Newsletter Ausgabe Oktober 2011

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

mit rund einer Million Euro für die kommenden drei Jahre fördert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung das Forschungskolleg „Stammzellen, Zellalterung und maligne Transformation“ am Universitätsklinikum Ulm. Das Ulmer Forschungskolleg wurde nach einer bundesweiten Ausschreibung unter 55 Mitbewerbern zur Förderung ausgewählt. Bei den Forschungskollegs handelt es sich um fachübergreifende Forschungs- und Ausbildungsprogramme, die grundlegend für den medizinischen Fortschritt sind.

Ausgezeichnet mit dem renommierten Kind-Philipp-Preis wurde in diesem Jahr eine Forschergruppe der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm für die Entwicklung einer Strategie zur Identifizierung von Hochrisikogruppen der akuten lymphatischen Leukämie des Kindesalters.

Das Team des Brustzentrums des Universitätsklinikums Ulm nahm den ersten Ultraschall-Brustscanner für den Großraum Ulm/Alb-Donau in Betrieb. Das Gerät liefert dreidimensionale Aufnahmen, die präzisere Diagnosen ermöglichen und unnötige Eingriffe verhindern helfen.

„Sport und Krebs“ ist kein Widerspruch mehr. In den letzten Jahren hat sich zunehmend gezeigt, dass körperliche Bewegung die Heilungschancen bei bösartigen Tumorerkrankungen erhöhen kann. Auch belastende Nebenwirkungen von Krebstherapien bessern sich nachweislich durch sportliche Betätigung. Um dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, haben das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) und die Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm im Vorfeld des 7. Einstein-Marathons zu einem Informationsabend in das Studio der Sparkasse Neue Mitte Ulm eingeladen. Mit Erfolg - rund 120 Zuhörer aus Ulm und Umgebung waren gekommen, um sich über das Thema „Sport und Krebs“ zu informieren.

 

Noch einen schönen Herbst wünschen Ihnen

 

Prof. Dr. H. Döhner, Sprecher des CCCU

Prof. Dr. P. Möller, Stv. Sprecher des CCCU

Prof. Dr. G. von Wichert, Sekretär des CCCU

Aktuelle Termine

Mi. 09.11.2011, 17.30 – 20.00 Uhr, 39. Onkologisches Kolloquium: Multimodale Therapie beim Rektumkarzinom – wie kann die Behandlung weiter optimiert werden?

Mi. 07.12.2011, 17.30 – 20.00 Uhr, 40. Onkologisches Kolloquium: Interdisziplinäre Therapie von Tumoren der frontalen Schädelbasis

 

Die Veranstaltungen finden im Hörsaal oder Seminarraum 2609/10 der Medizinischen Klinik statt.

 

mehr Infos: www.ccc-ulm.de → Veranstaltungen / Kalender

Else Kröner-Forschungskolleg Ulm

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Mehr Freiraum für Forschung

 

Mit rund einer Million Euro für die kommenden drei Jahre fördert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung das Forschungskolleg „Stammzellen, Zellalterung und maligne Transformation“ am Universitätsklinikum Ulm. Das Ulmer Forschungskolleg wurde nach einer bundesweiten Ausschreibung unter 55 Mitbewerbern ausgewählt. Bei den Forschungskollegs handelt es sich um fachübergreifende Forschungs- und Ausbildungsprogramme, die grundlegend für den medizinischen Fortschritt sind. Sie schaffen für hoch qualifizierte junge Ärztinnen und Ärzte Freiräume für hervorragende Forschung, bieten ein optimales Betreuungsumfeld und fördern gezielt den Aufbau eines eigenen Forschungsprofils bzw. einer eigenen Arbeitsgruppe.

Klinische Fragestellungen in Forschungskonzepte umsetzen

Das an der Medizinischen Fakultät in Ulm geförderte Forschungskolleg beschäftigt sich mit Stammzellen, der Alterungsforschung und der Entartung gesunder Zellen in Tumorzellen (maligne Transformation). Dieser Prozess ist mit Zellalterung verbunden, und es wird vermutet, dass gewebespezifische Stammzellen oder auch „cancer-initiating stem cells“ daran beteiligt sind. „Die Aneignung und Entwicklung mechanistischer Ansätze und Methoden im Bereich maligner Transformation, Stammzellen und Alterungsforschung soll junge Mediziner in die Lage versetzen, klinische Fragestellungen in eigene Forschungskonzepte umzusetzen“, sagt Prof. Dr. rer. nat. Hartmut Geiger, Leiter der Abteilung Experimentelle Dermatologie-Alterungsforschung und stellv. Sprecher des Kollegs. „Diese Ansätze können zu verbesserten diagnostischen Verfahren und auch zu neuartigen viel versprechenden Therapien führen“, so Prof. Dr. med. Stephan Stilgenbauer, Leitender Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin III und Sprecher des Kollegs. An dem Forschungskolleg sind neun Institute und Kliniken des Universitätsklinikums Ulm beteiligt mit den Fachgebieten: Dermatologie und Allergologie, Innere Medizin III (Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie und Infektiologie), Kinder- und Jugendmedizin, experimentelle Tumorforschung, Immunologie, Molekulare Medizin, Pathologie, Physiologische Chemie, sowie Transfusionsmedizin.

 

mehr Infos: www.uni-ulm.de/?id=ekf-ulm und www.ekfs.de

 

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Preis für Ulmer Krebsforscher

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Genmuster der akuten lymphatischen Leukämie identifiziert

 

Ausgezeichnet mit dem um 10.000 Euro dotierten Kind-Philipp-Preis wurde in diesem Jahr eine Forschergruppe der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm für die Entwicklung einer Strategie zur Identifizierung von Hochrisikogruppen der akuten lymphatischen Leukämie des Kindesalters. 

Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern und Jugendlichen. 80 Prozent der Erkrankten können dauerhaft geheilt werden, jedoch bei jedem fünften Patienten kommt es zum Therapieversagen und zu einem Rückfall. Häufig sind diese Rezidive mit einer schlechten Prognose verbunden. Die frühzeitige Identifizierung der Risikogruppe ist mit den heute verfügbaren Methoden nicht zuverlässig möglich.

Den Ulmer Onkologen Dr. Lüder Hinrich Meyer und Dr. Sarah Mirjam Eckhoff aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, ist es gelungen, die Genmuster zu identifizieren, die für die Ausprägung dieses aggressiven Leukämietyps charakteristisch sind. Auf dieser Grundlage haben sie einen Klassifikator entwickelt, der die Hochrisikogruppe unter den Leukämiepatienten eindeutig definiert. Zudem fanden die beiden Krebsforscher anhand der beobachteten Genexpressionsmuster Hinweise auf die Veränderung von physiologischen Abläufen, die für das Wachstum und die Differenzierung in Leukämiezellen verantwortlich sind.

 

mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Presseinformationen

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Neuer Brustscanner in Betrieb

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

Gezieltere Behandlung von Brustkrebs

 

Das Team des Brustzentrums des Universitätsklinikums Ulm stellte jetzt den ersten Ultraschall-Brustscanner für den Großraum Ulm/Alb-Donau vor. Das Gerät liefert dreidimensionale Aufnahmen, die präzisere Diagnosen ermöglichen und unnötige Eingriffe verhindern helfen.

Bei besonders dichtem Brustgewebe oder unklaren Mammographiebefunden kann der Arzt den Ultraschall als weiteres bildgebendes Verfahren nutzen. „Frauen mit dichtem Brustgewebe haben ein fünfmal höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken“, erläutert Professor Rolf Kreienberg, Ärztlicher Direktor der Ulmer Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Gerade diese Frauen profitieren von Ultraschalluntersuchungen, denn damit steigt die Erkennungsrate für nicht-tastbaren invasiven Brustkrebs um 42 Prozent.“ Für eine noch exaktere Ultraschall-Diagnostik steht am Universitätsklinikum Ulm ab sofort ein Automatischer Brustvolumen-Scanner (ABVS) bereit. 

Das Gerät produziert als weltweit erster multifunktionaler Ultraschall-Brust-Scanner automatisch Volumendarstellungen der Brust und stellt Ebenen dar, die mit herkömmlicher Bildgebung bisher nicht erfasst werden konnten. „Die präzisere Bildgebung unterstützt unsere Ärztinnen und Ärzte beim Auffinden und Bewerten von Tumoren“, so der Leitende Oberarzt Prof. Georg Sauer. „Und eine exaktere Diagnose ist die Grundlage für eine passgenaue Therapie.“

Oberarzt Dr. Dominic Varga betont die Vorteile des ABVS in der ärztlichen Praxis: „Dieser Scanner stellt erstmalig die gesamte Brust dreidimensional dar, vergleichbar mit den Schichtbildern bei Kernspinaufnahmen.“ Nur zehn Minuten dauert es, bis der ABVS die dreidimensionalen Aufnahmen gemacht hat. Der ABVS hat darüber hinaus eine höhere Auflösung als herkömmliche Ultraschallgeräte. Durch das standardisierte Aufnahmeverfahren entsteht eine gleichmäßig hohe Bildqualität.

 

mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de → Presseinformationen

 

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Sport und Krebs – ein neues Programm in Ulm

 

Mit Bewegung die Krankheit besser bewältigen

 

„Sport und Krebs“ ist kein Widerspruch. In den letzten Jahren hat sich zunehmend gezeigt, dass körperliche Bewegung die Heilungschancen bei bösartigen Tumorerkrankungen erhöhen kann. Auch belastende Nebenwirkungen von Krebstherapien bessern sich nachweislich durch sportliche Betätigung. Um dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, haben das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) und die Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Ulm im Vorfeld des 7. Einstein-Marathons zu einem Informationsabend eingeladen. Rund 120 Zuhörer aus Ulm und Umgebung waren gekommen, um sich über das Thema „Sport und Krebs“ zu informieren.

Der Informationsabend begann mit einem Vortrag von Dr. Freerk T. Baumann mit dem Titel: „Wieso sind Sport und körperliche Bewegung bei einer Krebserkrankung wichtige Therapiemaßnahmen?“ Dr. Baumann ist Sportwissenschaftler am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule in Köln. Seit den Anfängen seiner wissenschaftlichen Karriere beschäftigt er sich mit dem Thema Körperliche Aktivitäten und ihren Auswirkungen auf Krebspatienten.

 

Bewegung senkt das Rezidiv-Risiko

Hinsichtlich der Senkung des Rezidiv-Risikos legte der Sportwissenschaftler die Ergebnisse von Studien vor, die Hinweise geben, dass körperliche Aktivität das Rückfall-Risiko verringern und möglicherweise die Sterblichkeitsrate senken kann.

Bewegungstherapie während einer Chemotherapie schien lang Zeit unvorstellbar. Doch Dr. Baumann führte vor einigen Jahren Studien mit Leukämie-Patienten während einer Hochdosis-Chemotherapie durch. Durch regelmäßiges Training auf einem Fahrradergometer wurde bei diesen Leukämie-Patienten eine deutliche Senkung der starken Müdigkeit (Fatigue) und damit für die Patienten eine höhere Lebensqualität erreicht.

Gegen Ende seines Vortrags stellte Dr. Baumann das Projekt „"Über den Berg e. V. - Krebspatienten wandern in ihr neues Leben" vor, das er vor einigen Jahren initiiert hat. Begonnen hat alles mit der Entwicklung von neuen Ansätzen in der onkologischen Rehabilitation, einem „Modell zum Einfluss der Krebserkrankung auf Selbstvertrauen und Aktivitätsniveau“. Baumann erläuterte das Modell näher: „Ein Krebspatient kämpft mit verlorenem Selbstvertrauen in den eigenen Körper, hat den Zugang zur realen Belastbarkeit verloren und kein Zutrauen mehr in größere körperliche Anstrengungen.“ Die Folge davon seien Passivität und sozialer Rückzug. Baumanns Gegenrezept: „Mit spezieller Bewegungstherapie die Krankheit besser bewältigen“. 

Den Beweis dafür lieferte der Sportwissenschaftler als er 2007 mit Hilfe von studentischen Hilfskräften ein erstes Versuchsprojekt mit Krebspatienten startete: „Norwegen – 14 Tage Leben und Bewegen im Schnee“. Die Teilnehmerinnen, alle ehemalige Krebspatientinnen, steigerten ihr nachhaltiges Aktivitätsniveau um 20 %. Die Erfolgserlebnisse aus dem ersten Projekt motivierten Dr. Baumann weitere Projekte für Krebspatienten zu organisieren. So initiierte er in den folgenden Jahren eine fünfwöchige Alpenüberquerung von München nach Venedig, eine vierwöchige Radtour von Köln nach Marseille und ermunterte wieder genesene Krebspatienten den Jakobsweg zu erwandern. Alle Sport-Projekte zeigen, so Dr. Baumann, dass Krebspatienten durch Bewegung wieder Zutrauen in ihren Körper finden und sogar wieder zu echten Leistungen fähig sind, auf die sie stolz sein können.

 

Sportangebote für Patienten in Ulm

Anschließend stellte Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm, mit „Sport und Krebs“ ein neues Programm in Ulm vor. Mit Unterstützung des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) richtet die Sportmedizin eine Trainingsgruppe für Krebspatienten mit Einschränkungen der Muskelfunktion und Leistungsfähigkeit ein und bietet eine ambulante onkologische Rehabilitation an.

Besonderer Bedarf besteht bei Patienten mit erheblichen Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und Kachexie, erklärt Prof. Steinacker. Durch Studien ist mittlerweile hinreichend belegt, dass insbesondere schwache Patienten sehr stark von körperlichem Training profitieren können, wenn es individuell gestaltet und der aktuellen Leistungsfähigkeit angepasst wird. „Patienten mit deutlichen Einschränkungen der Muskelfunktion und der körperlichen Leistungsfähigkeit sind jedoch oft verunsichert und nicht in der Lage, an herkömmlichen Therapieangeboten und Sportgruppen teilzunehmen“, erläutert Steinacker. „Sie benötigen ein gezieltes Training, um überhaupt wieder eine Teilnahme am Alltag und sozialen Leben zu erreichen, insbesondere, wenn keine Rehabilitation möglich ist.“ In diesem Zusammenhang wies Prof. Steinacker auch auf die wichtige Rolle von Selbsthilfegruppen und Sportvereinen hin, die seit Jahren mit ihren Angeboten für Krebspatienten einen wertvollen Beitrag in der Nachsorge leisten.

 

mehr Infos: www.uni-ulm.de/sportmedizin

 

 

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„Virtuelles Institut“ der Helmholtz-Gemeinschaft

(Pressebericht Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg)

 

Wie Krebszellen dem Tod entgehen

 

Koordiniert vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Universität Ulm untersuchen Wissenschaftler in einem neuen „Virtuellen Institut“ der Helmholtz-Gemeinschaft, wie Leukämiezellen gegen den programmierten Zelltod und gegen Chemotherapie resistent werden. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich diese Resistenz durchbrechen lässt, um Krebs besser behandeln zu können.

„Für die erfolgreiche Behandlung von Krebs ist das Verständnis der Resistenz gegen Apoptose und gegen Chemotherapie zentral“, sagt Professor Dr. Peter Lichter aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, einer der beiden Sprecher des Virtuellen Instituts.

 

Chronisch Lymphatische Leukämie als Modellsystem

Die beteiligten Wissenschaftler haben die Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL), den häufigsten Blutkrebs bei Erwachsenen, als Modellsystem ausgewählt. „Unsere Kooperationspartner haben sehr viel Erfahrung mit dieser Erkrankung. Außerdem gehen wir davon aus; dass sich die an der CLL gewonnenen Ergebnisse auch auf andere Krebsarten übertragen lassen“, erklärt Privatdozent Dr. Daniel Mertens von der Universität Ulm, der zweite Sprecher des Forschungsverbunds.

In dem neuen Virtuellen Institut erforschen Wissenschaftler zum einen die Signale, die Krebszellen mit den Geweben ihrer Umgebung austauschen. Zum anderen durchsuchen die Forscher das gesamte Erbgut der Leukämiezellen nach Sequenzveränderungen der Gene und nach chemischen Modifikationen einzelner Genbausteine, die die Genaktivität verändern. Mit diesen Forschungsansätzen wollen sie neue Zielmoleküle identifizieren, die für die Apoptoseresistenz charakteristisch und die als Angriffspunkte für verbesserte Medikamente geeignet sind. Gleichzeitig werden die Forscher große Substanzbibliotheken nach Wirkstoffen durchsuchen, die die neu entdeckten Zielmoleküle spezifisch blockieren können.

Neben dem Deutschen Krebsforschungszentrum sind Wissenschaftler aus dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, den Universitäten Duisburg, Essen, Ulm und Würzburg sowie aus England und Dänemark am neuen Virtuellen Institut beteiligt.

Mit dem Förderinstrument der „Virtuellen Institute“ unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft die Vernetzung insbesondere mit Hochschulen, aber auch mit anderen Partnern im Wissenschaftssystem. Das Virtuelle Institut wird über fünf Jahre mit insgesamt 3,65 Millionen Euro gefördert.

 

mehr Infos: www.dkfz.de

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Neue Erkenntnisse bei AML

(Pressebericht Universität Ulm)

 

Gensignatur gibt Hinweise auf Krankheitsverlauf

 

Krankheitsverläufe akuter myeloischer Leukämien (AML) lassen sich offenbar anhand der Gensignatur leukämischer Stammzellen prognostizieren. Das haben jetzt Forscher um Professor Christian Buske, Ärztlicher Direktor des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Universitätsklinikum Ulm, herausgefunden. Untersuchungen, bei denen Mäusen menschliche Leukämiezellen eingesetzt wurden, hatten gezeigt, dass akute myeloische Leukämien nach zellulären Hierarchien organisiert sind. Dabei ist nur ein kleiner Teil der Leukämiezellen für das Fortschreiten der Krebserkrankung verantwortlich - so genannte leukämische Stammzellen (Krebsstammzellmodell). In ihrem Beitrag „Stem Cell Gene Expression Programs Influence Clinical Outcome in Human Leukemia”, der jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Medicine“ erschienen ist, weist ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Buske und Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie nordamerikanischer und japanischer Forschungseinrichtungen erstmals nach, dass die Gensignatur menschlicher Leukämiestammzellen die Prognose von Patienten mit AML erheblich beeinflussen kann.

Bei ihren Untersuchungen sind die Wissenschaftler in drei Schritten vorgegangen: Zunächst haben sie Proben von Leukämiepatienten in spezielle Mäuse transplantiert und Zellen isoliert, die für das Wachstum der menschlichen Leukämiezellen in der Maus verantwortlich waren. In einem weiteren Schritt konnten die Forscher globale Genexpressionsprofile dieser funktionell identifizierten leukämischen Stammzellen erstellen und mit dem Genexpressionsprofil gesunder Blutstammzellen vergleichen. Mit Hilfe bioinformatischer Verfahren ist letztlich eine Gensignatur leukämischer Stammzellen erarbeitet worden. Der Nachweis dieser Signatur beim Patienten hängt in hohem Maße mit der individuellen Prognose zusammen. Somit haben die Forscher die klinische Relevanz des zuvor in Mäusen nachgewiesenen Krebsstammzellmodells bei AML-Patienten belegt.

Die Identifikation der Gensignatur und zugrunde liegender molekularer Mechanismen könnte ein Meilenstein auf dem Weg zur individuellen Krebstherapie sein. „In einem nächsten Schritt werden wir in laufenden Studien die Bedeutung der Gensignatur leukämischer Stammzellen bei Ulmer AML-Patienten überprüfen“, erläutert Christian Buske. In experimentellen Tumormodellen wollen die Wissenschaftler zudem untersuchen, welche Rolle in der Signatur identifizierte Leukämiegene für Krankheitsentstehung und –verlauf spielen.

 

Literatur:

Kolja Eppert, KatsutoTakenaka, Eric R. Lechman, Levi Waldron, Björn Nilsson, Peter van Galen, Klaus H. Metzeler, Armando Poeppl, Vicki Ling, Joseph Beyene, Angelo J. Canty, Jayne S. Danska, Stefan K. Bohlander, Christian Buske, Mark D. Minden, Todd R. Golub, Igor Jurisica, Benjamin L. Ebert & John E. Dick: Stem cell gene expression programs influence clinical outcome in human leukemia. Nature Medicine. Vol. 17. Issue 9. DOI 10.1038/nm. 2415.

 

mehr Infos: www.uniklinik-ulm.de/struktur/zentren/cccu/home/forschung/institut-fuer-experimentelle-tumorforschung

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Master Online Advanced Oncology ausgezeichnet

(Pressebericht Universität Ulm)

 

Didaktisch und technisch auf dem neuesten Stand

 

Eine ausgereifte Lernplattform, Online-Videovorlesungen sowie Summer Schools an der Uni Ulm - der weltweit einzigartige Fernstudiengang Master Online Advanced Oncology kombiniert verschiedenste Lernressourcen. Jetzt ist das viersemestrige Programm bei den „International E-Learning Awards“ im slowakischen Piešt ausgezeichnet worden. Im Bereich „Blended Learning – Academic Division“ hat sich der Ulmer Studiengang gegen weitere wissenschaftlich fundierte Programme durchgesetzt, die ebenfalls auf modernen E-Learning-Modulen basieren.

Der Preis wurde von der „International E-Learning Association“ verliehen.

Der postgraduale Studiengang Master Online Advanced Oncology, der seit 2010 an der Uni Ulm angeboten wird, ermöglicht Onkologen und in der onkologischen Forschung tätigen Wissenschaftlern eine zeitlich sowie örtlich flexible Weiterbildung. Dabei basiert das Curriculum auf den Richtlinien der European Society of Medical Oncology (ESMO) und der American Society of Clinical Oncology (ASCO). Die Studenten profitieren unter anderem von der hämatologischen und onkologischen Kompetenz des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU), der Medizinischen Fakultät und internationaler Partnern.

 

mehr Infos: www.uni-ulm.de/med/masteroncology

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Weiterbildung Pflege in der Onkologie

(Pressebericht Universitätsklinikum Ulm)

 

So viele Absolventen wie nie zuvor machen den Abschluss

 

18 Absolventinnen und Absolventen nahmen ihre Abschlusszeugnisse zur berufsbegleitenden Weiterbildungsmaßnahme „Pflege in der Onkologie“ aus den Händen von Anna Maria Eisenschink, Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Ulm, entgegen. Rosemarie Rau, Lehrerin für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm und Leiterin der Weiterbildung betonte, dass rund die Hälfte der Lehrgangsteilnehmer/innen aus anderen Häusern bzw. aus niedergelassenen Praxen den Weg nach Ulm gefunden hat. „Das spricht für die traditionell hohe Qualität unserer Weiterbildungsmaßnahme.“ Die hohe Teilnehmerzahl spiegelt aber auch die Tendenz in der Deutschen Krebsgesellschaft wider mit weitergebildeten Pflegekräften in onkologischen Zentren die pflegerische Betreuung stärker in die Zertifizierungskriterien einzubeziehen. Der nächste Lehrgang 2011/2013 startet am 01.12.2011.

 

mehr Infos : www.uniklinik-ulm.de/service/ueber-das-klinikum/zentrale-einrichtungen/pflegedienst/home/weiterbildungen/onkologie

 

 

 

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Netzwerk Neuroendokrine Tumoren

 

 

Regionalgruppe Schwaben gegründet

 

Zur Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Schwaben am Katharinenhospital in Stuttgart kamen insgesamt 45 Patienten und Angehörige. Katharina Mellar, 1.Vorsitzende des Netzwerks Neuroendokrine Tumoren (NeT) e.V., freute sich, dass das Projekt „Regionalgruppe Schwaben" nun realisiert werden konnte und die übereinstimmende Unterstützung der großen Kliniken in Schwaben findet, insbesondere des Katharinenhospitals Stuttgart aber auch der Universitätskliniken Tübingen und Ulm.

Steffi Ammann und Marion Schneider werden künftig im Tandem die Regionalgruppe Schwaben leiten. Die ärztliche Betreuung der neuen Regionalgruppe übernimmt Dr. med. Stefan Hiller, Leitender Arzt der Abteilung Integrative Onkologie an der Filderklinik in Filderstadt bei Stuttgart.

 

mehr Infos: www.netzwerk-net.de

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Neue onkologische Therapiestudien

GIT

 

Metha-Studie (solide Tumore / GIT)

Pilotstudie zur Korrelation von chemotherapie-assoziierten Nebenwirkungen mit funktioneller Leberreserve.

 

Hämatologie

 

ALL

 

Ambiguard-Studie

A Phase 3, Double-Blind, Multicenter, Randomized, Placebo-Controlled Study to assess the Efficacy, Safety and Tolerability of Prophylactic Liposomal Amphotericin B (AmBisome) for the Prevention of Invasive Fungal Infections (IFIs) in Subjects Receiving Remission-Induction Chemotherapy for Acute Lymphoblastic Leukemia (ALL).

 

AML

 

CUP INC424

Teilnahme an einem Compassionate Use Program mit INC424 bei Patienten mit Primärer Myelofibrose (PMF) oder Post Polysythemia vera Myelofibrose (PPV MF) oder Post Essentielle thrombozythemie Myelofibrose (PET-MF).

 

AML Profiler

Präzisionsstudie eines neuen diagnostischen Tests für die akute myeloische Leukämie; der AML Profiler.

 

CLL

 

CLL2P - RV-CLL-GCLLSG-0416

Multizentrische Phase I/II Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit einer Kombinationstherapie aus Bendamustin, Rituximab und Lenalidomid (BRL) bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer chronisch lymphatischer Leukämie (CLL).

 

Chronisch myeloproliferative Krankheit

 

MPN Hauttox

Retrospektive Erfassung von Hautveränderungen, die durch eine zytoreduktive Behandlung mit Hydroxyurea, Anagrelide oder Interferon alpha bei Patienten mit chronischen myeloproliferativen Neoplasien verursacht wurden.

 

CML

 

CAMN107A2128

Eine open-Label-Studie in zwei Abschnitten mit fester Sequenz zur Beurteilung der Auswirkungen mehrfacher Gaben von Nilotinib auf die Pharmakokinetik von Midazolam bei CML-Patienten, die resistent und/oder intolerant auf mindestens eine vorherige Behandlung mit einem BCR-ABL-Tyrosinkinase-Inhibitor reagiert haben.

 

CMV

 

UL-CMV-1

Phase I Studie: Präventive und therapeutische Peptid-Vakzinierung gegen Zytomegalie-Virus (CMV) bei Patienten nach allogener Knochenmark- oder peripherer Stammzelltransplantation.

 

Multiples Myelom

 

NIMBUS - CC-4047-MM-003

Eine offene, randomisierte multizentrische Phase 3 Studie zum Vergleich der Wirksamkeit und Sicherheit von Pomalidomid in Kombination mit niedrig dosiertem Dexamethason gegen hoch dosiertes Dexamethason bei Patienten mit relabiertem oder refraktärem Multiplen Myelom.

 

NIMBUS Substudie - CC-4047-MM-003/C

Offene, einarmige, multizentrische Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von Pomalidomid (CC-4047) als Monotherapie bei Patienten mit rezidivierten oder refraktären multiplen Myelom: Eine Begleitstudie zur Studie CC-4047-MM-003.

 

Non-Hodgkin-Lymphom

 

ORCHARRD - OMB 110928

Eine offene, randomisierte (1:1), zur Zulassung vorgesehene Phase-III-Studie im Parallelgruppenvergleich von Ofatumumab versus Rituximab, jeweils in Kombination mit einer Salvage-Chemotherapie.

 

PCYC-1104-CA

Multicenter, phase 2 study of Bruton’s tyrosine kinase (Btk) inhibitor, PCI-32765, in relapsed or refractory mantle cell lymphoma.

 

Kolon

 

VOLFI - AIO KRK 0109

Offene, 2:1 randomisierte Phase II-Studie zu Panitumumab plus FOLFOXIRI oder alleinigem FOLFOXIRI als Erstlinientherapie bei Patienten mit nicht resektablem, metastatsiertem, kolorektalem Karzinom vom K-RAS-Wildtyp (VOLFI).

 

Kolon/Rektum

 

POSEIDON - EMR 62242-004

Eine offene, randomisierte, kontrollierte, multizentrische Phase I/II Studie zur Untersuchung von zwei EMD 525797 Dosierungen in Kombination mit Cetuximab und Irinotecan im Vergleich zu Cetuximab und Irinotecan allein als Zweitlinientherapie für Patienten mit metastasierenden K-RAS-Wildtyp-Kolorektalkarzinomen.

 

Kopf/Hals

 

CREAM-1-Studie

Evaluation des Effektes von topisch appliziertem R1 und R2 zur Prophylaxe der akuten Radiodermatitis bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, die eine platinbasierte Radiochemotherapie erhalten.

 

Lunge

 

AVAILABLE - ML21217

Avastin beim Lungenkarzinom.

 

CHAMP - GMIHO-006/2008

Offene, randomisierte, multizentrische Phase II-Studie zu Panitumumab plus Pemetrexed/Cisplatin (PemCisP) versus PemCis in der Erstlinientherapie von Patienten mit nichtkleinzelligem Bronchialkarzihnom (außer Plattenepithelkarzinom) im Stadium IIIB/IV unter besonderer Berücksichtigung des KRAS-Status.

 

I5A-MC-JAEM

Eine offene, mulitzentrische, randomisierte Phase-II-Studie zur Evaluierung der Sicherheit und Wirksamkeit von Cisplatin und Pemetrexed mit oder ohne Citutumumab als Erstlinientherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom ohne Plattenepithelhistologie.

 

Magen/Ösophagus

 

GM-IMAB-001-02

Internationale, multizentrische, offene Phase-II-Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit mehrfacher Dosen von IMAB 362 bei Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens oder des distalen Ösophagus.

 

Hermes ML22834

Einsatz von Herceptin beim HER2-positiven Karzinom des Magens oder des ösophagastralen Übergans im klinischen Alltag.

 

Niere

 

IMA901-301 (Nierenzell-CA)

IMA901-Therapie bei Patienten, die Sunitinib zur Behandlung eines fortgeschrittenen/metastasierten Nierenzellkarzinoms erhalten.

 

Ovar

 

TRIAS 2009

Randomisierte doppelt-verblindete, Placebo-kontrollierte multizentrische Phase II-Studie zur Erfassung der Wirksamkeit und Sicherheit von Sorafenib kombiniert mit der Standardtherapie mit Topotecan bei Patientinnen mit Platin-resistentem rezidiviertem Ovarial-Karzinom.

 

Pankreas

 

EVIDENT- CRAD001K24133

Eine offene, multizentrische Expanded-Access-Studie mit Everolimus bei Patienten mit fortgeschrittenen neuroendokrinen Tumoren (Pankreastumore).

 

 

Alle klinisch onkologische Studien:  www.ccc-ulm.de → Für Mediziner → Klinische Studien

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Neue Forschungsergebnisse/Ausgewählte Publikationen

Klinik für Frauenheilkunde- und Geburtshilfe

 

Brucker SY, Wallwiener M, Kreienberg R, Jonat W, Beckmann MW, Bamberg M, Wallwiener D, Souchon R. Optimizing the quality of breast cancer care at certified german breast centers: a benchmarking analysis for 2003-2009 with a particular focus on the interdisciplinary specialty of radiation oncology.Strahlenther Onkol. 2011 Feb;187(2):89-99.

 

Mehta M, Kreienberg PB, Roddy SP, Paty PS, Taggert JB, Sternbach Y, Hnath J, Ozsvath KJ, Chang BB, Shah DM, Darling RC 3rd. Ruptured abdominal aortic aneurysm: endovascular program development and results.Semin Vasc Surg. 2010 Dec;23(4):206-14.

 

Reliever AC, Wolters R, Kurzeder C, Wöckel A, Novopashenny I, Possinger K, Wischnewsky MB, Kreienberg R. High estrogen receptor expression in early breast cancer: chemotherapy needed to improve RFS? Breast Cancer Res Treat. 2011 Jul;128(1):273-81.

 

Sauer G, Schneiderhan-Marra N, Muche R, Koretz K, Kazmaier C, Kreienberg R, Joos T, Deissler H. Molecular indicators of non-sentinel node status in breast cancer determined in preoperative biopsies by multiplexed sandwich immunoassays.J Cancer Res Clin Oncol. 2011 Aug;137(8):1175-84.

 

Schwentner L, Kurzeder C, Kreienberg R, Wöckel A. Focus on haematogenous dissemination of the malignant cystosarcoma phylloides: institutional experience.

Arch Gynecol Obstet. 2011 Mar;283(3):591-6.

 

Schwentner L, Schmitt W, Bartusek G, Kreienberg R, Herr D.Cervical hydatidiform mole pregnancy after missed abortion presenting with severe vaginal bleeding: case report and review of the literature.Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2011 May;156(1):9-11.

 

Untch M, Fasching PA, Konecny GE, Hasmüller S, Lebeau A, Kreienberg R, Camara O, Müller V, du Bois A, Kühn T, Stickeler E, Harbeck N, Höss C, Kahlert S, Beck T, Fett W, Mehta KM, von Minckwitz G, Loibl S.Pathologic complete response after neoadjuvant chemotherapy plus trastuzumab predicts favorable survival in human epidermal growth factor receptor 2-overexpressing breast cancer: results from the TECHNO trial of the AGO and GBG study groups.J Clin Oncol. 2011 Sep 1;29(25):3351-7.

 

Untch M, Fasching PA, Konecny GE, von Koch F, Conrad U, Fett W, Kurzeder C, Lück HJ, Stickeler E, Urbaczyk H, Liedtke B, Salat C, Harbeck N, Müller V, Schmidt M, Hasmüller S, Lenhard M, Schuster T, Nekljudova V, Lebeau A, Loibl S, von Minckwitz G; Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie PREPARE investigators.PREPARE trial: a randomized phase III trial comparing preoperative, dose-dense, dose-intensified chemotherapy with epirubicin, paclitaxel and CMF versus a standard-dosed epirubicin/cyclophosphamide followed by paclitaxel ± darbepoetin alfa in primary breast cancer--results at the time of surgery. Ann Oncol. 2011 Sep;22(9):1988-98.

 

Wolters R, Wöckel A, Wischnewsky M, Kreienberg R. Effects of guideline-compliant therapy on the survival of primary breast cancer patients with: results of a retrospective cohort study. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2011;105(6):468-75.

 

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

 

Pickhard AC, Margraf J, Knopf A, Stark T, Piontek G, Beck C, Boulesteix AL, Scherer EQ, Pigorsch S, Schlegel J, Arnold W, Reiter R. Inhibition of Radiation Induced Migration of Human Head and Neck Squamous Cell Carcinoma Cells by Blocking of EGF Receptor Pathways. BMC Cancer, 2011 Sep 6;11(1):388.

 

Klinik für Innere Medizin III

 

Bhattacharya N, Diener S, Idler IS, Rauen J, Häbe S, Busch H, Habermann A, Zenz T, Döhner H, Stilgenbauer S, Mertens D. Nurse-like cells show deregulated expression of genes involved in immunocompetence. Br J Haematol. 2011 Aug;154(3):349-56.

 

Camargo FD, Palmqvist L, Buske C, Humphries RK. Comprehensive analysis of mammalian miRNA* species and their role in myeloid cells. Blood. 2011 Sep 22;118(12):3350-8.

 

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Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

 

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Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie/Psychotherapie

 

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Klinik für Nuklearmedizin

 

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Krüger S, Mottaghy FM, Buck AK, Maschke S, Kley H, Frechen D, Wibmer T, Reske SN, Pauls S. Brain metastasis in lung cancer. Comparison of cerebral MRI and 18F-FDG-PET/CT for diagnosis in the initial staging. Nuklearmedizin 2011; 50:101-106.

 

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Morgenroth A, Urusova EA, Dinger C, Al-Momani E, Kull T, Glatting G, Frauendorf H, Jahn O, Mottaghy FM, Reske SN, Zlatopolskiy BD. New Molecular Markers for Prostate Tumor Imaging: A Study on 2-Methylene Substituted Fatty Acids as New AMACR Inhibitors. Chemistry 2011; 17:10144-10150.

 

Musholt TJ, Clerici T, Dralle H, Frilling A, Goretzki PE, Hermann MM, Kussmann J, Lorenz K, Nies C, Schabram J, Schabram P, Scheuba C, Simon D, Steinmuller T, Trupka AW, Wahl RA, Zielke A, Bockisch A, Karges W, Luster M, Schmid KW. German Association of Endocrine Surgeons practice guidelines for the surgical treatment of benign thyroid disease. Langenbecks Arch Surg 2011; 396:639-649.

 

Schulz AS, Glatting G, Hoenig M, Schütz C, Gatz SA, Grewendorf S, Sparber-Sauer M, Muche R, Kropshofer G, Suttorp M, Bunjes D, Debatin K-M, Reske SN, Friedrich W. Radioimmunotherapy based Conditioning for Hematopoietic Cell Transplantation in Children with Malignant and Non-Malignant Diseases. Blood 2011; 117:4642-4650.

 

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