständig bemühen wir uns für unsere Patienten die Behandlung am Klinikum angenehmer und effizienter zu gestalten. Dies wird zum Beispiel deutlich am neuen Wintergarten, den die Palliativstation der Klinik für Innere Medizin III zu ihrem einjährigen Bestehen bekommen hat. Ein weiteres Beispiel ist ein spezielles pflegerisches Trainingsprogramm, das Patienten mit Chemotherapie-induzierter Polyneuropathie (CI-PNP) während und nach der Therapie unterstützt.

 

Wir wünschen Ihnen noch viele schöne Herbsttage und verbleiben mit den besten Grüßen

 

Prof. Dr. H. Döhner, Sprecher des CCCU
Prof. Dr. P. Möller, Stv. Sprecher des CCCU
Prof. Dr. G. von Wichert, Sekretär des CCCU

Aktuelle Termine

Fr./Sa. 12./13.11.2010, Medizinische Klinik, 29. Jahrestagung der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden-Württemberg (ATO) in Ulm:
Onkologische Versorgung in interprofessionellen Netzwerken

 

Mi. 24.11.2010, 18.00 – 20.15 Uhr, Hörsaal, 7. Onkologisches Seminar:
Lebereigene Tumoren - Neue Konzepte bei hepatozellulärem Karzinom u. cholangiozellulärem Karzinom

 

Mi. 08.12.2010, 18.00 – 20.15 Uhr, Seminarraum 2609/10, 30. Onkologisches Kolloquium:
Vorstellung des interdisziplinären Sarkomzentrums im CCCU

 

mehr Infos: www.ccc-ulm.de → Veranstaltungen / Kalender

29. ATO-Tagung in Ulm

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

 

Onkologische Versorgung in interprofessionellen Netzwerken

 

Über 250 Krebsexperten treffen sich am 12. und 13. November in Ulm zur ATO-Jahrestagung. Die Veranstalter, der Krebsverband Baden-Württemberg und das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU), haben gemeinsam ein hochaktuelles Programm zusammengestellt. Am Samstag steht das Thema „Onkologische Versorgung in interprofessionellen Netzwerken“ im Mittelpunkt.

Hochrangige Vertreter der Verbände, Kassen und der Industrie werden derzeitige und zukünftige Struktur- und Finanzierungsmodelle vorstellen. Als konkrete Beispiele für die praktische Umsetzung interprofessioneller Versorgung werden der Freiburger und Ulmer Weg zur Etablierung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) aufgezeigt. „Die Behandlung von onkologischen Patienten wird zunehmend komplexer und die Anforderungen steigen für alle Beteiligten und Behandlungsgruppen, so dass die Zusammenarbeit in interprofessionellen Netzwerken weiter an Bedeutung gewinnen wird“, betont Prof. Dr. Hartmut Döhner, Sprecher des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU).

Die Tagung beginnt am Freitagmittag mit dem Treffen der ATO-Arbeitsgruppen und dem Workshop „Selbsthilfe im Dialog“. Thema des Workshops ist „Finanzierung und Fundraising für Selbsthilfegruppen“. Am Samstag werden sich zehn Selbsthilfegruppen mit einem Stand präsentieren.

Im Rahmen der ATO-Tagung wird Prof. em. Dr. Hermann Heimpel vom Krebsverband Baden-Württemberg für sein Lebenswerk geehrt. Professor Heimpel hat die ATO und den Landesbeirat Onkologie über viele Jahre mitgeprägt und damit einen herausragenden Beitrag zur Verbesserung der strukturellen Versorgung von Tumorpatienten in Baden-Württemberg geleistet.

 

 

mehr Infos: www.ccc-ulm.de → ATO-Tagung



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Prof. Heimpel feiert 80. Geburtstag

(Pressebericht Universität Ulm, Willi Baur)

 

Prof. Heimpel hat Ulmer Medizin entscheidend mitgeprägt

 

Eigentlich wollte er Landarzt werden oder auswandern. Doch 1969 war der Ruf der damals noch jungen Universität Ulm stärker. Seither hat er hier die Medizin entscheidend mitgeprägt, in Forschung, Lehre, Krankenversorgung und in der akademischen Selbstverwaltung gleichermaßen. Bis heute erfüllt er als Emeritus anspruchsvolle Aufgaben. Am 29. September 2010 feierte Prof. Hermann Heimpel seinen 80. Geburtstag. 

Seine Wünsche zu diesem Anlass? „Gesundheit für mich und meine Familie sowie eine Fortsetzung der guten Zusammen-arbeit mit befreundeten Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Ulm“, nennt der gebürtige Freiburger, unterstreicht das ungebrochen „gute Verhältnis“ zu seinem Nachfolger Prof. Hartmut Döhner. Der langjährige Direktor der Inneren Medizin III (1969 bis 1996) wird in der Klinik nach wie vor hoch geschätzt. 

 

Ständiger Kontakt zur Praxis

Sein Engagement für die medizinische Lehre war und ist nicht auf Ulm beschränkt, wo er von 1970 bis 1982 als Studiendekan wirkte, anschließend zehn Jahre als Dekan. Noch heute unterbreitet er regelmäßig Vorschläge zur Verbesserung der Medizinerausbildung, früher arbeitete er daran in verschiedenen Gremien mit, als Präsidiumsmitglied des Fakultätentages zum Beispiel oder des „Murrhardter Kreises“. Dass er den Kontakt zur Praxis nie verloren hat, unterstreicht auch seine Vorlesung „Klinik für Vorkliniker“ mit Patientenvorstellung. Je zwei Stunden montags und dienstags steht Prof. Heimpel im Wintersemester im Hörsaal, bespricht und analysiert mit seiner Hörerschaft die Probleme der aktuellen Fälle. Stets bemüht dabei, betont er, „auch soziale und psychosomatische Aspekte von Krankheit und Kranksein anzusprechen“.

Nach wie vor intensiv beschäftigt sich der Wissenschaftler mit seltenen angeborenen Blutkrankheiten. Für eine davon, die congenitale dyserythropoietische Anämie (CDA), hat er eigenen Angaben zufolge nach seiner Emeritierung das größte Register der Welt aufgebaut, basierend auf Datenmaterial aus vier Jahrzehnten. Gestützt auf diesen Fundus und die eigene Expertise berät er Kliniken, natürlich auch die Ulmer, korrespondiert mit rund 100 betroffenen Familien in Deutschland und den Nachbarländern, begleitet sie mit hilfreichen Ratschlägen und gewinnt Erkenntnisse zur weiteren Erforschung der bislang nicht heilbaren Erkrankung, auch über bessere Behandlungsmöglichkeiten. Zu seinen wissenschaftlichen Erfolgen rechnet er schließlich die Entwicklung der Knochenmarktransplantation in Ulm, gemeinsam mit den Kollegen Fliedner und Enno Kleihauer.

 

Engagement für Forschung und Wissenschaft

Zu der positiven Entwicklung der Ulmer Medizin hat Prof. Heimpel maßgeblich beigetragen, nicht zuletzt als Mitglied des Senats, der in den 80er-Jahren die Wissenschaftsstadt auf den Weg gebracht hat. Überdies als Prorektor von 1989 bis 1991, in der bislang wichtigsten Erweiterungsphase der Universität. Und mit zahlreichen Aktivitäten weit über seine Kernaufgaben hinaus, als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie von 1990 bis 1996 zum Beispiel oder als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der deutschen José Carreras-Stiftung. Viel zu arbeiten war er stets gewohnt. „Absolut wertvolle Erfahrungen, die mir lebenslang viel gegeben haben“, verbindet er mit einer halbjährigen Tätigkeit in einer Landarztpraxis kurz nach der Promotion, nicht minder mit einem Jahr an einer Klinik in Chicago. „Hier habe ich die Grundlagen der praktischen Medizin gelernt“, sagt Prof. Heimpel, „mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 60 bis 80 Stunden“.

Ganz so viele seien es heute nicht mehr, schmunzelt der Mediziner. „Aber ich bin fast jeden Tag noch in der Klinik.“ Ausnahmen gebe es nur gelegentlich bei schönem Wetter. Zum Radeln, Wandern oder Skilanglauf, wenn es die Schneeverhältnisse zulassen.

 

mehr Infos: www.uni-ulm.de → Presseinformationen

 

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Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Bestnote für das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum (IPZU)

 

Nun ist es offiziell: Das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum Ulm (IPZU) hat jetzt den langen Weg zur Zertifizierung erfolgreich gemeistert. Die große Besonderheit an der nun auch offiziellen Bestätigung der hohen medizinischen Qualitätsstandards, die von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. gefordert werden: Gemeinsam mit der Klinik wurden 15 niedergelassene urologische Facharztpraxen aus Ulm, Neu-Ulm und dem Umland ebenfalls zertifiziert.

 

Fächerübergreifende Betreuung durch ausgewiesene Experten

„Für die Patienten der Region bedeutet dies, dass sie fächerübergreifend von einem Team ausgewiesener Experten verschiedener Disziplinen betreut werden. Das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum Ulm und seine kooperierenden Partner haben den Anspruch, Menschen mit Prostatakrebs, deren Angehörige und anderen Ratsuchenden die bestmögliche Hilfe und ggf. Behandlung zukommen zu lassen. Mit unserem Kompetenzzentrum bieten wir somit die Möglichkeit einer optimalen, individuell ausgerichteten Therapiegestaltung“, verspricht Prof. Schrader, der als ausgewiesener Spezialist für minimalinvasive Chirurgie und Uroonkologie gilt.

Unter Leitung der Urologischen Klinik sowie der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Thomas Wiegel) wird das Interdisziplinäre Prostatakarzinomzentrum fächerübergreifend und in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen geführt. „Diese Verzahnung des ambulanten Bereichs mit einer stationären Versorgung ist ein ganz entscheidender Baustein des Versorgungskonzepts“, sagen Prof. Schrader (Bildmitte) und Prof. Wiegel (rechts im Bild) übereinstimmend und ergänzen: „Die persönliche Beratung anhand der gemeinsam erarbeiteten Therapieempfehlung schafft ein hohes Maß an Sicherheit für den Patienten und lässt eine selbstbestimmte Therapieentscheidung in enger Absprache mit niedergelassenem Urologen und den Behandlungspartnern im Prostatakarzinomzentrum zu.“

 

Gemeinsam Therapiestrategien festlegen

Das nun zertifizierte IPZU ist am Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) angesiedelt, dem Integrativen Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät. „Hier finden auch die von der Urologie organisierten Tumorboards statt“, erläutert Dr. Florian Jentzmik, Oberarzt an der Klinik für Urologie und verantwortlicher Zentrumskoordinator (links im Bild). Unter Tumorboards sind interdisziplinär besetzte Konferenzen von Medizinern zu verstehen, die für jeden einzelnen vorgestellten Patienten therapeutische Vorgehensweisen diskutieren und gemeinsam Therapiestrategien festlegen. „Diese Systematik entspricht den geforderten Zertifizierungsrichtlinien“, unterstreicht Dr. Jentzmik und weist auf eine Sprechstunde zur Patientenberatung hin, die immer freitags von 13 bis 15 Uhr angeboten wird. „Die Anmeldung von Patienten mit einem bereits histologisch gesicherten Prostatakarzinom kann durch niedergelassene Kollegen, also Urologen oder Hausärzte, erfolgen.

 

mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Presseinformationen

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Förderung für Projekt "Zweimeinung bei Hodentumoren"

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Deutsche Krebshilfe fördert Projekt mit 250.000 Euro

 

Hodenkrebs ist in Deutschland bei unter 50-jährigen Männern die häufigste bösartige Tumorerkrankung. Auf die erschreckende Diagnose folgt die Therapieempfehlung – aber ist sie auch für den Patienten optimal? Entspricht der Therapieplan den neuesten internationalen Behandlungsstandards, werden neueste Studienergebnisse berücksichtigt? Um der Unsicherheit bei diesem sensiblen Thema zu begegnen, fördert die Deutsche Krebshilfe e.V. das Projekt „Zweitmeinung Hodentumoren“ für weitere drei Jahre mit 250.000 Euro. Geleitet wird das Projekt der „German Testicular Cancer Study Group“ von Prof. Dr. Mark Schrader, dem Ärztlichen Direktor der Ulmer Universitätsklinik für Urologie. 

„Wir haben in den ersten drei Jahren des Projekts festgestellt, dass durch das flächendeckende Zweitmeinungsangebot die Qualität der Versorgung nachhaltig verbessert wird“, erläutert Prof. Schrader. „In 32 Prozent der Anfragen gab es wesentliche Unterschiede zwischen dem Therapieplan des Anfragenden und der Zweitmeinung der Experten. Auf der Grundlage der Zweitmeinung wurde bei jedem sechsten Patienten die ursprünglich empfohlene Therapie substanziell geändert.“ 

Versorgungsqualität verbessern

Niedergelassene Urologen und Onkologen können Internet-basiert mit Einverständnis ihrer Patienten Diagnose und Therapieplan an ein Zweitmeinungszentren senden. Bei diesen Anfragen zeigt sich regelmäßig, dass die Therapiefestlegung im Detail schwierig sein kann und ein gemeinsames Diskutieren von Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Therapieoptionen hilfreich ist. „Unser Ziel ist es in den nächsten Jahren die Versorgungsqualität bei Patienten mit Keimzelltumoren weiter zu verbessern. Wir wollen den Nachweis erbringen, dass dieses nationale uroonkologische Netzwerk in der Lage ist, trotz dezentraler Versorgungsstruktur eine exzellente onkologische Versorgungsqualität zu gewährleisten“, erläutert Prof. Schrader.

Das Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren ist Internet-basiert und beteiligungsoffen. Es ist darauf ausgerichtet, nach Abschluss der Ausbreitungsdiagnostik und Vorlage des histologischen Befundes, unkompliziert eine Zweitmeinung vor Festlegung der definitiven Therapie einzuholen ( www.zm-hodentumor.de ).

Wir appellieren an all diejenigen, die die weitere Therapie nach Orchiektomie festlegen dieses Angebot zu nutzen!

 

mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Presseinformationen oder www.zm-hodentumor.de

http://www.zm-hodentumor.de/

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Auszeichnung für Prof. Greiner

(Pressebericht, Klinik für Innere Medizin III)

 

José Carreras Career Award 2010 für Prof. Dr. Jochen Greiner

 

Prof. Dr. med. Jochen Greiner erhält den José Carreras Career Award 2010. Mit dem Preisgeld von 125.000 Euro ermöglicht die José Carreras Leukämie-Stiftung die Erforschung neuer Therapieformen, mit der Leukämiepatienten zukünftig behandelt werden können.

Bei Leukämien entwickeln sich zunehmend zielgerichtete und genotyp-spezifische Therapiestrategien, um die malignen Zellen möglichst selektiv abzutöten, die Häufigkeit von Rezidiven zu reduzieren und das Überleben der Patienten zu verbessern. In Rahmen dieses Projekts soll die klinische Umsetzung von zielgerichteten Immuntherapien gefördert und die Untersuchung der Bedeutung und Funktionalität von Leukämie-assoziierten Antigenen intensiviert werden.

Prof. Greiner untersucht mit seiner Arbeitsgruppe, wie Leukämiezellen durch körpereigene Immunzellen erkannt werden können, wie die Zerstörung dieser Leukämiezellen gesteigert werden kann und wie diese Ergebnisse bei Patienten mit Leukämien in effektive Therapieverfahren umgesetzt werden können.

 

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Auszeichnung für Dr. Scholl

 

(Pressebericht, Klinik für Innere Medizin III)

 

Dr. Claudia Scholl erhält DGHO Forschungs- und Innovationspreis 2010

 

Dr. med. Claudia Scholl hat den von der Firma Pfizer gestifteten und mit 7.500 Euro dotierten Forschungs- und Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) erhalten. Der Preis wird an Nachwuchswissenschaftler vergeben, die sich mit Störungen der zellulären Signaltansduktion bei Krebserkrankungen befassen.

 

Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten gelang Dr. Scholl die Identifizierung eines Signalmoleküls, das möglicherweise einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Therapie unterschiedlicher epithelialer und hämatologischer Tumoren darstellt. Die Preisverleihung fand am 2. Oktober 2010 im Rahmen der Jahrestagung der DGHO in Berlin statt.

 

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Führungswechsel am Institut für Humangenetik

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Prof. Dr. Christian Kubisch ist Ärztlicher Direktor des Instituts für Humangenetik

 

Der renommierte Forscher Prof. Dr. Christian Kubisch, dessen Arbeiten aus seinen Tätigkeiten in Paris, Hamburg, Bonn und Köln in hochrangigen Fachjournalen veröffentlicht wurden, ist neuer Ärztlicher Direktor des Instituts für Humangenetik und übernimmt sein Amt von Prof. Dr. Walther Vogel, der zum 01.08.2010 in den Ruhestand gegangen ist.

In enger Kooperation mit Ärzten und Wissenschaftlern in Kliniken und im niedergelassenen Bereich beschäftigt sich der neue Ärztliche Direktor außer mit seltenen Erbkrankheiten auch mit genetischen Grundlagen von Volkskrankheiten wie Krebs, Altersschwerhörigkeit oder Migräne. Erst kürzlich gelang es ihm mit einem internationalen Team eine Genvariante zu entschlüsseln, die auf ein erhöhtes Risiko für Migräne hindeutet. Zudem will der neue Ärztliche Direktor sich verstärkt mit der in Ulm in den Lebenswissenschaften erstarkten Alterungsforschung beschäftigen.

 

Ausführliche Beratung für Patienten

„Die Humangenetik umfasst die Forschung genauso wie die Arbeit mit Patienten. Wir sind auf der Suche nach den genetischen Ursachen von Erkrankungen und beraten die Betroffenen ausführlich“, erläutert der Humanmediziner und Facharzt für Humangenetik sein Tätigkeitsfeld. Dies betrifft in zunehmendem Maße auch Familien, in denen erblich bedingte Tumorerkrankungen wie der erbliche Brust-und Eierstockkrebs oder familiäre Formen des Darmkrebses auftreten, da hierdurch Risikopersonen z. B. in ein erweitertes Vorsorgeprogramm aufgenommen werden können bzw. Personen, die die ursächliche Genveränderung aus ihrer Familie nicht haben, entlastet werden können. Die Humangenetik macht rasante Fortschritte, die Beratung zum Umgang mit dem neuen Wissen muss Schritt halten. „In einer zunehmenden Anzahl von Fällen kann es aus psychologischer oder medizinischer Sicht vorteilhaft sein, die Ursache einer genetisch bedingten Erkrankung zu kennen. Dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer erblich bedingten Störung erkranken wird, kann aber auch ein belastendes Wissen sein“, beschreibt der 43-Jährige die Problematik. Genetische Beratung gebe daher keine generellen Empfehlungen, sondern sei immer höchst individuell.

 

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2. KOK Pflegepreis 2010

(Pressebericht KOK)

 

Auszeichnung für Absolventin der Onkologie-Weiterbildung

 

Den 2. Pflegepreis der Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (KOK) hat Andrea Demharter, Absolventin des letzten Lehrgangs der Onkologie-Weiterbildung am Universitätsklinikum Ulm, mit ihrer Abschlussarbeit gewonnen. Dotiert ist die Auszeichnung mit einem Preisgeld von 500 Euro. Der Preis wurde vor kurzem beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) in Berlin übergeben.

Die KOK stiftet den Preis für herausragende Projekte in der onkologischen Pflege, die die Praxis beeinflusst haben. Andrea Demharter hat ihre Abschlussarbeit geschrieben über die „Erstellung und Einführung einer Bewegungsanleitung für Patienten nach einer Stammzelltransplantation (SZT) für die Station 4/5 am Zentralklinikum Augsburg“.

 

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Ein Jahr Palliativstation

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Erweiterung der Station durch Wintergarten

 

Seit gut einem Jahr versorgt ein Team von speziell ausgebildeten Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten auf der Palliativstation des Universitätsklinikums Ulm Patienten, deren Krebserkrankungen nicht mehr heilbar sind. Die Ausgestaltung der Station wurde jetzt mit dem Bau eines Wintergartens, der als Patientenaufenthaltsraum genutzt wird, abgeschlossen.

Palliativstation und Wintergarten befinden sich in einem abgeschirmten Bereich der Klinik für Innere Medizin III. Bau und Ausgestaltung des Wintergartens wurden durch eine großzügige Spende des ehemaligen Ärztlichen Direktors der Klinik für Innere Medizin III, Prof. em. Dr. Hermann Heimpel, ermöglicht.

 

Positive Bilanz

Die Palliativstation hilft Patienten in einer oft monate- oder jahrelangen Lebensphase einer nicht heilbaren Krebserkrankung. Patienten der Palliativstation sollen möglichst viel Zeit mit hoher Lebensqualität zu Hause und gemeinsam mit ihren Angehörigen verbringen können. „Unsere Erfahrungen im ersten Jahr sind sehr positiv“, bilanziert Oberärztin Dr. Regine Mayer-Steinacker, ärztliche Leiterin der Station. „Wir ermöglichen vielen Menschen, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt in Würde erleben können, indem wir die medizinischen, aber auch die organisatorischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe, die wir in Zukunft durch die geplante Vernetzung noch umfassender wahrnehmen möchten“, so Dr. Mayer-Steinacker.

Die Palliativstation des Universitätsklinikums Ulm ist Teil eines Netzwerks, in dem niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Brückenpflege, ambulante Pflegeeinrichtungen, soziale und kirchliche Dienste, der Hospizdienst und weitere Strukturen integriert sind.

 

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Spende für Palliativstation

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Azubis sammeln 3.333 Euro

 

Unter dem Motto „ Gemeinsam an einem Strang ziehen – Azubis helfen helfen“ starteten die Auszubildenden der VR Bank Neu-Ulm/Weißenhorn im November vergangenen Jahres ein ehrgeiziges Projekt mit dem Ziel, Spenden in Höhe von 10.000 Euro durch den Verkauf von 3.333 neuen Gewinnsparlosen einzunehmen. Mit viel Engagement haben es die Auszubildenden innerhalb der vergangenen zehn Monate geschafft, die beachtliche Summe von 10.000 Euro zu sammeln, mit der nun drei gemeinnützige Einrichtungen aus der Region Neu-Ulm/Ulm unterstützt werden.

 

3.333 Euro gingen unter anderem an das CCCU für die Palliativstation der Klinik für Innere Medizin III zur Anschaffung von Materialien für die Maltherapie sowie eines speziellen Gehwagens.

 

Dr. Regine Mayer-Steinacker, Oberärztin am CCCU und Leiterin der Palliativstation (Bildmitte) nahm den Spendenscheck entgegen.

 

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Supportive Therapie bei Chemotherapie

(Bericht von Elisabeth Kirchner und Dr. Andreas Breitbart)

 

Nebenwirkungen reduzieren – Lebensqualität verbessern

 

Die antineoplastischen Therapien (Chemotherapie, Bestrahlung, Stammzelltransplantation) erschließen immer mehr Möglichkeiten der Krebsbehandlung. Parallel dazu steht das interdisziplinäre onkologische Team vor der Herausforderung, neue wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der Nebenwirkungen zu finden.

Die Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie (CI-PNP) ist eine häufig auftretende Nebenwirkung der Chemotherapie. Die Abnahme der körperlichen Aktivität in Folge von Krankheit, Therapie und CI-PNP führt zu Muskelabbau, verminderter Leistungsfähigkeit und zum schleichenden Verlust der Alltagskompetenzen- und Handlungen. Die CI – PNP äußert sich in Form von Missempfindungen und Schmerzen, Schlafstörungen, Parästhesien sowie in grob- und feinmotorischen Störungen. Bislang wird die CI – PNP mehr oder weniger erfolgreich medikamentös behandelt.

 

Pflegerisches Trainingsprogramm bei CI-PNP

Der Pflegedienst unter der Leitung von Pflegedirektorin Anna M. Eisenschink und der ärztliche Dienst der Klinik für Innere Medizin III unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Döhner des Universitätsklinikums Ulm haben sich im Rahmen der Supportivtherapie bei Krebserkrankungen zum Ziel gesetzt, Patienten mit einer CI – PNP durch ein spezielles pflegerisches Trainingsprogramm zu unterstützen. Ziel ist, die Symptome zu reduzieren, Pflegeabhängigkeit zu vermeiden, die antineoplastischen Therapien durchführbarer zu gestalten und die Lebensqualität der betroffenen Menschen während und nach der Therapie auf einem hohen Niveau zu halten.

 

Positive Rückmeldung durch Patienten

Elisabeth Kirchner und Heidi Bauder Mißbach, beide Krankenschwestern und Fachlehrerinnen für kinästhetische Mobilisation, entwickelten das Viv – Arte Trainingskonzept (VAT) bei Polyneuropathien, Lähmungen und Muskelatrophie. Dieses Programm besteht aus 4 Komponenten mit der so genannten Warm-up Phase, bestehend aus manueller Therapie, dem Galileo® Vibrationstraining, gymnastischer Übungsbehandlung und spezifisches Training zum Wiedererlernen von Alltagshandlungen. Durch die positiven Rückmeldungen der bereits behandelten Patienten konnte in interdisziplinärer Zusammenarbeit ein Forschungsprojekt zur Untersuchung des relativen Beitrags des Galileo® Vibrationstrainings zum Gesamterfolg unter der Leitung von PD Dr. Richard Schlenk initiiert werden. Die Förderung der Studie erfolgt durch die José Carreras Leukämie Stiftung e. V.. Dadurch ist es möglich, im interdisziplinären wissenschaftlichen Dialog das Programm zu verifizieren.

Folgende Kooperationspartner unterstützen das Projekt:

- Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Innere Medizin III, Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie, Infektionskrankheiten, Prof. Dr. H. Döhner, PD Dr. R.F. Schlenk, Dr. A. Breitbart, S. Mack, S. Schönsteiner;

- Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Neurologie Prof. Dr. B. Landwehrmeyer, Dr. S. Süssmuth, C. Eschenbach;

- Universitätsklinikum Ulm, Pflegedienst, A. M. Eisenschink, G. Stadelhofer, E. Kirchner, A. Riester, A. Prokein, E. Erhardt, M. Kendel, J. Kunecki

- Viv-Arte Bewegungsschule, Asselfingen, Heidi Bauder Mißbach;

- Universitätsklinikum Ulm, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Dr. med. A. D. Rose;

- Universität Münster, Institut für Sportwissenschaft, , Dr. rer. nat. M. Brach;

- NOVOTEC medical GmbH, Dipl.-Ing H. Schubert;

- Fachhochschule St. Gallen, Institut für Angewandte Pflegewissenschaften, Prof. Dr. Eva-Maria Panfil;

- Institut für Luft-und Raumfahrtmedizin, Köln, Prof. Dr. med. J. Rittweger;

 

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3. Krebsaktionstag in der MOT

(Bericht von Kathleen Zschäge)

 

Radeln für einen guten Zweck

 

Die Medizinisch Onkologische Tagesklinik (MOT) informierte auf ihrem 3. Krebsaktionstag am 15.09.2010 über die Möglichkeiten der Vermeidung, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen.

Zahlreiche Aktivitäten standen auf dem Programm wie Tipps zum Schminken oder die Auswahl von Zweithaar für gutes Aussehen nach einer Chemotherapie. Fachvorträge, die sich mit Themen wie „Einfluss von Nahrungsmitteln auf die Wirkung von Arzneimitteln“ oder „Naturheilkunde bei Tumorerkrankungen – komplementär, alternativ oder überflüssig?“ befassten, stießen auf großes Interesse. Workshops und eine Aktionsfläche lockerten den Tag auf. Das Team der MOT hatte die Besucher dazu aufgerufen, für einen guten Zweck zu radeln. Jeder gefahrene Kilometer wurde in einen Euro umgerechnet und vom Team für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Am Ende dieser Aktion konnten jeweils 400 Euro an „Sport für alle e. V.“ und das Projekt „Sonderfonds für Kinder krebskranker Eltern (SoKi)“ gespendet werden.

Den Abschluss des Krebsaktionstages bildete das Theaterstück „Alarm im Darm“. Darmkrebsvorsorge – als Komödie? Klingt ein wenig absurd. Jedoch konnten sich die Zuschauer davon überzeugen, wie viel Witz in diesem Thema stecken kann.

 

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Neuer Wegweiser "Selbsthilfegruppen"

 

Info-Broschüre für Krebspatienten und deren Angehörige

 

Das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) hat einen Wegweiser „Selbsthilfegruppen“ herausgegeben. Zwei Drittel der Broschüre nehmen Kontaktadressen von überregionalen und regionalen Selbsthilfegruppen ein. Informationen über das CCCU, eine Übersicht der Fachambulanzen am Universitätsklinikum Ulm und das Internet-Patienten-Portal runden die Broschüre ab. Der Wegweiser, der in Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen entstanden ist, wird aufgelockert durch Informationen über die Universität Ulm wie den Botanischen Garten und das Universitätsklinikum Ulm, zum Beispiel das Wissenschaftszentrum Schloss Reisensburg. 

Der neue Wegweiser liegt in den onkologischen Fachambulanzen des Klinikums aus und wird im Beratungsgespräch bei der Erstdiagnose einer Tumorerkrankung an die Patienten verteilt. Auf der neugestalteten Homepage des CCCU ist der Wegweiser „Selbsthilfegruppen“ auch als PDF-Dokument verfügbar. Über die Liste der Kontaktadressen wird über Links eine direkte Verbindung zu den Internet-Seiten der Selbsthilfegruppen hergestellt.

Seit Jahren unterstützt das CCCU die Arbeit der Selbsthilfegruppen, die als Interessenvertretungen von Krebspatienten immer wichtiger werden. Als Herausgeber des Wegweisers für Selbsthilfegruppen möchte das CCCU die Position der Selbsthilfegruppen weiter stärken und mehr Menschen ermutigen, sich in der Selbsthilfe zu engagieren. Bei der letzten Sitzung des Arbeitskreises Patientenvertretung am CCCU wurde Ralf Rambach aus Wangen von der Deutschen Leukämie und Lymphom-Hilfe e.V. (DLH) als Vertreter der Selbsthilfegruppen gewählt.

 

mehr Infos: www.ccc-ulm.de → Selbsthilfegruppen

 

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SoKi - Sonderfond für Kinder krebskranker Eltern

Einmalige Soforthilfe für Familien in Not

 

Das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) hat in Zusammenarbeit mit dem Sozialen Beratungsdienst des Universitätsklinikums Ulm das Projekt SoKi – Sonderfond für Kinder krebskranker Eltern ins Leben gerufen. Das Projekt SoKi unterstützt Tumorpatienten des Universitätsklinikums Ulm, deren Familie und Kinder durch eine Krebserkrankung in finanzielle Not geraten sind. Die Soforthilfe ist einmalig und tritt erst dann ein, wenn andere finanzielle Hilfen zum Beispiel über den Härtefonds der Deutschen Krebshilfe ausgeschöpft sind. Der Soziale Beratungsdienst überprüft in Einzelgesprächen immer die Einkommensverhältnisse der betroffenen Eltern. Die Hilfe erfolgt stets unbürokratisch, schnell und direkt. So konnte durch den Sonderfond zum Beispiel eine Betreuung von Kindern einer krebskranken Mutter für eine gewisse Zeit sichergestellt werden. Damit das CCCU und der Soziale Beratungsdienst weiter helfen können, ist das Projekt auf Spenden angewiesen.

 

Spendenkonto:

Universitätsklinikum Ulm

Kontonummer: 106 478

Sparkasse Ulm BLZ 630 500 00

Verwendungszweck: D.2404 „SoKi - Sonderfond für Kinder krebskranker Eltern“

Eine Spendenbescheinigung wird bei der Angabe von Namen und Anschrift ausgestellt.

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Neue onkologische Therapiestudien

Neue Studien in der Onkologie

 

Colon/Rektum

ML21520
Nicht-interventionelle Studie beim metastasierten kolorektalen Karzinom.

 

Pankreas

PANUSCO
Eine randomisierte, multizentrische Phase IIIb Studie mit dem Ziel parenterale Ernährung mit best verfügbarer Ernährungstherapie zu vergleichen mit Hinblick auf den klinischen Nutzen während einer Chemotherapie mit 5-FU und Oxaliplatin.

 

Lunge

Amgen 20070782 Darbepoetin alfa
Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie zur Beurteilung der Langzeitsicherheit und Wirksamkeit von Darbepoetin alfa in einer Dosierung von 500 µg einmal alle 3 Wochen bei Patienten mit Anämie, die wegen forttgeschrittenem nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom mit multizyklischer Chemotherapie behandelt werden.

 

H8Z-MC-JACW
Vergleichende Studie von LY2181308 in Kombination mit Docetaxel und Dexamethason gegen Docetaxel und Dexamethason bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom, die bereits eine Chemotherapie erhalten haben.

 

MISSION 13266 (BAY 43-9006)
Multi-zentrische, plazebo-kontrollierte Phase III Studie mit Sorafenib (BAY 43-9006) an Patienten mit einem rezidivierten oder refraktären, fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (vorwiegend Nicht-Plattenepithelkarzinom) nach Zweit- oder Drittlinientherapie für fortgeschrittene Krankheitsstadien.

 

Niere

CESAR C-II-006
Prospektive randomisierte Phase II Studie mit Temsirolimus gegenüber Sunitinib zur First-line-Behandlung von metastasiertem oder fortgeschrittenem nicht-klarzelligem Nierenzellkarzinom.

 

RCC Switch - RCC Sequential - 09072008-13772
Eine randomisierte, offene, sequenzielle Studie der Phase III zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Sorafenib gefolgt von Sunitinib im Vergleich zu Sunitinib gefolgt von Sorafenib in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen/ metastasierten Nierenzellkarzinoms.

 

Urothelkarzinom

TKI258
Phase II multi-center, non-randomized, open-label study of TKI258 in previously treated relapsed and refractory patients with either FGFR3 mutated or FGFR3 wild type advanced urothelial carcinoma.

 

Weichteilsarkom

SAHA-I - NCT00918489
Phase II Studie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Vorinostat bei Patienten mit fortgeschrittenen, metastasierten Weichteilsarkomen.

 

Neue Studien in der Hämatologie

 

AML

AC220-002
Eine offene Phase-II-Wirksamkeitsstudie (ACE) zur AC220-Monotherapie an Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und FLT3-ITD-aktivierenden Mutationen.

 

CLAVIS - CP4055-205
Eine Phase-II-Studie zu Elacytarabine (CP-4055) plus Idarubicin als zweitem Therapieblock zur Remissionsinduktion bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie.

 

AMLSG BIO-Register
Registerstudie zum biologischen Erkrankungsprofil und klinischen Verlauf bei der Akuten Mye­loischen Leukämie: Das AMLSG Biology and Outcome (BiO)-Projekt.

 

CLAVELA CP4055-306
Eine randomisierte Studie der Phase III zur Bewertung von Elacytarabin im Vergleich zu einem üblicherweise vom Prüfarzt eingesetzten Medikaments (Therapiewahl des Prüfarztes) bei Patienten mit fortgeschrittener akuter myeloischer Leukämie (AML).

 

CLBH589G2101
A phase Ib, dose-finding study of oral panobinostat (LBH589) in combination with idarubicin and cytarabine induction and high-doses cytarabine-based consolidation therapy in adult patients less than or equal to 65 years old with acute myeloid leukemia (AML).

 

ALL

MT103-206
Offene, multizentrische, exploratorische Phase II Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit, Sicher­heit und Verträglichkeit des bispezifischen T-Zell-Aktivators (BiTE) Blinatumomab bei erwach­senen Patienten mit rezidivierter oder refraktärer B-Vorläufer akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL).

 

NHL

BERT
A phase I/II trial to evaluate the safety, feasibility and efficacy of the additon of Temsirolimus to a regimen of Bendamustine and Rituximab for the treatment of patients with follicular lymphoma or mantle cell lymphoma in first to third relapse.

 

Aplastische Anämie

RATG-AA07
Prospektive Phase II Studie von Kaninchen Antithymozytenglobulin (ATG, hymoglobuline®, Genzyme) mit Ciclosporin für Patienten mit erworbener Aplastischer Anämie und Vergleich mit einer passenden historischen Patientengruppe, die mit Pferde-ATG und Ciclosporin behandelt wurde: eine Studie der Arbeitsgruppe für Schwere Aplastische Anämie der Europäischen Gruppe für Blut- und Stammzelltransplantation (EBMT).

 

Prolymphozytäre Leukämie

T-PLL2 - Uni-Köln-795
Phase-II-Studie der kombinierten Immunochemotherapie mit Fludarabin, Mitoxantron, Cyclophos­phamid und Alemtuzumab (FMC-Alemtuzumab) für Patienten mit vorbehandelter oder nicht vorbehandelter T-Prolymphozyten-Leukämie.

 

 

Alle klinisch onkologische Studien:  www.ccc-ulm.de → Für Mediziner → Klinische Studien

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