Klinische Forschung

Die Adipositas bezeichnet eine übermäßige Vermehrung von Körperfett und wird definiert mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30 kg/m2 bei Erwachsenen.  
In Deutschland sind in der Altersgruppe der Jugendlichen (14-21 Jahre) über 200.000 betroffen. Adipositas entsteht, wenn dem Körper mehr Energie zugeführt wird als er verbraucht. Nur in wenigen Fällen kann eine Erkrankung, wie z.B. eine Hormonstörung, als Ursache festgestellt werden.

Aufgrund der häufig auftretenden körperlichen und psychischen Begleiterkrankungen, kann Adipositas die Lebensqualität enorm einschränken.

Häufige Folgen sind:
- Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes)
- Bluthochdruck
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Fettstoffwechselstörungen (z.B. hohes Cholesterin)
- Leberverfettung und -entzündung
- Störungen im Hormonhaushalt
- Gelenkbeschwerden
- Psychische Probleme
- Soziale Isolation einschließlich Arbeitslosigkeit
- Einschränkung der Fruchtbarkeit
- Schlafstörungen und Müdigkeit

Für Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren mit einem BMI
über 30 kg/m2 bieten wir eine neue umfassende Versorgung in fünf
verschiedenen spezialisierten Kliniken in Deutschland an. Darin enthalten sind:

1.     Angebot eines neuen Versorgungsprogramms
2.    Informationen zu verschiedenen Behandlungsmaßnahmen
2.    umfassende, medizinische Untersuchungen
3.    neue wissenschaftliche Informationen über Adipositas
4.    Hilfestellungen und Kontaktvermittlungen zu ausgewählten Experten
6.    Unterstützung beim Finden eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes
7.    Kontakt mit anderen Betroffenen

Die Ziele für die Patienten sind:
- die Steigerung des Selbstwertgefühls
- die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Folgeerkrankungen
- die Integration in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt
 

1.    In Phase eins wird den betroffenen Jugendlichen eine umfassende Untersuchung des körperlichen und psychischen Gesundheitszustandes angeboten.
2.    Bei weiterem Interesse können die Jugendlichen in Phase zwei an einem 3-6 monatigen innovativen Gruppenprogramm teilnehmen. Dieses hat nicht die Gewichtsabnahme zum Ziel, sondern soll Fertigkeiten vermitteln, die bei der Eingliederung in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt helfen sowie das Selbstwertgefühl steigern sollen.
3.    Schließlich wird den Jugendlichen in Phase drei eine individuelle Therapie vorgeschlagen. Für manche Jugendliche führt dies bis hin zum adipositas-chirurgischen Eingriff. Operierte Jugendliche werden in ein innovatives, strukturiertes Betreuungsprogramm aufgenommen.

Wir wollen alle Jugendlichen mit Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m2) über viele Jahre betreuen.

In einem Netzwerk arbeiten wir mit verschiedenen Einrichtungen, wie z.B. den Krankenkassen oder den Jobcentern, mit denen die Jugendlichen Kontakt haben, zusammen.

Somit sind wir in der Lage, den Jugendlichen neben der medizinischen Versorgung auch wichtige Kontakte für die Integration in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Unser Ziel ist es, eine wissenschaftlich fundierte Versorgung von Jugendlichen mit Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m2) in Deutschland zu etablieren.     

Bei Interesse können Sie sich gerne bei einem der aufgeführten klinischen Zentren in Ihrer Nähe melden.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie,
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin,
Universität Ulm,
Eythstr. 24, 89075 Ulm
Tel: 0731 / 500 57401, Fax: 0731 / 500 57407


Ansprechpartner:

Dr. med. Julia von Schnurbein

Prof. Dr. med. Martin Wabitsch


E-Mail: ja-studie@uni-ulm.de

Charité Universitätsmedizin Berlin

Ambulantes Adipositas Zentrum
Interdisziplinäres SPZ der Kinderklinik
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Tel: 030 / 450 566 889

Ansprechpartner: Dr. Susanna Wiegand, Dr. Annika Bickenbach
Email: babeluga(at)charite.de

 

Vestische Kinder- und Jugendklinik

Universität Witten/Herdecke
Dr. F. Steiner Str. 5
45711 Datteln
Tel: 02363 / 975 349

Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Reinehr, Dr. Barbara Wolters, Frau Alex Geisler, Frau Anke Schäfer
Email: A.Schaefer(at)kinderklinik-datteln.de

 

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig

Universität Leipzig
Liebigstraße 20a
04103 Leipzig
Tel.: 0341/9726000

Ansprechpartner: Prof. Dr. Wieland Kiess, Frau Madlen Neef, Frau Annett Witzmann

Email: madleen.neef@medizin.uni-leipzig.de

 

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik undPsychotherapie des Kindes- und Jugendalters

LVR-Klinikum Essen
Kliniken/Institut der Universität Duisburg-Essen
Wickenburgstr. 21, 45147 Essen
Tel.: 0201 / 87 07 – 466

Ansprechpartner: Prof. Dr. Johannes Hebebrand
Email: ja-studie@uni-due.de

Die Ulmer Kinderstudie ist eine Geburtskohortenstudie, die im Jahr 2000 an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Ulm gestartet wurde. Im Zeitraum zwischen November 2000 und November 2001 wurden alle Frauen, die in der Frauenklinik Ulm ein Kind zur Welt gebracht haben gefragt, ob diese an der Studie teilnehmen möchten. Insgesamt haben 1066 Mütter einer Teilnahme zugestimmt. Die Studienkinder und deren Eltern wurden seit der Geburt bis zum Alter von 8 Jahren regelmäßig in so genannten „Follow ups“ nachbeobachtet.

Man weiß heute, dass viele Erkrankungen, die im Erwachsenenalter auftreten (zum Beispiel Herzkreislauf-Erkrankungen, Allergien, Asthma und sogar Krebserkrankungen) ihre Ursprünge schon früh in der Kindheit haben. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Einflussfaktoren, die während der Kindheit wirken zu identifizieren und zu erforschen. Mit Hilfe der Ulmer Kinderstudie sollen perinataler (zeitlich um die Geburt herumliegender) und frühkindlicher Faktoren im Hinblick auf ihre Bedeutung für das Wachstum und Entstehung von metabolischen Erkrankungen untersucht werden.
 

•    Identifizierung von perinatalen und kindlichen Faktoren, die mit der Gewichtsentwicklung und kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert sind


•    Untersuchung von intrafamiliären Zusammenhängen für anthropometrische (BMI, Bauchumfang) und klinische Parameter (Blutdruck,Nüchternblutglukosekonzentration)

Seit der Baselinerhebung 2000/2001 wurde die Studie nach 6 Wochen, 6 Monaten, 1, 2, 3, 4, 6 und 8 Jahren nachbeobachtet. Dabei wurden unter anderem Daten aus dem Muterpass, Daten über die Gewichts- und Körperhöhenentwicklung des Kindes und Angaben über die familiären Umgebungsfaktoren wie z.B. aktives elterliches Rauchen erhoben. Zusätzlich wurden biologische Proben wie z.B. eine Nabelschnurblutprobe, eine Muttermilchprobe, Speichelproben und eine Stuhlproben gesammelt. Der ursprüngliche Name der Geburtskohorte lautete „ Ulmer Säuglingsstudie“ und wurde mit dem Alter der Kinder von 8 Jahren in „Ulmer Kinderstudie“ umbenannt. Innerhalb des 8 Jahres Follow-ups wurden die Eltern und das Studienkind an einem Samstag oder einem Tag in den Schulferien vormittags in die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin nach Ulm eingeladen. An diesem Tag wurde sowohl bei dem Kind als auch bei dessen Eltern das Körpergewicht, die Körperhöhe, der Bauchumfang und weitere Maße der Körperzusammensetzung gemessen. Zusätzlich wurde eine Nüchternblutprobe von den Teilnehmern gewonnen. Aktuell werden die Studienteilnehmer postalisch kontaktiert und um das Ausfüllen eines Elternfragebogens gebeten (11-Jahres Follow-up).

 

•    Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsklinik für

      Kinder- und Jugendmedizin Ulm, Prof. Dr. med. Martin Wabitsch


•    Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung am Deutschen

      Krebsforschungszentrum, Prof. Dr. med. Hermann Brenner


•    Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie, Universität Ulm, Prof. D. Rothenbacher

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm
Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
Dr. biol. hum. Stephanie Brandt
Eythstr. 24, 89075 Ulm
Tel.: 0731-500 57426
E-Mail: stephanie.brandt@uniklinik-ulm.de

Ein Zusammenhang zwischen einem Schlafmangel und der Entwicklung eines Typ 2 Diabetes ist bereits bekannt. Im Rahmen der Studie "Diabetes and Social Jet Lag" soll untersucht werden, ob bei Patienten mit Typ 1 Diabetes ein Schlafmangel oder eine vermehrte Schlafunterbrechung des Nachtschlafes mit einer verschlechterten Blutzuckereinstellung assoziiert sind.

  • Schulungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus, Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm (Prof. Dr. Wabitsch, Dr. von Schnurbein)
  • Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Gießen (Dr. Böttcher)
  • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, BETHLEHEM Gesundheitszentrum Stolberg GmbH (Prof. Karges)
  • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Augsburg I. (Dr. Dunstheimer)
  • Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Leipzig (PD r. Kapellen)
  • Interdisziplinäres Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ), Universitätsmedizin Berlin (Dr. Galler)
  • Klinik für allgemeine Pädiatrie und Neonatologie, Universitätsklinikum des Saarlandes (Prof. Rohrer, Dr. Graf, Dr. Hoffmann)
  • Institut für Medizinische Psychologie, Ludwigs-Maximilians-Universität München (Prof. Roenneberg, Dr. Vetter)

Dr. med. Julia von Schurbein

Prof. Dr. med. Martin Wabitsch

Schulunsgzentrum für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm

Eythstr. 24

89075 Ulm

Tel.:    0731-500 57401

E-Mail: julia.schnurbein@uniklinik-ulm.de

Neue Behandlungsstrategien haben die mittleren Fünfjahres-Überlebensraten von Patienten mit Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter im Verlauf der letzten dreißig Jahre signifikant verbessert. Diese Therapien sind jedoch mit einem deutlichen Risiko für kurz- und langfristige therapiebedingte Morbidität assoziiert. Endokrine Störungen werden im Verlauf der Nachsorge bei 20 bis 50% der Überlebenden einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter dokumentiert. Damit gehören Hormonstörungen zu den häufigsten Spätfolgen nach antineoplastischer Therapie.
Die Manifestation und Ausprägung endokriner Spätfolgen ist mit der jeweiligen Grunderkrankung und ihrer Lokalisation assoziiert und hängt darüberhinaus entscheidend von den jeweils eingesetzten Therapiemodalitäten (Radiatio, Chemotherapie, Chirurgie) ab. Die möglichen Spätfolgen können jeden Bereich des endokrinen Systems betreffen und umfassen bei pädiatrischen Patienten v.a. Störungen der hypothalamo-hypophysären Funktion, Gonadendysfunktion, Störungen der Schilddrüsenfunktion, Adipositas und Osteoporose. Aktuelle Studien zur Langzeitnachsorge von Krebsüberlebenden zeigen für die kumulativen Inzidenzen von Hormonstörungen über einen Zeitraum von dreißig Jahren keine Plateaubildung. Es ist somit davon auszugehen, dass endokrinologische Folgen die Gesundheit und langfristige Lebensqualität nicht nur während besonders sensibler Phasen von Wachstum und Entwicklung schwer beeinträchtigen (z.B. die Körperhöhe, Pubertätsentwicklung), sondern diese im Verlauf des gesamten Lebens entscheidend einschränken können. Es besteht somit ein Bedarf für evidenzbasierte, praxisorientierte Empfehlungen für die kurz-, mittel- und langfristige onkologisch-endokrinologische Nachsorge.  

Durch den systematischen Vergleich aller für die Therapieprotokolle der GPOH vorhandenen endokrinologischen Nach-sorgeempfehlungen mit internationalen, evidenzbasierten Nachsorgeleitlinien wurde der vorhandene Harmonisierungsbedarf endokrinologischer Nachsorgeempfehlungen detailliert beschrieben. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Analyse wurde nun mit der Entwicklung gemeinsamen Leitlinie von APE und GPOH zur endokrinologischen Nachsorge begonnen (Ziel: Entwicklungsstufe S2e). Die Leitlinienentwicklung wird von der deutschen Kinderkrebsstiftung gefördert. Perspektivisch sollen im Rahmen eines Nachfolgeprojektes eine prospektive Evaluation der  Nachsorgeempfehlungen sowie regelmäßige Aktualisierungen der Leitlinie erfolgen.

Denzer C, Ott-Renzer C, Brabant C, Brämswig J, Dörffel W, Dörr H, Hauffa B, Langer T, Muche R, Müller H, Rohrer T, Schnabel D, Vorwerk P, Wabitsch M
 

Dr. med. Christian Denzer

Telefon: 0731-500 57401

Email: christian.denzer@uniklinik-ulm.de

Experimentelle Forschung

PI:    Dr. rer. nat. Daniel Tews

Co-I: Prof. Dr. rer. nat. Pamela Fischer-Psosovszky, Prof. Dr. med. Martin Wabitsch

Beschreibung:

Winterschläfer und Nagetiere verfügen über braunes Fettgewebe, welches den Energieumsatz durch den Prozess der adaptiven zitterfreien Thermogenese reguliert. Beim Menschen ist es beim Neugeborenen vorhanden und konnte kürzlich auch bei Erwachsenen nachgewiesen werden. Dabei fallen bedeutsame Größenunterschiede auf, die abhängig sind vom Alter, Geschlecht und BMI der Probanden. Die Eigenschaft von braunem Fettgewebe – die Verbrennung großer Mengen an Energie – macht es attraktiv als Zielorgan zur Entwicklung therapeutischer Strategien zur Bekämpfung von Adipositas. Es ist bisher nicht geklärt, welche Faktoren beim Menschen die Entwicklung brauner Adipozyten in vivo regulieren und wie der zeitliche Verlauf der Entwicklung der braunen Fettgewebsmasse von der Geburt bis zum Erwachsenenalter ist.

In der Arbeitsgruppe wird die Regulation der Proliferation, der Differenzierung und die Funktion von humanen braunen (Prä-) Adipozyten in vitro untersucht. Als Modellsysteme dienen 1. aus Operationsmaterial gewonnene braune Prä- und Adipozyten von Probanden verschiedenen Alters, 2. aus Knochenmark isolierte mesenchymale Stammzellen, die in vitro zu braunen Adipozyten differenzieren und 3. die humane Präadipozyten-Zelllinie SGBS, in der Marker eines braunen Fettzellphänotyps exprimiert werden können. Die Anwendung von humanen Modellsystemen zur Untersuchung des braunen Fettgewebes ist einzigartig und bietet die Gelegenheit, neue Erkenntnisse über den Ursprung brauner humaner Adipozyten sowie über die Regulation ihrer Rekrutierung und über ihre Funktion zu erhalten.

Publikationen:

Tews D. et al.: Renaissance of brown adipose tissue. Horm Res Paediatr. 2011;75(4):231-9

Förderung:
Bohringer Ingelheim University Ulm BioCenter (BIU)

Beschreibung:

Innerhalb des Nationalen Genomforschungsnetzwerkes (NGFNPlus) untersuchen wir die genetischen Ursachen von Übergewicht und Adipositas. Erst kürzlich konnten wir zusammen mit dem GIANT-Konsortium in einem Kollektiv von über 249.000 Patienten eine Reihe von neuen Adipositas-Kandidatengenen identifizieren. Unsere Aufgabe innerhalb des nationalen Netzwerkes ist es, die Funktion der identifizierten Gene im Fettgewebe zu charakterisieren. Dazu werden die entsprechenden Gene in menschlichen Fettzellen entweder ausgeschaltet oder überexprimiert, um anschließend die Differenzierungskapazität und den Metabolismus der genetisch modifizierten Fettzellen zu untersuchen. Ein besseres Verständnis für die Funktion der Kandidatengene soll helfen, neue medikamentöse Therapien für Adipositas zu entwickeln.


Publikationen:

Fischer-Posovszky P, Tews D, Horenburg S, Debatin KM, Wabitsch M: Differential function of Akt1 and Akt2 in human adipocytes. Mol Cell Endocrinol 2012 Jul 6;358(1):135-43.


Tews D, Fischer-Posovszky P, Wabitsch M: Regulation of FTO and FTM during human preadipocyte differentiation. Horm Metab Res. 2011 Jan;43(1):17-21


Speliotes EK, Willer CJ, et al, Fischer-Posovszky P, et al, Loos RJ: Association analyses of 249,796 individuals reveal 18 new loci associated with body mass index. Nat Genet. 2010 Nov;42(11):937-48


Tews D, Fischer-Posovszky P, Wabitsch M: FTO- Friend or foe?   Horm Metab Res. 2010 Feb;42(2):75-80

Förderung:

NGFNPlus (BMBF 01GS0824)

Promotionen

2017    Kolja Sievert aus Offenbach  (Dr. med.): Inpatient Long Term Therapy for Extremly Obese Adolescents and Young Adults: Reduction of the Visceral Fat and Improvement of Cardiovascular Risk Profile

2017    Ina Karen Alberts  (Dr. med.): Nabelschnurblut und die Auswirkungen auf die Körperfettmasse sowie die Körperfettverteilung der Kinder

2016    Amina Hochweber aus Konstanz  (Dr. med.): Die Entwicklung von Körpergewicht und Körpergröße von Geburt bis zum Schulater bei Ulmer Schulkindern

2015    Lisa Kranz aus Stuttgart  (Dr. med.): Zusammenhang zwischen dem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Muttermilch und der Gewichts-entwicklung von Kindern bis zum 8. Lebensjahr

2014    Melanie Rebekka Kohler aus  Reutlingen (Dr. med.): Zusammenhang zwischen dem mütterlichen Rauchverhalten während der Schwangerschaft und dem kindlichen BMI mit acht Jahren – Ergebnisse aus der Ulmer Kinderstudie

2014    Yan Yuh Hopfner aus Stuttgart   (Dr. med.): Zinctransporter 8 Autoantikörper sind ein Risikofaktor für das Wiederauftreten eines Typ 1 Diabetes mellitus bei Patienten die eine kombinierte Bauchspeicheldrüsen-/Nierentrans-plantation erhalten haben

2014    Jonas Zeller aus Heidelberg (Dr. med.): Zusammenhang zwischen kindlichem Essverhalten und dem kindlichen Gewicht

2015    Lisa Kranz aus Stuttgart  (Dr. med.): Zusammenhang zwischen dem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Muttermilch und der Gewichts-entwicklung von Kindern bis zum 8. Lebensjahr

2013    Nadine Muschel aus Ravensburg (Dr. med.): Einfluss des Präventionsprogramms URMEL-ICE auf anthropometrische Parameter, intraabdominelles Fett und kardiovaskuläre Risikofaktoren

2013    Amelie Rieser aus Immenstadt (Dr. med.): Klinische Bedeutung des sonographisch bestimmten intraabdominellen Fettdepots bei Ulmer Schulkindern; Ergebnisse der URMEL-ICE Studie

2013     Ina Rupprecht aus Ulm  (Dr. med.): Der Zusammenhang von psychopathologischen Auffälligkeiten und Essverhalten unter Berücksichtigung von Geschlechtsunterschieden und BMI bei Kindern

2013    Lisa Lehmann aus Biberach a.d.Riß  (Dr. med.): Zusammenhänge zwischen dem elterlichen Gewichtsstatus, ausgewählten Verhaltensfaktoren und der Entwicklung von Übergewicht und abdominaler Adipositas des Kindes - Ergebnisse der Ulmer Geburtskohorte

2013    Christina Schlieske aus Bad Saulgau (Dr. med.): Sonographische und anthropometrische Fettparameter als Prädiktoren eines metabolischen Syndroms und einer Steatosis hepatis bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen

2013    Katharina Seiter aus Stuttgart  (Dr. med.): Der Zusammenhang zwischen dem kindlichen Body-Mass-Index und Depressivität, Verhaltensauffälligkeiten, ADHS-Phänotyp und Impulsivität

2012    Stella Nagel aus Gdynia, Polen  (Dr. med.): Characterization of apoptosis resistance in human preadipocytes and adipocytes

2012    Stephanie Brandt aus Werningerode  (Dr. biol. hum): Identification of early childhood and family factors associated with cardiovascular risk factors in pre-pubertal age

2012    Dorothee Müller aus Stuttgart (Dr. med.): Prävalenz und Risikofaktoren für Mangelgeburtlichkeit (Small for gestational age) – Untersuchung einer  Geburtskohorte der Ulmer  Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

2011    Joachim Hepp aus Marktheidenfeld  (Dr. med.): Die Therapie mit rekombinantem Wachstumshormon, Effekt im initialen Jahr der Behandlung unter besonderer Berücksichtigung von Patienten mit Wachstumshormonmangel

2011    Annemarie Huber aus Bonn (Dr. med.): Prävalenz und Risikofaktoren für Frühgeburtlichkeit - Untersuchugen einer Geburtskohorte der Universitätsfrauenklinik Ulm von Mai 2007 bis Juni 2008

2011    Michaela Keuper aus Hilden (Dr. rer. nat): The role of fat cell apoptosis during obesity-associated adipose tissue inflammation

2011    Kerstin Hammer aus Heilbronn (Dr. med.): Einfluss eines einjährigen schulbasierten Präventionsprogramms auf anthropometrische Parameter, kardiovaskuläre Risikofaktoren, linksventrikuläre Muskelmasse und Intima-Media Dicke – Ergebnisse der URMEL-ICE Studie

2011     Sulamith Hefele aus Kempten (Dr. med.): Untersuchungen zum Einfluss von Ghrelin auf die Biologie der Fettzelle

2010    Anja Moß aus Rostock (Dr. biol. hum.): Erstellung evidenzbasierter Leitlinien zur Therapie der Adipositas im Kindes- und Jugendalter

2010    Michael Roth aus Göppingen  (Dr. med.): Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Ulmer Schulkindern heute und im Vergleich mit dem Ulmer Schulkinderprojekt 1975/76

2010    Isabelle Mader aus Werneck  (Dr. rer. nat): Identification of a novel proapoptotic function of resveratrol:Sensitization of fat cells to TRAIL-induced apoptosis in a SIRT1-independent manner

2009    Anja Maria Feneberg aus Erlangen (Dr. med.): Phänotypisierung von Patienten mit einer aktivierenden Mutation im Glucokinase-Gen

2009    Andrea Maria Sonnleitner, Krumbach    (Dr. med.): Adipositas: Inflammation im viszeralen Fettgewebe

2008    Vera Kukulus aus Ichenhausen  (Dr. med.): Wirkung von Resveratol auf die Biologie humaner Fettzellen

2008    Hanne Bottheim aus Oslo (Dr. med.): Einfluss anthropometrischer Parameter auf die linksventrikuläre Muskelmasse bei Ulmer Schulkindern – Ergebnisse der URMEL-ICE Studie

2007    Martin Moritz aus Steinfurt (Dr. med.): Insulininjektion und Schmerz bei Kindern mit Diabetes mellitus - eine prospektive, kontrollierte, nicht-interventionelle Beobachtungsstudie

2006    Vanessa Andrea Scott aus Neu-Ulm   (Dr. med.): Untersuchungen zum Einfluss der Promotermethylierung auf die Regulation der Leptinexpression während der Differenzierung von Präadipozyten zu Adipozyten

2006    Alexandra Lydia Kessler aus Konstanz (Dr. med.): Gallen-blasensteinprävalenz bei Kindern und Jugendlichen – Wertigkeit unterschiedlicher Risikofaktoren

2003    Simone Tannhäuser aus Ulm   (Dr. med.): Adipositastherapie im Kindes- und Jugendalter in der Ulmer Universitäts- und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin – Kurz- und mittelfristige Ergebnisse

2003    Anja Marina Hertrampf aus Stuttgart (Dr. med.): Prävalenz des Typ 2 Diabetes mellitus bei adipösen Kindern und Jugendlichen

2003    Christian Denzer aus Hagen (Dr. med.): Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Profil einer universitären Adipositasambulanz

2002    Michael Rudy Horn aus Berchtesgaden  (Dr. med.): Orthopädische Komorbidität bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas unter besonderer Berücksichtigung der Epiphyseolysis capitis femoris

2002    Simone Ruf aus Biberach   (Dr. med.): Charakterisierung von in vitro kultivierten omentalen und subkutanen Präadipozyten und in vitro differenzierten Adipozyten

2001    Christine Müller aus Aalen  (Dr. med.): Kinder von Müttern mit Typ 1 Diabetes:Eine klinische Querschnittsuntersuchung

2000    Silke Brüderlein aus Nürnberg   (Dr. biol. hum): Eine Methode zur quantitativen und chromosomenspezifischen Telomermessung (Verbesserung der Q-FISH Methode von PM Lansdorp)

1999    Stefanie Eylert aus Waiblingen    (Dr. med): Follow-up von immunologischen und metabolischen Parametern nach Gestationsdiabetes

1997    Andreas Böckmann aus Konstanz (Dr. med.): Körperfettverteilung und kardiovaskuläre Risikofaktoren bei übergewichtigen jugendlichen Mädchen vor und nach einer Gewichtsreduktion

1997    Kerstin Luhmann aus Konstanz (Dr. med.): Körperfettverteilung und kardiovaskuläre Risikofaktoren bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen vor und nach einer Reduktionsdiät

1995    Helmut Weyhreter aus Homburg (Dr. biol. hum.) : Psychische und somatische Befindlichkeit Alkohol- und Medikamenten-abhängiger Personen und deren Angehöriger in einem ambulanten Gruppenpsychotherapeutischen Setting Ergebnisse von prä- , posttest und Zwei-Jahreskatamneseerhebungen

1997    Mike Braun aus Ulm   (Diplom-Biologie): Einfluss von Steroidhormonen auf die Leptinexpression in humanen Adipozyten


2007    Anil Demirata (Bachelor): Nachweis Posttranslationaler Modifikationen von Adiponektin in vitro