Start ins Berufsleben

Kooperation des Universitätsklinikums Ulm und der Württembergischen Schwesternschaft vom Deutschen Roten Kreuz e.V.

Mit einer Kooperation geht das Universitätsklinikum Ulm neue Wege bei der Personalgewinnung: Am 01. Mai haben zwei Gesundheits- und Kinderpflegerinnen der gemeinnützigen Organisation „Württembergische Schwesternschaft vom Deutschen Roten Kreuz e.V.“ (WSSRK) ihren Dienst an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
begonnen. Nach ihrer Ausbildung bei der Württembergischen Schwesternschaft unterstützen die beiden Mitarbeiterinnen nun das Team der Neonatologischen Intensivstation KK5.

Die neue Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Qualitätssicherung in der Intensivpflege von Frühgeborenen sowie die angespannte Situation auf dem
Arbeitsmarkt erfordern neue Maßnahmen, um dem Personalmangel in der Neonatologie entgegenzuwirken. Die Kooperation mit der Württembergischen Schwesternschaft vom
Deutschen Roten Kreuz e.V. wurde im Jahr 2017 von Silvia Cohnen, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Ulm, initiiert. Der Kooperationspartner mit Sitz in Stuttgart entsendet nun zum ersten Mal Pflegekräfte, welche über eine Arbeitnehmerüberlassung am Universitätsklinikum Ulm beschäftigt werden. „Ich freue mich, dass wir im Rahmen unserer Kooperation zwei neue Mitarbeiterinnen gewinnen konnten und hoffe, dass sich weitere Pflegekräfte für unser Klinikum entscheiden“, sagt Silvia Cohnen und ergänzt: „Durch unsere Kooperation können die Mitarbeiter*innen Mitglied bei der Schwesternschaft bleiben und von der Gemeinschaft und den Werten der Rotkreuzschwestern profitieren – die wir auch an unserem Klinikum sehr schätzen“. So bietet die Zusammenarbeit sowohl Vorteile für die Mitglieder der Schwesternschaft als auch für das Universitätsklinikum, das zusätzliches Pflegepersonal generiert.

Die Schwesternschaft unterstützt ihre Mitglieder unter anderem beim Wechsel ihres Einsatzortes. So können die Mitarbeiter*innen in eigenen Einrichtungen oder bei Kooperationspartnern – wie dem Universitätsklinikum Ulm – tätig sein.

Hintergrundinformationen:

Über die Richtlinie des GBA:
Der Gemeinsame Bundesausschuss ist das höchste Selbstverwaltungsgremium im deutschen Gesundheitswesen. Zum ersten Januar 2017 trat eine neue Richtlinie zur Qualitätssicherung in der Intensivpflege von Frühgeborenen in Kraft. Demnach muss auf einer neonatologischen Intensivstation eine Pflegekraft ein Frühgeborenes unter 1500 Gramm versorgen. Für die Intensivüberwachung von Frühchen wurde der Schlüssel eins zu zwei festgelegt.

Weiterführend Informationen:
www.g-ba.de

Über die WSSRK:
Die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von professionellen Pflegekräften mit dem Zweck der Förderung der
öffentlichen Gesundheitspflege. Sie ist Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Als eingetragener Verein mit rund 1.800 Mitgliedern ist die DRK Schwesternschaft demokratisch und überkonfessionell organisiert. Neben der Ausbildung im Pflegebereich zählen Förderung, Weiterqualifizierung, Interessenvertretung und Absicherung der Mitglieder zu ihren Kernaufgaben. Die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. ist eine von 31 DRK Schwesternschaften mit bundesweit rund 21.000 Mitgliedern.

Weiterführende Informationen:
www.wssrk.de

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm am Michelsberg.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin desUniversitätsklinikums Ulm am Michelsberg.