Informationen zum Coronavirus

 

 

Informationen für Patient*innen am Universitätsklinikum Ulm

Sie werden aktuell im Universitätsklinikum Ulm behandelt oder haben in Kürze einen Behandlungstermin?

Bitte nutzen Sie den Fragebogen zur Selbsteinschätzung für Patient*innen, für eine individuelle Handlungsempfehlung.

Patient*innen, die einen ambulanten Termin am Universitätsklinikum Ulm haben, werden gebeten, diesen ohne eine weitere Begleitperson anzutreten. Sie erhalten eine Genehmigung des Universitätsklinikums, um diesen Termin wahrnehmen zu können. Bitte zeigen Sie diese Genehmigung am Haupteingang vor.

Am Oberen Eselsberg gelangen Patient*innen, die mutmaßlich nicht am Coronavirus erkrankt sind, sowie Patient*innen, die einen Termin haben oder zur stationären Aufnahme ohne Coronavirus-Symptome kommen, nur noch über den Hauteingang am Zentrum für Chirurgie in das Klinikum. An den Standorten Michelsberg und Safranberg gelangen Patient*innen ebenfalls nur noch über die Haupteingänge in die jeweiligen Kliniken.

Krankenbesuche sind an allen Kliniken und Standorten des Universitätsklinikums Ulm nicht erlaubt!

Corona-Hotline der Uniklinik Ulm: 0731 500 44448 (Mo-Fr, 8-20 Uhr) Eine Ärztin oder ein Arzt steht für Ihre Fragen zur Verfügung

Corona-Hotline der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: 0731 500 44460 (Mo-Fr, 9-13 Uhr) Informationen rund um das Coronavirus sowie Terminplanung

Informationen zu Schwangerschaft und Coronavirus Wissenswertes aus der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Fragebogen zur Selbsteinschätzung für Patient*innen

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Informationen für Besucher*innen

Aktuell sind keine Besuche im Universitätsklinikum Ulm möglich!

Patient*innen, die einen ambulanten Termin am Universitätsklinikum Ulm haben, erhalten eine schriftliche Genehmigung des Klinikums, um für diesen Termin ans Universitätsklinikum Ulm zu kommen. Diese Genehmigung ist am Haupteingang vorzuzeigen. Bitte treten Sie Ihren ambulanten Termin ohne eine weitere Begleitperson an.

Bitte verschieben Sie Ihren Termin, wenn Sie Beschwerden wie Husten, Fieber, Atemnot, sonstige Erkältungssymptome haben.

Im gesamten Universitätsklinikum bitten wir Sie um Beachtung folgender Regelungen:

  • Desinfizieren Sie Ihre Hände vor und nach jedem Besuch auf einer unserer Stationen. Hierzu stehen Ihnen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen und verzichten Sie bitte bei Ihrem Besuch auf jeglichen Körperkontakt wie Händeschütteln oder Umarmungen.

Zu Ihrem eigenen Schutz wird auch im Alltag die Einhaltung der Allgemeinen Hygieneregeln empfohlen. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

  • Beim Husten oder Niesen Abstand zu anderen Personen halten und wegdrehen.
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird.
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten.
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, mindestens 20-30 Sekunden.
  • Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden.
  • Abstand (etwa 1-2 Meter) zu krankheitsverdächtigen Personen halten.

 

 

Allgemeine Informationen

Bitte nutzen Sie den Fragebogen zur Selbsteinschätzung für besorgte Bürger*innen für eine individuelle Handlungsempfehlung:

Fragebogen zur Selbsteinschätzung für besorgte Bürger*innen

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Zur aktuellen Übersicht der Risikogebiete bitte hier klicken.

Corona-Hotline des Gesundheitsamts Alb-Donau-Kreis für Bürgerinnen und Bürger:

  • Telefonnummer 0731/185-1050, Montag bis Freitag von 8:30 bis 16:00 Uhr

Corona-Hotline des Universitätsklinikums Ulm:

  • Telefonnummer: 0731 500 44448, wenn Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen möchten, Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr

Corona-Hotline der Klink für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm:

  • Telefonnummer: 0731 500 44460 - für Fragen rund um Corona sowie Terminplanung in der Kinderklinik, Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr

Landesweite Coronavirus-Hotline:

  • Baden-Württemberg 0711/904-39555, 09:00-16:00 Uhr
  • Bayern 089/233 47 819, 08:30-15:00 Uhr

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat online Tipps für Eltern rund um COVID-19 zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Eltern und Bezugspersonen bei den neuen Herausforderungen zu unterstützen und Hilfestellungen zu geben, z.B. um mit Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen oder etwa mehrtägige häusliche Quarantänen zu organisieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Universitätsklinikum Ulm hat sich umfassend auf die Versorgung von Patient*innen mit dem Coronavirus vorbereitet. Am Universitätsklinikum wurde eine Task Force eingerichtet, die regelmäßig über die aktuelle Lage berät und entsprechende Maßnahmen festlegt.

Unter anderem wird in der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme bereits seit dem 24. Februar eine Vorabsichtung der Patient*innen durchgeführt. Damit sollen Betroffene frühzeitig erkannt und unmittelbar einer Diagnostik zugeführt werden. Unser Ziel ist es, Patient*innen, Besucher*innen und Mitarbeiter*innen bestmöglich zu schützen. Wir bitten unsere Patient*innen und Angehörigen um Verständnis, wenn es dadurch zu eventuellen Verzögerungen der Abläufe und Einschränkungen kommen sollte.

Das Universitätsklinikum Ulm wird zusätzliche personelle und sonstige Ressourcen für die Versorgung der Betroffenen vorhalten und ist in einem engen Austausch mit dem Gesundheitsamt und den benachbarten Einrichtungen der stationären Versorgung.

Generelle Informationen zum Coronavirus erhalten Sie auch unter der Corona-Hotline des Universitätsklinikums Ulm unter der Telefonnummer: 0731 500 44448.

Die Ergebnisse der Corona Testung sind nur für Patienten einsehbar, die am Universitätsklinikum Ulm getestet wurden und eine Trackingnummer erhalten haben! Bitte klicken Sie hier.

Landratsamt Alb-Donau-Kreis:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

Robert Koch Institut:

Kassenärztliche Vereinigungen (KV) :

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

 

 

FAQs zum Coronavirus

Um die Ausbreitung respiratorisch übertragbarer Krankheiten zu vermeiden, sollten ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette d.h: in den Ellenbogen husten und niesen sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) gehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber derzeit überall und jederzeit angeraten.

Das neue Coronavirus verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Zurzeit ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – in erster Linie über Sekrete der Atemwege erfolgt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert, welches Hygieneverhalten helfen kann, sich generell vor der Ansteckung mit Atemwegsinfektionen, zum Beispiel auch der Influenza (Grippe) zu schützen. Hierzu zählen regelmäßiges und gründliches Händewaschen ebenso wie die Regeln der sogenannten Husten- und Nies-Etikette:

  • Beim Husten oder Niesen etwa ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten und sich wegdrehen.
  • Niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch. Dieses nur einmal verwenden und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich und ausreichend lange die Hände waschen.
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten oder niesen und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

Allen Personen, die Kontakt mit infizierten oder erkrankten Personen hatten und typische Krankheitssymptome aufweisen, wird empfohlen, umgehend den Hausarzt aufzusuchen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptome wie Husten und Schnupfen und gegebenenfalls Fieber. Sie können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen.

Dazu sagt das Robert-Koch-Institut in Berlin: Aktuell soll eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann. Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zuhause zu bleiben, Abstand von Dritten zu halten, regelmäßige Händehygiene sowie eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werde. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden. Hustenetikette ist wichtig. Für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern.

Personen, die persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das für Sie zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.

Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.

Bei schweren Symptomen wie Atembeschwerden und hohem Fieber können Sie auch direkt in die ZINA der Uniklinik Ulm kommen.  

Beschäftigten und Studierenden der Universität, die eine Dienstreise bzw. eine durch die Universität organisierte Lehrveranstaltung nach China planen, steht zudem die Möglichkeit offen, sich vom Betriebsärztlichen Dienst beraten zu lassen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Vorerkrankungen und ein damit einhergehendes erhöhtes Risiko. Studierenden, die wegen eines freiwilligen Studienaufenthalts nach China reisen wollen, wird empfohlen, sich vorab von ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt beraten zu lassen. Betroffene können sich außerdem zur Beratung an das International Office der Uni Ulm wenden. Es gelten zudem die Richtlinien des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Instituts.

Ab Freitag, 20. März 2020 gibt es zwei stationäre Testpraxen in Ehingen und Ulm. Dort werden Testabstriche auf das Coronavirus in einem "Drive-in"-Verfahren durchgeführt. Wichtig: Die stationären Testpraxen sind öffentlich nicht zugänglich. Sie sind ausschließlich von Personen, die dafür eine ärztliche Zuweisung bekommen mit dem eigenen PKW anfahrbar. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis.