Integrative Medizin

Aktuelle Erhebungen zeigen, die Mehrzahl aller Patienten bzw. 80% aller Krebspatienten haben Interesse an integrativer Medizin oder wenden diese an. Nur die Hälfte dieser Patienten sprechen jedoch über dieses Bedürfnis oder ihre alternativen Anwendungen mit ihrem Arzt. In den Menschen leben zwei elementare Bedürfnisse: Die Patienten wollen von den Errungenschaften der modernen Medizin profitieren. Gleichzeitig besteht der Wunsch, ganzheitlich unter Einbezug der Naturkräfte wie auch der spirituellen Dimension behandelt zu werden. Das führt zu einem „Hin-und-her-gerissen-sein“ zwischen den Welten – zumindest solange es nur wenige Einrichtungen gibt, welche diese Kluft überbrücken.

Parallel dazu wird die Frage nach dem Wirkungsnachweis integrativ-medizinischer Maßnahmen kontrovers diskutiert, was dazu führt, dass die Krankenkassen diese Leistungen nicht übernehmen. Beides wird für die Patienten zusätzlich zu einer Zerreißprobe inmitten ihres persönlichen Krankheitsweges. Die flächendeckende Integration aller für die individuelle Situation des jeweiligen Patienten verfügbaren therapeutischen Optionen ist eine bisher noch unerfüllte Aufgabe. In Europa sind die Universitäten maßgebliche Impulsgeber für medizinische Entwicklungen. Daher sollte auch in diesem Bereich die universitäre Medizin sich dieser Aufgabe und seiner Lösung widmen.

Mit diesem von Stiftungen geförderten Pilotprojekt sollen Therapiemodule und Konzepte für ausgewählte Krankheitsbilder etabliert werden.

Finanzierung / Förderung: Das Projekt wird von der Software AG Stiftung (SAGST, Darmstadt), von der Mahle-Stiftung (Stuttgart) sowie von der DAMUS-DONATA Stiftung (Mannheim) großzügig gefördert. 

Telefon 0731/500 53588

Telefax 0731/500 12 53588

Konzeption und Leitung des Fachbereiches

Prof. Dr. med. Klaus Kramer (M.Sc.) / Leiter FB Integrative Medizin

Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Christoph Michalski

 

 

News & Veranstaltungen

Start der ENTAiER-Studie

Start der CCC-Integrativ Studie