M1B Notaufnahme und Intermediate Care Station

Die Klinik für Innere Medizin I (Ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. T. Seufferlein) ist organisatorisch  für die gemeinsame internistische Notaufnahme der drei medizinischen Kliniken im Zentrum für Innere Medizin der Universitätsklinik Ulm verantwortlich. Die Notaufnahme steht allen Patient(inn)en 24 Stunden an 365 Tagen offen und verfügt über Einrichtungen zur Überwachung und Diagnose von Notfällen aus allen internistischen, nichtoperativen Fachbereichen. Jährlich werden etwa 15.000 Patienten ambulant oder stationär im Bereich „M1b“versorgt. Ein Team aus insgesamt 30 Mitarbeitern in der Pflege und 14 Ärzten aus allen drei internistischen Kliniken stellt die Patientenversorgung von internistischen Notfall- und intensivmedizinisch überwachungspflichtigen Patienten in unserem universitären Haus der Maximalversorgung sicher. Dabei können sämtliche Notfälle der Bereiche Hämato-Onkologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Endokrinologie, Kardiologie, Pulmonologie und Angiologie versorgt werden. Bei Bedarf kann jederzeit ärztliches Personal aller am Klinikum ansässigen Fachrichtungen konsiliarisch hinzugezogen werden. Die Abtl. für Radiologie stellt sämtliche notfallmäßige diagnostische und interventionelle Verfahren zur Verfügung (konventionelle Röntgenbildgebung, CT, MRT, interventionelle Radiologie).

Zusätzlich zur notfallmäßigen Versorgung erfolgen täglich drei ärztliche Visiten (07:30, 16:00, 23:00 Uhr). Hier fällt die Entscheidung, ob eine stationäre Weiterbehandlung des Patienten erforderlich ist oder ob die Behandlung ambulant bzw. durch den Hausarzt erfolgen kann.
Neben dem Wartebereich für ambulante Patienten (8 Plätze) und dem Akutbehandlungsbereich mit 3 Untersuchungszimmern (6 Plätze) stehen für den stationären Bereich 16 Überwachungsbetten, davon 4 Plätze mit Isolationsmöglichkeit, zur Verfügung. Alle Patienten können über eine zentrale Monitoranlage kontinuierlich überwacht werden.
Für die Diagnostik vor Ort stehen EKG, Sonographie und transthorakales Echo zur Verfügung. Eine umfangreiche Labordiagnostik (Klinische Chemie, Mikrobiologie und Virologie) wird von den entsprechenden Abteilungen zur Verfügung gestellt. In unmittelbarer räumlicher Nähe befinden sich die Notfallendoskopie, die transösophageale Echokardiographie und das Herzkatheterlabor.

Profilbild von PD Dr. med. Martin Müller

PD Dr. med. Martin Müller

Oberarzt Intermediate-Care-Bereich M1b und Station M1A

Profilbild von apl. Prof. Dr. rer. med. Alexander Kleger

apl. Prof. Dr. rer. med. Alexander Kleger

Oberarzt, Leiter Schwerpunkt Pankreatologie

Kontakt

Kontaktnummern, Besuchs- und Visitenzeiten:

Stationszimmer: 0731 500-44637
Arztzimmer: 0731 500-44639
Aufnahmearzt: 0731 500-44646
Telefax: 0731 500 -4643
Besuchszeiten: 09:00 - 21:00 Uhr, Ausnahmen nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal
Visitezeiten: Mo-Fr: 07:30, 16:00, 23:00 Uhr
Sa+So; Feiertage: 07:45, 20:00 Uhr

Die Station befindet sich im Bettentrakt der Klinik für Innere Medizin  am Oberen Eselsberg Ebene 1      

Team

Ärzteteam

Prof. Dr. Thomas Seufferlein  

PD Dr. med. Martin Müller  

apl. Prof. Dr. rer. med. Alexander Kleger  

Pflege

 Franziska Wenzel  

 Konrad Dreher  

Schwerpunkte

Räumlich an die Notaufnahme angegliedert ist die  Intermediate Care Station (IMC) des Zentrums für Innere Medizin (4 Betten+ 1 Isolationsbett). Die IMC erfüllt die Funktion als Wachstation unter anderem bei Patienten, die nicht streng intensivtherapiepflichtig sind, aber eine intensive Überwachung und Pflege benötigen. Es stehen 2 Beatmungsplätze (maschinelle nichtinvasive Beatmung, NIV mit transkutaner CO2-Messung) zur Verfügung.

Integriert in die Notaufnahmestation ist die sog. Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) unter der medizinischen Leitung der Abtl. Innere Medizin II (Kardiologie/Pulmonologie/Angiologie, Prof. Dr. W. Rottbauer). Hier werden Patient(inn)en mit Brustschmerzen (z. B. Verd. auf Herzinfarkt) zur schnellst möglichen Diagnostik und Therapie aufgenommen. Dabei ist ständig ein Arzt der Abtl. Kardiologie auf Station anwesend. Neben EKG und einer raschen Labordiagnostik steht ein modernes Echokardiographiegerät zu Verfügung. Bei Bedarf kann jederzeit eine notfallmäßige Versorgung der Patienten in den unmittelbar benachbarten Herzkatheterlaboren erfolgen.

Direkt bei Eintreffen in der Notaufnahme werden die Patienten durch geschultes Personal gesichtet. Anhand der vorliegenden Beschwerden und Symptome erfolgt die Zuordnung in eine Kategorie, welche die Behandlungsdringlichkeit anzeigt. Dementsprechend werden Patienten der dringlicheren Kategorien früher vom Arzt untersucht, als Patienten, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sind. Die Triagierung wird ausschließlich von geschulten Mitarbeitern der Notaufnahme durchgeführt. Für jedes Leitsymptom gibt es entsprechende Diagramme, welche die Einordnung vereinfachen und die Einschätzung vollständig objektivieren. Eine systematische  Bestimmung der Behandlungsdringlichkeit führt zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit in der Notaufnahme und stellt sicher, dass eine hohe Behandlungsdringlichkeit zuverlässig erkannt wird.

Unsere Pflege

Auch das Team der Pflege heißt Sie herzlich Willkommen auf der Informationsseite der Inneren Notaufnahmestation M1b des Universitätsklinikums Ulm. Diese Station gehört zur Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie) unter der Leitung von Herrn Prof. Thomas Seufferlein, und ist Teil des Zentrums für Innere Medizin.

Die Station verfügt über insgesamt 16 moderne Überwachungsplätze. Davon sind zwei Betten für Isolationen vorgesehen, vier Intermediate Care Plätze und sechs Betten für die Chest-Pain-Unit. Zudem gibt es 3 Untersuchungsräume, welche Platz für sechs Patienten bieten und einen Wartebereich für ambulante Patienten.

Informationen für Patienten

Der Patient steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Die interdisziplinäre zentrale Notaufnahme der Universitätsklinik Ulm ist 24 Stunden pro Tag, 365 Tage im Jahr geöffnet. Es werden akute Notfälle aller internistischen, nichtoperativen Fachdisziplinen versorgt.
Es ist den betreuenden Ärztinnen und Ärzten eine große Hilfe, wenn Sie Vorbefunde über Ihren Krankheitsverlauf zur Aufnahme mitbringen. Ebenfalls sollten Sie eine Liste Ihrer aktuellen Medikation mitführen.

Das Team der Notaufnahme bemüht sich, allen Patient(inn)en gleichermaßen gerecht zu werden. Dennoch wird es bei lebensbedrohlichen Notfällen immer wieder geschehen, dass die Interessen von weniger schwer erkrankten Patient(inn)en zeitweise in den Hintergrund treten müssen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

  • Selbsteinweisung, d.h. Sie erreichen die Klinik selbstständig, ohne vorherigen Kontakt mit einem Arzt oder Rettungsdienstpersonal
  • Einweisung durch den Hausarzt oder Facharzt
  • Einweisung durch den Rettungsdienst oder Notarzt
  • Einweisung durch den Notarzt mit Hubschrauber
  • Einweisung bzw. Überweisung des behandelnden Arztes
  • Versicherungskarte der Krankenkasse
  • Vorhandene Arztbriefe
  • Ihre Medikamentenliste
  • Ggf. vorhandene Röntgenbilder

Im Gegensatz zu einer ambulanten Versorgungseinrichtung (z.B. Facharztpraxis), die überwiegend eine terminvereinbarte Versorgung anbieten kann, ergibt sich in der Notfallmedizin das Patientenaufkommen weitgehend nach dem Zufallsprinzip. Deshalb ist die Notaufnahme im 24h Schichtbetrieb durchgehend mit 2 (nachts) bis 4 (tagsüber) Ärzten und speziell ausgebildetem Pflegepersonal besetzt. Direkt bei Eintreffen in der Notaufnahme werden die Patienten durch geschultes Personal gesichtet. Anhand der vorliegenden Beschwerden und Symptome erfolgt die Zuordnung in eine Kategorie, welche die Behandlungsdringlichkeit anzeigt. Dementsprechend werden Patienten der dringlicheren Kategorien früher vom Arzt untersucht, als Patienten, die nicht lebensbedrohlich erkrankt sin. Nach Erfassung Ihrer Daten findet so bald wie möglich eine körperliche Untersuchung durch den Arzt statt. Wenn notwendig, werden weiterführende diagnostische Maßnahmen wie Röntgen, Labor, EKG etc. eingeleitet. Die Dauer der Untersuchungen hängt vom Krankheitsbild ab. Nach der Diagnostik und ggf. der Behandlung werden Sie entweder mit einem Brief an Ihren Hausarzt entlassen oder stationär aufgenommen. Durch die Kategorisierung kann es in Zeiten höheren Patientenaufkommens zu Wartezeiten kommen, insbesondere für die als nicht lebensbedrohlich erkrankt eingestuften Patienten, da bei diesen kein sofortiger Handlungsbedarf besteht. Diese Wartezeit entsteht durch die absolut notwendige Sofortbehandlung der höher kategorisierten Patienten und ist dementsprechend unvermeidbar. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Jeder Patient soll seine individuelle und bestmögliche Versorgung bekommen. Dazu gehört ein reibungsloser und ungestörter Arbeitsablauf. Sprechen Sie sich bitte deshalb in der Familie ab, wer sich telefonisch bei uns nach dem Befinden erkundigt. Als Angehöriger können Sie uns helfen, indem Sie sich in den eingerichteten Wartezonen in der Notaufnahme aufhalten. Wir möchten die Intimsphäre eines jeden Patienten wahren. Die Flure vor den Untersuchungsbereichen und Krankenzimmern sind deshalb kein Aufenthaltsort. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Diese sind von 09:00 - 21:00 Uhr und nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal.

Wir sind bemüht Ihnen so viel Zeit wie möglich mit Ihren Angehörigen zu ermöglichen. Es ist trotzdem möglich, dass durch Zugänge, therapeutische und diagnostische Maßnahmen sowie Visitenzeiten die Besuchszeit unterbrochen werden muss, hier für bitten wir Sie um Verständnis. Das Warten auf dem Flur ist bei uns nicht gestattet, dazu steht vor der Station ein Besucherbereich zur Verfügung.

Wir stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung, es ist sehr hilfreich wenn Sie uns einen Ansprechpartner nennen. Haben Sie Verständnis, wenn Sie etwas warten müssen, bis ein Arztgespräch möglich ist. Es gibt immer wieder Notfälle, sowie nicht planbare Vorgänge in der Patientenversorgung.

Wir bitten Sie, sich an die Hygienevorschriften der Notaufnahmestation M1b zu halten, zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter! Bei Fragen oder Unsicherheiten dürfen Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal wenden!

Qualität

Wir sind zertifiziert seit 2007 nach DIN ISO 9001:2000 und seit 2013 rezertifiziert nach DIN ISO 9001:2008.