Die Tagung nimmt die Herausforderungen zwischen einer offenen, akzeptierenden Gesellschaft und wieder wachsenden Ausgrenzungstendenzen gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen in den Blick. Erfahrungen, Ursachen und Auswirkungen von Exklusion und Stigmatisierung werden dabei sowohl aus der Betroffenenperspektive als auch aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. In einem politischen Round Table wird der Frage nachgegangen, ob gesellschaftliche Schutzbedürfnisse nicht eher durch eine innovative und teilhabeorientierte Psychiatrie als durch Wegschließung und Verwahrung erfüllt werden können. Im Austausch mit Akteurinnen und Akteuren außerhalb des psychiatrischen Versorgungssystems, etwa der Polizei, des Gewerbes und von Nachbarschaftshilfen, werden Wege zur Stärkung tragfähiger Netzwerke im alltäglichen Miteinander vorgestellt.
Der zweite Veranstaltungstag widmet sich einer kritischen Reflexion über den Stand der Ambulantisierung mit dem Ziel einer lebensweltorientierten, alltagsbezogenen Versorgung. Die Veranstaltung knüpft an die Ergebnisse der bis 2025 abgeschlossenen Psychiatriedialoge an und unterstützt die Umsetzung der dort formulierten Handlungsempfehlungen.
Das Programm und die Anmeldeinformationen werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.
Weitere Informationen: APK-Jahrestagung 2026