Schnell und präzise mit weniger Belastung

Notfallpatient*innen am Universitätsklinikum Ulm profitieren von neuem Computertomographie-Gerät in der Zentralen interdisziplinären Notaufnahme

Für Notfall-Behandlungen in den beiden Schockräumen der Zentralen interdisziplinären Notaufnahme (ZINA) am Oberen Eselsberg steht seit kurzem ein Computertomographie-Gerät (CT) der neuesten Generation zur Verfügung. Von dem neuen Gerät profitieren die Patient*innen in der Notaufnahme, aber auch das Behandlungsteam: „Das neue CT-Gerät ist sehr schnell, es ermöglicht hochauflösende Aufnahmen und kommt mit einer minimalen Strahlenbelastung aus. Gerade in der Notfallmedizin sind schnelle, präzise Diagnosen essentiell“, erklärt Professor Meinrad Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Ulm.

Auch die Steuerung bietet Vorteile. So lässt sich das CT über sogenannte Touchpanels bedienen, die am Gerät angebracht sind. Dadurch kann das Behandlungsteam unmittelbar neben der Patientin oder dem Patienten bleiben, statt wie üblich vom Nebenraum aus zu agieren. „Die Kommunikation, die Betreuung und Versorgung werden dadurch erheblich erleichtert. Das alles trägt zu optimalen CT-Aufnahmen bei“, so Professor Beer weiter. Dabei hilft auch eine 3D-Kamera, die die Position der Person im CT ganz genau erfasst. Mithilfe der Kamera kann das Team der Radiologie individuell für jede Patientin und jeden Patienten die passgenaue Position ermitteln, um maßgeschneiderte Untersuchungsergebnisse zu erhalten.

In der ZINA werden alle chirurgischen und internistischen Notfall-Patient*innen des Standortes Oberer Eselsberg versorgt. So unterschiedlich ihre Erkrankungen oder Verletzungen auch sind, von dem neuen CT-Gerät profitieren alle. „Das Gerät gehört zu den  bestausgestatteten CTs die in den Notaufnahmen der Region und weit darüber hinaus im Einsatz sind“, erklärt Professor Beer. Die geringere Strahlendosis kommt vor allem sensiblen Patientengruppen zu Gute, etwa Kindern oder Frauen im gebärfähigen Alter. Frische Frakturen, z.B. nach einem Unfall, können bei chirurgischen Notfällen noch besser und schneller erkannt und so zusätzliche Untersuchungen vermieden werden. Internistische Notfall-Patient*innen profitieren durch die hervorragende zeitliche Auflösung von den Möglichkeiten einer nicht-invasiven Herz-Bildgebung.

 

Quelle: Universitätsklinikum Ulm

Schnelle Ergebnisse, präzise Bilder und immer nah an den Patient*innen: In der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA) unterstützt ein neues CT-Gerät das Radiologie-Team um Professor Meinrad Beer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Ulm (2.v.l.) bei der Versorgung von Notfall-Patient*innen.