Experten

Diese klinisch-onkologischen Experten können Sie am Universitätsklinikum Ulm kennenlernen.

Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
gynäkologischer Experte

Ärztlicher Direktor folgender Abteilung
Frauenheilkunde

Dr. med. Stephanie Gossmann
gynäkologische Expertin

Mitarbeiter folgender Abteilung
Frauenheilkunde

Dr. med. Regine Mayer-Steinacker
internistische Expertin

Mitarbeiter folgender Abteilung
CCCU und Innere Medizin III (Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie und Infektiologie)

Dr. med. Andreas Viardot
internistischer Experte

Mitarbeiter folgender Abteilung
Innere Medizin III (Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie und Infektiologie)

Prof. Dr. med. Thomas Wiegel
radioonkologische Experte

Ärztlicher Direktor folgender Abteilung
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

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Beschreibung der Erkrankung

Bösartige Tumoren der Gebärmutter werden unterteilt in Tumoren des Gebärmutterhalses und des Gebärmutterkörpers. Die beiden Tumorarten gehen jeweils von einem anderen Gewebe aus und unterscheiden sich hinsichtlich Früherkennung, Krankheitszeichen, Vorsorge, Diagnose und Behandlung.

Der Gebärmutterhals nimmt etwa das untere Drittel der Gebärmutter ein und ragt als Gebärmuttermund (Portio vaginalis) in den oberen Teil der Scheide hinein. Der Gebärmutterhals besteht aus Bindegewebe und Muskulatur und weist in Längsrichtung einen Hohlgang auf, den Gebärmutterhalskanal (Cervikalkanal). Dieser ist von einer Schleimhaut ausgekleidet, deren Drüsen einen zähen Schleim bilden. Der Schleim hat die Aufgabe, die Gebärmutterhöhle nach außen zu verschließen und somit vor Keimen aus der Scheide zu schützen. Nur während der fruchtbaren Tage und bei der Menstruation verdünnt sich der Schleim, und der Kanal öffnet sich um wenige Millimeter. Während einer Schwangerschaft schließt der geschlossene Gebärmutterhals die Fruchthöhle nach unten ab. Die Schleimhaut, die den Gebärmutterhals im Bereich des Muttermundes auskleidet, ist flacher als die Schleimhaut im Innern der Gebärmutter. Sie ähnelt dort normaler Schleimhaut, wie sie z.B. in der Mundhöhle vorkommt (Plattenepithel). Bösartige Tumoren des Gebärmutterhalses entstehen i.d.R. aus dem Gewebe im Bereich des äußeren Muttermundes, wo der Gebärmutterhals in die Scheide mündet.

Man unterscheidet dabei Tumoren die vom Plattenepithel ausgehen von solchen die von Schleimzellen des Muttermundes ausgehen (Adenokarzinome).

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Häufigkeit und Erkrankungsalter, Lokalisation

Pro Jahr erkranken nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts in Deutschland rund 6.200 Frauen neu an Gebärmutterhalskrebs. Mit einem Anteil von etwa drei Prozent ist diese Krebsart derzeit die zehnthäufigste bösartige Erkrankung bei Frauen. Aufgrund des in Deutschland angebotenen Vorsorgeprogrammes ist die Häufigkeit in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten rückläufig. Aufgrund der Möglichkeit der Früherkennung von behandelbaren Vorstufen ist der Krebs des Gebärmutterhalses in Deutschland seltener als der Eierstockkrebs oder Krebs des Gebärmutterkörpers. Weltweit handelt es sich jedoch um den zweithäufigsten bösartigen Tumor. Im Gegensatz zu den anderen Krebsarten der weiblichen Genitalorgane betrifft der Krebs des Gebärmutterhalses häufiger auch jüngere Frauen.

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Ursachen und Risikofaktoren

Der Gebärmutterhalskrebs wird durch eine vorausgegangene Infektion mit sogenannten Papillomviren (HPV) verursacht. Eine Infektion mit krebsauslösenden Viren ist in der Bevölkerung sehr häufig, aber nur sehr wenige infizierte Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Krebserkrankung. Mittlerweile besteht die Möglichkeit vorbeugend eine Impfung durchzuführen und mit hoher Wirksamkeit damit die Entstehung der Krebserkrankung zu verhindern.

Die Entartung des Gewebes ist ein Prozess, der meistens viele Jahre in Anspruch nimmt und über mehrere Krebsvorstufen verläuft. Da der äußere Muttermund für eine Untersuchung gut zugänglich ist, können Zellveränderungen im Rahmen von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Der Gebärmutterhalskrebs gehört dementsprechend zu den wenigen Krebserkrankungen für welche ein wirksames Früherkennungsprogramm besteht.

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Beschwerden

Im Frühstadium des Gebärmutterhalskrebses treten oft keinerlei Symptome auf. Umso wichtiger ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung in der auffällige Zellen einen Hinweis auf eine bestehende Krebsvorstufe (sogenannte CIN) oder einen bereits bestehenden Krebs anzeigen können.. Bei weiter fortgeschrittenen Erkrankungen kann es zu Zwischenblutungen kommen oder zum typischen fleischwasserfarbenen Ausfluss und zu Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr.

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Untersuchungen

Besteht Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, leitet der Arzt die notwendigen Untersuchungen ein. Mit ihrer Hilfe kann er klären, ob es sich wirklich um einen Tumor handelt und wenn ja, welche Tumorart vorliegt und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.

Wichtige Untersuchungsschritte zum Nachweis eines Gebärmutterhalskrebses können sein:

  • die körperliche Untersuchung (Tastuntersuchung)
  • der Zellabstrich (Pap-Test)
  • die lupenoptische Betrachtung des Gebärmuttermundes und der Scheide (Kolposkopie)
  • die Gewebeentnahme von Gebärmuttermund und Gebärmutterhals (Biopsie)
  • die kegelförmige Ausschneidung des Gebärmutterhalses (Konisation)

Entscheidend zur Sicherung der Diagnose ist die feingewebliche, mikroskopische Untersuchung von verdächtigem Gewebe.

Wird tatsächlich ein Karzinom des Gebärmutterhalses festgestellt, so müssen weitere Untersuchungen folgen. Sie sollen vor allem zeigen, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat, ob Lymphknoten befallen sind oder sich sogar Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperregionen gebildet haben. Mögliche Untersuchungsmethoden sind:

  • die Tastuntersuchung
  • die Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
  • Röntgenuntersuchungen
  • die Blasenspiegelung (Zytoskopie) und die Darmspiegelung (Rektoskopie)
  • die Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut (Kürettage)
  • die Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT)
  • Laboruntersuchungen

Erst wenn alle notwendigen Untersuchungen abgeschlossen sind, kann der Arzt mit Ihnen gemeinsam entscheiden, welche Behandlungsmaßnahmen für Sie am besten geeignet sind.

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Untersuchungsverfahren und ihre Bedeutung vor:

 

Körperliche Untersuchung (Tastuntersuchung)

Wesentlich für die weitere Therapieplanung ist die gynäkologische Untersuchung. Über die Bauchdecke tastet er dabei den Gebärmutterkörper, über die Scheide den Gebärmutterhals bzw. den Gebärmutterhalteapparat auf mögliche Veränderungen ab (bimanuelle Palpation). Der Arzt kann dadurch schon wichtige Hinweise über die Ausdehnung der Erkrankung gewinnen.

 

Zellabstrich (Pap-Test)

Mit Hilfe eines Zellabstriches von Muttermund und Gebärmutterhals können Krebszellen oder Vorstufen von Krebszellen frühzeitig erkannt werden.

Mit einem speziellen Instrument, dem so genannten Spekulum, entfaltet der Arzt zunächst die Scheide. Auf diese Weise lässt sich der äußere Muttermund mit Hilfe eines kleinen Spiegels direkt einsehen. Anschließend entnimmt der Arzt mit einem Wattestäbchen oder einem Spatel Zellmaterial von Muttermund und Gebärmutterhalskanal (Abstrich). Dieser Vorgang ist völlig schmerzlos.

Die gewonnenen Zellen werden auf eine kleine Glasplatte (Objektträger) aufgetragen und in einem Speziallabor unter dem Mikroskop auf Veränderungen untersucht. Treten Abweichungen vom normalen Zellbild auf, so wird Ihr Arzt - je nach Befund - weitere Untersuchungen veranlassen.

Die Bezeichnung "Pap-Test" geht auf den Arzt und Anatomen G.N. Papanicolaou (1883-1962) zurück, der diese spezielle Methode zur Beurteilung von Zellen in den USA entwickelte.

Der Pap-Test ist ein wichtiger Bestandteil der jährlich empfohlenen Krebsfrüherkennungsuntersuchung. Nutzen Sie dieses Angebot regelmäßig! Durch diese Untersuchung kann die Entstehung eines Gebärmutterhalskrebses frühzeitig erkannt oder sogar verhindert werden.

 

Lupenoptische Betrachtung des Gebärmuttermundes und der Scheide (Kolposkopie)

Mit Hilfe eines Vergrößerungsglases (Kolposkop) kann der Arzt die Oberfläche von Muttermund und Scheide mit zehn- bis vierzigfacher Vergrößerung betrachten. Wie bei der Abstrichuntersuchung entfaltet der Arzt zunächst die Scheide mit Hilfe eines Spekulums. Um die Schleimhaut von Gebärmutterhals und Scheide genau begutachten zu können, werden die Bilder auf einen Monitor übertragen. Durch die Lupenoptik kann der Arzt auch sehr kleine Veränderungen erkennen und diese als gut- oder bösartig einstufen.

Die Zelluntersuchung (Zytologie) und die lupenoptische Betrachtung (Kolposkopie) des Gebärmutterhalses ermöglichen in über 90 Prozent aller Fälle eine korrekte Identifizierung von Veränderungen.

 

Gewebeentnahme von Gebärmuttermund bzw. Gebärmutterhals (Biopsie)

Besteht aufgrund der Ergebnisse des Zellabstriches der Verdacht auf Krebs oder zeigen sich bei der Kolposkopie verdächtige Bereiche, so kann eine Gewebeentnahme (Biopsie) aus diesem Bereich die Diagnose sichern. Mit einer Zange wird dazu ein kleines Gewebestück vom Gebärmutterhals entnommen. Die Gewebeprobe wird anschließend unter dem Mikroskop begutachtet (histologische Untersuchung).

Zeigt die feingewebliche Untersuchung, dass die verdächtigen Bereiche im Gesunden entfernt werden konnten, so stellt die Gewebeentnahme auch die einzige erforderliche Therapie dar (s. im Kapitel "Behandlung").

 

Kegelförmige Ausschneidung des Gebärmutterhalses (Konisation)

Besteht der Verdacht auf Krebs und ist eine eindeutige Diagnose durch eine Biopsie nicht möglich, so muss der Arzt eine so genannte Konisation vornehmen, um die Diagnose zu sichern. Darunter versteht man das Herausschneiden eines kegelförmigen Gewebestückes aus Muttermund und Gebärmutterhals mit dem Skalpell oder mit dem Laserstrahl. Das Gewebe wird anschließend im Labor unter dem Mikroskop begutachtet.

Mit der Konisation erfolgt immer auch eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut (Kürettage), um eine weitere Ausdehnung der bösartigen Veränderungen auf den Innenraum der Gebärmutter auszuschließen.

Zeigt die mikroskopische Untersuchung des Gewebes, dass eine Krebsvorstufe ("Carcinoma in situ") oder ein Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium vorliegt, so ist die Behandlung mit der Kegelausschneidung oft ausreichend.

Wenn sich jedoch herausstellt, dass der Krebs bereits in tiefere Gewebeschichten vorgedrungen ist, so muss Ihr Arzt unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Umstände (zum Beispiel Alter, sonstige Allgemeinerkrankungen) eine weitergehende Behandlung einleiten.

 

Ultraschalluntersuchungen (Sonographie)

Die Ultraschalluntersuchung des Bauches (Abdominalsonographie) vermittelt einen Einblick in die inneren Organe wie Leber, Nieren, Milz und Darm. Der Arzt kann mit dieser Untersuchung feststellen, ob der Tumor sich bereits auf eines dieser Organe und auf Lymphknoten in der Umgebung ausgebreitet hat (Metastasenbildung).

Die Ultraschalluntersuchung der inneren Geschlechtsorgane erfolgt mit Hilfe einer speziellen Ultraschallsonde, die in die Scheide eingeführt wird (transvaginale Sonographie). Der Arzt kann mit dieser Methode feststellen, ob eine tumoröse Vergrößerung der Gebärmutterkörper vorliegt und ob Tumoren im Bereich der Eileiter und Eierstöcke vorhanden sind.

Die Ultraschalluntersuchung ist schmerzfrei. Sie kann beliebig oft wiederholt werden, da sie den Patienten keiner schädlichen Strahlenbelastung aussetzt.

 

Röntgenaufnahmen

Röntgenaufnahmen des Brustkorbes dienen der Suche nach Lungenmetastasen und der Beurteilung von Herz und Lunge im Hinblick auf eine Operation.

Eine Röntgenuntersuchung der Nieren und ableitenden Harnwege mit Hilfe eines Kontrastmittels dient dazu, bestehende Harnabflussstörungen zu erkennen. Auch im Hinblick auf eine bevorstehende größere Operation mit Entfernung von Gebärmutter und eventuell Eierstöcken kann eine Kontrastmitteldarstellung der Harnleiter erforderlich sein. Bei der Beurteilung des Röntgenbildes wird darauf geachtet, wie die Harnleiter in Beziehung zu den zu operierenden Organen liegen und ob der Tumor durch Druck auf einen Harnleiter zu einer Harnabflussstörung führt.

 

Die Blasenspiegelung (Zytoskopie) und die Darmspiegelung (Rektoskopie)

Diese Untersuchungen sind in fortgeschrittenen Krankheitsstadien notwendig, wenn der Verdacht besteht, dass der Tumor bereits die Harnblase oder den Enddarm (Mastdarm) infiltriert hat. Dabei wird eine Sonde über die Harnröhre in die Blase bzw. über das After in den Mastdarm vorgeschoben. Der Arzt kann dadurch die Blasen- bzw. Darminnenwand betrachten und aus verdächtigen Bereichen Gewebeproben entnehmen. Die Gewebeproben werden anschließend unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht.

 

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut (Kürettage)

Besteht - in weit fortgeschrittenen Krankheitsstadien - der Verdacht, dass sich der Tumor bereits auf den Innenraum der Gebärmutter ausgedehnt hat, so ist die feingewebliche, mikroskopische Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut die sicherste Methode, um diesen Verdacht zu prüfen. Zur Gewinnung von Gewebeproben wird die Gebärmutterschleimhaut von der Scheide her vorsichtig ausgeschabt. Dabei werden Schleimhautanteile von Gebärmutterhals und Gebärmutterkörper getrennt gewonnen (fraktionierte Kürettage) und untersucht. Die Schleimhaut baut sich anschließend unter der zuvor beschriebenen Hormonwirkung wieder auf. Da der Eingriff eine Narkose erfordert, ist meistens ein kurzer stationärer Krankenhausaufenthalt notwendig.

Die Gewebeentnahme kann mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) kombiniert werden. Dadurch ist es möglich, vor der Ausschabung gezielt Proben aus verdächtigen Bezirken zu entnehmen.

Bei der Spiegelung der Gebärmutter wird eine Sonde, die unter anderem mit einer kleinen Kamera und einer Lichtquelle ausgestattet ist, durch die Scheide in die Gebärmutterhöhle vorgeschoben. Um eine bessere Sicht auf die Schleimhaut zu erhalten, kann über das Hysteroskop Kohlendioxid in die Gebärmutter geblasen werden.

 

Laboruntersuchungen

Blutuntersuchungen geben Auskunft über den Allgemeinzustand der Patientin sowie über die Funktionen einzelner Organe, wie Nieren und Leber. Die Untersuchungsergebnisse sind im Hinblick auf eine bevorstehende Behandlung von Bedeutung.

Außerdem werden die so genannten Tumormarker bestimmt. Es handelt sich dabei um Substanzen, die verstärkt von Tumorzellen gebildet werden. Auch Gebärmutterhalskarzinome produzieren gelegentlich einen Tumormarker, der im Blut nachgewiesen werden kann. Er heißt SCC (Squamous Cell Carcinoma Antigen). Tumormarker sind jedoch nicht bei allen Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs vorhanden und können auch bei Gesunden vorkommen. Für die Diagnosestellung sind sie deshalb eher von untergeordneter Bedeutung. In der Nachsorge werden Tumormarker gelegentlich zur Kontrolle des Krankheitsverlaufs herangezogen.

 

Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT)

Diese beiden Verfahren werden vor allem in fortgeschrittenen Krankheitsstadien eingesetzt, um die Ausbreitung des Tumors im Bauchraum zu untersuchen und um vergrößerte Lymphknoten darzustellen.

Die Computertomographie (CT) ist ein spezielles Röntgenverfahren, mit dem der Körper Schicht für Schicht durchleuchtet werden kann. Anders als das normale Röntgenbild zeigt es den Bauch im Querschnitt.

-> siehe auch tumorspezifische nuklearmedizinische Diagnostik - PET/CT

Auch die Kernspintomographie (= Magnetresonanztomographie, MRT) ermöglicht es, den Körper schichtweise darzustellen. Das Verfahren arbeitet mit Magnetfeldern; auf Röntgenstrahlen kann dabei verzichtet werden.

Welches der beiden Verfahren bei Ihnen eingesetzt wird, wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen besprechen.

Im Computer- und Kernspintomogramm können die Ausdehnung des Tumors und seine Beziehung zu den angrenzenden Organen und Gewebestrukturen sichtbar gemacht werden.

Der behandelnde Arzt erhält dadurch wichtige Hinweise darauf, wie umfangreich die Operation sein wird. Auch Metastasen und vergrößerte Lymphknoten lassen sich mit Hilfe dieser beiden Verfahren darstellen.

 

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Klassifikation und Stadieneinteilung

Die Stadieneinteilung erfolgt vor einer Operation anhand der Untersuchungsbefunde. In Abhängigkeit von der Ausdehnung der Erkrankung unterscheidet man vier Tumorstadien, wobei sich die Erkrankung im Frühstadium (Stadium FIGO I) auf den Gebärmutterhals beschränkt. Im weiteren Verlauf kann die Erkrankung auf die Scheide oder den Gebärmutterhalteapparat übergehen (Stadium FIGO II). Ein fortgeschrittenes Tumorstadium liegt vor wenn der Tumor bis zur Beckenwand reicht (FIGO III) oder die Blase bzw. den Darm befällt (Stadium FIGO IV).

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Behandlungsmöglichkeiten

Nachdem die Diagnose Gebärmutterhalskrebs feststeht und das Ausmaß der Krebsausbreitung bestimmt worden ist, stimmt Ihr Arzt mit Ihnen ab, welche Behandlungsschritte durchgeführt werden.

Behandlungsmethoden, die für eine Therapie von Gebärmutterhalskrebs in Frage kommen, sind:

  • die Operation
  • die Strahlentherapie
  • die Chemotherapie

oder Kombinationen dieser Therapieformen.

Welche Therapie in Ihrem speziellen Fall durchgeführt wird, hängt insbesondere von der Größe des Tumors ab, an dem Sie erkrankt sind. Aber auch Ihr Alter und der allgemeine Gesundheitszustand werden bei der Wahl der Behandlungsmethode berücksichtigt.

Das wichtigste Verfahren zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs ist die Operation. Sie hat das Ziel, das von Krebs befallene Gewebe vollständig zu entfernen und damit die Krankheit zu heilen. Als Alternative zur Operation ist eine Strahlentherapie möglich. Sie kommt insbesondere dann in Frage, wenn ein operativer Eingriff aus gesundheitlichen Gründen nicht durchgeführt werden kann oder nicht erwünscht ist. Bei fortgeschrittenen Tumoren ist die Strahlentherapie die Therapie der Wahl. Sie kann als alleinige Maßnahme oder in Kombination mit einer Chemotherapie durchgeführt werden (kombinierte Radio-Chemotherapie).

Ist die Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose bereits weit fortgeschritten und durch eine Operation und/oder Strahlentherapie nicht mehr zu heilen, so kann eine Behandlungsform eingesetzt werden, die im ganzen Körper wirksam ist: die Chemotherapie. Ziel ist es, die Tumorausbreitung zum Stillstand zu bringen und tumorbedingte Beschwerden zu lindern. Eine Heilung ist zu diesem Zeitpunkt in der Regel nicht mehr möglich.

Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem behandelnden Arzt ausführlich über den Befund und die Prognose Ihrer Erkrankung sprechen. Lassen Sie sich die verschiedenen Therapiemöglichkeiten genau erläutern, die für Sie in Frage kommen und informieren Sie sich auch über die Auswirkungen der einzelnen Therapieformen auf Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden. Frauen im gebärfähigen Alter, die sich noch Kinder wünschen, sollten aufgrund der möglichen Spätfolgen der verschiedenen Behandlungsstrategien auf jeden Fall vor Beginn der Behandlung mit ihrem Arzt über diese Problematik sprechen.

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Behandlungsmethoden und ihre Bedeutung im Einzelnen vor:

 

Die Operation

Therapie der Wahl bei einer Krebserkrankung des Gebärmutterhalses ist die Operation. Ihr Ziel ist es, das Tumorgewebe sowie die von Tumorzellen befallenen Lymphknoten vollständig zu entfernen und damit die Krankheit zu heilen. Auch dient sie der genauen Ausbreitungsdiagnostik. Der Umfang der Operation richtet sich nach dem Stadium der Krebserkrankung.

Befindet sich der Tumor noch in einem Vor- oder Frühstadium, so ist die kegelförmige Ausschneidung des Gebärmutterhalses (Konisation), die zu diagnostischen Zwecken durchgeführt wird, gleichzeitig die Therapie. Der Gewebekegel kann sowohl mit dem Skalpell als auch mit elektrischer Schlinge oder per Laserstrahl von der Scheide her entnommen werden.

Zeigt sich, dass der Krebs schon in tiefere Gewebeschichten vorgedrungen ist, so ist im Allgemeinen eine komplette Entfernung der Gebärmutter notwendig (Hysterektomie). Unter Umständen müssen auch ein Teil der Scheide und das Bindegewebe, das seitlich an die Gebärmutter angrenzt und die Lymphabflusswege enthält, sowie die Beckenlymphknoten entfernt werden (Operation nach Wertheim-Meigs). Die Entnahme der Eierstöcke ist nicht immer zwingend notwendig. Neuerdings kann auch die TMMR als radikale nervenschonende OP angeboten werden. Hier ist eine Bestrahlung mesit nicht nötig.

Im Anschluss an die Operation wird nicht selten zusätzlich eine Strahlentherapie durchgeführt (adjuvante Strahlentherapie), um eventuell im Körper verbliebene Tumorzellen zu vernichten und somit das Risiko eines Krankheitsrückfalls zu senken.

 

Welche Folgen hat die Operation?

Die Beschwerden, die nach einer Operation zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs auftreten können, hängen davon ab, wie umfangreich die Operation sein musste.

Ist zur Therapie einer Krebsvorstufe oder einer Frühform des Gebärmutterhalskrebses nur eine Kegelausschneidung (Konisation) notwendig, so können Sie innerhalb von etwa sechs Wochen mit einer vollständigen Abheilung der Operationswunde rechnen. Folgebeschwerden bestehen meist nicht. In seltenen Fällen kann durch die Konisation jedoch die Schließfunktion des Gebärmutterhalses geschwächt sein, so dass bei einer zukünftigen Schwangerschaft ein erhöhtes Frühgeburtrisiko besteht.

Nach der Operation eines fortgeschrittenen bösartigen Tumors können - durch die Irritation oder Verletzung von Nerven - Entleerungsstörungen der Blase auftreten. Diese bessern sich meist spontan, können aber auch über Wochen oder Monate andauern. Während dieser Zeit muss die Blase mit Hilfe eines Katheters regelmäßig vollständig entleert werden. Der Katheter wird über die Harnröhre in die Blase eingeführt. Nach Anleitung durch das Pflegepersonal werden Sie in der Lage sein, dies selbst durchzuführen.

Weitere Folgen der Operation können Verwachsungen im Operationsbereich sein, die beim Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang oder beim Wasserlassen unangenehme Empfindungen oder Schmerzen verursachen können. Wenn Sie unter solchen Beschwerden leiden: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, damit Abhilfe geschaffen werden kann! Verwachsungen, die zu störend für die Patientin sind, können möglicherweise in einer weiteren Operation behoben werden.

Ist im Rahmen der Behandlung eine Entfernung der Eierstöcke erforderlich, so werden Sie, wenn Sie vor dem Eingriff noch Monatsblutungen hatten, in die Wechseljahre (Menopause) versetzt. Die Folge können typische Wechseljahresbeschwerden sein. Diese äußern sich in Form von Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme. Durch die Einnahme von Hormonpräparaten können diese Beschwerden gelindert werden.

 

Die Strahlentherapie

Ist die Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose bereits weiter fortgeschritten, so ist nicht die Operation, sondern die Bestrahlung die Therapie der Wahl.

Eine Bestrahlung kann aber auch an Stelle einer Operation erfolgen, wenn diese z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder nicht erwünscht ist.

Bei einigen Patienten wird die Strahlentherapie als zusätzliche Maßnahme nach der Operation durchgeführt (adjuvante Strahlentherapie), um das Risiko eines Krankheitsrückfalls (Rezidiv) zu senken.

Ziel der Strahlentherapie ist es, die bösartigen Zellen vollständig zu vernichten. Um dies zu erreichen, erfolgt die Bestrahlung meist kombiniert von innen und von außen: Bei der so genannten Kurzdistanzbestrahlung (Brachytherapie) wird eine Strahlenquelle in die Gebärmutterhöhle oder in die Scheide eingebracht und dort belassen, bis die gewünschte Strahlendosis erreicht ist. Die Bestrahlung bleibt dabei lokal begrenzt und schont so die Nachbarorgane. Ergänzend dazu kann der gesamte Beckenraum von außen durch die Haut bestrahlt werden (externe oder perkutane Bestrahlung).

In jüngster Zeit erfolgt in Ergänzung zur Strahlentherapie häufig eine gleichzeitig durchgeführte Chemotherapie. Durch die Kombination dieser beiden Behandlungsmethoden (Radio-Chemotherapie) lassen sich die Heilungsaussichten deutlich verbessern.

 

Nebenwirkungen der Strahlentherapie

Die Beschwerden, die nach einer Strahlenbehandlung auftreten, hängen vom Ausmaß der Vorbehandlung (Operation, Chemotherapie) und der Strahlentherapie ab. Je umfangreicher die Behandlung, umso eher können Beschwerden auftreten.

Aufgrund der schädigenden Wirkung der Strahlen auf die Schleimhäute können vor allem Entzündungen der Blase und des Darms auftreten, die aber meist innerhalb weniger Wochen wieder abklingen. Seltener entwickeln sich chronische Strahlenentzündungen. Auch das Scheidengewebe ist nach der Bestrahlung empfindlicher und anfälliger für Infektionen. Diese Nebenwirkungen können jedoch mit Hilfe von Medikamenten gelindert werden.

Wurden die Eierstöcke nicht entfernt und muss eine Strahlenbehandlung vorgenommen werden, so kann es danach zu einem dauerhaften Ausfall der Eierstockfunktionen kommen. Die Folge sind die bereits zuvor beschriebenen Wechseljahresbeschwerden.

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Krankheitsverlauf, Rückfall, Metastasen

Tritt die Tumorerkrankung erneut auf, so wird nach Möglichkeit nochmals operiert oder eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie durchgeführt. Ist eine Bestrahlung oder Operation nicht mehr möglich oder haben sich bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) in entfernten Organen gebildet, kann eine Chemotherapie zur Verzögerung des Krankheitsverlaufs und zur Linderung tumorbedingter Beschwerden beitragen. Eine Heilung ist in diesem Falle nicht mehr möglich.

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Reha und Nachsorge

Nachdem die medizinische Behandlung der Tumorerkrankung abgeschlossen ist, beginnt die Zeit, die als "Nachsorge" bezeichnet wird. Die Tumornachsorge hat zur Aufgabe

  • ein Wiederauftreten der Krebskrankheit rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln
  • Begleiterkrankungen festzustellen, zu behandeln und gegebenenfalls zu lindern
  • dem Patienten bei seinen körperlichen, seelischen und sozialen Problemen behilflich zu sein.

 

Nachsorgeuntersuchungen

Konnte durch die Behandlung der Tumor entfernt werden, so werden Ihnen die Ärzte in der Klinik raten, sich zu bestimmten Zeitpunkten für Nachuntersuchungen einzufinden.

Die Nachsorgeuntersuchungen finden in den ersten beiden Jahren in der Regel alle drei bis vier Monate, in den folgenden drei Jahren alle sechs Monate statt. Bitte denken Sie an die vereinbarten Termine! Die regelmäßige Kontrolle gibt Ihnen die Sicherheit, dass gegen eine erneute Tumorbildung, aber auch gegen mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen eingeschritten werden kann. Wie häufig der Arzt seine Patientin letztlich sehen möchte, hängt von der individuellen Situation und dem Krankheitsverlauf ab. Der Arzt berücksichtigt dabei auch das jeweilige Rückfallrisiko der Krebserkrankung, an der die Patientin erkrankt war. Obwohl man nach fünf Jahren von einer Heilung spricht, sollten Sie weiterhin jährlich den Frauenarzt aufsuchen, auch wenn eine Totaloperation vorgenommen werden musste.

Auch Art und Umfang der Nachsorgeuntersuchungen stimmt der Arzt auf Ihre individuelle Situation ab. Er berücksichtigt dabei vor allem, wie weit der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose bereits fortgeschritten war und welche Behandlung durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt der Nachsorgeuntersuchungen stehen immer das Gespräch mit der Patientin, Fragen nach dem bisherigen Verlauf der Erkrankung und nach dem körperlichen Befinden.

 

Die wichtigsten Nachsorgeuntersuchungen sind:

  • die gründliche und umfassende körperliche Untersuchung (gynäkologische Tastuntersuchung)
  • Blut- und Urinuntersuchungen
  • der Zellabstrich

In größeren Abständen oder bei Beschwerden bzw. hohem Rückfallrisiko können ferner Ultraschalluntersuchungen von Bauchraum und Geschlechtsorganen, Röntgenuntersuchungen der Lunge und der ableitenden Harnwege, eventuell auch eine Computertomographie durchgeführt.

Allmählich sollten die Nachsorgeuntersuchungen in individuell angepasste Krebsfrüherkennungsuntersuchungen übergehen, die selbstverständlich auch die regelmäßige Früherkennung auf Brustkrebs umfassen.

Im Übrigen sollte jede Frau regelmäßig, das heißt mindestens einmal im Monat ihre Brust nach Knoten abtasten.

 

Nachbetreuung

Bei der Nachsorge geht es jedoch nicht nur um medizinische Untersuchungen, sie beinhaltet auch die Nachbetreuung der Patientin. Die meisten Menschen sind nach einer Krebsbehandlung körperlich und seelisch stark belastet. Insbesondere der Organverlust wird häufig als besonders schwerwiegend und psychisch belastend empfunden und kann erhebliche Auswirkungen auf Selbstverständnis und Selbstwertgefühl der Frau haben. Die Nachbetreuung soll helfen, die Krankheit zu verarbeiten und die vielfältigen Probleme, die im Zusammenhang mit einer Tumorerkrankung auftreten, zu bewältigen.

Bereits in der Klinik haben Sie die Möglichkeit, sich mit Fragen und Problemen an Ihren behandelnden Arzt oder an spezielle Fachkräfte zu wenden. Scheuen Sie sich nicht, dies zu tun! Neben der eigentlichen Therapie gehört es zu den Aufgaben des Behandlungsteams, die Patientin zu begleiten und gemeinsam mit ihr Problemlösungswege zu suchen. In den meisten Krankenhäusern ist ein Sozialdienst eingerichtet, der Ihnen bei versorgungstechnischen und sozialen Fragen Unterstützung bieten und Sie auch an entsprechende Institutionen weitervermitteln kann. Auch die Möglichkeit einer psychologischen Beratung ist in vielen Krankenhäusern gegeben.

Für manche Patienten ist es darüber hinaus hilfreich, sich über einen gewissen Zeitraum auch Unterstützung bei einer Beratungsstelle zu holen. Psychosoziale Beratungsstellen gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Sie bieten Krebspatientinnen und ihren Angehörigen Information und Rat zu Nachsorge, Kur- und Rentenangelegenheiten. Auch der Kontakt zu ebenfalls Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, kann eine große Hilfe sein, da diese Menschen die Probleme aus eigener Erfahrung kennen und mit Rat und Tat helfen können.

 

Rehabilitation

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wird gegebenenfalls eine Anschlussheilbehandlung oder eine Kur empfohlen, um den Erholungs- und Genesungsprozess zu beschleunigen. Dafür gibt es speziell eingerichtete Nachsorgekliniken, in denen Sie wieder zu Kräften kommen können und in denen ganz gezielt auf ihre Situation eingegangen wird. Sie erhalten dort auch Hilfestellung bei der Bewältigung psychischer oder sozialer Probleme.  

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Leben mit Krebs

Die Diagnose "Krebs" stellt für die meisten Betroffenen einen massiven Einschnitt in das bisherige Leben dar. Alles bisher Gewohnte und viele zukünftige Ziele scheinen zunächst in Frage gestellt. Ängste vor der Rückkehr in den Alltag, Befangenheit im Umgang mit anderen Menschen, die Sorgen darüber, wie die Krankheit weiter verlaufen wird, Gefühle der Hilflosigkeit und Depressionen: all dies kann den Patienten in seinem Gleichgewicht erschüttern. Frauen, die wegen eines Gebärmutterhalskrebses behandelt werden, müssen sich überdies der Tatsache stellen, dass sich ihre Sexualität verändern kann. Das kann erhebliche Auswirkungen auf Selbstverständnis und Selbstwertgefühl haben. Auch das Zusammenleben in der Familie kann dadurch besonderen Belastungen ausgesetzt sein.

Ein Patentrezept für den "richtigen" Umgang mit den Problemen, die sich durch die Krebserkrankung ergeben, gibt es nicht. Aber jeder kann einen Weg für sich finden. Wichtig ist, dass Sie sich aktiv darum bemühen und Ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Verschiedenste Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote können Ihnen dabei behilflich sein. Zögern Sie nicht, diese Angebote in Anspruch zu nehmen, wo immer Sie es für nötig halten. Es geht um Ihre Lebensqualität!

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Prognose

Die Prognose richtet sich nach verschiedenen individuellen Faktoren. Im Allgemeinen richtet sich die Prognose vor allem nach dem Tumorstadium sowie nach dem Lymphknotenbefall.

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Selbsthilfe

Wenn Sie das Bedürfnis haben, mit Menschen zusammenzukommen, denen es ähnlich geht wie Ihnen, können Sie sich an die Vereinigung "Frauenselbsthilfe nach Krebs" wenden. Der Bundesverband dieses Vereins und seine zwölf Landesverbände betreuen Selbsthilfegruppen im ganzen Bundesgebiet und können Ihnen bei der Kontaktaufnahme behilflich sein.

Frauenselbsthilfe nach Krebs
Bundesverband e.V.
B6, 10/11
68159 Mannheim

Tel.: 0621/2 44 34
Fax: 0621/15 48 77

Telefon-Beratungsdienst: Montags 20.30 - 22.30 Uhr Tel.: 02241/39 00 65

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Autoren:

erstellt (11/2007) : Prof. Dr. R. Kreienberg / Frauenheilkunde

1. Überarbeitung (03/2009) : Dr. Ch. Kurzeder, Prof. Dr. R. Kreienberg / Frauenheilkunde

2. Überarbeitung (12/2011) : Prof. Dr. R. Kreienberg / Frauenheilkunde

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