Informationen zum Coronavirus

 

 

Besucherampel:
  Stufe III | Rot
   

Ab Montag, 15. November sind keine Besuche an unserem Klinikum möglich

 

 

 

Ausnahmen nach Absprache und mit Berechtigungsschein der Klinik:

  • Besuche von Patient*innen am Lebensende
  • Besuche von Patient*innen in kritischen Krankheitssituationen
  • Besuche bei Patient*innen mit langem Klinikaufenthalt
  • Begleitung bei Geburten und Besuche auf Wochenstation. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der Frauenklinik.
  • Begleitung eines Elternteils bei minderjährigen Patient*innen,
  • Begleitung von Patient*innen mit krankheitsbedingten Kommunikationsproblemen

 

 

Informationen für Patient*innen am Universitätsklinikum Ulm

Stationäre Patient*innen:

Patient*innen, die für eine Behandlung stationär bei uns aufgenommen werden, müssen vorab oder am Tag der Einweisung einen PCR-Test machen. Ein Antigentest/ Schnelltest ist in diesem Fall unzureichend. Der PCR-Test kann am Vortag in den Corona-Teststellen am Oberen Eselsberg und Michelsberg durchgeführt werden. Alternativ ist auch ein mitgebrachtes negatives PCR-Testergebnis zulässig, sofern es nicht älter als 48 Stunden (ab 15.11.: 24 Stunden) ist. Weitere Informationen finden Sie unter dem Reiter Testung stationärer Patient*innen. Bitte kommen Sie ohne eine Begleitperson zum Klinikum, Begleitpersonen sind nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem Klinikpersonal gestattet.

Ambulante Patient*innen:

Patient*innen, die einen ambulanten Termin am Universitätsklinikum Ulm haben, erhalten eine schriftliche Genehmigung des Klinikums, um für diesen Termin ans Klinikum zu kommen. Diese Genehmigung zeigen Sie bitte am Haupteingang vor. Begleitpersonen zu ambulanten Terminen sind nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem Klinikpersonal gestattet.

Am Oberen Eselsberg gelangen Patient*innen, die einen Termin haben oder zur stationären Aufnahme ohne Coronavirus-Symptome kommen, nur noch über den Haupteingang am Zentrum für Chirurgie und den in unmittelbarer Nähe gelegenen Eingang am Zentrum für Innere Medizin in das Klinikum. An den Standorten Michelsberg und Safranberg gelangen Patient*innen ebenfalls nur noch über die Haupteingänge in die jeweiligen Kliniken.

Beim Betreten der Klinik gelten folgende Regelungen:
  • Das Universitätsklinikum Ulm kann nur mit einer schriftliche Genehmigung des Klinikums betreten werden.
  • Ambulante Patient*innen: Patient*innen, die für eine ambulante Behandlung in unser Klinikum kommen bringen bitte eine FFP2-Maske ohne Filter mit, die für die Dauer des Aufenthalts getragen werden muss. Dies gilt auch für Kinder ab 6 Jahren.
  • Stationäre Patient*innen: Patient*innen, die stationär in unserem Klinikum behandelt werden müssen vorab oder am Tag der Einweisung einen Coronavirus-Test machen. Weitere Informationen erhalten Sie von der jeweiligen Klinik. Stationäre Patient*innen tragen im Klinikum einen Mund-Nasen-Schutz, den sie in ihren Zimmern ablegen.
  • Beim Betreten der Klinik werden alle Patient*innen gebeten, sich die Hände zu desinfizieren. Zusätzlich wird die Körpertemperatur gemessen.
  • Im Wartebereich vor den Klinikeingängen sowie im Klinikum selbst muss ein Abstand von 2 Metern zu anderen Personen stets eingehalten  werden. Es sollte auf jeglichen Körperkontakt wie Händeschütteln oder Umarmungen verzichtet werden

Zu Ihrem eigenen Schutz wird auch im Alltag die Einhaltung der Allgemeinen Hygieneregeln empfohlen:

  • Beim Husten oder Niesen Abstand zu anderen Personen halten und wegdrehen.
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird.
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten.
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, mindestens 20-30 Sekunden.
  • Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden.
  • Abstand (min. 2 Meter) zu krankheitsverdächtigen Personen halten.

Teststelle Oberer Eselsberg

Das Universitätsklinikum Ulm testet alle Patient*innen, die für einen geplanten elektiven Eingriff in die Klinik kommen, einen Tag vor der stationären Aufnahme mit einem PCR-Test auf das Coronavirus. Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass das Virus nicht unbemerkt eingeschleust werden kann und soll andere Patient*innen und Mitarbeiter*innen schützen. Wir bitten Patient*innen, die Krankheitssymptome (wie Husten, Fieber, Atemnot, Riech- und Geschmacksverlust sowie sonstige Erkältungssymptome) zeigen oder erkältet sind, einen Termin bei Ihrem Hausarzt zu vereinbaren und Ihren Termin an der Uniklinik zu verschieben.

Die neue Teststelle befindet sich in einem abgetrennten und speziell vorbereiteten Bereich im Gebäude der Strahlenklinik und kann über einen separaten Eingang betreten werden. Die Patiententestungen werden dort über ein Ticketsystem geregelt: das heißt, Patient*innen betreten das Testzentrum, desinfizieren sich die Hände, ziehen ein Ticket und warten im Wartebereich bis sie aufgerufen werden. Für die Wartezeit steht den Patient*innen das kostenlose W-LAN des Universitätsklinikums Ulm zur Verfügung. Begleitpersonen können leider nicht im Wartebereich des Testzentrums auf ihre Angehörigen warten, für sie wird aktuell eine Aufenthaltsmöglichkeit geschaffen. Das Ergebnis ihrer Testung können die Getesteten wie zuvor auch über einen QR-Code oder Link abrufen. Positive Ergebnisse werden automatisch durch das Gesundheitsamt mitgeteilt.

Wo sich die Teststelle genau befindet, können Sie unserem Lageplan entnehmen.

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag:    07:30 - 13:00 Uhr 

Bitte beachten Sie, dass die Parkplätze im Innenhof zwischen dem Chirurgiegebäude und der Strahlentherapie nur 30 Minuten kostenfrei sind. Informationen zu weiteren Parkmöglichkeiten finden Sie hier.

Teststelle Michelsberg

Für die Kliniken am Michelsberg und die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie gibt es eine Teststelle im ehemaligen Personalwohnheim am Michelsberg. Den Lageplan finden Sie hier.

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag                            08:00 – 15:00 Uhr
Samstag und Sonntag                       09:00 – 14:00 Uhr

 

Wenn Sie nach einer Covid-19 Infektion oder als Kontaktperson einen Termin am Universitätsklinikum Ulm wahrnehmen möchten, beachten Sie bitte Folgendes:

Wenn die Erkrankung innerhalb der letzten 4 Wochen auftrat:

1. Muss zum Zeitpunkt des Termins Fieberfreiheit vorliegen.

2. Muss/müssen je nach Grunderkrankung 1 oder 2 negative PCR Befunde vorliegen.

    wenn 1. und 2. zutrifft:

3. darf mit FFP2 Maske und Händedesinfektion ein medizinisch indizierter Ambulanztermin wahrgenommen werden

Kontaktpersonen von Covid-19 Erkrankten? 

1. Falls das Ende der amtlich angeordneten Quarantäne kürzer/gleich 2 Wochen ist, sollte der Termin verschoben werden.
2. Sollte der Termin sehr dringend und eine Verschiebung nicht möglich sein, wird 1 negativer PCR Befund benötigt
 

Informationen zu Schwangerschaft und Coronavirus Wissenswertes aus der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 

 

Informationen für Besucher*innen

Besuchsregelungen bei stationären Patient*innen

Ab Montag, 15. November sind keine Besuche an unserem Klinikum möglich.
Die Besucherampel steht auf rot. Ausnahmen sind in Absprache mit dem Klinikpersonal möglich.

Ausnahmen nach Absprache und mit Berechtigungsschein der Klinik:

  • Besuche von Patient*innen am Lebensende
  • Besuche von Patient*innen in kritischen Krankheitssituationen
  • Besuche bei Patient*innen mit langem Klinikaufenthalt
  • Begleitung bei Geburten und Besuche auf Wochenstation. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite der Frauenklinik.
  • Begleitung eines Elternteils bei minderjährigen Patient*innen
  • Begleitung von Patient*innen mit krankheitsbedingten Kommunikationsproblemen

Sonderregelung:

Bitte beachten Sie, dass für die Geburtshilfe der Frauenklinik und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin abweichende Regelungen gelten. Besuche bei Covid-19 Patient*innen sind nur in Einzelfällen und in Absprache mit den behandelnden Ärzt*innen möglich.

Besuchszeiten in Ausnahmefällen:

  • von Montag bis Freitag 15:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr
  • am Wochenende und an Feiertagen 13:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr

 
 

Besucherampel:

 

Stufe I: grün

Stufe II: gelb

Stufe III: rot

Voraussetzung*

Geimpft Genesen Getestet

Geimpft Genesen Getestet

Geimpft Genesen Getestet

Anzahl der Besuchenden**

1-2 festgelegte Personen
(stationsabhängig)
1 festgelegte Person

Besuchsverbot

Ausnahmen:

Besuch von Patient*innen am Lebensende, Begleitung bei Geburten, ein Elternteil bei minderjährigen Patient*innen, Patient*innen mit krankheitsbedingten Kommunikationsproblemen.

Anzahl der Besuche und Besuchsdauer

1 Besuch täglich ohne zeitliche Beschränkung innerhalb der Besuchszeiten

1 Besuch täglich für eine Stunde

Begleitpersonen

Nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem Klinikpersonal Nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem Klinikpersonal Nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem Klinikpersonal

 

*Folgende Personen haben als Besucher*innen Zutritt:

1. Geimpft: Vollständig geimpfte Personen, Vorlage des Impfausweis erforderlich

2. Genesen: Genesene Personen mit Vorlage eines positiven PCR-Nachweises > 28 Tage aber < 6 Monate ODER Vorlage des positiven PCR-Test > 6 Monate und 1. Impfung

3. Getestet: Negativ getestete Personen, Vorlage eines negativen Tests: Bei der Testung gilt ein negatives PCR-Ergebnis (max. 48 Stunden) oder ein negativer Antigen-Schnellst (max. 24 Stunden) mit einem Ergebnisbericht einer medizinischen Einrichtung, dazu zählen z.B. Apotheken, Arztpraxen oder Testzentren.

Informationen zur Vollständigkeit der Immunisierung finden Sie hier.

** Die für einen Besuch berechtigten Personen müssen vorab festegelegt werden.

Bitte achten Sie auf die Hinweise und Informationen zu verschiedenen Warteschlangen am Eingang der Kliniken und halten Sie die notwendigen Dokumente bereit:

  • Berechtigungsschein (erhalten Sie von der jeweiligen Klinik/Station)
  • Für Besucher*innen mit Testnachweis: Selbstauskunft. Bitte herunterladen und ausgefüllt mitbringen.
  • Personalausweis oder einen anderen gültigen Lichtbildausweis vorzeigen.
  • Tragen einer Medizinischen Maske oder FFP2 Maske (ohne Ventil) und Einhalten der AHA Regeln

COVID-19-Testungen für Besucher*innen am UKU: Besucher*innen haben die Möglichkeit sich im Zelt am Haupteingang der Medizinischen Klinik am Oberen Eselsberg für den Zugang zum Klinikum testen zu lassen.
Eine Testung ist zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Freitag von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr.

Hinweis: Ein negatives Testergebnis berechtigt ausschließlich zum Zutritt zur Klinik. Dementsprechend werden am Universitätsklinikum Ulm für Besucher*innen keine Bescheinigungen über das Testergebnis ausgestellt.

Bitte beachten Sie: Das Universitätsklinikum Ulm ist verpflichtet, positive Befunde der durchgeführten Antigentests an das Gesundheitsamt zu melden. Dafür ist die Erfassung personenbezogener Daten durch das Universitätsklinikum Ulm notwendig. Positiv getestete Besucher*innen sind gemäß Corona Verordnung verpflichtet, sich in Isolation zu begeben.

Aktuelle Informationen zu den Besuchsregelungen in der Sektion Geburtshilfe finden Sie hier.

Im gesamten Universitätsklinikum bitten wir Sie um Beachtung folgender Regelungen:

  • Desinfizieren Sie Ihre Hände vor und nach jedem Besuch auf einer unserer Stationen. Hierzu stehen Ihnen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen und verzichten Sie bitte bei Ihrem Besuch auf jeglichen Körperkontakt wie Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Tragen Sie eine Medizinische Maske oder FFP2 Maske (ohne Ventil)

Zu Ihrem eigenen Schutz wird auch im Alltag die Einhaltung der Allgemeinen Hygieneregeln empfohlen. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

  • Beim Husten oder Niesen Abstand zu anderen Personen halten und wegdrehen.
  • Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach entsorgt wird.
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten.
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, mindestens 20-30 Sekunden.
  • Berührungen bei der Begrüßung anderer Menschen vermeiden.
  • Abstand (etwa 1-2 Meter) zu krankheitsverdächtigen Personen halten.

Informationen für Begleitpersonen

Begleitpersonen zu ambulanten Terminen und zur stationären Aufnahme sind nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache mit dem Klinikpersonal gestattet. Ambulante und stationäre Patient*innen werden daher gebeten, Ihren Termin ohne eine weitere Begleitperson anzutreten. Wenn Sie auf eine Begleitperson nicht verzichten können, sprechen Sie dies bitte im Vorfeld mit dem Klinikpersonal ab.

Bitte kommen Sie als Begleitperson nicht ins Klinikum, wenn Sie Beschwerden wie Husten, Fieber, Atemnot, sonstige Erkältungssymptome haben.

 

 

SARS-CoV-2 Impfung

Aktuelle Fragen und Antworten zur SARS-CoV-2 Impfung finden Sie hier.

Zusammen gegen Corona: Informationen zur Impfung und zum Coronavirus finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Covid-19-Forschung

Beteiligung am Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin zu COVID-19 (Leitung am Standort: Professor Kaisers, Prof. Dr. Hans A. Kestler)
Das „Netzwerk Universitätsmedizin“ (NUM) arbeitet daran, übergreifende Strukturen zur Vernetzung und die digitalisierte Covid-19-Forschung zu stärken. Dabei führt das NUM die Maßnahmen, Diagnostik- und Behandlungsstrategien über mehrere Standorte zusammen. Das Ulmer Universitätsklinikum ist Netzwerkpartner in 4 Projekten der Initiative mit stetig steigenden neuen Projekten.

Weitere Informationen:

https://sysbio.uni-ulm.de/

Projekte

CODEX: Größte standardisierte Vernetzungsmöglichkeit zu COVID-19 Forschungsdaten in Deutschland (Leitung am Standort: Prof. Dr. Hans A. Kestler)


„CODEX“ etabliert eine Forschungsdatenplattform, um Daten zu Covid-19 standardisiert zur Verfügung zu stellen. Die Forschungsdatenplattform bringt eine sichere, erweiterbare und interoperable Plattform zur Bereitstellung von Forschungsdaten zu COVID-19 bundesweit in alle Universitätsklinken.  Über die Medizininformatik Initiative (MII) werden alle Kompetenzen gebündelt um der Wissenschaft strukturierte Daten mit hoher Qualität zur Verfügung zu stellen. Somit werden bundesweit neuartige Auswertungen über die Medizinischen Datenintegrationszentren ermöglicht, um die Versorgung von COVID-19 Patienten und die dazugehörige Forschung zu stärken.

Weitere Informationen:
https://sysbio.uni-ulm.de/
https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/projekte/codex
https://www.medizininformatik-initiative.de/de/konsortien

 

RACOON: Größte radiologische Datenerfassung zu COVID-19 (Leitung am Standort: Prof. Dr. Meinrad Beer)


Das Radiological Cooperative Network kurz „RACOON“ erweitert das Gesamtvorhaben NUM um eine radiologische Komponente zur vernetzten Bildgebung. Hier ist es wichtig radiologische Daten von pandemische Lungeninfektionen zu erkennen, bewerten und nachverfolgen zu können. Die RACOON Initiative richtet als weltweit erstes Projekt dieser Größenordnung eine landesweite Infrastruktur zur konsequent strukturierten Erfassung radiologischer Daten von Covid-19-Fällen ein.

Weitere Informationen:
https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/projekte/racoon

Neues Evidenz-Ökosystem für bessere Entscheidungen zu COVID-19 (Leitung am Standort: Prof. Dr. Bettina Jungwirth)


Das Netzwerk COVID-19-Evidenz-Ökosystem (CEOSys) hat zum Ziel, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bewältigung der Pandemie schnellstmöglich auf ihre Qualität zu überprüfen und Anwendern, Entscheidungsträgern sowie Bürgern zur Verfügung zu stellen. CEOsys wird dabei die wissenschaftliche Evidenz aus Themenfeldern wie „Testung und Diagnostik“, „Intensiv- und palliativmedizinische Versorgung“, „Prävention und Public Health (Gesundheit der Bevölkerung)“ u.v.m. unter die Lupe nehmen. Es sollen Daten und wissenschaftlichen Publikationen zur Corona-Pandemie kontinuierlich identifiziert, aufgearbeitet und bewertet werden.

Weitere Informationen:
https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/projekte/ceo-sys

 

egePan - "Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin" (Leitung am Standort: PD Dr. Petra Beschoner, PD Dr. Lucia Jerg-Bretzke, Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie)


Das Netzwerk „egePan“ baut ein nationales Pandemiemanagement auf, um COVID-19-Patientinnen und Patienten zukünftig noch schneller und besser zu erkennen und behandeln zu können, Ansteckungen zur vermeiden und auf zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein. Dabei soll das lokale Ausbruchsgeschehen beobachtet und im Kontext der deutschen und europäischen Gesamtsituation bewertet werden. Über das Netzwerk werden Maßnahmenpläne, Diagnostik-und Behandlungsstrategien der Universitätsklinika zusammengeführt und ausgewertet, Konzepte entwickelt und evaluiert.
Übergeordnete Ziele sind dabei die adäquate Ressourcensteuerung innerhalb der Regionen sowie die Handlungsfähigkeit des Gesundheitssystems bei steigenden infektionszahlen und wachsenden Zahlen von hospitalisierungspflichtigen Patient*Innen zu sichern. Der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und der körperlichen und psychischen Gesundheit des medizinischen Personales stellt  eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung der Covid-19-Pandemie sowie möglicher zukünftiger Pandemien dar. Daher hat das egePan-Projekt das Ziel, die Gesundheit der medizinisch Beschäftigten während der Pandemie zu sichern. Das Teilprojekt VOICE, eine Kooperation der Uniklinika Ulm, Erlangen, Bonn, Köln und Dresden startet aktuell in die zweite webbasierte Befragungswelle zu psychischer Belastung, Arbeitsstress, Gesundheit und persönlichen Ressourcen von medizinischem Personal. Zum ersten Messzeitpunkt hatten 8000 Befragte bei der Studie teilgenommen.
Link zur Umfrage: https://ww2.unipark.de/uc/Voice2_Ulm/

Weitere Informationen über egePan und VOICE:

https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/projekte/evipan

 

COMPASS: Coordination on mobile pandemic apps best practice and solution sharing (Leitung am Standort: Prof. Dr. Harald Baumeister)


Das Projekt „COMPASS“ baut eine Plattform auf, welche konkrete Methoden und Werkzeuge für Pandemie-Apps koordiniert und bereitstellt. Wissenschaft und Wirtschaft schließen sich bundesweit zusammen und verfolgen dabei einen Open Source-Ansatz für die Entwicklung von mobilen Lösungen. Gemeinsam koordinieren und bewerten sie die entstandenen Pandemie-Apps und erstellen Handlungsempfehlungen für diese Insellösungen. Das schafft auch eine Basis für digitale Lösungen, um bei künftigen Pandemien besser digital gerüstet zu sein. Ziel ist es die erhobenen Daten für die COVID-19 bezogene Forschung zusammenzuführen und nutzbar zu machen unter Einhaltung aller rechtlichen und regulatorischen, noch die technischen Regulatorien.

Weitere Informationen:
https://www.uni-ulm.de/in/psy-klips/
https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/projekte/compass
https://num-compass.science/de/

 

BEAT-Covid (Breathing against Coronavirus Disease): Atemgestützte anti-inflammatorische Reflexstimulierung zur Senkung systemischer Entzündung bei COVID-19-Erkrankung

Das Ziel der Studie ist es festzustellen, ob eine hochdosierte (3xtäglich a 20min) atemgestützte Reflexstimulierung zu einer Senkung systemischer Entzündungswerte bei hospitalisierten Covid-19-Patienten führt und im weiteren Verlauf die Symptome von COVID-19 abmildern kann. Diese klinisch-randomisierte Studie wird in Kooperation mit der Infektionsstation M1C (Klinik für Innere Medizin III) der Uniklinik, Ulm durchgeführt.

Studienstart: 02/21

Studienleitung:

Dr. med. Elisabeth M. Balint (ORCID: 0000-0002-4172-2689)
Dr. sc. hum. Marc N. Jarczok (ORCID: 0000-0002-6055-385X)

Projektbeschreibung:

Plötzlich stark erhöhte pro-inflammatorische Zytokine wie Interleukin-6 (IL-6) und C-reaktives Protein (CRP) wurden bei Patienten mit Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) beobachtet und sind mit schlechteren klinischen Verläufen verbunden (Madjid et al., 2020), auch bekannt als Cytokine Release Syndrome (CRS) oder Zytokinsturm. Der Nervus Vagus ist über den cholinergen anti-inflammatorischen Reflex zentral an der Regulierung der systemischen Immunantwort beteiligt (Pavlov & Tracey, 2017) und langfristig mit Mortalität assoziiert (Jarczok et al. 2021). Eine Studie an hospitalisierten COVID-19 positiven Soldaten zeigte, dass die vagale Aktivität sinkt, gemessen durch Parameter der Herzratenvariabilität (HRV), unmittelbar vor dem starken Anstieg von CRP. Folglich könnte eine Erhöhung der vagalen Aktivität einen reduzierenden Einfluss auf den Anstieg relevanter Entzündungsparameter wie IL-6 haben und damit einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.

Neben elektrischen Vagusstimulatoren oder Medikamenten lässt sich die Vagusaktivität auch mittels einer spezifischen Atemtechnik mit erniedrigter Frequenz und verlängerter Ausatemphase (slow-paced breathing) zuverlässig stimulieren (Lehrer & Gevirtz, 2014; Schwerdtfeger et al., 2020). Die direkte Wirkung auf die vagale Aktivität kann über Messung der Herzratenvariabilität unmittelbar sichtbar gemacht werden. Ob dieser hochdosierte Einsatz dieser Atemtechnik einen klinisch relevanten Einfluss auf Entzündungsmarker wie IL-6 oder CRP hat ist bisher unbekannt. Der Vorteil einer Atemtechnik gegenüber medikamentöser oder elektrischer Stimulation liegt in der breiten und unmittelbaren Anwendbarkeit.

Link zur Studienregistrierung:

https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00023971

Literatur:

Jarczok, M.N., Koenig, J. & Thayer, J.F. Lower values of a novel index of Vagal-Neuroimmunomodulation are associated to higher all-cause mortality in two large general population samples with 18 year follow up. Sci Rep 11, 2554 (2021). https://doi.org/10.1038/s41598-021-82168-6

Lehrer, P. M., & Gevirtz, R. (2014). Heart rate variability biofeedback: how and why does it work? Frontiers in Psychology, 5(JUL), 1–9. doi.org/10.3389/fpsyg.2014.00756

Madjid, M., Safavi-Naeini, P., Solomon, S. D., & Vardeny, O. (2020). Potential Effects of Coronaviruses on the Cardiovascular System: A Review. JAMA Cardiology, 10, 1–10. doi.org/10.1001/jamacardio.2020.1286

Pavlov, V. A., & Tracey, K. J. (2017). Neural regulation of immunity: molecular mechanisms and clinical translation. Nature Neuroscience, 20(2), 156–166. doi.org/10.1038/nn.4477

Schwerdtfeger, A. R., Schwarz, G., Pfurtscheller, K., Thayer, J. F., Jarczok, M. N., & Pfurtscheller, G. (2020). Heart rate variability (HRV): From brain death to resonance breathing at 6 breaths per minute. Clinical Neurophysiology, 131(3), 676–693. doi.org/10.1016/j.clinph.2019.11.013

 

 

 

Allgemeine Informationen

Wer kann sich an der Uniklinik Ulm auf das Coronavirus testen lassen?

An der Uniklinik Ulm werden ausschließlich Corona-Testungen von allen Patient*innen vor der stationären bzw. teilstationären Behandlung und vor ambulanten Eingriffen sowie bei ambulanten Notfällen durchgeführt. Informationen zur Testung von Patient*innen finden Sie unter "Informationen für Patient*innen"

Im Universitätsklinikum Ulm können keine Corona Abstriche vor/nach dem Urlaub, für Saisonarbeitende und Kontaktpersonen durchgeführt werden.

 

Wo können sich Menschen testen lassen, die keine Patienten am Universitätsklinikum Ulm sind?

Wenn Sie nicht am Universitätsklinikum Ulm behandelt werden, können sich nach einer Reise direkt am Flughafen oder anderen Teststationen testen lassen. Ansonsten werden die Tests durch niedergelassene Ärzt*innen oder durch die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren durchgeführt.

Einen Überblick über kostenlose Testmöglichkeiten in Ulm finden Sie hier.

 

Online Ergebnisse der Corona-Testung an der Uniklink Ulm

Die Ergebnisse der Corona Testung sind nur für Patienten einsehbar, die am Universitätsklinikum Ulm getestet wurden und eine Trackingnummer erhalten haben! Bitte klicken Sie hier.

Die Auswertung der PCR-Testungen kann zwischen 24-48 Stunden in Anspruch nehmen, die Ergebnisse können nicht telefonisch abgefragt werden, sondern sind nur über den oben genannten Link abzufragen. Es werden dort nur negative Ergebnisse angezeigt. Positive Ergebnisse werden automatisch durch das Gesundheitsamt mitgeteilt.

Eine Liste der aktuell als Risikogebiete ausgewiesenen Gebiete finden Sie hier.

Corona-Hotline des Gesundheitsamts Alb-Donau-Kreis für Bürgerinnen und Bürger:

  • Telefonnummer 0731/185-1050, Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 16:00 Uhr, freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr

Landesweite Coronavirus-Hotline:

  • Baden-Württemberg 0711/904-39555, 09:00-16:00 Uhr
  • Bayern 089/233 47 819, 08:30-15:00 Uhr

Wenn Sie erkranken und ins Krankenhaus müssen, dann denken Sie bitte daran, Ihre Medikamentenliste sowie die Liste mit Ihren Vorerkrankungen mitzubringen. Und denken Sie bitte auch – wenn vorhanden – an Ihre Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Darin können Sie festlegen, wie Sie in einer Situation, in der Sie nicht mehr für sich selbst entscheiden können, medizinisch behandelt werden möchten oder wer Ihren Willen, wenn eine intensivpflichtige Therapie notwendig werden sollte, vertreten darf.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Das Informationsschreiben für externe Auditoren finden Sie hier

Landratsamt Alb-Donau-Kreis:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

Robert Koch Institut:

Kassenärztliche Vereinigungen (KV):

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg:

Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter*innen am Universitätsklinikum Ulm auf vielfältige Weise Unterstützung aus der Öffentlichkeit erfahren. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Personen, Unternehmen und Vereinen bedanken, die Ihre Wertschätzung für die Arbeit unserer Beschäftigten durch zahlreiche Sach-Spenden zum Ausdruck gebracht haben. Ein besonderer Dank geht an die Firma Lindt, die Firma Müller, Fritz-Kola, den Rewe-Markt Weimper, Kirchenbedarf Mayer, die Stadtwerke Ulm, die ffb-GmbH, das Maritim Hotel Ulm und Daniele Palama.

 

 

FAQs zum Coronavirus

Um die Ausbreitung respiratorisch übertragbarer Krankheiten zu vermeiden, sollten ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette d.h: in den Ellenbogen husten und niesen sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) gehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber derzeit überall und jederzeit angeraten.

Das neue Coronavirus verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Zurzeit ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – in erster Linie über Sekrete der Atemwege erfolgt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert, welches Hygieneverhalten helfen kann, sich generell vor der Ansteckung mit Atemwegsinfektionen, zum Beispiel auch der Influenza (Grippe) zu schützen. Hierzu zählen regelmäßiges und gründliches Händewaschen ebenso wie die Regeln der sogenannten Husten- und Nies-Etikette:

  • Beim Husten oder Niesen etwa ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten und sich wegdrehen.
  • Niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch. Dieses nur einmal verwenden und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich und ausreichend lange die Hände waschen.
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten oder niesen und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

Allen Personen, die Kontakt mit infizierten oder erkrankten Personen hatten und typische Krankheitssymptome aufweisen, wird empfohlen, umgehend den Hausarzt aufzusuchen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptome wie Husten und Schnupfen und gegebenenfalls Fieber. Sie können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen.

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